Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  7. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  8. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  9. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  12. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  13. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  14. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  15. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“

Christen in Burkina Faso meiden Kirchen nach Terroranschlag

23. März 2024 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Generalvikar der Diözese Dori: "Menschen sind am Boden zerstört".


Ouagadougou/Rom (kath.net/ KAP)
In Teilen von Burkina Faso verzichten christliche Gläubige aus Angst vor weiteren islamistisch motivierten Terroranschlägen auf den Besuch von Gottesdiensten. Ende Februar waren bei einem Angriff auf ein katholisches Gotteshaus in Essakane im Nordosten des westafrikanischen Landes 15 Menschen getötet worden. Die Gläubigen seien nach wie vor erschüttert, erklärte der Generalvikar Jean-Pierre Sawadogo der Diözese Dori laut "Vatican News" (Mittwoch) im Interview mit dem Nachrichtendienst "OSV News". "Die Menschen sind am Boden zerstört und meiden die Sonntagsmesse aus Angst vor weiteren Angriffen", sagte Sawadogo.
Auch die Kirchenverantwortlichen rieten den Gläubigen in den meisten ländlichen Gebieten aus Sicherheitsgründen vom Besuch der Sonntagsgottesdienste ab, berichtete der Generalvikar. "Aber wir fordern alle Katholiken auf, von zu Hause aus zu beten und den Rosenkranz zu beten, damit die Terroranschläge gegen Christen und Gotteshäuser aufhören."


Wer genau für den Angriff auf die Kirche in Essakane verantwortlich ist, ist laut dem Bericht auch drei Wochen nach dem Anschlag noch unklar. Seit 2021 bedrohen aber Dschihadisten in Burkina Faso zunehmend Christen in Dörfern, Kirchen und an ihren Arbeitsplätzen. Die islamistischen Kämpfer haben auch Kirchen zerstört und Christen davor gewarnt, öffentlich zu beten. Essakane liegt in der Grenzregion zu Mali und zum Niger, einer Hochburg dschihadistischer Gruppen.
Mitte Februar erklärten Mitglieder der Bischofskonferenz von Burkina Faso und Niger, dass mindestens 30 Pfarren geschlossen wurden. Die meisten pastoralen Aktivitäten seien wegen der anhaltenden Unsicherheit vor allem in den nördlichen und östlichen Regionen von Burkina Faso unterbrochen.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  5. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  6. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  7. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  8. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  9. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  10. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!
  11. Karekin II. – persönliche Erinnerungen und der Versuch einer nüchternen Bilanz
  12. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben
  13. Jugendliche: Mladifest in Medjugorje "Tankstelle für den Glauben"
  14. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  15. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz