Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  12. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  13. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  14. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  15. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo

ZDF: „Wenn Schülerinnen verschwinden: Zwangsverheiratet in den Sommerferien“

23. Juli 2024 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


ZDF-Fallbeispiel: Abiturientin wird gegen ihren Willen in eine „islamische Scharia-Ehe“ gezwungen - Terre des Femmes: „An allen Schulen Berlins, die wir besucht haben, erhielten wir die Rückmeldung, dass Fälle von Zwangsverheiratungen vorlagen“


Berlin (kath.net) Einen aufklärenden Beitrag über Zwangsverheiratungen von Schülerinnen, die von Deutschland aus im Familienherkunftsland Ferien machen, bringt das ZDF. Eine palästinenische Abiturientin wird beim Familienurlaub im Herkunftsland zur Heirat gezwungen, ihren eigenen Cousin, wie es in ihrem Umfeld üblich ist. Das ZDF schildert: „Verraten und hilflos fühlt sich die junge Frau, denn vor Ort kann sie nicht mehr Nein sagen. Die Abiturientin wird gegen ihren Willen in eine ‚islamische Scharia-Ehe“ gezwungen, so erklärt sie ZDFheute. Ihrem Cousin gelingt es durch die Heirat, nach Deutschland zu kommen. Dort erwartet sie in ihrer Ehe Missbrauch und Gewalt. Samira sieht als einzigen Ausweg: Untertauchen und Flüchten vor ihrer Familie.“


Es sei schwer zu ermitteln, wie viele Frauen von Zwangsheirat betroffen seien, schildert das ZDF, obendrein sei eine hohe Dunkelziffer zu befürchten. In Berlin waren im Jahr 2022 insgesamt 496 Fälle von geplanten, befürchteten oder vollzogenen Zwangsverheiratungen bekannt geworden, von den Betroffenen waren 91 Prozent weiblich, 88 Prozent der Zwangsverheiratungen fanden im Ausland statt, vorwiegend in den Ferien. Eine Sprecherin von „Terre des Femmes“ beeilt sich hinzuzufügen, dass Zwangsverheiratungen kein ausschließlich islamisches Phänomen seinen, sondern auch Frauen aus osteuropäischen Ländern betroffen wären. Allerdings werden im ZDF-Beitrag ausschließlich Beispiele aus dem islamischen Kulturkreis aufgeführt.

Aufschlussreich ist auch folgende Information des ZDF: „Vor den Sommerferien verschickt das Bezirksamt Neukölln schon seit Jahren ein Informationsschreiben mit Handlungsempfehlungen an Schulen. Nach den Ferien wird geprüft, ob alle Mädchen zurückgekehrt sind - doch manche Plätze bleiben leer.“ Lehrkräfte sind mit dem Fehlen der Schülerin oft überfordert, werden von Eltern direkt in der Schule eingeschüchtert. Und selbst Mädchen mit deutscher Staatsangehörigkeit sind nach Verschleppung ins Ausland oft nur schwer rückholbar, Mädchen ohne deutsche Staatsangehörigkeit überhaupt nicht.

Mädchen, denen die Zwangsheirat droht, können sich davon offenbar oft nur befreien, indem sie mit ihrer Familie komplett brechen, so die Quintessenz des ZDF-Beitrags. Sujetbild des Beitrags ist eine Jugendliche, die Kopftuch/Schleier trägt, so dass nur ihr Gesicht unverhüllt bleibt, und die ihre Hände an eine sie einsperrende Glaswand drückt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SpatzInDerHand 23. Juli 2024 

Da sieht man mal wieder, wie unglaublich frauenverachtend die Katholiken sind...

Moment mal... WER???????? Wo bleiben eigentlich unsere (katholischen sowie freigeistigen) Feministinnen angesichts dieser harten Fakten? Wo bleibt ihr Aufschrei?


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  3. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  4. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  8. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  11. Überraschende Wendung im Mordfall Ann Widdecombe: Jetzt doch offizieller Terrorverdacht!
  12. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
  13. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz