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Neuer Vorsitz für vatikanische Joseph-Ratzinger-Stiftung

8. Februar 2026 in Chronik, keine Lesermeinung
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Kirchenhistoriker Roberto Regoli folgt auf Jesuiten Federico Lombardi.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP) 
Die vatikanische Stiftung "Joseph Ratzinger - Benedikt XVI." erhält eine neue Leitung: Künftig steht der Italiener Roberto Regoli (50) an ihrer Spitze. Das teilte der Vatikan mit. Regoli, Kirchenhistoriker und Professor an der Päpstlichen Universität Gregoriana, folgt im Präsidentenamt auf den Jesuitenpater und früheren Vatikan-Pressesprecher Federico Lombardi (83).
Der Wechsel an der Spitze erfolgt turnusgemäß gemäß den Statuten der Stiftung, die alle fünf Jahre eine Erneuerung ihrer Leitungsorgane vorsehen. Dem neuen Präsidenten zur Seite stehen unter anderem Benedikts früherer Privatsekretär, Erzbischof Georg Gänswein, und der deutsche Theologe Achim Buckenmaier. In den wissenschaftlichen Beirat der Stiftung berief Papst Leo XIV. die Kardinäle Kurt Koch und Ángel Fernández Artime sowie die (Erz-)Bischöfe Salvatore Fisichella, Rudolf Voderholzer und Bruno Forte.


Dank an Lombardi
In einer persönlichen Erklärung sprach Regoli seinem Vorgänger Federico Lombardi Dank aus, den er als das "öffentliche und gelassene Gesicht der Stiftung" würdigte. Lombardi habe die Einrichtung über mehr als ein Jahrzehnt hinweg mit "Klugheit und Sicherheit" geführt und bleibe auch künftig ein wichtiger Bezugspunkt für ihre Arbeit. Ein zentraler Schwerpunkt der Amtszeit Regolis wird das hundertste Geburtsjubiläum von Joseph Ratzinger im Jahr 2027 sein. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits seit rund sechs Monaten. Geplant sind weltweit Kongresse, Publikationen, Ausstellungen und Konzerte.
Die vatikanische Stiftung vergibt unter anderem jährlich den Joseph-Ratzinger-Preis für besondere wissenschaftlich-theologische Leistungen im Kontext des Gegenwartsdiskurses. (Website: www.fondazioneratzinger.va)

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