Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  14. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Ein Ave Maria für Donald Trump

3. September 2024 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Warum Trump nicht der ideale Kandidat aber trotzdem das kleinere Übel ist - Im Hintergrund geht es bei der US-Wahl um wichtige Fragen bei Meinungs- und Religionsfreiheit - Eine Analyse von Roland Noé


Miami (kath.net/rn)
NEIN, Donald Trump ist nicht der ideale Kandidat, den man sich als Katholik wünscht. Ich persönlich hätte mir 2016 Ted Cruz gewünscht und 2024 Ron deSantis, doch die US-Bürger ticken anders und interessieren sich nicht dafür, was Europäer denken und das ist gut so ;-) Im Wahlkampf gibt es einiges, wo man Trump aus Katholikensicht und auch aus Lebensschutzsicht kritisieren muss. Am besten bringt die Kritik Lila Rose, die medial sehr präsente Lebensschützerin von "Live Action" auf den Punkt. Sie kritisierte vergangene Woche, dass Trump eine vom Steuerzahler finanzierte In-Vitro-Fertilisation einführen will und dass die Versicherungsgesellschaften dafür zahlen sollten. Auch unterstützt Trump die Abtreibungspille und kritisiert die Heartbeat-Laws, die in in einigen US-Bundesstaaten eingefährt wurde. Lila mahnt: "Dies hat den Enthusiasmus von Trumps eigener Basis zerstört. Meine Ermahnung an die Trump-Kampagne besteht darin, den Kurs zu ändern, sich stark für das LEBEN einzusetzen, wieder ein Kämpfer zu sein, die gute Dynamik des Widerstands gegen Floridas Änderungsantrag 4 zu nutzen und sich gegen die vom Steuerzahler finanzierte Kinderzerstückelung zu stellen. Ich glaube, wenn er das tut, WIRD Trump gewinnen."


Zumindest bei einem Thema hat Trump jetzt schon auf sie gehört und Trump hat zumindest Berater, die ihm den Pro-Life-Standpunkt nahebringen können. Der US-Präsident kündigte jetzt an, in Florida für das Pro-Life-Gesetz zu stimmen, ein erster Erfolg für Lila und die Lebensschützer. Trump selber kritisierte gleichzeitig im Wahlkampf bereits mehrfach, dass die US-Demokraten für das Töten kleiner Kinder bis zur Geburt eintreten.

Doch im US-Wahlkampf geht es eben nicht nur um den Präsidenten sondern um eine Richtungsentscheidung im Kongress. Senatoren z.B. werden auf 6 Jahre gewählt und werden den nächsten US-Präsidenten überdauern. Ohne den Kongress kann auch der US-Präsident nur bedingt regieren. Diese Mehrheiten entscheiden, in welche Richtung das Land geht. So geht es auch um Religions- und Gewissensfreiheit für Christen in den USA. Zur Erinnerung: "Katholik" Joe Biden lässt seit Monaten über seine linken Richter Menschen, die für Pro-Life eintreten, einsperren, in den europäischen Medien wird dies verschwiegen. Seine Demokraten wollte in der Vergangenheit Katholiken schon dazu verpflichten, dass sogar Klöster für "Abtreibungsvorsorge" zahlen sollten. Erst vor wenigen Tagen gab Mark Zuckerberg in bemerkenswerter Offenheit zu, welchen Druck die US-Regierung unter Biden beim Thema "Covid" auf soziale Netzwerke ausgeübt und wie hier Zensur verübt wurde. Auch Zuckerberg ist inzwischen auf Distanz zu Biden/Harris gegangen. Beim Abschalten von X/Twitter in Brasilien und dem Einschränken von Meinungsfreiheit schweigen Biden/Harris bis heute.

Und die Alternative mit Harris ist für Katholiken brutal, darum werden die US-Katholiken auch wieder mehrheitlich für Trump wählen. Denn Harris hat schon deutlich in der Vergangenheit gezeigt, dass sie nichts von Katholiken hält. Das von Trump umgebaute Höchstgericht ist für die nächsten Jahre ein Bollwerk für Religions- und Meinungsfreiheit in den USA und wenn Melania Trump - wie die Gerüchte sagen - für Trump den Rosenkranz beten soll, dann wäre schon einiges gewonnen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  8. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. Die Verklärung: Auftrag, die Geschichte mit Christus weiterzuschreiben
  12. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  13. „Ich spüre die Berufung zu pilgern“ – Andrzej Kurek pilgert seit 65 Jahren nach Tschenstochau
  14. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  15. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz