Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  8. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Irak: Bisher erst 50 christliche Familien zurück in Mossul

9. Juni 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vor zehn Jahren eroberte der IS die Metropole im Nordirak - Seit der Rückeroberung verläuft die Rückkehr der Christen nur schleppend


Bagdad (kath.net/KAP) Vor zehn Jahren hat die Terrormiliz IS Mossul erobert. Für die religiösen Minderheiten - Christen, Jesiden oder auch Schiiten - bedeutete dies Flucht oder Tod. 2017 wurde die Stadt von irakischen Truppen und schiitischen Milizen rückerobert. Der Wiederaufbau geht allerdings nur schleppend voran, vor allem auch, was die christliche Präsenz betrifft. Wie das Infoportal "syriacpress" laut dem "Pro Oriente"-Pressedienst (Freitag) berichtet, sind bisher erst 50 christliche Familien dauerhaft nach Mossul zurückgekehrt.


Einst lebten in Mossul zigtausende Christen. Ihre Situation wurde bereits nach dem Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten in den Irak 2003 immer schwieriger. Es kam auch schon vor der IS-Machtübernahme immer wieder zu Morden, Entführungen und Vertreibungen von Christen durch Islamisten.

Seit 2017 gibt es Bemühungen, die Christen zur Rückkehr nach Mossul zu motivieren. Dazu gehört auch der Wiederaufbau von Kirchen. Als erste Kirche wurde die chaldäische Pauluskirche nach der Rückeroberung wieder in Betrieb genommen. Der Besuch von Papst Franziskus 2021 in Mossul war dann eine große emotionale Unterstützung für die christliche Minderheit.

Vor wenigen Wochen hat der chaldäische Patriarch Louis Raphael Sako die Kirche "Unserer Lieben Frau von der ewigen Hilfe" in Mossul wieder eingeweiht. Sako sprach dabei von einem außerordentlichen Ergebnis, das die Christen ermutigen könne, in ihre Stadt zurückzukehren. In seiner Predigt unterstrich der Patriarch die "Vorreiterrolle" der Christinnen und Christen beim Aufbau der irakischen Gesellschaft, der Kultur und des Fortschritts im Gouvernement Mossul.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Everard 9. Juni 2024 
 

Es ist eher

vernünftig und nur zu verständlich , daß die wenigsten dorthin zurückkehren und lieber in Canada oder den USA sich eine neue Existenz aufbauen. Der IS war von breiten Bevölkerungsschichten mitgetragen worden. Mit sehr gutem Grund sind Überlebende der Endlösung auch nach Kriegsende nicht in Deutschland oder Österreich wieder ansässig geworden.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  3. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  4. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  5. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  6. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  7. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  8. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
  9. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu
  10. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  11. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles
  12. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  13. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  14. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  15. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz