Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  9. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Der Realismus der Barmherzigkeit

Christen in Burkina Faso meiden Kirchen nach Terroranschlag

23. März 2024 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Generalvikar der Diözese Dori: "Menschen sind am Boden zerstört".


Ouagadougou/Rom (kath.net/ KAP)
In Teilen von Burkina Faso verzichten christliche Gläubige aus Angst vor weiteren islamistisch motivierten Terroranschlägen auf den Besuch von Gottesdiensten. Ende Februar waren bei einem Angriff auf ein katholisches Gotteshaus in Essakane im Nordosten des westafrikanischen Landes 15 Menschen getötet worden. Die Gläubigen seien nach wie vor erschüttert, erklärte der Generalvikar Jean-Pierre Sawadogo der Diözese Dori laut "Vatican News" (Mittwoch) im Interview mit dem Nachrichtendienst "OSV News". "Die Menschen sind am Boden zerstört und meiden die Sonntagsmesse aus Angst vor weiteren Angriffen", sagte Sawadogo.
Auch die Kirchenverantwortlichen rieten den Gläubigen in den meisten ländlichen Gebieten aus Sicherheitsgründen vom Besuch der Sonntagsgottesdienste ab, berichtete der Generalvikar. "Aber wir fordern alle Katholiken auf, von zu Hause aus zu beten und den Rosenkranz zu beten, damit die Terroranschläge gegen Christen und Gotteshäuser aufhören."


Wer genau für den Angriff auf die Kirche in Essakane verantwortlich ist, ist laut dem Bericht auch drei Wochen nach dem Anschlag noch unklar. Seit 2021 bedrohen aber Dschihadisten in Burkina Faso zunehmend Christen in Dörfern, Kirchen und an ihren Arbeitsplätzen. Die islamistischen Kämpfer haben auch Kirchen zerstört und Christen davor gewarnt, öffentlich zu beten. Essakane liegt in der Grenzregion zu Mali und zum Niger, einer Hochburg dschihadistischer Gruppen.
Mitte Februar erklärten Mitglieder der Bischofskonferenz von Burkina Faso und Niger, dass mindestens 30 Pfarren geschlossen wurden. Die meisten pastoralen Aktivitäten seien wegen der anhaltenden Unsicherheit vor allem in den nördlichen und östlichen Regionen von Burkina Faso unterbrochen.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  3. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  4. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  5. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  6. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  7. Christus ist der Fels, der uns trägt
  8. Ökumenischer "Marsch für Jesus" zieht am 19. September durch Wien
  9. Der Realismus der Barmherzigkeit
  10. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  11. Libertas als Auftrag für Mensch und Frieden
  12. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  13. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz