Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“

Äbtissin Reemts OSB: „Unsicherheit vieler unserer Bischöfe, ihr Schielen auf öffentliche Meinung“

6. Juli 2021 in Spirituelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Äbtissin von Mariendonk: „Den Triebkräften dieser Welt, Geld, Macht und Sexualität, hat Jesus Armut, Gehorsam und Jungfräulichkeit entgegengesetzt. Unsere Welt lacht darüber und viele in der Kirche stimmen in dieses Lachen ein.“


Mariendonk (kath.net/pl) „Was mir Sorgen macht, ist die Unsicherheit vieler unserer Bischöfe, ihr Schielen auf die öffentliche Meinung. Sehen sie denn nicht, dass der Zug abgefahren ist, dass die Kirche in Deutschland keine gesellschaftliche Größe mehr ist – es auf Jahrzehnte nicht mehr sein wird. Noch so viele ‚Prozesse‘ werden daran nichts ändern.“ Das schreibt die Äbtisssin der Benediktinerinnen-Abtei Mariendonk, Christiana Reemts, auf ihrem Blog auf der Homepage des Klosters. Mit den „viele(n) ‚Prozessen‘“ bezieht sie sich wohl auf den umstrittenen Synodalen Weg in der katholischen Kirche in Deutschland und seiner Vorgängerinitiative, dem „Dialogprozess“. Natürlich sei „Kirche mehr als eine Gottesdienstgemeinde“. Sie zeigte sich davon „überzeugt, dass der Blick zu Gott in Schriftlesung und Gebet mehr denn je im Zentrum stehen sollte“. Denn „alles andere“ könnten auch andere, erinnert die promovierte Theologin. Aufgabe der Kirche sei es vielmehr, „den Himmel offen“ zu halten, dies sei „der größte Dienst für unsere Welt“. Sie ruft dazu auf, auf die Verheißung zu vertrauen: „... die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“ (Mt 16,18).


Wenige Tage zuvor hatte sie in einem anderen Blogeintrag geschrieben, dass Jesus „den Triebkräften dieser Welt, Geld, Macht und Sexualität“, „Armut, Gehorsam und Jungfräulichkeit entgegengesetzt“ habe. Darüber lache „unsere Welt“, obendrein seien es in der Kirche viele, die in dieses Lachen miteinstimmten. Allerdings werde gleichzeitig „immer deutlicher, wie Verschwendung, Herrschsucht und sexuelle Ausschweifung unsere Welt und auch die Kirche zerstören“. Die Ordensfrau stellte in Überlegung: „Wir sollten noch viel radikaler Buße tun und auf das Evangelium hören, anstatt das Heil in dem zu suchen, was uns zerstört, und zu meinen, genau darin liege die ultimative Vernunft.“

Christiana Reemts OSB ist seit 2005 die Äbtissin der bei Aachen liegenden Abtei Mariendonk. Sie hat unter anderem Arbeiten zu den Kirchenvätern. Mariendonker Ordensfrauen arbeiten seit 1990 an den „Fontes christiani“, einer zweisprachigen Ausgabe der Kirchenväter, mit, außerdem bei der Edition der Vetus Latina und dem Novum Testamentum Patristicum.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  13. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz