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"Wladimir Putin führt das Land in die Katastrophe"

24. Oktober 2025 in Chronik, 1 Lesermeinung
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US-Präsident Donald Trump sagt das geplante Budapest-Treffen ab und verhängt schärfste Öl-Sanktionen gegen Russland - Ukrainischer Ex-Präsident Juschtschenko glaubt, dass Russland zerfallen werde und eine düstere Zukunft habe


Moskau (kath.net/rn)

Nach wie vor attackiert Russland seit Februar 2022 täglich die Ukraine und ermordet dort Menschen und zerstört Dörfer, Städte und die Infrastruktur des Landes. So wurde am Mittwoch erneut ein Kindergarten bombardiert. Tote und Verletzte. Jetzt scheint auch US-Präsident Donald Trump genug von den Machenschaften Putins haben. Zuerst wurde ein geplantes Treffen in Budapest abgesagt, wenige Stunden später erfolgten scharfe Sanktionen, die die russische Ölindustrie noch deutlicher als bisher treffen dürften. Die Tageszeitung "Welt" spricht bereits von einer "fundamentalen Wende". "Ich hatte einfach das Gefühl, dass es an der Zeit war. Wir haben sehr lange gewartet. Heute ist ein großer Tag. Wir verhängen enorme Sanktionen gegen große Ölfirmen“, so Trump zu seiner Entscheidung für Strafmaßnahmen gegen Russland. Im Hintergrund dürfte der Katholik und US-Außenminister Marco Rubio, der zu den größten Russland-Kritikern in der Trump-Regierung zählt, immer wichtiger werden. Auch beim Deal mit der Hamas war Marco Rubio, der neben J.D.Vance die besten Chancen auf das Präsidentschaftsticket der Republikaner für 2028 hat, bereits führend dabei. Bereits 2026 nach den Mid-Terms im November könnte es hier erste Weichenstellungen geben. 


Das Poltern aus Moskau kam bereits wenige Stunden später vom Ex-Präsident Dmitri Medwedew. "Die USA sind unser Feind, und ihr redseliger ‚Friedensstifter‘ hat sich nun vollständig auf den Kriegspfad mit Russland begeben“, poltert einer der engsten Berater Putins auf Telegram. Medwedew spracht dann sogar von einem "Kriegsakt gegen Russland“.

Russland selbst dürfte durch dem Krieg gegen die Ukraine eine düstere Zukunft haben. Dies prognostiziert der frühere ukrainische Präsident Wiktor Juschtschenko, der den Zerfall des Landes in mehrere unabhängige Teilrepubliken prophezeit. In einem Interview mit europäischen Medien warnte Juschtschenko: Das Land könnte in 20 verschiedene Republiken zerfallen. Ein Beispiel seit die Teilrepublik Jakutien, die reich an Bodenschätzen sei, aber nur etwa 900.000 Einwohner hat, die aber vom Reichtum kaum profitieren.

Hörenswerter Podcast mit Paul Ronzheimer und Bojan Pancevski vom Wallstreet Journal über die aktuelle Entwicklung - Deutliche Kritik an Europa


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