Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  3. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Der Realismus der Barmherzigkeit
  13. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  14. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  15. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan

Italiens Geburtenrate ist historisch niedrig

7. April 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Italienerinnen bringen im Durchschnitt 1,18 Kinder zur Welt - Auch Zahl der Eheschließungen laut nationaler Statistikbehörde im Vorjahr deutlich gesunken


Rom (kath.net/KAP) In Italien kommen immer weniger Kinder zur Welt. 2024 erreichte die ohnehin niedrige Geburtenrate des Landes einen neuen historischen Tiefpunkt. Wie die nationale Statistik-Behörde Istat (Montag) mitteilte, bringen Italienerinnen im Schnitt 1,18 Kinder zur Welt. Damit werde der bislang niedrigste Wert von 1,19 Kindern pro Frau aus dem Jahr 1995 unterschritten.

Damals waren 526.000 Kinder geboren worden; im vergangenen Jahr waren es 370.000. Das liegt auch am Rückgang potenzieller Eltern im Alter zwischen 15 und 49 Jahren. Die Anzahl der Frauen dieser Altersgruppe sank seit 1995 um 2,9 Millionen, die der Männer um 2,6 Millionen.


Zugleich stieg das Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes weiter an und lag 2024 bei 32,6 Jahren. Damit werde der Zeitraum verkürzt, der potenziellen Müttern für die Verwirklichung ihrer Familienpläne zur Verfügung stehe, so das Institut. Insgesamt haben sich italienische Familien in den vergangenen 20 Jahren von 2,6 auf 2,2 Mitglieder verkleinert.

Deutlich weniger Trauungen

Um 11.000 gegenüber dem Vorjahr sank auch die Zahl der Eheschließungen, wie aus den Daten der Statistikbehörde hervorgeht. Besonders davon betroffen sind kirchliche Trauungen. Sie verzeichneten ein Minus von 9.000; bei standesamtlichen Eheschließungen waren es 2.000 weniger.

Insgesamt schlossen im vergangenen Jahr 173.000 Paare den Bund fürs Leben. Im Süden Italiens heiraten mehr Menschen als im Zentrum und im Norden des Landes.

Lebenserwartung gestiegen

Zugleich stieg die Lebenserwartung der Italiener auf 83,4 Jahre; das sind fast fünf Monate mehr als 2023. Auch die Zahl der Todesfälle (651.000) sank um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen bleibt mit einem Minus von 281.000 stark negativ. Insgesamt lebten in Italien im vergangenen Jahr 58,934 Millionen Menschen; das sind 37.000 weniger als im Vorjahr.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  5. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  6. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  10. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  13. Polen: Bei Ford-Werbung fehlt ein markantes Gipfelkreuz – Absicht oder Versehen?
  14. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  15. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz