Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  5. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  13. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela

Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

vor 47 Minuten in Kommentar, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vor 150 Jahren warnte Charles Darwin vor den schädlichen Folgen von Verwandten-Ehen. Dennoch heiratete er seine Cousine und zeugte reichlich "erbkranken" Nachwuchs. Hätte Darwin auf die Gebote der Bibel gehört - Gastbeitrag von Ulrich Kutschera


München (kath.net)

Am 5.. Juli 2017 publizierte kath.net ein Interview zum Thema "Ehe-mit- Adoptionsrecht-für-Alle". In diesem legendären Text  (Link-https://www.kath.net/news/60177), der zu einer Strafanzeige aus der gut vernetzten  Links-Grünen Homo-Pädo-Szene gegen meine Person  geführt hat (Freispruch 2002), habe ich u.a.  das biologische Phänomen der innerartlichen Inzucht-Hemmung erwähnt. Warum heiraten die Väter nicht einfach ihre leiblichen Töchter und zeugen mit diesen jungen Damen Nachwuchs? Das wäre doch so einfach und effizient! 

Die Evolution (link) hat dieser möglichen "Inzucht-Kultur" einen Strich durch die Rechnung gemacht! Bei psychisch-genetisch gesunden Männern (und Frauen) hat sich eine im Erbgut verankerte Inzest- bzw. Inzucht-Hemmung herausgebildet, die dafür sorgt, dass kein "erbkranker" Nachwuchs entsteht. Dieser sehr selten als "Design-Fehler" auftretenden, naturwidrigen "Inbreeding"-Situation steht  der biologische, "erbgesunde" Normalfall gegenüber: Outbreeding, d.h. das Begehren typischer Männer nach "fremden" Frauen. Es war der Dichter, Maler, Komponist und Free-Speech-Jurist E.T.A. Hoffmann, der bereits 1799 in seinem Singspiel "Die Maske" vor der "teuflischen" Verwandten-Verpaarung gewarnt hatte, wie sie damals in der Oberschicht üblich war. Auch Frauen  fühlen sich in der Regel eher zu Herren aus anderen Regionen hingezogen als zu ihrem nahe verwandten Cousin (z.B. Sohn der Mutter-Schwester). 


Hiermit sind wir bei Charles Darwin (1809--1882) angekommen. Vor 150 Jahren publizierte der britische Evolutionsforscher sein Buch zu den Effekten der Fremd- und Selbstbefruchtung im Pflanzenreich -- mit Bezug zum Menschen. Wie bereits in zwei Vorgänger-Werken zur Evolution der Organismen (und der Universal-Genius E.T.A. Hoffmann-1799) warnte Darwin (1876) vor den über Generationen fortgesetzten Verwandten-Paarungen -- diese seien "höchst schädlich". Dennoch heiratete Darwin aus familiären und finanziellen Gründen seine Cousine 1. Grades Emma. Das Ehepaar brachte zehn Nachkommen zur Welt, von denen drei in der Kindheit verstorben sind. Obwohl die Darwin-Söhne intelligente Wissenschaftler waren, litten alle sieben überlebenden Darwin-Sprösslinge an deutlichen Inzucht-Schäden: Immunschwäche (permanente Erkrankungen) und Infertilität (Kinderlosigkeit bzw. erhöhte Kindersterblichkeit). 

In einem aktuellen Buch mit dem Titel "Die Kreativen Querdenker. Freigeist : E.T.A. Hoffmann und der biologisch-gesellschaftliche Niedergang heute" (link), das zum 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann (1776--1822) publiziert wurde, ist das Phänomen der "Cousinenheirat" im Detail dargestellt. Seit ca. 1800 in Europa  durch die freiwillige "Liebesheirat" ersetzt, lebt die Cousinen-Vermählung im orientalisch-arabischen Kulturkreis bis heute fort. In diesen nicht-christlichen Ländern werden minderjährige Mädchen gegen ihren Willen  an erwachsene Männer zwangs-verheiratet. Diese verwerfliche "Hetero-Pädophilie" wird seit Jahrzehnten nach Europa importiert und ist in orientalischen Paralellgesellschaften, z.B. in Berlin, zu einem Problem geworden (Kinder und Jugendliche mit körperlich-geistigen Inzucht-Schäden; in Familienclans dann auch Radikalisierung  von Jungen mit Neigung zur Gewaltkriminalität).  

Obwohl in diesem schockierenden Aufklärungstext die  christlichen Argumente gegen Darwins sogenannte "Zufalls-Theorie" der Artenentstehung aufgelistet und widerlegt werden, wird  die Bibel bezüglich ihrer klaren Verbote sexueller Kontakte  "Blutsverwandter Personen" ausführlich zitiert und gewürdigt. Im Alten Testament -Leviticus- lesen wir Sätze, die von einem Evolutionsbiologen-2026 verfasst worden sein könnten! Die Frage, inwieweit hier die Anti-Inzest- Regeln des Bio-Philosophen Aristoteles (384-- 322 v. Chr.) aufgenommen worden sind, mögen Bibel-Experten beantworten.

Wie dem auch sei: Dieses Biblische Inzucht- Verbot, angefangen von Vater-Tochter- bis zu Cousinen- Verpaarungen, hat der vom Christentum geprägten Welt unendlich viel Leid erspart. Behinderte Kinder aus inzüchtigen Eltern-Verbindungen (ab Cousinen 1. Grades) werden in arabischen Kulturen , z.B. Pakistan, auf dem Land  "versteckt" und notdürftig am Leben erhalten. Die Menschenwürde dieser unschuldigen Erdenkinder wird mit Füßen getreten,-- ein klarer Verstoß gegen  westliche Werte, die ich als Atheist ebenso vertrete wie meine christlichen Freunde und Kollegen.

 Abschlussbemerkung: Auch E.T.A. Hoffmann litt aufgrund wiederholter, arrangierter Verwandten-Heiraten seiner Vorfahren an Inzucht-Schäden, die als " Kleinwuchs, Habsburger Hakennase, Immunschwäche und kreative Wahnvorstellungen" gekennzeichnet werden können. 

 

Prof. Dr. Ulrich Kutschera ist ein in Deutschland und den USA tätiger Evolutionsbiologe, Buchautor und Musikproduzent. In seinem aktuellen Werk "Die Kreativen Querdenker. Freigeist E.T.A. Hoffmann und der biologisch-gesellschaftliche Niedergang heute" werden die oben  angesprochenen Themen ausführlich, mit  Abbildungen illustriert, dargelegt, siehe Hier- Link-  https://www.evolutionsbiologen.de/media/files/die-kreativen-querdenker-flyer-kurz.pdf


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fink vor 25 Minuten 
 

Der an sich atheistische Evolutionsbiologe Prof. Ulrich Kutschera sieht im...

...im Christentum einen Verbündeten gegenüber Politischer Korrektheit und Woke-ness. Gut so.
Wer sonst spricht aucb das heikle Thema der Verwandtenehen (Cousinen-Cousin) im islamischen Kulturkreis an ? Sonst hört man nichts davon.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  3. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  5. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  6. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  7. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  8. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  9. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  10. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  11. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  12. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  13. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  14. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  15. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz