Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  12. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Irak: Bisher erst 50 christliche Familien zurück in Mossul

9. Juni 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vor zehn Jahren eroberte der IS die Metropole im Nordirak - Seit der Rückeroberung verläuft die Rückkehr der Christen nur schleppend


Bagdad (kath.net/KAP) Vor zehn Jahren hat die Terrormiliz IS Mossul erobert. Für die religiösen Minderheiten - Christen, Jesiden oder auch Schiiten - bedeutete dies Flucht oder Tod. 2017 wurde die Stadt von irakischen Truppen und schiitischen Milizen rückerobert. Der Wiederaufbau geht allerdings nur schleppend voran, vor allem auch, was die christliche Präsenz betrifft. Wie das Infoportal "syriacpress" laut dem "Pro Oriente"-Pressedienst (Freitag) berichtet, sind bisher erst 50 christliche Familien dauerhaft nach Mossul zurückgekehrt.


Einst lebten in Mossul zigtausende Christen. Ihre Situation wurde bereits nach dem Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten in den Irak 2003 immer schwieriger. Es kam auch schon vor der IS-Machtübernahme immer wieder zu Morden, Entführungen und Vertreibungen von Christen durch Islamisten.

Seit 2017 gibt es Bemühungen, die Christen zur Rückkehr nach Mossul zu motivieren. Dazu gehört auch der Wiederaufbau von Kirchen. Als erste Kirche wurde die chaldäische Pauluskirche nach der Rückeroberung wieder in Betrieb genommen. Der Besuch von Papst Franziskus 2021 in Mossul war dann eine große emotionale Unterstützung für die christliche Minderheit.

Vor wenigen Wochen hat der chaldäische Patriarch Louis Raphael Sako die Kirche "Unserer Lieben Frau von der ewigen Hilfe" in Mossul wieder eingeweiht. Sako sprach dabei von einem außerordentlichen Ergebnis, das die Christen ermutigen könne, in ihre Stadt zurückzukehren. In seiner Predigt unterstrich der Patriarch die "Vorreiterrolle" der Christinnen und Christen beim Aufbau der irakischen Gesellschaft, der Kultur und des Fortschritts im Gouvernement Mossul.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  13. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  14. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  15. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz