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Papst an Firmlinge: „Mögt ihr weiterhin treue Jünger Jesu Christi sein“

17. Mai 2026 in Jugend, keine Lesermeinung
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„Mögt ihr standhaft bleiben im Glaubensleben. Denn Jesus Christus möchte mit euch gehen, mit jedem Einzelnen von euch ganz persönlich und mit euch allen gemeinsam als Gemeinschaft“ – Die Papst-Ansprache in voller Länge


Vatikan (kath.net/pl) kath.net dokumentiert die Worte von Papst Leo XIV. an die Firmlinge der Erzdiözese Genua am Samstag, 16. Mai 2026 in der Aula della Benedizione in voller Länge in eigener Übersetzung:

Danke für diese Begrüßung [durch den Erzbischof]; danke euch allen, dass ihr hier seid. Guten Morgen allerseits!

Willkommen in Sankt Peter, im Vatikan, in Rom. Ihr seid aus Genua gekommen, aus verschiedenen Pfarreien. Eine Pfarrei kenne ich etwas besser – Manesseno: Wo sind sie? Seid ihr hier? Bravo! Aber ihr seid alle wunderbar! Willkommen!

Gut. Eine der größten Freuden für einen Bischof – ich stelle mir vor: in jeder Diözese – ist das Feiern von Firmungen; denn es ist wahrlich das Geschenk des Heiligen Geistes.

Einige von euch haben das Sakrament bereits empfangen, während andere sich noch darauf vorbereiten. Es ist etwas Wunderbares, dieses Sakrament zu empfangen, denn die Fülle des Heiligen Geistes schenkt uns diese Begeisterung, diese Kraft, diese Fähigkeit, Jesus Christus nachzufolgen, stets „Ja“ zum Herrn zu sagen, keine Furcht davor zu haben, Ihm mutig nachzufolgen, und unseren Glauben in einer Welt zu leben, die so oft versucht, uns von Jesus wegzuführen.


Und der Heilige Geist ist auf besondere Weise bei uns am kommenden Sonntag, wenn wir Pfingsten feiern: das Gedenken an die Erfahrung der ersten Jünger – der Apostel –, die den Heiligen Geist empfingen, damit sie daraufhin das Evangelium verkünden und die Liebe Gottes bezeugen konnten. Und ihr alle seid – und werdet sein – Teilhaber an dieser Sendung; denn wir alle sind ausgesandt: zu euren Familien, zu euren Freunden und zu allen Menschen. Auch ihr müsst lebendige Zeugen des Geistes sein, der in uns wohnt.

Nun, während die Spendung der Firmung eine der größten Freuden eines Bischofs ist, gibt es doch etwas anderes, das Traurigkeit bereitet. Es ist die Tatsache, dass man manchmal – nachdem der Bischof die Firmung, das Geschenk des Heiligen Geistes, gespendet hat – die jungen Leute nie wieder sieht! Sie verschwinden aus der Pfarrei. Und diesbezüglich möchte ich euch bitten: Achtet ganz besonders auf eine der Gaben des Heiligen Geistes, die man Beharrlichkeit nennt. Vergesst nicht, was ihr in dieser Zeit erlebt habt – auch nicht die Freude darüber, nach Rom gekommen zu sein, um gemeinsam zu feiern und zu beten. Möge diese Freude in euren Herzen lebendig bleiben, und mögt ihr weiterhin treue Jünger Jesu Christi sein. Mögt ihr standhaft bleiben in eurem Glauben; mögt ihr in eure Gemeinden zurückkehren – wo es so viele Aktivitäten und Möglichkeiten gibt –, doch vor allem: Mögt ihr standhaft bleiben im Glaubensleben selbst. Denn Jesus Christus möchte mit euch gehen – mit jedem Einzelnen von euch ganz persönlich und mit euch allen gemeinsam als Gemeinschaft; und genau das ist so ungemein wichtig. Wir leben unseren Glauben nicht allein; wir leben ihn gemeinsam. Und das Knüpfen dieser Bande der Freundschaft und der Gemeinschaft ist ein Weg, um als Jünger Jesu Ausdauer zu üben.

Vergesst dies also nicht! Es ist wunderbar, nach Rom zu kommen; es ist wunderbar, das Sakrament zu empfangen – wahrlich schön, die Fülle des Heiligen Geistes zu empfangen –, doch ebenso wichtig ist es, dass jeder von euch diese Verpflichtung eingeht, dieses Versprechen dem Herrn gibt: dass ihr aufrichtig den Wunsch habt, weiterhin seine Freunde, seine Jünger und seine Missionare zu sein, und dass ihr im Glauben ausharren wollt. Und so gebe ich euch diese Botschaft mit auf den Weg.

Ich lade euch ein aufzustehen, damit wir gemeinsam jenes Gebet sprechen können, das Jesus uns gelehrt hat. Im Anschluss daran werde ich euch meinen Segen erteilen und einige von euch beim Hinausgehen persönlich begrüßen. Möge dieser Tag euch auf eurem Glaubensweg eine reiche Quelle der Kraft und der Orientierung sein.

Lasst uns beten: Vater unser …
Segen.
Meine allerbesten Wünsche für euch alle!

Foto aus dieser Begegnung (c) Vatican Media

 


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