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WELT-Herausgeber fordert: Schafft die Kirchensteuer ab!

13. Februar 2025 in Aktuelles, 21 Lesermeinungen
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Welt-Herausgeber Ulf Poschardt: Die Kirchen in Deutschland haben sich vom christlichen Glauben verabschiedet – und sich in ein rot-rot-grünes Bündnis für Umverteilung, Grenzöffnung und LGBTQ+-Aktivismus verwandelt.


Berlin (kath.net)

Welt-Herausgeber Ulf Poschardt hat genug von der politischen Einseitigkeit der Kirchen in Deutschland und fordert in seinem jüngsten Kommentar auf WELT, dass es Zeit sei, Staat und Kirche radikal zu trennen. "Die Kirchen in Deutschland haben sich vom christlichen Glauben verabschiedet – und sich in ein rot-rot-grünes Bündnis für Umverteilung, Grenzöffnung und LGBTQ+-Aktivismus verwandelt." Poschardt betont, dass die Kirche kein verlängerter Arm linksidealistischer Regierungspolitik sei dürfe. "Der Kirchenvater Augustinus betrachtete die Kirche als den mystischen Leib Christi. Er sah sie als göttliche Institution, die von Christus gestiftet wurde und deren Haupt Christus selbst ist. Die Gläubigen waren bei ihm die Glieder dieses Leibes, verbunden durch den Glauben und die Sakramente. Die Civitas Dei war die Gemeinschaft derer, die Gott lieben. Nicht ein rot-rot-grünes Wählerbündnis für Umverteilung, Grenzöffnung und LGBTQ+-Aktivismus.", schreibt Poschardt.


Die Kirchen in Deutschland präsentieren sich derzeit als "Etagenkellner des Zeitgeistes" und als "Gemeinschaft weltanschaulich gefestigter Opportunisten". Laut Poschardt sind die Kirchen Teil eines „tiefen Staates“ in der Bundesrepublik geworden. Der deutsche Linkskatholizismus habe ebenso wie der Politprotestantismus eine düstere Geschichte des Versagens und der Fehleinschätzungen. Dies habe 1968 begonnen, dann kam die RAF und die Nato-Nachrüstung und zuletzt Corona. Evangelische oder auch katholische Kirchentage seien von Parteitagen der Grünen oder der Linkspartei kaum mehr zu unterscheiden.

Lob gibt es von Poschardt für den bayerischen Ministerpräsidenten Söder, der zuletzt die Kirchen an ihre Parteiferne erinnert hatte. "In Markus Söder spricht der etwas geläuterte Etatist. Er hat einfach genug von den Besserwissern in den Soutanen." Der WELT-Herausgeber fordert dann ein radikales Ende der steuerlichen Co-Finanzierung der Kirchen. Diese müssen wie auch der NGO-Deep-Statet "defunded" werden. Bis heute zahlen in Deutschland 14 Bundeländer aus ihren allgemeinen Haushalten insgesamt mehr als eine halbe Milliarde Euro für beide Kirchen zusammen an Staatsleistungen. " Die Trennung von Kirche und Staat sollte noch klarer werden – und gleichzeitig die Infiltration der Gesellschaft mit staatlich gepamperten kirchlichen Institutionen und NGOs gestoppt werden.", fordert Poschardt.


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