Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  12. THESE: Warum die UNO weg muss!
  13. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. 'Glaube ist kein PR-Problem': US-Burger-Kette verweigert Entfernung von Bibelversen

Fasten mit Frodo

25. März 2024 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Warum der „Ring der Macht“ genau am 25. März zerstört wurde, dem Fest der Verkündigung des Herrn, verrät Tolkien-Biograph Joseph Pearce.


New York (kath.net / pk) Ein Synonym für die Sünde selbst: Das ist der Ring der Macht aus J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“ nach Ansicht von Joseph Pearce, Autor und Tolkien-Biograph. Das weltberühmte Fantasy-Epos habe zahlreiche Bezüge zum Christentum, schreibt er in einem Beitrag auf „Aleteia“ zur Fastenzeit.

Tolkien war praktizierender Katholik und notierte einmal, „Der Herr der Ringe“ sei selbstverständlich „ein zutiefst religiöses und katholisches Werk“. Viele Details weisen darauf hin, meint Pearce, etwa der Zeitpunkt, an dem der Ring der Macht zerstört wurde.

In „Der Herr der Ringe“ erfahren wir, dass der Ring am 25. März in die Schicksalskluft des Sammath Naur geworfen und vernichtet wurde. Es ist das katholische Fest der Verkündigung des Herrn, an dem die Kirche jenen Moment feiert, wo Gott Mensch wurde.


„Das ist an sich schon faszinierend“, schreibt Pearce. „Aber es ist nach der Tradition auch das historische Datum der Kreuzigung. Zusammen mit der Auferstehung zerstören die Menschwerdung und die Kreuzigung die Macht der Sünde und befreien uns von ihrer Herrschaft. Als Katholik, der mit der Geschichte des Mittelalters vertraut war, wusste Tolkien dies.“

Pearce stellte auch eine Verbindung her zwischen der Inkarnation, der Kreuzigung und der Zerstörung des Rings. „Der Ring ist der eine Ring, der über alle herrscht und sie in der Dunkelheit bindet. Die Erbsünde ist die eine Sünde, die sie alle beherrscht und in der Finsternis bindet. Die Macht des einen Rings und die Macht der einen Sünde werden beide am selben Tag vernichtet.“

Was wiederum bedeute, „dass der Ring in gewisser Weise ein Synonym für die Sünde selbst ist“, folgert Pearce. „Das Anlegen des Rings ist der Akt der Sünde. Wenn wir den Ring gewohnheitsmäßig tragen, werden wir süchtig nach seiner Macht. Wir werden seine Sklaven. Wir verkümmern und werden zu einem geschrumpften Wrack. Wir gollumisieren uns.”

Pearce: „Wenn wir jedoch den Ring nehmen, ohne ihn überzustreifen, tragen wir die Last der Sünde, ohne zu sündigen. Wer den Ring trägt, ist ein Kreuzträger!“ Frodo Beutlin sei demmach als „Christusfigur, als Kreuzträger“ zu sehen.

Und auch hier ist das von Tolkien gewählte Datum kein Zufall, sagt der Autor. „Es ist kein Wunder, dass Frodo Bruchtal am 25. Dezember verlässt und am 25. März am Schicksalsberg (Golgatha) ankommt. Seine Reise ist das Leben Christi von der Geburt bis zum Tod! Samwise Gamgee ist der treue Jünger, der seinen Meister begleitet. Seine Reise ist die Reise, zu der wir alle aufgerufen sind, vor allem in dieser Zeit des Fastens.“

 

Foto: (c) pixabay


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Tolkien

  1. Wie „Der Herr der Ringe“ das liturgische Jahr widerspiegelt
  2. „Die eine große Sache, die man auf Erden lieben muss“
  3. Is J.R.R. Tolkien a saint?
  4. Ist J.R.R. Tolkien ein Heiliger?
  5. Noel
  6. Als der Mann im Mond in den Garten des Weihnachtsmannes fiel
  7. Warum J.R.R. Tolkien das Buch „Jona“ übersetzte
  8. Drei Lehren aus ‚Der Herr der Ringe’
  9. ‚Aurë entuluva!’ – eine literarische Reise ins Abendland
  10. Giorgia Meloni: 'Herr der Ringe' sind 'heilige Texte'







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  9. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. „Öffnet eure Herzen“: Protestantin begeistert das Netz mit dem Rosenkranz
  14. 'Woke Left' ist die 'wütendste und exklusivste Spaltungsbewegung in der Geschichte'
  15. THESE: Warum die UNO weg muss!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz