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Die ewige Erlösung vieler Seelen steht auf dem Spiel!

21. Oktober 2018 in Aktuelles, 140 Lesermeinungen
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Erzbischof Carlo Maria Viganò hat am Freitag ein weiteres Zeugnis veröffentlicht und auf die Kritik von Kardinal Marc Ouellet reagiert. Das neue Schreiben im WORTLAUT auf kath.net


Rom (kath.net)
Erzbischof Carlo Maria Viganò hat am Freitag ein weiteres Zeugnis veröffentlicht und auf die jüngste Kritik des Leiters der vatikanischen Bischofskongregation, Kardinal Marc Ouellet reagiert.
Ouellet hatte Anfang Oktober in einem dreiseitigem Schreiben die Vorwürfe von Erzbischofs Vigano zurückgewiesen, ein Kernvorwurf wird aber de facto bestätigt. kath.net hat berichtet.


Das 3. Schreiben von Erzbischof Vigano in einer eigenen kath.net-Übersetzung im WORTLAUT:


Meine Entscheidung, von der Korruption in der Hierarchie der katholischen Kirche Zeugnis zu geben, war sehr schmerzhaft, und ist es immer noch. Aber ich bin ein alter Mann, der weiß, dass er bald dem Richter für seine Taten und Unterlassungen Rechenschaft ablegen muss. Ich bin ein alter Mann, der Ihn fürchtet, Ihn, der Leib und Seele in die Hölle werfen kann.

Der Richter wird, sogar in seiner unendlichen Barmherzigkeit, jeder Person Heil oder Verdammnis zuteilen, je nachdem, was diese verdient. Ich komme der grauenvollen Frage des Richters zuvor – „Wie konntest du inmitten der Falschheit und der Lasterhaftigkeit schweigen, obwohl du die Wahrheit wusstest?“ – welche Antwort könnte ich geben?

Als ich den Bericht geschrieben habe, war mir voll bewusst, dass dieses Zeugnis viele angesehene Persönlichkeiten beunruhigen und erschrecken würde – Männer der Kirche, Bischofskollegen, Kollegen, mit denen ich gearbeitet und gebetet habe. Ich wusste, dass sich viele verletzt und betrogen fühlen würden. Ich habe erwartet, dass einige ihrerseits beginnen würden mich und meine Beweggründe anzugreifen. Am schmerzvollsten war es zu wissen, dass viele der unschuldigen Gläubigen verwirrt und irritiert sein würden, wenn sie sehen, wie ein Bischof seine Kollegen und Oberen mit Amtsvergehen, Sexualsünden und schwerem Pflichtversäumnis anklagt. Und doch glaube ich, dass mein weiteres Schweigen viele Seelen in Gefahr gebracht, und sicherlich auch meine eigene verdammt hätte. Nachdem ich meine Oberen, und sogar den Papst, viele Male vom anomalen Verhalten von Theodore McCarrick unterrichtet hatte, hätte ich die Wahrheit, die ich kannte, schon früher öffentlich verkünden können. Wenn ich an einer Verzögerung mitverantwortlich bin, dann bereue ich das. Die Verzögerung kam daher, dass ich eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen hatte, und auch von der schweren Mühsal meines Gewissens.

Ich wurde angeklagt in der Kirche, durch meinen Bericht, Verwirrung und Spaltung hervorgerufen zu haben. Für diejenigen, die glauben, dass es vor August 2018 keine solche Verwirrung und Spaltung gegeben hat, ist dieser Vorwurf vielleicht einleuchtend. Der unvoreingenommene Beobachter, wird jedoch gemerkt haben, dass es von beidem schon lange im Überfluss gibt. Dies ist unvermeidlich, wenn der Nachfolger Petri die Ausübung seiner Hauptmission vernachlässigt, nämlich seine Brüder im Glauben und der gesunden moralischen Lehre zu bestärken. Wenn er die Krise dann noch verstärkt, indem er widersprüchliche und verblüffende Dinge über diese Lehre sagt, dann ist die Verwirrung noch größer.

Deshalb habe ich gesprochen. Denn eine Verschwörung der Stille hat bereits, und tut es noch, großen Schaden in der Kirche angerichtet. So vielen unschuldige Seelen, jungen Priesterberufungen, und den Gläubigen allgemein, wurde Schaden zugefügt. Ich habe eine Entscheidung nach bestem Gewissen vor Gott getroffen und bin bereit jede brüderliche Korrektur, jeden Rat, jede Empfehlung oder Einladung in meinem Glaubensleben und meiner Liebe zu Christus, zur Kirche und zum Papst zu wachsen, anzunehmen.

Lasst mich die Hauptpunkte meines Berichts noch einmal anführen.

Der Nuntius der USA, Erbischof Montalvo, hat im November 2000 den Heiligen Stuhl von dem homosexuellen Verhalten von Kardinal McCarrick gegenüber Seminaristen und Priestern, in Kenntnis gesetzt.

Im Dezember 2006 hat der neue Nuntius der USA, Pietro Sambi, den Heiligen Stuhl über homosexuelles Verhalten von McCarrick einem weiteren Priester gegenüber informiert.

Ich selbst habe im Dezember 2006 ein Memo an den Staatssekretär Kardinal Bertone geschrieben und es persönlich an Erzbischof Leonardo Sandri, dem Stellvertreter der Abteilung für allgemeine Angelegenheiten übergeben. Ich habe aufgefordert, dass der Papst außergewöhnliche disziplinarische Maßnahmen gegen McCarrick einleitet, um Straftaten und Skandale in der Zukunft zu verhindern. Auf dieses Memo kam keine Antwort


Richard Sipe hat im April 2008 einen offenen Brief an Papst Benedikt verfasst, der vom Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Levada, an den Staatssekretär, Kardinal Bertone, weitergegeben wurde. In diesem Brief fanden sich weitere Anschuldigungen, dass McCarrick mit Seminaristen und Priestern schliefe. Ich habe ihn einen Monat später bekommen, und habe im Mai 2008 selbst ein zweites Memo an den damaligen Stellvertreter der Abteilung für allgemeine Angelegenheiten, Erzbischof Fernando Filoni, geschickt, in dem ich die Anschuldigungen gegen McCarrick aufgezeigt, und Sanktionen gegen ihn gefordert habe. Auch dieses zweite Memo blieb ohne Antwort.

Ich habe von Kardinal Re, dem Präfekt der Bischofskongregation, 2009 oder 2010 erfahren, dass Papst Benedikt McCarrick dazu aufgefordert hat, keinen öffentlichen Dienst mehr zu versehen und ein Leben des Gebetes und der Buße zu beginnen. Nuntius Sambi hat die Anordnungen des Papstes an McCarrick überbracht und man konnte dabei seine Stimme auf den Fluren der Nuntiatur hören.

Im November 2011 hat Kardinal Ouellet, der neue Präfekt der Bischofskongregation, mir als neuem Nuntius der USA von den Anordnungen des Papstes an McCarrick erzählt und ich habe diese selbst, von Angesicht zu Angesicht, an McCarrick weitergegeben.

Am 21. Juni 2013, gegen Ende einer offiziellen Versammlung von Nuntios im Vatikan, hat Papst Franziskus rätselhafte Bemerkungen gemacht und die Bischöfe der USA kritisiert.

Am 23. Juni 2013 habe ich Papst Franziskus persönlich in seinem Zimmer getroffen und um Klarheit gebeten. Der Papst hat mich gefragt: „il cardinale McCarrick, com'è?”(Kardinal McCarrick – was hältst du von ihm?). Das kann ich nur als vorgetäuschte Neugierde interpretieren, die dazu dient zu erfahren, ob ich nun ein Verbündeter von McCarrick war, oder nicht. Ich hab ihm gesagt, dass McCarrick Generationen von Priestern und Seminaristen sexuell verdorben hat und von Papst Benedikt aufgefordert wurde, sich einem Leben des Gebets und der Buße zu widmen.

Stattdessen, hat McCarrick weiterhin spezielle Aufmerksamkeit von Papst Franziskus genossen und dieser hat ihm neue Verantwortung, und neue Missionen anvertraut. McCarrick war Teil eines Netzwerks von Bischöfen, die Homosexualität gefördert haben. Diese Bischöfe haben ihre Gunst bei Papst Franziskus ausgenutzt, um Bischofsernennungen zu manipulieren, um sich vor der Justiz zu schützen und das homosexuelle Netzwerk in der Hierarchie und der ganzen Kirche zu festigen.

Papst Franziskus hat entweder an dieser Korruption mitgewirkt, oder er hat, obwohl er weiß, was er tut, es sträflich vernachlässigt dem entgegen zu wirken und es auszurotten.

Ich berufe mich auf Gott, der die Wahrheit meiner Aussagen bezeugt, und nichts davon hat sich als falsch erwiesen. Kardinal Ouellet hat geschrieben, um mich für meine Unbesonnenheit die Stille zu brechen, zu tadeln, um solch schwerwiegende Anschuldigungen gegen meine Brüder und Oberen auszusprechen. Aber seine Vorhaltungen haben in Wahrheit meine Entscheidung bestätigt, und sogar noch mehr, dienen dazu, viele meiner Behauptungen und alles allgemein, zu rechtfertigen.

Kardinal Ouellet hat zugegeben, dass er mit mir über die Situation von McCarrick geredet hat, bevor ich nach Washington aufgebrochen bin, um meinen Posten als Nuntius anzutreten.

Kardinal Ouellet hat zugegeben, dass er mir schriftlich die Bedingungen und Einschränkungen, die Papst Benedikt für McCarrick angeordnet hatte, zukommen lassen.

Kardinal Ouellet hat zugegeben, dass diese Einschränkungen McCarrick verboten haben, zu reisen oder öffentlich aufzutreten.

Kardinal Ouellet hat zugegeben, dass die Bischofskongregation von McCarrick schriftlich, zuerst durch den Nuntius Sambi, und dann noch einmal durch mich, gefordert hat, dass er ein Leben im Gebet und der Buße führen soll.

Was bestreitet Kardinal Ouellet?


Kardinal Ouellet bestreitet die Möglichkeit, dass Papst Franziskus an einem Tag, an dem er viele Nuntien traf und nur wenige Augenblicke mit einem jeden sprach, wichtige Informationen über Kardinal McCarrick hätte aufnehmen können. Aber das war nicht mein Zeugnis. Mein Zeugnis ist, dass ich den Papst bei einem zweiten, privaten Treffen informiert habe, bei dem ich seine eigene Frage über Theodore McCarrick, der damals emeritierter Kardinalerzbischof von Washington war und eine prominente Persönlichkeit der Kirche in den USA, beantwortet habe, und dass ich dem Papst sagte, dass McCarrick seine eigenen Seminaristen und Priester sexuell korrumpiert habe. Kein Papst könnte das vergessen.

Kardinal Ouellet bestreitet die Existenz von Briefen von Papst Benedikt oder Papst Franziskus über Sanktionen gegen McCarrick in seinem Archiv. Aber das war nicht mein Zeugnis. Mein Zeugnis war, dass sich in seinem Archiv wichtige Dokumente - unabhängig von deren Herkunft - befinden, die McCarrick belasten und dahingehend getroffene Maßnahmen dokumentieren, sowie andere Beweismittel für die Vertuschung seiner Situation. Und dies bestätige ich noch einmal.

Kardinal Ouellet bestreitet die Existenz von "Audienz-Memos" in Akten seines Vorgängers Kardinal Re, die die bereits erwähnten Sanktionen bei McCarrick belegen. Aber das war nicht mein Zeugnis. Mein Zeugnis ist, dass es andere Dokumente gibt: zum Beispiel eine Notiz von Kardinal Re, die nicht ex-Audientia SS.mi, unterzeichnet entweder vom Staatssekretär oder vom Substitut.

Kardinal Ouellet bestreitet, dass es falsch ist, die gegen McCarrick ergriffenen Maßnahmen als "Sanktionen" darzustellen, die von Papst Benedikt erlassen und von Papst Franziskus aufgehoben wurden. Das ist wahr. Es handelte sich rein technisch nicht um "Sanktionen", sondern um Maßnahmen, Bedingungen und Einschränkungen. Spitzfindig darüber zu debattieren, ob es sich um Sanktionen, Maßnahmen oder etwas anderes handelte, ist purer Legalismus. Aus pastoraler Sicht sind sie alle genau das gleiche.

In aller Kürze: Kardinal Ouellet räumt die wichtigen Aussagen ein, die ich gemacht habe und auch weiterhin mache, und er bestreitet die Aussagen, die ich nicht gemacht habe-

Bei dem, was Kardinal Ouellet geschrieben hat, gibt es einen Punkt, den ich absolut widerlegen möchte. Der Kardinal behauptet, dass der Heilige Stuhl nur von "Gerüchten" Kenntnis hatte, die nicht ausreichend waren, um Disziplinarmaßnahmen gegen McCarrick zu rechtfertigen. Ich behaupte hingegen, dass der Heilige Stuhl von einer Vielzahl konkreter Tatsachen Kenntnis hatte und im Besitz von Beweisen ist, und dass die Verantwortlichen sich trotzdem entschieden haben, nicht einzugreifen oder daran gehindert wurden. Entschädigung der Erzdiözese Newark und der Diözese Metuchen an die Opfer des sexuellen Missbrauchs von McCarrick, die Briefe von Pater Ramsey, von Nuntius Montalvo im Jahr 2000 und von Nunitus Sambi im Jahr 2006, von Dr. Sipe im Jahr 2008, meine beiden Memoranden an die Vorgesetzten des Staatssekretariats, welche die konkreten Vorwürfe gegen McCarrick ausführlich beschrieben haben.

Sind das alles nur Gerüchte? Es handelt sich um offizielle Schreiben, nicht um Klatsch aus der Sakristei. Die gemeldeten Verbrechen waren sehr schwerwiegend, einschließlich des Versuchs, Komplizen bei perversen Akten die sakramentale Absolution zu erteilen und mit anschließender sakrilegischer Feier der heiligen Messe. Diese Dokumente listen die Identitäten der Täter und ihrer Beschützer sowie die chronologische Abfolge der Fakten auf. Sie werden in den entsprechenden Archiven aufbewahrt. Dafür sind keine außergewöhnlichen Ermittlungsverfahren notwendig, um diese ausfindig zu machen.

In den auf mich gerichteten öffentlichen Beschwerden habe ich zwei Unterlassungen festgestellt, zwei tragische Fälle des Verschweigens. Das erste Schweigen betrifft die Not der Opfer. Das zweite Schweigen betrifft den eigentlichen Grund, warum es so viele Opfer gibt, nämlich den korrumpierenden Einfluss der Homosexualität im Klerus und in der Hierarchie. Was den ersten betrifft, so ist es erschreckend, dass inmitten all der Skandale und Empörungen so wenig Gedanken an diejenigen verschwendet werden, die durch diese Sexualverbrechen geschädigt wurden, die jene verübt haben, die zu Dienern des Evangeliums bestellt wurden. Es geht hier nicht darum, Rechnungen zu begleichen oder über die Unbeständigkeit kirchlicher Laufbahnen zu schmollen. Es geht nicht um Politik. Es geht nicht darum, wie Kirchengeschichtler dieses oder jenes Papsttum bewerten werden. Es geht um Seelen. Die ewige Erlösung vieler Seelen stand und steht hier auf dem Spiel.

Auf das zweite Schweigen zurückkommen kann diese sehr schwere Krise kann nicht angemessen angegangen und gelöst werden, wenn die Dinge nicht bei ihrem wahren Namen genannt werden. Dies ist eine Krise aufgrund der Geißel der Homosexualität, ihrer Akteure, ihrer Motive, ihres Widerstands gegen Reformen. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass Homosexualität zu einer Plage im Klerus geworden ist. Diese kann nur mit spirituellen Waffen ausgemerzt werden. Es ist eine enorme Heuchelei, den Missbrauch zu verurteilen und zu behaupten, man weine um die Opfer, und sich dennoch weigere, die Grundursache für so viel sexuellen Missbrauch anzugeben: die Homosexualität. Es ist Heuchelei, sich zu weigern, zuzugeben, dass diese Geißel auf eine schwere Krise im spirituellen Leben des Klerus zurückzuführen ist, und nicht die notwendigen Schritte zu unternehmen, diese zu beseitigen.

Unzweifelhaft gibt es notorisch untreue Kleriker, und zweifellos schädigen sie auch ihren eigenen Seelen, die Seelen derjenigen, die sie verderben, und die Kirche insgesamt. Aber diese Verletzungen des priesterlichen Zölibats beschränken sich normalerweise auf die unmittelbar betroffenen Personen. Untreue Kleriker rekrutieren in der Regel keine anderen Schürzenjäger und bemühen sich nicht darum, diese zu fördern, und vertuschen deren Missetaten nicht - während die Beweise für homosexuelle Absprachen mit seinen tiefen Wurzeln, die so schwer auszurotten sind, überwältigend sind.

Es ist allgemein bekannt, dass homosexuelle Täter klerikale Privilegien zu ihrem Vorteil ausnutzen. Zu behaupten, dass die Krise selbst Klerikalismus sei, ist aber reine Sophisterei. Dabei werde so getan, als ob ein Mittel zum Zweck, ein Instrument, tatsächlich das Hauptmotiv wäre. Die Verurteilung der homosexuellen Korruption und der moralischen Feigheit, die diese zum Blühen bringt, findet in unserer Zeit keine Zustimmung, auch nicht auf höchster Kirchenebene. Es überrascht mich nicht, dass ich, wenn ich auf diese Plagen aufmerksam mache, der Untreue gegenüber dem Heiligen Vater beschuldigt werde, der eine offene und skandalöse Rebellion anzettelt.

Doch eine Rebellion würde bedeuten, andere zu drängen, das Papsttum zu kippen. Ich fordere nichts dergleichen. Ich bete jeden Tag für Papst Franziskus - mehr, als ich es je für die anderen Päpste getan habe. Ich bitte, ja flehe den Heiligen Vater aufrichtig an, sich seiner Pflichten zu erinnern, die er sich selbst aufgelgegt hat, als er sein Amt als Nachfolger Petri antrat. Er nahm die Mission auf sich, seine Brüder zu stärken und alle Seelen in der Nachfolge Christi, im geistlichen Kampf, auf dem Weg des Kreuzes zu begleiten. Lasst ihn seine Fehler eingestehen, bereuen, und seine Bereitschaft zeigen, dem Auftrag, der Petrus erteilt wurde, nachzukommen, und lasst ihn nach der Bekehrung seine Brüder stärken (Lk 22,32).

Am Ende möchte ich meinen Appell an meine bischöflichen Mitbrüder und Priester wiederholen, die wissen, dass meine Behauptungen wahr sind und die dies bezeugen können, oder die Zugang zu Dokumenten haben, welche die Angelegenheit ohne Zweifel belegen können. Auch Ihr steht vor der Wahl. Ihr könnt Euch aus dem Kampf zurückziehen, das Komplott des Schweigens unterstützen und eure Augen vor der Ausweitung der Korruption abwenden. Ihr könnt Ausreden, Kompromisse und Rechtfertigungen finden, die den Tag der Abrechnung hinauszögern. Ihr könnt Euch mit der Lüge und der Illusion vertrösten, dass es einfacher sein wird, morgen die Wahrheit zu sagen, und dann am folgenden Tag, und so weiter.

Auf der anderen Seite könnt Ihr Euch zum Reden entschließen. Ihr könnt Ihm vertrauen, der uns gesagt hat: "Die Wahrheit wird euch befreien." [Joh 8,32] Ich sage nicht, dass es einfach sein wird, sich zwischen Schweigen und Reden zu entscheiden. Ich fordere Euch auf, darüber nachzudenken, welche Entscheidung Ihr auf Eurem Sterbebett und dann vor dem gerechten Richter nicht bereuen werdet, getroffen zu haben.

Carlo Maria Viganò
Erzbischof tit. von Ulpiana
Apostolischer Nuntius

19. Oktober 2018
Am Fest der Märtyrer von Nordamerika

Übersetzung COPYRIGHT by kath.net / Stefanie Schelch


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Lesermeinungen

 lesa 26. Oktober 2018 

Das Dogma hütet die Quelle

@michael: "Wer sagt, Dogmen seien rationale Verbegrifflichungen dessen, was am Leben bleiben müsse, hat nichts verstanden. Das Dogma ist ein Ring, der die Tiefe, die Quelle, das Lebendige hütet. (R.Guardini.)


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 doda 26. Oktober 2018 

@michael1500

Jetzt benutzen Sie den Begriff 'Kirche', während Sie vor Tagen noch ausschließlich von 'Gemeinde unseres Herrn Jesus Christus' schrieben.
Meine Frage an Sie, ob Sie und verraten, welcher Glaubensgemeinschaft Sie angehören, haben Sie nicht beantwortet.
Jetzt zeichnen Sie ein sehr negatives Bild von der 'Kirche' und sprechen ihr und den Gläubigen den Hl. Geist ab.
Ich vermute daher, dass Sie hier Zweifel und Abkehr säen möchten!


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 leibniz 26. Oktober 2018 
 

Lieber awmrkl,
es gibt leider auch keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Sie als Person existieren.
Nachweisen lassen sich lediglich irgendwelche chemischen und physikalischen Phänomene, aus welchen Sie bestehen. Nicht nachweisen lässt sich hingegen das Ganze, genannt awmlkr, welches soeben nachgedacht und etwas geschrieben hat. Dieses etwas, welches sich "Ich" nennt, existiert nicht, da es nicht nachweisbar ist! Denn es ist wissenschaftlich unerklärlich, dass ein Etwas, bestehend aus chemischen und physikalischen Phänomenen Bewusstsein entwickelt und seine eigene Existenz erkennt. Da Sie also gar nicht existieren, müssen wir auch nicht mit Ihnen diskutieren?! Oder?


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 lesa 26. Oktober 2018 

Jesus, Mose und Eliah

@Eliah: Der Herr ist nahe allen die ihn anrufen (aus Ps 33). Auf dem Berg der Verklärung sahen die Apostel Mose und Elija stehen. Beten und mit Nachdruck gegen die Baalspropheten unserer Tage das Wort Gottes einbringen. Mit Bezug auf Mose und Seine Gebote. Mit Maria, Herrin des Karmel, Mutter, die alle Menschen liebt, schützende Schlangenzertreterin.


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 Eliah 25. Oktober 2018 
 

Sind wir wieder im 9. Jahrhundert vor Christus?

Werter michael1500: Vielleicht geht es uns ja wieder wie im 9. Jahrhundert vor Christus, "in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war" (Lk 4, 25).


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 michael1500 25. Oktober 2018 
 

Was alles möglich ist!

Alle diese Männer haben doch angeblich den heiligen Geist.

Öffentlich haben diese in nie gehabt, sonst hätte sie nicht so schreckliche Sachen getrieben.

Offensichtlich fehlt der Kirche derzeit der Heilige Geist!

Was könnte da nur die Ursache sein, dass immer mehr falsche Brüder sich einschleichen?

Mein Vertrauen in den Klerus ist erschüttert. Vielleicht sollte wir dieses hierarchische System abschaffen und wieder die Basis entscheiden lassen, wer vor Ort zum Priester bestimmt ist.

Man blicke nur auf den Herrn und seine Apostel und dessen Mitarbeiter, wie rein sie waren im Glauben in der Liebe und in der Hoffnung und mit welcher Liebe sie die Gemeinde Gottes betreut haben ganz ohne Dogmen.

Derzeit scheint es mir als ob sich alle schlechten Seelen in unserer Kirche sehr wohl fühlen.


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 mphc 25. Oktober 2018 

Ein Homo-Paar weiß offensichtlich,

dass Papst Franziskus pro homo ist. Schwarz gekleidet im Partnerlook kommen sie seit kurzem vor allen anderen Kommunikanten nach vorne, knien sich provokativ hin um die Kommunion zu bekommen.
Von unserer Tochter, die Latein und Griechisch lernt und damit auch viel über die Sitten zur Zeit des hl. Paulus erfährt, weiß ich, dass u.a. praktizierte Homosexualität männlich und weiblich gang und gäbe war und diese allgemeine Praxis erst durch das Christentum (hl. Paulus) zum Stillstand gekommen ist.


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 Zeitzeuge 25. Oktober 2018 
 

Gandalf,

da leidet jemand anscheinend unter Schlaflosigkeit, da gilt:

"Thema verfehlt", "ungenügend", "setzen"!

Das eigentliche Thema "Erzbischof Vigano" sollte nicht durch themenfremde
"Exkurse" aus dem Fokus geraten!

Zum Thema "Atheismus", es gibt:

Kämpferischen, "praktischen" und auch
penetrant-provokativen Atheismus mit
den entsprechenden Foren!

Genau genommen muss unterschieden werden
zwischen "Atheismus" und "Nichttheismus", das mag reichen, denn sonst verfehle ich ja selbst das eigentliche, uns bewegende Thema, nämlich die neuste Stellungnahme von Erzbischof Vigano!


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 Rolando 25. Oktober 2018 
 

awmrkl

Vielleicht können Sie damit was anfangen,

https://www.pater-pio.de/UserFiles/File/buch_gloria.pdf

http://www.frmaniyangathealingministry.com/Content/viewcontent.aspx?linkid=46

Der Arzt, der P. Maniyangath operierte, ein Hindu, erkannte den wahren Gott, Jesus Christus


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 awmrkl 25. Oktober 2018 
 

""Im Übrigen: Diese Welt gibt es nicht." Da möchte ich um sehr viel wetten, dass es das gibt"
Der Meinung bin ich auch. Die Welt existiert. Auch ohne unsere Anwesenheit oder Zutun.

"ansonsten willkommen in einem katholischen Forum, wir freuen uns auch über Agnostiker hier"

Auch über gestandene Atheisten wie mich?
Der sagt zwar (agnostiker) ich kann sowas wie Gott (welcher eigentlich?) nicht widerlegen.
Aber (atheist) mir liegen keine ausreichenden (ja keinerlei) Belege dafür vor, daß es sowas geben könnte, deshalb Nullhypothese = kein Gott.


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 Rolando 24. Oktober 2018 
 

Hadrianus Antonius

Der Einfluss protestantischer Schriften, wie Sie anmerkten, kann auch bei Hl. Papst Paul VI ausschlaggebend gewesen sein, die Hl. Messe dem protestantischen Gottesdienst anzupassen. Man riet dem Papst, das zu tun, dann würden sich Millionen Protestanten zur kath. Kirche bekehren, er wurde belogen. Als er sah, was dann war, weinte er. Und doch hat Gott es zugelassen. Ist verständlich, wenn man die Vision von Papst Leo XIII kennt.


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 Hadrianus Antonius 24. Oktober 2018 
 

@Bernhard Joseph A.Loissy

Zu Ihren hervorragenden Kommentaren betr. Humanismus und Relativismus:
besonders wichtig für die modernistische Strömungen in der Kath.Kirche des 20. Jhdt. sind die Schriften des Protestanten A. Looissy, der den "Personalismus" einführte.
Wurde stark studiert in Löwen vor und nach dem 2. Weltkrieg, mit großen Einfluß auf Jaques Maritain und GB Montini (Paul VI), auf Kard. Suenens und Danneels, und besonders auf den Salesianen Roger Burggraeve, Hoftheologe v. Danneels und Hauptverantwortlichen für das Hoffähigmachen der Homosexualität in der Kirche in Nordbelgien.
Der Gestank der Pädophilie wabert übrigens durch das nordbelgische Milieu; bei einer Veranstaltung von "Zoek de Stilte" saß Burggraeve ohne viel Problemen neben einem Autor von Roeach3.


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 lesa 24. Oktober 2018 

@Bernhard Joseph: Danke für diese prägnante, treffende Analyse! Es sind diese Philosophien, denen nicht wenige Theologen unserer Tage sich haben inspirieren und verführen lassen. (Einfallstor ist oft der STOLZ.) Letztere waren und sind gefährliche Multiplikatoren.


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 Bernhard Joseph 24. Oktober 2018 
 

@Rolando - Mir scheint, das Problem ist vielschichtiger.

Philosophie, sofern sie die Grenzen möglicher Erkenntnis akzeptiert, kann der Theologie wichtige Impulse geben. Sowohl der Positivismus des August Comtes als auch der Humanismus eines Feuerbach und der radikale Existentialismus eines Friedrich Nietzsche stellen selbst eine "Theologie" dar, nur tritt dort an die Stelle Gottes der Mensch.

Wer nur mit einigermaßen nüchternen Blick auf die Wirklichkeit und das menschliche Ungenügen blickt, erkennt leicht, dass die Hybris, die obigen Weltinterpretationen innewohnt, absurd ist. Es ist, als ob sich der Sündenfall des Adam wiederholte.

Zudem ist allen drei oben genannten Richtungen der modernen Ideologien ein radikaler Fundamentalismus eigen, der so weit geht, dass keine kritische Reflexion auf die eigenen Erkenntnisgrundlagen geduldet wird und sich so das Denken verabsolutiert.

Die genannten Strömungen, insbesondere der Positivismus haben sich auch in der Theologie tief verwurzelt, was dann zu einem unheilvollen Relativismus geführt hat.


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 Rolando 24. Oktober 2018 
 

lesa, Zeitzeuge

Das Problem ist, daß die Irrlehren von den Theologen kommen, eine Problematik der Eigeninterpretationen der Hl. Schrift, wo doch die kath. Kirche die alleinige Auslegungshoheit hat, ist sogar ein Dogma, und jedes Dogma kommt von Gott. Daher werden viele irrige Philosophien und Irrlehren geglaubt, weil die Leute sich keine Gedanken machen und blind übernehmen, es konmt ja von denen, die sich mit der göttlichen Offenbarung und der Hl. Schrift auskennen, das tun sie aber nicht, da liegt der Hund begraben.


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 lesa 24. Oktober 2018 

Phiilosophien und Fabeln, die den Ohren schmeicheln

@Werter Zeitzeuge! Danke für den Nachtrag. Die ganze Kirchengeschichte hindurch bestand diese Gefahr der Irreführung. Gleichzeitig hat die Auseinandersetzung mit ihr und ihre Abwehr zu immer klarerer bzw. immer neuer, vertiefter Erkenntnis der Lehre geführt. Auch in der Gegenwart ist das so. Zwar ist die Dekadenz ein schlechter Boden für die Wahrheit und die Irregeführtheit durch ohrenschmeichelnde Philosophien bereits groß, aber der Heilige Geist kann doch in den Herzen wirken. Danke für Ihre Bemühungen! Einen gesegneten Tag (früher Hl. St. Raphael) auch Ihnen!


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 Zeitzeuge 24. Oktober 2018 
 

Werte Lesa! Als Nachtrag ein Kommentar des hl. Paulus:

Kol.2, 8-9 (inspiriertes Gotteswort):

"Gebt acht, daß euch niemand mit seiner Philosophie und leerem Trug einfängt, die sich nur auf menschliche Überlieferung stützen und sich auf die Elementarmächte der Welt berufen, nicht auf Christus. Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig."

Eine wahrhaft zeitlose Mahnung!

Ich wünsche einen gesegneten Tag!


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 lesa 23. Oktober 2018 

Der Herr wirkte mit ihnen und bestätigte ihre Rede durch Zeichen (vgl mk 16, 20)

@Werter Zeitzeuge: Vielen Dank für die Präzisierung, die sehr wesentlich ist. Danke auch für die Literaturhinweise, die so kostbar sind für "vernünftige Glaubensargumentation!" Die entsprechenden DH-Stellen von Vat I gleich durchgelesen.
Sehr empfehlenswert!


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 Zeitzeuge 23. Oktober 2018 
 

Werte Lesa!

Schon das 1. Vaticanum hat unterschieden
zwischen dem Verstand zugänglichen Glaubwürdigkeitskriterien der Offenbarung, nämlich Wunder und Weissagungen und gleichzeitig definiert,
daß diese Glaubwürdigkeitskriterien natürlich nicht die freie Zustimmung zum Glauben, die ohne die ungeschuldete, zuvorkommende göttliche Gnade nicht möglich ist, erzwingen. vgl. DH 33-35!

Unser Glaube ist also kein blinder, sondern ein vernünftiger Glaube, die Gnade setzt die Natur voraus.

Ausser der von mir schon kürzlich hier genannten fth-Lit. ist über das Wunder
zu empfehlen:

F. Reckinger: Wenn Tote wiederkommen-
Wunder- Zeichen Gottes
oder PSI

J. Schumacher: Theologie des Wunders

dto. Das Wunderproblem heute

Die beiden Titel von Prof. Schumacher kan man so googeln, ich hatte schon auf seine Homepage theologie-heute.de aufmerksam gemacht!


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 Diadochus 23. Oktober 2018 
 

@Alpinyeti, @Descartes

Zu Ihren weiteren Einlassungen möchte ich mich nicht weiter einlassen. Ich gebe zu: Sie haben profunde philosophische Kenntnisse und einen messerscharfen diabolischen Intellekt. Er hilft Ihnen aber nicht weiter. Damit lässt sich die Wahrheit nicht erfassen. Dass sie diese nicht erfasst haben, davon haben Sie reichlich kundgetan. Nützen Sie Ihre Zeit, jedenfalls nicht mit Adorno usw.


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 Gandalf 23. Oktober 2018 

Descartes

So, Descartes hat uns eine gute Anregung geliefert, wir bauen die Diskussionsmöglichkeiten bei uns wieder etwas um. In Zukunft gibt es Bereiche, wo alle diskutieren könne und geschützte Bereiche für Katholiken, die JA zum CREDO und zum Katechismus sagen. Wird von der Technik in nächster Zeit umgesetzt...


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 lesa 23. Oktober 2018 

LOGOS bedeutet Sinn und Wort

@Bernhard Joseph, Zeitzeuge etc. "Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen." (Joh 1, 1 ff.)Aus diesem Wort hat sich die christliche Lehre entfaltet, das ist ihr Existenzgrund. Mit einem Gesprächspartner, der dieses Wort, also auch die Sprache dieses Glaubens als nicht relevant erklärt, ist SINNVOLLE Kommunikation schwierig. Er sagt im Grunde genommen ununterbrochen "Die Wörter Deiner Sprache, die Du sprichst, gibt es nicht. Daher ist alles, was Du sagst, irrelevant." Und doch, wenn auch verschüttet, bleibt in jedem Menschen der Durst nach Wahrheit. "Wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten", sagt Christus, "der Weg, die Wahrheit und das Leben". Darum danke für Ihre Bemühungen! Glauben ist Gnade.


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 Bernhard Joseph 23. Oktober 2018 
 

Zu meinem ersten unteren Kommentar

Diese blödsinnige automatische Textkorrektur von Word treibt wieder mal nette Stilblüten: Es soll natürlich heißen: "Christlicher Glaube ist keine Setzung sondern entspringt konkreter Geisterfahrung."

Den Positivisten bei Microsoft scheint Geisterfahrung so fremd, dass sie diese im Korrekturmodus zu Gesterfahrern umdeklarieren.

@Rolando
Der Positivismus insbesondere in seiner fundamentalistischen Ausprägung tabuisiert das Sterben. Man tut so, als gäbe es den Tod gar nicht, auf den doch notwendig unser Leben zugeht. Der Positivimus weiß auf den Tod als Schicksal keine Antwort, er will ihn als Realität ausblenden, was dann zu den absurdesten ideologischen Setzungen führt.

Adorno hat dies klar erkannt und darauf hingewiesen, dass eine noch so schöne zukünftige Zeit nicht das endgültig gewordene Unrecht, das den Verstorbenen zugefügt wurde, aufheben könne. Im Gegenteil, der Gedanke an eine schöne Zeit mache das nicht mehr aufhebbare Leid der Verstorbenen nur noch unerträglicher.


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 Bernhard Joseph 23. Oktober 2018 
 

@Descartes - Wieder einmal nur Vereinfachungen Ihrerseits - Teil III

Ihr formaler, daher rein abstrakt gefasster Zukunftsglaube der Aufklärung hat sich längst selbst als bloße Ideologie entlarvt. Adorno und Horkheimer haben die ganzen Setzungen und damit Irrationalismen des Positivismus in ihrer „Negativen Dialektik“ präzise analysiert und sind zu dem pessimistischen Schluss gekommen, dass die Aufklärung sich mittlerweile in ihr Gegenteil verkehrt hat, weil sie jede Kritik, die sich auf ihre Voraussetzungen richtet, mit einem Tabu belegt.

Insofern ärgert mich jedesmal die Arroganz des ideologischen fundamentalistischen Positivismus, der doch tatsächlich für sich reklamiert, in irgendeiner Weise das menschliche Schicksal sinnhaft bestimmen zu können.

Genau das kann er nicht, denn Sinn ist bei ihm reiner Zufall!

Abschließend möchte ich Ihnen zu diesem Thema noch die tiefe Auseinandersetzung mit dem modernen "atheistischen Humanismus" durch Henri de Lubac in seinem Buch "Über Gott hinaus - Tragödie des atheistischen Humanismus" anempfehlen.


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 Bernhard Joseph 23. Oktober 2018 
 

@Descartes - Wieder einmal nur Vereinfachungen Ihrerseits - Teil II

Sie schreiben da von „vorwärts bringen“, d.h. Zukunft gestalten. Hier schwingen gleich zwei Implikationen mit, die reine Setzungen sind. Die erste Setzung besteht darin, der gesellschaftlichen Entwicklung einen Sinn beizulegen. Woraus leiten Sie dies positivistisch ab? Die zweite Setzung besteht darin, dass Sie Kritik lediglich formal verstehen, denn eine inhaltliche Kritik setzt ja notwendig ein Sinnhaftes voraus, an dem ich die Inhalte messe. Descartes Erkenntniskritik beruht daher auf reinem Formalismus, indem sinnhafte Inhalte keine Rolle spielen. Wo aber das Sinnhafte als Erkennbares wegfällt, da macht Ihr Postulat, „etwas vorwärts bringen“ zu sollen, keinen Sinn. Ein Pessimist wie Schopenhauer würde angesichts Ihres Duktus nur müde lächeln und Ihnen entgegnen, dass sie naiv sind, da das Dasein egal wie man es interpretiert keinen Sinn hat und besser nichts als etwas wäre. Das uneingestandene Problem des fundamentalistischen Positivismus ist sein Nihilismus, auf den er hinausläuft


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 Bernhard Joseph 23. Oktober 2018 
 

@Descartes - Wieder einmal nur Vereinfachungen Ihrerseits

Der Positivismus nimmt durchaus Setzungen vor und zwar in einem radikal fundamentalistischen Duktus, indem er Erfahrung auf das einengt, was lediglich mit den Sinnen erkannt wird. Geisterfahrung wird vom fundamentalistischen Positivismus qua Setzung(!) als Erkenntnisebene ausgeschlossen.

Genau damit aber schneidet der fundamentalistische Positivismus - dem Sie ja schon vom Nickname anhängen - jede Möglichkeit von objektiver Sinnerfahrung, die ja immer eine Geisterfahrung ist, ab - lesen Sie hierzu einfach mal John C. Eccles und Daniel N. Robinson " Das Wunder des Menschsein - Gehirn und Geist".

Christlicher Glaube ist keine Setzung sondern entspringt konkreter Geisterfahrern. Zudem gründet Glaube auf Überlieferung und dem Vertrauen, dass diese Überlieferung Wahrheit beinhaltet. Das tut übrigens der Positivismus auch, denn gerade da stützt man sich ja auch auf den Glauben an das, was wissenschaftlich schon erforscht ist. Im Positivismus findet sich aber noch eine interessante Setzung:


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 Rolando 23. Oktober 2018 
 

Descartes

Da kann ich Ihnen zustimmen,
„Ich finde aber, gerade und nur die Vielfalt von Meinungen und Argumenten kann etwas vorwärts bringen. Ganz in der vor Kritik geschützten Blase zu bleiben ist meines Erachtens schädlich“ Auch Jesus stand voll in der Situation des Widerspruchs, dadurch zeigt sich die Echtheit, wahrer Glaube ist mit Verstand und Vernunft im Einklang. Nur, es geht nicht nur um Problemlösungen und gutes Zusammenleben, sondern vorrangig um des Seelenheil, um das ewige Leben. Die Erde ist nur der Ort zum Praktizieren des Willens Gottes. Ein Beispiel, ich muß verletzt oder geschädigt werden, (es reichen oft nur Worte), um Vergebung praktizieren zu können. Oder es wird immer Arme und Bedürftige geben, um Helfen praktizieren zu können, oder Krankheiten und Schwierigkeiten, um Gott näher zu kommen.


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 Descartes 22. Oktober 2018 
 

Trolle und unbequeme Meinungen. Zum Zweiten.

@Diadochus, Sie geben Beispiel dafür, wie schnell der Troll-Ruf da ist, sobald Argumente genannt werden, die "antikatholisch" = "allgemein als falsch und widerlegt" gelten. Es ist nachvollziehbar, dass Glaube sich dadurch auszeichnet, dass das Glaubenssystem tatsächlich geglaubt wird, und das schließt strenggenommen jeden Zweifel und jede Kritik idealerweise aus. Man muss sich aber klarmachen, dass man sich damit mit allen Ideologien auf einen gemeinsamen Stuhl setzt.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals Kommentare von @Alpinyeti so positiv empfinden würde wie hier in diesem Thread.
Aber es geht nicht darum, welche Ansichten man gegenseitig gut oder schlecht findet. Entweder geht es um die Lösung von Problemen, also um ein gutes Zusammenleben der Menschen, oder um den Schutz der Ideologie und/oder Institution. Entweder ist man begierig nach Kritik, um etwas zu verbessern und auch seine Ansichten zu korrigieren, oder man wehrt sich gegen Kritik. DAS ist die Wahl, vor der wir stehn.


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 Zeitzeuge 22. Oktober 2018 
 

Werter Bernhard Joseph u.a. Verteidiger/innen des kath. Glaubens!

Es gibt Menschen, die dieses Forum hier
für die Verbreitung ihres Gedankenkonstrukts quasi missbrauchen, das eigentliche Thema, wie hier z.B. Erzbischof Vigano wird dann verfehlt,
das wissen wir dann.

Wir glauben, daß solche Menschen lesen können, wissen es aber nicht, denn diese Zeitgenossen könnten sich ja wegen Leseschwäche etwas vorlesen lassen.

Ja, es gibt auch im profanen Bereich
Wissen und Glauben!

Bei Menschen, denen ihr nichtchristliches, subjektivistisches Gedankenkonstrukt Haus und Gefängnis(Ortega y Gasett) gleichzeitig ist, bleibt uns manchmal nur noch Mark. 6,11 oder gar Jes.Sir. 8,3 als Handlungsrichtlinie übrig.



Ich persönlich führe mit solchen Menschen keine Dispute und lasse mich auch nicht für eine Antwort provozieren!

Ihre und auch die anderen, fundierten apologetischen Stellungnahmen sind für
die Menschen guten Willens hier auf dem
Forum natürlich trotzdem sehr wertvoll!

Dafür danke ich Ihnen und allen Glaubensverteidigern/innen recht herzlich!


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 Diasporakatholik 22. Oktober 2018 
 

Der HERR Jesus Christus ist, wie wir Christen im Großen Glaubensbekenntnis bekennen:

"Gottes eingeborener Sohn - aus dem Vater geboren vor aller Zeit!
Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott - gezeugt - nicht geschaffen; eines Wesens mit dem Vater durch IHN ist alles geschaffen. Für uns Menschen ist ER vom Himmel herabgestiegen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden..."

Sorry:
Wer dieses nicht wirklich so und nicht anders wirklich WORT für WORT (!) glaubt, ist kein Christ.

Nach meinem festen Glauben gilt des HERRN Selbstaussage "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben - niemand kommt zum Vater, außer durch mich!" uneingeschränkt für JEDEN MENSCHEN - Egal welche Weltanschauung oder Religion oder Religionslosigkeit er während des irdischen Lebens hatte, nach dem Tode!

Dann begegnet jede unsterbliche Seele dem HERRN - wir Christen nennen es das Gericht. Berichte von Nahtoderfahrenen (z.B. Buch v. Jörgen Bruhn) geben eindrucksvolle Hinweise auf die Richtigkeit dieses Glaubens.


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 Rolando 22. Oktober 2018 
 

Alpinyeti, ich schreib was dazu

„Zu viele Menschen haben schon ihr Leben geopfert, um für irgend einen Unsinn Zeugnis abzulegen, z.B. bei diversen Sekten etc.“
Deshalb das Hören auf die Kirche. Wenn ich als kleiner 8 Jähriger in ein Buddh. Kloster gekommen wäre, wäre ich vielleicht Buddist, vielleicht auch Christ, kommt auf die Antwort auf die Gnade Gottes an. Diejenigen, die den wahren Gott nicht kennen, können durch die Kirche Jesu Christi gerettet werden, die Muttergottes bat in Fatima um Gebet, damit nicht soviele verlorengehen.
Hier, https://www.pater-pio.de/UserFiles/File/buch_gloria.pdf
Punkt 447 zeigt die Rettung durch die eine hl. kath. Kirche. Falls Andere was anderes glauben, kommen Sie doch da nicht vorbei, dem Tor der Barmherzigkeit, das auch das Tor der Gerechtigkeit ist. Was mir bei Ihnen auffällt, Sie grüßen das Göttliche, was ist das Göttliche?
Ich kenne Gott, Jesus, als Person und die Schöpfung als sein Werk. In der Esoterik ist viel oder alles göttlich, man wird da vergöttlicht.


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 lesa 22. Oktober 2018 

Literatur

@Zeitzeuge: Danke für diese Literaturhinweise!


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 Bernhard Joseph 22. Oktober 2018 
 

@Alpinyeti - Sie machen immer den gleichen erkennistheoretischen Fehler

Für Sie ist die Erfahrung der Apostel a priori unglaubwürdig, weil nicht positivistisch beweisbar.

Insofern lehnen Sie das Zeugnis der Apostel ab. Gleichzeitig verweisen Sie aber selbst auf eine Gotteserfahrung, die Sie eindeutig objektivieren. Das ist ein Widerspruch, denn entweder kann und darf ich einem Zeugnis eines von Gott berührten Menschen trauen oder nicht.

Zudem berichten doch die Evangelisten von einem ganz konkreten geschichtlichen Ereignis, wobei auch Sie einräumen, dass es Jesus Christus gegeben hat, wobei Sie ihn dann lediglich auf einen vom Göttlichen inspirierten Menschen reduzieren. Das ist aber wieder eine reine Setzung ihrerseit, die zudem impliziert, dass Jesus Christus sich unrechtmäßig Göttlichkeit angemaßt hat: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben meint eben nicht WIR sind der Weg, die Wahrheit und das Leben. Jesus spricht hier und an anderen Stellen nur und ausschließlich von sich. Der Vater hat ganz konkret und einzig ihn gesandt, nicht uns und Sie!


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 Bernhard Joseph 22. Oktober 2018 
 

Eine kurze Anmerkung noch zu den Homo-Seilschaften in der Kirche

McCarrick ist das deutlichste Beispiel, dass der sexuelle Missbrauch in der Kirche nicht, wie z.B. aus dem Dunstkreis von Kard. Marx zu vernehmen ist, aus „Übersprungshandlungen“ oder „verdrängter Sexualität“ resultiert sondern aus dem Ausleben homosexueller Neigung.

Erzbischof Viganò spricht in seinem jetzigen Brief nochmals diese schwerwiegende Problematik in der Kirche an.

Wenn z.B. hier die Frage gestellt wurde, welcher Zusammenhang zwischen sexuellem Missbrauch und liturgischem Missbrauch bestehen könnte, dann ließe sich darauf antworten: der Glaubensverlust in beiden Missbrauchsformen.

Die Homo-Lobby in der Kirche hat keinen authentischen Glauben sondern sie will die letzte Bastion gegen die Lüge einer Welt, in der der Hedonismus die letzte bestimmende Größe sein soll, schleifen. Darum hatten Leute wie McCarrick auch kein Problem mit ihrem schmutzigen, ja widerwärtigen Verhalten. Im Gegenteil, man fühlte sich darin pudelwohl.

Die Kirche braucht eine tiefe Reinigung!


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 Zeitzeuge 22. Oktober 2018 
 

Werter Bernhard Joseph, lesa u.a.!

Herzlichen Dank für die logischerweise kurzgefaßte, aber
präzise Apologetik. Die heutigen "Fundamentaltheologen" unterminieren überwiegend eher die Fundamente unseres kath. Glaubens durch Übernahme säkularer philosophischer Kategorien!

Eine Ausnahme stellt z.B. der Freiburger FTh Prof.Dr. Joseph Schumacher dar, näheres siehe
seine Homepage

theologie-heute.de

Zu unserem Thema das Epos:

Die Kirche Christi, auf über 600 Seiten
wird hier eine demonstratio catholica im klassischen Sinn geboten!

Auch die Homepage von Prof.Dr. Georg May

glaubenswahrheit.org

bietet reichliche Infos über den kath. Glauben!

Immer noch lesenswert:

Kern u.a.:

Warum glauben?

Dieses damals vor der "Wende" im klassischen Stil verfaßte Werk
ist antiquarisch lieferbar,

aber bitte nur in 1. Aufl. 1961 oder
2. Aufl. 1963 besorgen, die 3. Aufl. 1967 lässt bereits deutliche Zeichen der "innerkirchl. Kulturrevolution" erkennen!

Der Patrimonium Verlag oder der Lepanto Verlag bieten manches gutes Buch!


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 Alpinyeti 22. Oktober 2018 

@Bernhard Joseph III

Sie rufen die Schrift zum Zeugen für die Wahrheit des Geglaubten auf: Für mich sind die Schriften wenig relevant, das sie zuerst einmal geglaubt werden müssen – ein klassisches Paradoxon.

Schrift ist Schrift, sonst nichts.
Mein Trost ist Wesenheit,
Und dass Gott in mir spricht
Das Wort der Ewigkeit.
(Angelus Silesius)

„Daran glauben wir als Christen!“ Natürlich, das bleibt Ihnen unbenommen, mögen Sie das Ziel erreichen.

Erlauben Sie mir bitte abschließend eine Frage:
„Was würden Sie heute glauben, wenn Sie in Thailand geboren wären und mit acht Jahren als Mönch in ein buddhistisches Kloster gesteckt worden wären?"
Seien Sie bitte ehrlich: wären Sie dann heute Christ oder Buddhist?

Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in Ihnen.
Yeti


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 Alpinyeti 22. Oktober 2018 

@Bernhard Joseph II

Positivismus und Materialismus lehne ich ab, ich habe immer schon mit Kant argumentiert. Ohne eine Verankerung in der absoluten Wirklichkeit werden alle Aussagen über die relative Wirklichkeit sinnlos.
Beachten Sie, dass Gott für mich absolute Realität ist. Meine Gotteserfahrung ist real, aber weder objektiv noch subjektiv – die Begegnung mit Gott im eigenen Herzen entzieht sich jeder Beschreibbarkeit.
„Offenbarung ist reine Tat Gottes“: Ja, sie findet hier und jetzt statt. Die ganze Welt, Sie und ich offenbaren Gott permanent. Gott ist Vollzug des Lebens auf allen Ebenen - nennen Sie mich ruhig einen Pantheisten. Gotteserfahrung ist wesenhaft Identitätserfahrung. Christus ist dafür der Prototyp, das besonders reine Vorbild: „Wer mich sieht, sieht den Vater“ – Identitätserfahrung eines Begnadeten, der uns zum Vorbild gegeben ist. Sohn Gottes ist er so wie Sie und ich auch, aber es erschöpft sich nicht in der Gottessohnschaft. Näheres in den Predigten von Meister Eckhart.


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 Alpinyeti 22. Oktober 2018 

@Bernhard Joseph I

Sie haben sich viel Arbeit mit Ihrem posting gemacht – deshalb gebietet die Höflichkeit, ein letztes Mal zu antworten.
Glaubensaussagen können keine allgemeine Gültigkeit beanspruchen, weil sie zum einen nicht objektivierbar und bloße Setzung sind – Sie selbst geben ja zu, dass Sie Ihre Behauptungen nicht beweisen können. Zweitens sind sie auch nicht intersubjektiv gültig. Von acht Milliarden Menschen würden höchstens eine Milliarde die katholische Glaubenslehre bestätigen. Die anderen sieben glauben etwas anderes (das als Geglaubtes gleichrangig neben dem von Ihnen Geglaubten steht), oder sie glauben keine religiösen Inhalte.
Glaubenszeugnisse, auch unter Aufopferung des Lebens erbracht, beweisen nicht die Wahrheit des Geglaubten. Zu viele Menschen haben schon ihr Leben geopfert, um für irgend einen Unsinn Zeugnis abzulegen, z.B. bei diversen Sekten etc.


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 monteoliveto 22. Oktober 2018 

Erzbischof Viganó

"Im November 2011 hat Kardinal Quellet, der neue Präfekt der Bischofskongregation mir als neuem Nuntius der USA von den Anordnungen an des Papstes an McCarrick erzählt und ich habe diese selbst, von Angesicht zu Angesicht, an McCarrick weitergegeben."
Erzbischof Carlo Maria Viganò begrüßt am 02. Mai.2012 und sagt zu Kardinal McCarrick, „hier ist der Mann, den wir alle lieben. Sie werden von uns allen so sehr geliebt“ Die Szene sechs Monate nach der Sanktion von Papst Benedikt XVI
www.youtube.com/watch?v=_SeTlVE3toY


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 Diasporakatholik 22. Oktober 2018 
 

"Intellektuelle Taschenspielertricks statt klarer Lehrverkündigung"

Trotz dieses niederschmetternden Urteils über den amtierenden Papst halte ich wie auch EB Vigano am beharrlichen Gebet auch für ihn fest und empfehle das auch den hier mitlesenden und kommentierenden Mitchristen.


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 Diasporakatholik 22. Oktober 2018 
 

Ein denkwürdiger Vergleich

Ich äußere mich eher selten zum amtierenden Papst und dessen Reden, Gesten oder Handlungen.
Aber immer wieder denke ich an einen Foristen auf einem kath. Internetportal, worin dieser seinen allerersten Eindruck von Franziskus bereits bei dessen Auftritt auf der Loggia des Petersdomes unmittelbar nach der Wahl beschrieb: Er verglich ihn mit dem Illusionisten Cavalliere Cipolla in Thomas Manns Meisternovelle "Mario und der Zauberer" (Inhalt derselben s. Wikipedia)!
Auch mir ist dieser Papst trotz meines ehrlichen gegenteiligen Bemühens von Anfang an unsympathisch gewesen - trotz seiner öffentlich bemühten Attitüde des bescheidenen und den Armen zugetanenen Menschen.
Seine bewusst unklar gehaltenen Schlagworte von den "Rigiden", den "Pelagianern" oder jüngst dem "Klerikalismus", mit dem er die schweren kirchl. Missbräuche ursächlich zu erklären versucht, sind, wie EB Vigano zutreffend schreibt:"Zu behaupten, dass die Krise selbst Klerikalismus sei, ist reine Sophisterei."


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 lesa 22. Oktober 2018 

Wir sind nicht fabeln gefolgt sondern waren Augenzeugen

@Rolando: "Gotteserfahrungen müssen mit der Lehre der Kirche zusammenspielen, denn es gibt auch vermeintliche Gotteserfahrungen im Bereich der Esoterik, die keine sind." Danke!
R. Guardini: "Es ist möglich, dass die Bewegung des Herzens sich an ein falsches Gottesbild wendet." Er spricht von falschen Deutungen wirklicher Wesensmächte, tiefen Gewalten, die das menschliche Herz durch ein irriges Gottesbild in Entstellungen und Zerstörungen hineinführt. Vor all dem schützt die Offenbarung, durch die in der Menschwerdung Christi Gott uns so unmissverständlich erkennbar geworden ist. "Denn wir sind nicht ...Fabeln gefolgt, sondern waren Augenzeugen" (2 Petr 1, 16)
"Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit eigenen Augen gesehen ... und was unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens verkündigen wir euch´... damit eure Freude vollkommen sei (1 Joh 1)
Danke für die Glaubenszeugnisse und Versuche, den Glauben und Glaubenswissen zu vermitteln in den Postings hier!


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 lesa 22. Oktober 2018 

Nicht übertünchen

@hape: „Was mich am 3. Schreiben von EB Viganò am meisten beeindruckt: „Ich bin ein alter Mann, der Ihn fürchtet, Ihn, der Leib und Seele in die Hölle werfen kann.“ Dazu die Lesungen Fr.28. W.:
Ps 32: „wohl dem, dessen Frevel vergeben … Ich bekannte dir meine Sünde, und du hast mir die Schuld vergeben“. Und Jesus: „Euch, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können. Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten. Verkauft man nicht fünf Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch vergisst Gott nicht einen von ihnen. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. (Lk 12, 4-7) Christus ist für unsere Sünden gestorben und WILL vergeben! Aber die Hirten müssen Gut und Böse, Sünde und Gefahr der Hölle den Menschen klar aufzeigen.


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 Bernhard Joseph 22. Oktober 2018 
 

@Alpinyeti - IV

Auch der Apostel Paulus spricht von einer ganz konkreten Erfahrung, die ihn hat erkennen(!) lassen, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Diese Erfahrung war für Paulus so konkret und tief, dass er sich daraufhin zum Knecht, er spricht sogar von Sklave Jesu Christi gemacht hat und die Verkündung des Evangeliums zum zentralen Sinn seines Daseins erhoben hat. Dies hätte Paulus nie auf Grundlage eines Betruges getan, ebenso wenig alle anderen Apostel.

Die frühen Christen haben den Zeugnissen der Apostel vorbehaltlos vertraut, denn sie spürten, dass hier Wahrheit gesagt wird und zwar nicht in einem bloß subjektiven Erfahrungshorizont, sondern durchaus in einem objektiven. Darum haben die frühen Christen ihr Leben für diese Wahrheit hingegeben, auch im Vertrauen, dass sie eben nicht ins Nichts fallen.

Der Glaube an die Auferstehung entspringt nicht subjektiver Einbildung sondern objektiver Erfahrung, wie sie durch die Jünger bezeugt ist.

Daran glauben wir als Christen!


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 Rolando 22. Oktober 2018 
 

Alpinyeti

Ich schreib auch noch was zu Ihrem Satz, "Eine allgemeine Gültigkeit von Glaubenswahrheiten ist aus logischen Gründen ausgeschlossen." Die Glaubenserfahrungen, die mit den Erfahrungen der Märtyrer in Zusammenhang stehen, z.B. der Erste, der Hl. Stephanus, sprechen eine so deutliche Sprache, bis in unsere Zeit, z. B. die 21
Kopten vor drei Jahren, das die Logik nicht das letzte Wort hat. Die kath. Glaubenswahrheiten sind Realität. Hier noch was zur Vertiefung,
http://www.frmaniyangathealingministry.com/Content/viewcontent.aspx?linkid=46
https://www.pater-pio.de/UserFiles/File/buch_gloria.pdf
Zu den Gotteserfahrungen, sie müssen mit der Lehre der Kirche zusammenspielen, denn es gibt auch vermeintliche Gotteserfahrungen im Bereich der Esoterik, die Keine sind.


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 lesa 22. Oktober 2018 

Licht für Saulus

@Montfort: Ihre Bemerkungen zu @alpinyeti: (welcher Herr?)- Unterscheidung der Geister in Aktion, danke! Beten wir für ihn und für die vielen, die verzweifelt den Glauben abwehren, von dem sie spüren, dass er die Wahrheit ist! "Es" kämpft in ihnen.
@Bernhard Joseph: Danke für Ihre "Versuche", aus denen man in Kürze jede Menge lernen kann!


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 Bernhard Joseph 22. Oktober 2018 
 

@Alpinyeti - III

Was aber lässt uns Christen an Jesus Christus als Sohn Gottes glauben, welches Zeugnis gibt es da, das uns verbürgt, dass wir es nicht nur mit einem bloß eingebildeten Phänomen zu tun haben?

Einmal das Selbstzeugnis Jesu Christi, wie es uns in der Schrift überliefert ist: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Jesus verweist zudem auf die Wunder, die er getan hat: Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab (Joh 10,25)

Und dann, als wichtigstes Zeugnis der Wahrheit die Auferstehung Jesu Christi.

Nun könnte man bestreiten, dass es eine solche gegeben hat, alles sei bloße Erfindung der Jünger. Nur wie glaubwürdig ist diese Behauptung? Die Jünger, die grade erfahren mussten, dass ihr Messias am Kreuz hilflos stirbt, setzen einen Betrug ins Werk um damit einen Glauben zu retten, der dann bei ihnen längst zerbrochen wäre?

Die Freude, die die Jünger ausstrahlen ist authentisch, weil sie den Herren als Auferstandenen konkret erfahren haben.


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 Bernhard Joseph 22. Oktober 2018 
 

@Alpinyeti - II

Begrenzt man Erkenntnis nicht auf die bloß sinnliche Erscheinung, sondern gibt Erkenntnis Raum in geistiger Erfahrung, dann ergeben sich von daher ganz andere Prämissen, was die Erkennbarkeit von Sinn und damit objektiver Wahrheit anbetrifft.

Sie selbst schreiben von einer Gotteserfahrung, die Sie nicht in den Raum des bloß Erdachten abschieben, sondern der Sie eine konkrete Realität zuerkennen, wenn ich Ihre Kommentare richtig verstanden habe.

Damit räumen Sie aber ein, dass eine Gotteserfahrung objektiven Charakter haben kann. Nun gibt es in der Tat höchst unterschiedliche Gotteserfahrung, darum spricht ja die Theologie vom verborgenen Gott. Da Gott den Menschen wesenhaft unendlich übersteigt, kann der Mensch Gott nicht in seinem begrenzten Verstand erfassen.

Nun kommt aber die Offenbarung ins Spiel. Gott ist aus der Verborgenheit herausgetreten und hat sich in Jesus Christus uns konkret erkennbar respektive erfahrbar gemacht. Offenbarung ist also reine Tat Gottes.


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 Bernhard Joseph 22. Oktober 2018 
 

@Alpinyeti - Vielleicht schauen Sie ja doch noch mal rein

Ich will versuchen, mich mit Ihren inhaltlichen Argumenten auseinanderzusetzen. Sie schrieben: "Eine allgemeine Gültigkeit von Glaubenswahrheiten ist aus logischen Gründen ausgeschlossen."

Ihr Satz ist nicht zwingend logisch sondern eine bloße Setzung, weil Sie einen bestimmten Gültigkeitsbereich von Erfahrung a priori und nicht a posteriori definieren.

So begrenzt z.B. der Positivismus Erkenntnis auf die bloße Erscheinung. Alles was nicht mit den Sinnen erfasst werden kann, gilt danach als nicht mit der Vernunft erfassbar. Aussagen über das "Ding an sich", also Wesen und Sinn des Seienden erscheinen unmöglich.

Der Fehler des Positivismus liegt darin, dass er den Erfahrungshorizont durch bloße Setzung eingrenzt. Das Erkenntnisvermögen wird rein funktional definiert.

Kant setzte noch eine höhere göttliche Wahrheit voraus, die das Sein trägt, was heute bestritten wird. Damit schweben der Positivismus und seine Logik in Bezug auf Sinnaussagen im luftleeren Raum.


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 Alpinyeti 22. Oktober 2018 

Abschied

Ich möchte mich von Ihnen hier im Forum herzlich verabschieden. Ich danke Gandalf für seine Gastfreundschaft und Ihnen allen für Ihre Bereitschaft, mit mir zu sprechen.
@Montfort, zu Ihrem letzten posting an mich: Honni soit qui mal y pense.
Ein freundliches Grüß Gott an Alle hier!
Yeti, ein Narr Gottes.


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 hape 21. Oktober 2018 

Gottesfurcht und prophetisches Reden

Was mich am 3. Schreiben von EB Viganò am meisten beeindruckt, ist folgender Satz: „Ich bin ein alter Mann, der Ihn fürchtet, Ihn, der Leib und Seele in die Hölle werfen kann.“ –

Das ist Gottesfurcht. Gottesfurcht aber ist eine Gabe des Hl. Geistes, die uns auf die letzten Dinge vorbereitet. Wenn wir nun durch die Gottesfurcht unsere Niedrigkeit erkennen, wächst dann nicht auch unser Staunen über die Liebe Gottes, die sich in seinem Herabsteigen in die Finsternis unserer Welt zeigt? Weckt die Gottesfurcht nicht auch in uns das brennende Verlangen, unser Verhältnis zu Gott ins Reine zu bringen und zum freudigen Zeugen seiner Liebe zu werden?

„So versuchen wir, erfüllt von der Furcht des Herrn, Menschen zu gewinnen; … Denn die Liebe Christi drängt uns.“ (2. Kor 11;14). – Deshalb kann ich EB Viganò gut verstehen. Und ich hoffe sehr, dass in der Kirche noch genügend Gottesfurcht vorhanden ist, um in Viganòs prophetischem Schreiben den Willen Gottes zu erkennen.


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 Montfort 21. Oktober 2018 

@Eliah - zu "Auf Bayrisch"

Genau das hatte ich beim Lesen von Kard. Ouellets Entgegnung an Erzbischof C.M. Viganò auch schon überlegt. Wäre das der Fall, dann würde es aber auch bedeuten, dass der Kardinal und andere an der vatikanischen Kurie unter solch einem Druck stehen, dass sie nicht direkt, sondern nur verschlüsselt antworten können. Das heißt: Sie können Viganò nur damit indirekt zustimmen, dass sie ihn (folgsam gegenüber dem, was von ihnen erwartet/verlangt wird) anscheinend zurechtweisen und des Fehlverhaltens bezichtigen.

Auch das wäre fatal in seiner Bedeutung für das jetzige Pontifikat.


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 Montfort 21. Oktober 2018 

@Alpinyeti - Sie treiben hier mit vielen ein übles Spiel

Nun, da Sie schreiben:

"Und die letztgültige Entscheidung über die Wahrheit unseres Denkens, Wollens und Tuns wollen wir doch bitte dem Herrn überlassen."

Da müssen Sie nun schon offenlegen, wen Sie mit "Herr" benennen!

Ist für Sie "der Herr" denn "unser Herr und Gott Jesus Christus" - oder dienen Sie vielmehr anderen Herren und Meistern, die sich überheblich und stolz auflehnen gegen den dreieinen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist), der sich im Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch und unser Erlöser - offenbart hat?


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 lesa 21. Oktober 2018 

Anliegen

@Eliah: Keine schlechte Idee!


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 lesa 21. Oktober 2018 

Verdrehung

@Alpinyeti: Nein, das ist eine Verdrehung. Es ist umgekehrt. Sie haben immer so argumentiert, als man sich auf Wahrheit nicht berufen könne, weil sie für uns nicht erkennbar sei. Meine Entgegnung lautete: Dass Christus als der Weg, die Wahrheit und das Leben von den meisten Postern hier in diesem Katholischen Forum eine grundlegende Voraussetzung ist. Es geht in diesem thread eigentlich ohnehin um etwas anderes. Dabei möchte ich es für diesmal bewenden lassen. Gottes Segen für Sie!


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 per_plex 21. Oktober 2018 
 

Respekt!

Großen Dank an Viganos 3. Brief.
Zugegeben, ich war seinem ersten Schreiben eher reserviert. Jetzt aber, wo er konkret begründet, warum er nun in den letzten Wochen das Notwendige veröffentlich hat, hat er bei mir großes Ansehen erworben und ich glaube ihm jedes Wort! --. Ob es in den Jahrhunderten zuvor mehr Verlogenheit und Häresie in der Führungsebene der kath. Kirche gegeben hat? Ich glaube kaum.

@phillip, ich vermute auch, dass alles dran gesetzt wird, den Erzbischof als nicht zu tolerierenden homophoben Katholiken zu brandmarken.

Ich verstehe nun auch seine Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf sein schnelles Untertauchen. Er weiß sicher noch viel mehr.
Dank an Kath.net für die deutsche Übersetzung und VeEröffentlichung!


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 Nazarene 21. Oktober 2018 
 

Viganó - third testimony

Eine sehr gute Auslegung des dritten Briefes auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=j8WMHtZXgMw
(englisch)


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 Zeitzeuge 21. Oktober 2018 
 

Wieso erinnert mich hier jemand an die "Jünger" des Renegaten Lenaers?

Weil er zumindest eine analoge Sprechweise
hat!

Es gibt keine doppelte Wahrheit!

Entweder ist etwas wahr oder falsch!

Die Glaubenswahrheiten sind absolut sichere Wahrheiten, das entsprechende Wissen nennt man bekanntlich Glaubenswissen!

Die Analogia entis wurde bekanntlich bereits im Mittelalter dogmatisiert!

Ein christl. Mathematiker weiss absolut sicher, daß 1+1=2 ist und glaubt genauso
absolut sicher, daß GOTT dreifaltig EINER ist!

Ein Skeptiker könnte auch innerweltlich niemand für glaubwürdig halten, da er ja nicht weiss, ob der/die Andere ihm die
Wahrheit sagt!


Bitte die beiden empfohlenen Bücher lesen, dazu noch einige Heiligenbiographien, oder fehlt bereits der gute Wille?

Ob die "Lenaersjünger" für Ihre Ansichten als Martyrer sterben würden?
Da habe ich meine Zweifel!

Wer am Glauben
Schiffbruch erlitten hat, sollte wenigstens nicht noch "Demut" heucheln!

Für einen weiteren Disput komme ich nicht infrage, nach menschl. Ermessen wäre das nur Zeitverschwendung!


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 Federico R. 21. Oktober 2018 
 

p.Franziskus fordert die Gläubigen ...

... derzeit zum Gebet an den Erzengel Michael auf. Darin die große Bitte an St. Michael: „Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße den Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umherschweifen, um die Seelen zu verderben, durch die Kraft Gottes in die Hölle.“
Auffallend: Lt. seinem mehrfachen Interviewpartner Eugenio Scalfari glaube p.Franziskus nicht an die Existenz der Hölle. Diese Aussage wurde bislang weder vom Papst selbst noch vom Vatikan bestätigt oder zurückgewiesen. Aber die Hölle gehört nach kirchlicher Lehre nun mal zu den "Letzten vier Dingen".


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 Eliah 21. Oktober 2018 
 

Auf bayerisch

Ohne respektlos sein zu wollen: Kardinal Ouellet scheint ein ziemliches Schlitzohr zu sein. Nach meiner Lebenserfahrung entstehen Schriftstücke wie seines an Erzbischof Viganò so: Man wird vom Chef aufgefordert, seinem Herrn und Meister beizustehen und es einem frechen Schnösel mal ordentlich zu zeigen. Man ist eigentlich ganz anderer Meinung, möchte es sich aber mit dem Vorgesetzten nicht verderben denkt sich deshalb einen pfiffigen Text aus, den der Chef überfliegt und problemlos "absegnet". Hinterher müssen Leute, die aufmerksam lesen können, dem Chef dann erklären, daß das kein Akt der Unterstützung für ihn war, sondern eine derbe Watschn, wie man in Bayern sagt.


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 Alpinyeti 21. Oktober 2018 

@Diadochus:

Danke für Ihre Antwort und Ihre freundlichen Ratschläge.
Ich zitiere Sie: "Sie schreiben weiter, ich solle in Demut der Wahrheit Andersgläubiger zustreben."
Nein, das schreibe ich NICHT.
Ich schrieb: "Das soll uns nicht hindern, der Wahrheit zuzustreben, aber in Demut vor der göttlichen Wahrheit und auch in Demut vor der Wahrheit Andersgläubiger."
Ich stelle Ihnen keine Falle - jeder hier legt Zeugnis ab für die Wahrheit, die ihm gegeben worden ist, auch Sie und ich - Demut ist aber doch wohl eine christliche Tugend!
Meine Hochachtung gilt allen, die ihren eigenen Glauben hochhalten, dabei aber nicht auf Andersgläubige herabsehen oder sie gar verurteilen. Und die letztgültige Entscheidung über die Wahrheit unseres Denkens, Wollens und Tuns wollen wir doch bitte dem Herrn überlassen.
Mit freundlichem Gruß, Yeti


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 Karlmaria 21. Oktober 2018 

Untreue Kleriker rekrutieren in der Regel keine anderen Schürzenjäger

Selbst diese Päpste denen ein wildes Leben nachgesagt wird haben die Lehre der Kirche nicht an ihre Art zu leben angepasst. Das Heilmittel gegen die Unzucht ist eine gesunde Marienverehrung und nicht die Lehre der Kirche anzupassen. Bittet Maria und Sie wird ganz sicher helfen. Es wurde noch nie gehört dass Maria einem Sünder der umkehren will nicht geholfen hätte. Natürlich muss der Freie Wille das auch wollen und nicht statt dessen die Lehre der Kirche anpassen.
Ich bin jetzt 65. Mit 19 habe ich die Homosexualität in der Hierarchie eines weltlichen Betriebes von Ferne auch miterlebt. Das ist eben eine andere Geschichte weil man dann wenn es berufliche Nachteile gibt nie weiß ob da die Homosexualität oder genauer gesagt die Tatsache dass ich da nicht mitmache dafür verantwortlich ist. Es könnte natürlich auch sein dass der Homosexuelle im Beruf besser ist und deshalb vorgezogen wird. Das lässt sich alles nicht so genau sagen. Aber vor allem die Lehre sollte nicht angepasst werden!


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 Montfort 21. Oktober 2018 

@Alpinyeti - Gegen manche Einflüsse ist es besser,

das eigene Herz zu verschließen, sobald man sie als abwegig, verführerisch oder nutzlos erkannt hat.

Ich bete aber gerne für Sie aus ganzem Herzen, denn der Liebe Christi soll man sein Herz nicht verschließen, die alleine die Gnade schenkt, auch die Feinde zu lieben und bittend bei Gott für sie einzutreten.

Ihnen einen gesegneten Tag der Auferstehung unseres Herrn und Gottes Jesu Christi!


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 Alpinyeti 21. Oktober 2018 

@Lesa:

Danke für Ihre Antwort. Sie stellen in den Raum, dass katholische Glaubenswahrheiten hier doch bitte nicht hinterfragt werden mögen.
Habe ich in meinem posting katholische Glaubenswahrheiten in Frage gestellt?
Sie belehren mich wohlmeinend über Grundlegendes - bitte glauben Sie mir, dass alles, was Sie schrieben, mir bestens bekannt ist.
Ich lade Sie, so wie alle hier, herzlich dazu ein, zu meinem posting auf inhaltlicher Ebene Stellung zu nehmen. Kann es denn schaden, einmal über den Tellerrand hinauszuschauen? Haben Sie keine Scheu,mit dem Schmuddelkind zu spielen, schließlich schrieb @ Gandalf: "...willkommen in einem katholischen Forum, wir freuen uns auch über Agnostiker hier ;-)"
Es grüßt Sie herzlich
Yeti, der KEIN Agnostiker ist.


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 Federico R. 21. Oktober 2018 
 

Was EB Viganò in seinem Antwortschreiben ...

... an Kardinal Ouellet sehr deutlich angesprochen hat, ist etwas ganz Wesentliches, sicher das Entscheidendste im Leben eines jeden Menschen: die christliche Lehre von den Letzten Dingen: Tod, Gericht, Himmel, Hölle. Im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) werden sie in Artikel 12 in sechs Punkten behandelt: 1 Das besondere Gericht – 2 Der Himmel – 3 Die abschließende Läuterung (das Purgatorium) – 4 Die Hölle – 5 Das Letzte Gericht – 6 Die Hoffnung auf den neuen Himmel und die neue Erde.

Sowohl EB Viganò als auch p.Franziskus wissen um diese Dinge. Doch einer von beiden scheint ein falsches Spiel zu spielen. Wer wohl?


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 Alpinyeti 21. Oktober 2018 

@Montfort:

Ich wäre Ihnen wirklich dankbar, wenn Sie außer Häme auch noch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit meinem Posting zustandebrächten. Versuchen Sie doch, mich auf inhaltlicher Ebene zu widerlegen, oder mir zumindest antikatholische Aussagen nachzuweisen. Nehmen Sie mich ernst, und ich kann Sie ebenfalls ernst nehmen. Wie wollen Sie Christsein für sich in Anspruch nehmen, wenn Sie Ihr Herz gegen mich verschließen?


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 Eliah 21. Oktober 2018 
 

Vorschlag für Mitteilung an den Heiligen Stuhl

@lesa: Ihre Antwort an alpinyeti nehme ich zum Anlaß, die Mitteilung an den Heiligen Stuhl vorzuschlagen, daß es sich auch bei der Kirche um eine katholische Organisation handelt und damit zentrale Glaubenswahrheiten nicht infrage gestellt werden können, da dies gar nicht das Anliegen der Kirche ist.


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 Alpinyeti 21. Oktober 2018 

@Rolando:

Seien Sie bitte meiner profunden Kenntnis der katholischen Glaubenslehre versichert. Ihre Glaubensfestigkeit ist beeindruckend, setzen Sie alles daran, sie sich zu bewahren. Sie sind ein Mensch guten Willens. Ich achte alle Leute hoch, die auf solche Weise glauben können.


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 Diadochus 21. Oktober 2018 
 

@Alpinyeti

Wahrheit? Meine Ansichten sind der Glaube der katholischen Kirche. Beweisen lässt er sich nicht, sonst wäre es ja kein Glaube. Da gehört ein Stück weit Vertrauen dazu. Ich vertraue so sehr, dass der Glaube für mich zu einer Gewissheit und Überzeugung geworden ist. Wir können auch vertrauen, denn der Glaube gründet auf Jesus Christus. Er ist der Eckstein, der Stein des Anstoßes. Er hat uns am Kreuz erlöst. Nur durch Ihn können wir gerettet werden aus diesem Ort der Verbannung. @Alpinyeti, Sie schreiben weiter, ich solle in Demut der Wahrheit Andersgläubiger zustreben. Nein, das werde ich nicht. In die Falle tappe ich nicht. Nur Jesus Christus ist die Wahrheit und das Leben im Vollsinn. Wir sind hier nicht bei Nathan dem Weisen. Hier geht's nicht um Teilwahrheiten, um Weltweisheiten. Hier geht's ums Ganze. Beten und vertrauen Sie. Beten Sie den Rosenkranz. Jesus wird dann auch Ihnen den Frieden schenken und Sie von Ihren Zweifeln befreien. Schönen gesegneten Sonntag noch.


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 lesa 21. Oktober 2018 

Offenbarungsglaube

@alpinyeti: @Diadochus hat die Trolle m.E. recht gut beschrieben. Da ich Sie aber nicht für einen Troll halte (Trolle bringen sich nur ein, um zu provozieren und zu stören, das trifft auf sie nicht zu), nehme ich mir Zeit für eine kurze Antwort. Wie @Bernhard Joseph sagt: derjenige, der hier diskutieren möchte, möchte doch respektieren, dass es sich um ein katholisches Forum handelt und damit zentrale Glaubenswahrheiten nicht infrage gestellt werden können, da dies gar nicht das Anliegen des Forums ist."
"Wir gehen hier vom Glauben an die Person des Gottessohnes Jesus Christus aus, in dem GOTT sich geoffenbart hat, der sagte: "Ich bin der Weg, die WAHRHEIT und das Leben." (Joh 14).
So sagt der KKK: "Der Glaube ist die Antwort des Menschen an Gott, der sich dem Menschen offenbart und schenkt und ihm so auf der Suche nach dem letzten Sinn seines Lebens Licht in Fülle bringt." (Nr. 26)Die Esoterik lehnt einen persönlichen Gott als Wahrheit ab. Für Christen ist er die Grundlage.


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 Montfort 21. Oktober 2018 

@Alpinyeti - Wirklich "toll",

was sie hier relativistisch-absolutistisch als "wahr" zu behaupten versuchen!

Heiliger Michael, verteidige uns...!


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 bernhard_k 21. Oktober 2018 
 

@Alpinyeti

Wie lautet Ihre Wahrheit(?) zum Thema des Artikels?


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 Alpinyeti 21. Oktober 2018 

Wahrheit?

@Diadochus:
"Ansichten, die allgemein als falsch und widerlegt gelten", sind für Sie trollige, antikatholische Ansichten. Können Sie behaupten, dass Ihre Ansichten allgemein als wahr und bewiesen gelten?
@Zeitzeuge:
Sie haben völlig Recht, Glaubenswahrheiten können nur im Rahmen einer theologischen Methode vermittelt werden, können daher auch nur Gültigkeit innerhalb dieses Rahmens beanspruchen. Eine allgemeine Gültigkeit von Glaubenswahrheiten ist aus logischen Gründen ausgeschlossen.
@Alle, die die Wahrheit gerne in den Mund nehmen: Die Eine Wahrheit ist bei Gott alleine, uns ist es bestenfalls gegönnt, den einen oder anderen Blick darauf zu werfen, mehr nicht. Was wir Erkenntnis nennen, ist vor Gott leeres, gedroschenes Stroh (Thomas v. Aquin).
Das soll uns nicht hindern, der Wahrheit zuzustreben, aber in Demut vor der göttlichen Wahrheit und auch in Demut vor der Wahrheit Andersgläubiger.

Dies meint in Demut:
Yeti, der Anti-Troll.


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 Kirchental 21. Oktober 2018 

@ottokar

Und unsere Kinder leiden unter dieser Orientierungslosigkeit!

In der zweiten Klasse stehen in Ethik die verschiedenen Religionen auf dem Lehrplan.
Ein Mädchen setzte sich nach dieser Einheit zu mir und klagte ziemlich verzweifelt "ich bin nichts". Es dauerte eine ganze Weile, bis ich verstanden hatte. Wir redeten lange darüber - und sie suchte das Gespräch über viele Tage immer wieder, weil sie das Thema so beschäftigte, sie aber zu Hause mit niemandem darüber reden konnte.

Wieviele Kinder werden mit ihren existentiellen Fragen alleine gelassen!


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 Bernhard Joseph 21. Oktober 2018 
 

@Descartes

Ich kann mich nicht entsinnen, je einen anderen Foristen als Troll bezeichnet zu haben.

Es ist aber in der Tat ein großes Ärgernis, wenn jemand an der Diskussion im Forum nur deshalb teilnimmt, weil er provozieren will - übrigens heute ein oft anzutreffendes Phänomen. Im Vordergrund steht dann nicht der Gedankenaustausch, sondern der Versuch, einem anderen die eigene Ideologie aufzuzwingen. Besonders aggressiv geschieht dies bei Menschen, die den katholischen Glauben respektive die Lehre der Kirche auf Grund ihrer Weltsicht, die sie absolut setzen, ablehnen. Dann wird aus dem Gedankenaustausch ein Kampf und der Kommentar zum Kampfmittel, so dass dann die Moderation eingreifen muss, um überhaupt noch ein gepflegtes Miteinander zu garantieren.

Zudem sollte derjenige, der hier diskutieren möchte, doch respektieren, dass es sich um ein katholisches Forum handelt und damit zentrale Glaubenswahrheiten nicht infrage gestellt werden können, da dies gar nicht das Anliegen des Forums ist.


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 Rolando 21. Oktober 2018 
 

Ulma

„Gott ist dabei einen großen christlichen Frühling zu bereiten..." (Johannes Paul II.)“
Da bin ich mir sicher!
Denn, wenn der Teufel meint, den Sieg errungen zu haben, wird ihn ein zartes Füßchen der Jungfrau Maria das Haupt zertreten. Es kann nicht mehr lange dauern, es ist soooviel Täuschung, Lüge und Unwissenheit, geschweige denn Glauben vorhanden, da wird Gott eingreifen. Es heißt in der Hl. Schrift, „Mein Volk kommt um, weil ihm Erkenntnis fehlt“ ich denke bei Hosea, deshalb das Eingreifen auf die Fürsprache der Muttergottes, sie wird das Erbarmen Gottes herabrufen. Ich schau mir immer die Jugendlichen Gegendemonstranten beim Marsch fürs Leben an, sie können nicht anders, sie sind einfach der raffinierten Lüge aufgesessen, sie sind so argumentationsresistent, da kann nur Gott die Erkenntnis durch Berührung das Herzens schenken. Es ist wie mit kleinen Kindern, denen der Verstand noch fehlt, wenn sie was kaputt machen, da kann man nur Erbarmen haben.


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 Rolando 21. Oktober 2018 
 

Phillip Neri

Sie haben wahrscheinlich recht, in dies Richtung wird es voraussichtlich hinauslaufen, da ja die Medien relativ ruhig sind, da die doch den eigentlichen Aufhänger gefunden haben, gegen die Kirche. Ich habe schon Leserbriefe über die Sünde der Homosexualität und deren Folgen geschrieben, wir sollten schon in unseren Bereich Klartext reden, parallel zu Gebet und Fasten. Es müssen die Herzen berührt werden, dann erfolgt Umkehr.


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 Smaragdos 21. Oktober 2018 
 

Vergelt's Gott!

Einfach nur gewaltig, dieser Brief! Dieser Erzbischof ist für mich ein Held, ein Märtyrer der Wahrheit, ein echter Hirt! Mit jedem Wort, das er schreibt, leuchtet die Wahrheit mehr auf. Ich kann nur sagen: Vergelt's Gott, Herr Erzbischof! Möge Gott Ihren Mut zur Wahrheit vergelten. Man hat den Eindruck, er sei einer der einzigen Hirten, die an einer echten Aufklärung der Missbrauchsfälle interessiert sei. Jedenfalls danke ich ihm von Herzen dafür, dass er nicht locker lässt. Ich stehe voll hinter Ihnen, verehrter Erzbischof Viganò! Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat!


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 Hadrianus Antonius 20. Oktober 2018 
 

@Descartes Einspruch!

Ich teile Ihrer Meinung nicht.
1. Es gibt immer wider recht viele Trolle, teils mit raffinierten Diversantechniken, teils mit einfach durchschaubaren aber plattfrömmlerischer Übertünchung (Inhalt sehr gering).
2. Die Redaktion leistet sich sehr viel Mühe.
Was sie "epüriert" weiß ich nicht.
Selbst jetzt nun nicht direkt zum "kath.net"-mainstream gehörend (meine große Sympathie für SE , Msgr. Lefebvre und die FSSPX dürfte allgemein bekannt sein), wurde nur zweimal ein Posting wegzensiert:
das erste Mal reichte ich es zwei Monate später erneut ein und wurde es doch veröffentlicht (Inzwischen war in Rom sehr vel passiert :-( );
beim zweiten Mal wurde es 2 Stunden nach Veröffentlichung gelöscht und ich bei Rezidiv mit temporärer Sperrung bedroht.
KIA- man nimmt es sportlich.
Das Panta rhei gilt jetzt mehr als je für Postvatikanum 2.


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 bernhard_k 20. Oktober 2018 
 

Homosexualität ist schon anatomisch völlig unmöglich ...

... und somit ein Widerspruch in sich. Wie kann man(n) denn mit zwei gleichen(!) Geschlechtsteilen einen Geschlechtsverkehr haben??

Eine Schraube und eine Mutter passen zusammen, mit 2 Schrauben alleine geht's einfach nicht ...


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 Diadochus 20. Oktober 2018 
 

@Descartes

Ich sag's Ihnen ganz offen. Trollige (antikatholische) Ansichten sind mir zuwider. Damit meine ich Ansichten, die allgemein als falsch und widerlegt gelten. Darüber brauchen wir in der Tat nicht diskutieren, bzw. diese immer wieder neu aufwärmen. Das vergeudet nur unnütz die Kräfte. Das macht auch deshalb keinen Sinn, da Sie offensichtlich nur auf Krawall aus sind und nicht bereit sind, eine andere als wahr erkannte Meinung anzunehmen. Sie lenken übrigens nur vom Thema ab. Der Missbrauchsskandal ist bis ins Domus Sancta Marthae vorgedrungen. Trotz der Gefahr der ewigen Verdammnis, wird vertuscht und banalisiert. Wer verkauft seine Seele für ein Linsengericht? So viele Seelen gehen verloren. Dieses Anliegen von EB Viganò dürfte auch Ihnen als Teilnehmer in einem katholischen Forum ein Anliegen sein. Das dürfen Sie gerne unterstützen. Bei dem Gegenwind ist das schwierig genug.


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 Kurti 20. Oktober 2018 
 

Der Papst hat neulichs die Meinung vertreten, die christliche

Ethik wachse erst langsam und hat damit auch auf den Umgang mit den Mißbräuchen und der Änderung bei der Todesstrafe hingewiesen. Hat er die Ethik des frühen Christentums nicht verstanden und die Paulusbriefe nicht gelesen? Demnach haben wir in den letzten Jahrzehnten eher einen Rückgang bei der christlichen Ethik.


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 ottokar 20. Oktober 2018 
 

Ist unsere Jugend verloren?

Das grosse Problem unserer Zeit ist, dass die meist berufstätigen Eltern ihre Kinder mit 3 Jahren entlassen und in die KITA schicken und ohnehin wenig Zeit für ihre Glaubenserziehung haben,dass Freizeitsport oder Wochenendausflüge die leeren Zeiträume füllen und Religionsunterricht an den Rand gedrängt wird.Die moralische Erziehung geschieht durch die Schule und die öffentliche Meinung, die da ist: frühe sexuelle Erziehung mit Informationen über alle sexuellen Praktiken,dass Abtreibung Europäisches Grundrecht ist,dass Homosexualität mit Heterosexualität gleichzusetzen ist und ganz normal ist, dass es strafbar ist zu argumentieren Homosexualität sei heilbar,dass Ehe für Alle gesetzlich verankert ist, dass es zwar Engel, aber keinen Teufel (Kardinal Marx) und keine Hölle gibt, dass es gar nicht sicher ist,ob es einen Gott gibt (Generalvikar Beer,München)usw. Und nun scheint die Kirche als bisher letzte Bastion der Moral diesem Zeitgeist zu folgen. Arme,unglückliche,gottverlassene Jugend?


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 Ulma 20. Oktober 2018 
 

Ohne Wahrheit kommt die Sklaverei

Tausend Dank für dieses mutige und beeindruckende Zeugnis!
Erzbischof Viganó hat dem schreienden Schweigen eine Stimme gegeben.
Der Herr wird jedem mutigen Priester seinen Einsatz für die Wahrheit unendlich belohnen.

"Es ist wichtig, dass ihr alle leidenschaftlich nach der Wahrheit sucht und zu ihren unerschrockenen Zeugen werdet. Ihr dürft euch nie mit Lüge, Falschheit oder Kompromissen abfinden! Setzt euch heftig gegen die Leute zur Wehr, die eure Intelligenz einzufangen trachten oder euer Herz mit Aussagen und Vorschlägen umgarnen wollen, die euch hörig machen gegenüber Konsumdenken, zügellosem Sex und Gewalt, bis sie euch in die Leere der Einsamkeit und das Labyrinth der Kultur des Todes drängen. Alle Freiheit verwandelt sich in eine neue und noch schwerere Sklaverei, wenn sie von der Wahrheit losgelöst ist."

(Johannes Paul II., Brief an die Jugendlichen am 8. September 1997)

Gott ist dabei einen großen christlichen Frühling zu bereiten..." (Johannes Paul II.)


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 lesa 20. Oktober 2018 

Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit

@Philip Neri: Danke für Ihre Ausführungen, vor allem "zum Schluss" das Anführen von Eph 5!


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 Zeitzeuge 20. Oktober 2018 
 

Niemand sollte sich wundern, wenn auf einem katholische Forum

die katholischen Glaubenswahrheiten dargelegt und verteidigt werden!

Glaubenswahrheiten (Dogmen) können logischerweise nur im Rahmen einer theologischen Methode vermittelt werden!

Lit.: Leo Scheffczyk: Dogma der Kirche,

heute noch verstehbar?

Grundzüge einer dogmatischen
Hermeneutik

dto.: Die Theologie und die
Wissenschaften


Wünsche ggfls. gute Lesefrüchte!


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 Philipp Neri 20. Oktober 2018 

Epheser 5

Zum Schluss noch folgendes Zitat aus dem Epheserbrief (5,1-9):
Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder und führt euer Leben in Liebe, wie auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und Opfer, das Gott gefällt!
Von Unzucht aber und Unreinheit jeder Art oder von Habgier soll bei euch, wie es sich für Heilige gehört, nicht einmal die Rede sein. Auch Sittenlosigkeit und albernes oder zweideutiges Geschwätz schicken sich nicht für euch, sondern vielmehr Dankbarkeit. Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch - das heißt kein Götzendiener - erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das nämlich zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum mit ihnen nichts gemein! Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Lebt als Kinder des Lichts! Denn das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor.


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 Descartes 20. Oktober 2018 
 

Trolle und unbequeme Meinungen.

@lesa und @Zeitzeuge
Dass Trolle hier selten vorkommen, liegt wohl auch daran, dass andere Meinungen und Argumente als die kath.net-Mainstreammeinung von der Moderation schon vorher zensiert werden. Manchmal gibt es interessanten Austausch auch hier auf kath.net, aber gerade in letzter Zeit ist das seltener geworden, so mein Eindruck.
Und wenn dann doch mal was Kritischeres veröffentlicht wird, ist schnell der "Troll!"-Ruf da. Das ist meines Erachtens zu einfach. Ich kann aber auch verstehen, dass die Moderation keine größere Unruhe im Kommentarteil zulassen möchte. Aber die Kommentator-Kollegen sollten wissen dürfen, dass präzise Nachfragen manchmal einfach deshalb nicht beantwortet werden, weil sie die Antwort nicht mehr zu lesen bekommen.


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 Philipp Neri 20. Oktober 2018 

Vigano wird wohl nun als "Homophob" dargestellt werden! (3)

Man macht es sich mit so einer Argumentationsweise in unserer Kirche viel zu einfach!
Die tatsächlichen Gründe für die Missbrauchsfälle werden ausgeblendet, nebulöse Gründe werden dafür genannt, die nicht näher untersucht werden. Stattdessen wird der ganze Skandal nun dazu benutzt, die Homosexualität in der Kirche hoffähig zu machen!
Ich schäme mich für so eine Sichtweise, da man immer noch nicht begriffen hat, dass wir es mit niederträchtigen und dämonischen Vorgehensweisen in unserer Kirche zu tun haben.
Hier hat Erzbischof Vigano den Finger in eine offene Wunde unserer Kirche gelegt und deckt auf, was tatsächlich im Namen unserer Kirche passiert ist!
Keine seiner Anschuldigungen ist bisher widerlegt worden, im Gegenteil, vieles wurde sogar bestätigt.
Das die Homosexualität in der Kirche zu einem Riesenproblem geworden ist, zeigt doch alleine schon die öffentlich gewordene Homo-Orgie im Vatikan im letzten Jahr, deren Hintergründe endlich aufgedeckt werden müssten!


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 Philipp Neri 20. Oktober 2018 

Vigano wird wohl nun als "Homophob" dargestellt werden! (2)

Und da das so ist, wird man nun versuchen, Vigano so darzustellen als einen, der mit seinen Stellungnahmen die Homosexualität versucht zu kriminalisieren und dass dieses ein schändliches Vorgehen sei!
Aber diese Argumentation ist genau die Argumentation, die wir seit Jahren auch in unserer Gesellschaft erlebt haben und immer noch erleben!
Man hat die Wahrheit in der Vergangenheit einfach ausgeblendet und tut so, als ob die Missbrauchsfälle mit der Homosexualität überhaupt nichts zu tun hätte.
Alle Fakten und jüngsten Untersuchungen der Missbrauchsfälle in den USA und auch bei uns werden einfach nicht gesehen oder zur Kenntnis genommen.
Was nach der Ideologie nicht sein kann, wird deshalb einfach ausgeblendet und nicht zur Kenntnis genommen. Stattdessen wird der Begriff des sogenannten Klerikalismus bemüht, der dafür herhalten muss die Tausenden von Opfern in der Kirche zu erklären.
Diesen beschriebenen Klerkalismus gibt es aber so gar nicht in der Gesellschaft!


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 Palmsonntag 20. Oktober 2018 
 

» Cooperatores Veritatis — Mitarbeiter der Wahrheit «

Diesem Wappenspruch von Papst Benedikt XVI folgt der ehemalige Nuntius der USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò, in bewunderswerter Weise.

Und vielleicht wußte Papst Benedikt in prophetischer Weitsicht auch, wen er 2011 nach Washington schicken muß, der die ungeordneten “Verhältnisse” in der Katholischen Kirche vor Ort beobachtet und analysiert, als Apostolischer Nuntius kann man viel in Erfahrung bringen. Er hätte keinen besseren mit dieser Aufgabe betrauen können! – Wie wir nun aus seinen drei Briefen erfahren, hat er offenbar zu viel erkundet, so traf ihn 2016 auch das Schicksal, von PF entlassen zu werden.

Ich habe vor EB Carlo Maria Viganò und seiner moralischen Integrität die höchste Hochachtung!


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 Philipp Neri 20. Oktober 2018 

Vigano wird wohl nun als "Homophob" dargestellt werden!

Ihr werdet nun alle erleben können, was nun kommen wird:
Man wird versuchen Erzbischof Vigano als "Homophob" darzustellen, der mit seiner eigenen Sexualität Probleme hat und deshalb so ausfällig gegen Homosexualität wird.
Nicht die homosexuellen Ausschweifungen in der Kirche werden thematisiert werden, sondern man wird versuchen, Erzbischof Vigano als schwer homophob darzustellen.
Die Homosexualität wird mittlerweile stets positiv in unserer Gesellschaft dargestellt und die durchaus auftretenden negativen Begleiterscheinungen werden stets komplett ausgeblendet.
Die Gesellschaft verschließt bewusst die Augen vor den tatsächlichen Hintergründen der Missbrauchsfälle, wie man das auch bei den Vorfällen in der Odenwaldschule bemerken konnte.
Dieses Ausblenden der Hintergründe der vielen Missbrauchsfälle passiert seit Jahren auch in unserer Kirche und das ist der eigentliche Skandal, weil man so aktiv mithilft, die wahren Hintergründe des Missbrauchs zu vertuschen!


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 Christa.marga 20. Oktober 2018 
 

Ich glaube Vigano

..so viel Falschheit traue ich ihm nicht zu.

Aber es gibt ein altes Sprichwort: Der Ehrliche ist immer der Dumme!

Diese Erfahrung habe ich am eigenen Leib erfahren, so etwas prägt.


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 Montfort 20. Oktober 2018 

@Zeitzeuge u.a. - Ja, @Protemp scheibt der neueste "trollige" Forist zu sein

Oder doch einer der altbekannten Verwirrer, die "Legion" sind und ihre Nicks so schnell wechseln, dass ihre Vielfalt so schillernd ist wie die Farben einer LGBT-Regenbogen-Flagge?!

@Protemp meint:
"Es ist immer wieder erstaunlich, wie genau sich einige Zeitgenossen in der jenseitigen göttlichen Welt auskennen. Im Übrigen: Diese Welt gibt es nicht."

So muss er sich wohl die "erstaunte" Frage gefallen lassen, woher er als EINZIGER darüber so genaue Aussagen machen kann: "...gibt es nicht". Und wenn er - was nach seinen Aussagen eindeutig ist - nicht "vom Himmel" ist, dann ist er wohl "von unten" bewegt.

Beten wir für seine arme, zeitlich-befristete Seele, dass sie ihre Unsterblichkeit erkennen kann und nach dem irdischen Leben nicht eine Ewigkeit fern von Gott verbringen will.

Pro aeternitate!


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 Zeitzeuge 20. Oktober 2018 
 

Liebe lesa und Gandalf!

Da scheinen wieder Trolle hier tätig zu sein, einer schwärmt von einer dogmenfreien Geistkirche, ein anderer
leugnet offensichtlich Himmel, Purgatorium und Hölle!
Das erinnert stark an Roger Lenaers, den alten Renegaten und seine Anhänger,
vgl. kath.net 29261 vom 07.12.2010.

Diese Menschen haben sich offenbar im Forum vertan, gerade wegen der jungen
Teilnehmer hier kann ich darin keine
Bereicherung für kath.net erkennen.

Mir ist jedenfalls die Zeit zu schade, mit solchen Zeitgenossen in einen ernsthaften theologischen Disput einzutreten, da präzise Nachfragen erfahrungsgemäß nicht beantwortet werden oder sogar mit Beschimpfungen
des Fragestellers reagiert wird.


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 Lauri2 20. Oktober 2018 
 

@Zeitzeuge

"reservatio mentalis"

Das wäre in diesem Fall eine Form der "Vertuschung!!", da die Öffentlichkeit in die Irre geführt wurde.


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 Philipp Neri 20. Oktober 2018 

Vor der Jugend der Welt!

Die Kirche und ihre Verantwortungsträger müssen sich entscheiden, ob sie Jesus folgen wollen oder nicht (siehe Matthäus 16, 21-23)!
Und das müssen sie auch bekennen vor der Jugend der Welt bei der Jugendsynode!
Wollen sie ihren eigenen Interessen nachfolgen oder wollen Sie Jesus wahrhaftig nachfolgen?
Eins kann man schon sagen:
Die Jugend hat ein feines Gespür dafür, ob Verantwortungsträger der Kirche es ehrlich meinen mit ihren Worten und Taten!
Sie wollen wahre Vorbilder im Glauben!


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 Gandalf 20. Oktober 2018 

Welcome

Protemp "Im Übrigen: Diese Welt gibt es nicht." Da möchte ich um sehr viel wetten, dass es das gibt, ansonsten willkommen in einem katholischen Forum, wir freuen uns auch über Agnostiker hier ;-)


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 Gandalf 20. Oktober 2018 

DANKE an alle, die uns Tippfehler bzw. auch

Übersetzungsverbesserungen gemeldet haben, so wird der Text dann durch eure Mithilfe immer besser :-)


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 ottokar 20. Oktober 2018 
 

Fazit:

Es hat den Anschein, dass im Augenblick Homosexualität kirchlich hoffähig gemacht werden soll.Nichts anderes bedeutet das päpstliche Herabspielen eindeutiger homosexueller Verfehlungen besonders in der Gruppe, die Bergoglio darin unterstützt haben, das Papstamt zu erlangen. Nichts anderes bedeutet es, wenn z.B. das homosexuelle Treiben innerhalb des Klerus durch den Münchner Generalvikar Beer abgewiegelt wird, in dem er sagt,dass diese Schandtaten nichts mit Homosexualität zu tun haben. Diese Ansicht hat er wohl von der Schweizerischen Bischofkonferenz gelernt,die dafür auch nicht den Begriff "Homosexualität" verwendet haben möchte. Und auch der Chef der Jesuitenhochschule in Frankfurt hält die Schriften des Hlg.Paulus für überholt und fordert, wohl vom Teufel getrieben, die in der Bibel mehrfach verurteilte Homosexualität unserer Zeit entsprechend neu zu interpretieren.Auf die Frage, wieviele Jesuiten dem SJ-Orden angehören, antwortete der ehemalige SJ-General Arupe : viel zu viele.


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 Zeitzeuge 20. Oktober 2018 
 

Bitte richtig lesen!

Erzbischof Vigano bereut, sich nicht früher an die Öffentlichkeit gewandt zu haben.

Die benannte Höflichkeitsfloskel von 2012 steht natürlich nicht im Widerspruch zu den jetzigen Verlautbarungen, da der Satz
"Sie werden von uns Allen so sehr geliebt" nicht beinhaltet, ob zu Recht oder Unrecht( reservatio mentalis).

Auch ich billige solche diplomatischen
Floskeln nicht, aber die jetzt gemachten Ausführungen des Erzbischofs werden dadurch nach den Gesetzen der Logik nicht als frei erfunden und falsch erwiesen.

Die selbst zugegebene Feigheit hat sich
in Mut gewandelt.

Dafür gebührt ihm Respekt und Dankbarkeit!


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 Philipp Neri 20. Oktober 2018 

Jesus weist auch Petrus zurecht!

Matthäus 16,21-23
"Von da an begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären: Er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten und Hohepriestern und Schriftgelehrten vieles erleiden, getötet und am dritten Tag auferweckt werden. Da nahm ihn Petrus beiseite und begann, ihn zurechtzuweisen, und sagte: Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen! Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Tritt hinter mich, du Satan! Ein Ärgernis bist du mir, denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen."


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 Bernhard Joseph 20. Oktober 2018 
 

@Protemp - Ihre Auffassung ist alles nur nicht katholisch

Wenn es egal wäre, was ich tue und Reue keine Voraussetzung für Vergebung wäre, dann wäre jeder Gewissenentscheid ein leerer Akt.

Wollen Sie einen solchen Unsinn tatsächlich als katholischen Glauben verkaufen.

Wer eine schwere Sünde begeht und nicht bereut, wer also Gott lästert in dem er glaubt, Gottes Gerechtigkeit sei ein Hirngespinst und man könne sich locker selbstrechtfertigen, wie heute nicht selten selbst in der Kirche vertreten, der hat dem Apostel Paulus noch nie zugehört.

Zudem lesen Sie selektiv falsch - mit Absicht? - denn Erzbischof Viganò hat sich nirgends angemaßt darüber zu entscheiden, wer in die Hölle kommt und wer nicht, er hat aber sehr eindringlich ins Gedächtnis gerufen, dass wir vor unsern Richter werden treten müssen und dieser von uns Rechenschaft fordert für unser Tun. Wir können uns gerade nicht von unserem Gewissen in dieser Welt dispensieren, in dem wir mal darauf vertrauen, dass Gott doch schon jede Sünde uns vergeben wird.


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 Protemp 20. Oktober 2018 
 

@lesa

Sie haben das Thema verfehlt.

Der Bischof soll Hilfe und Anleitung sein auf dem Weg zum Reich Gottes und mit gutem Beispiel vorangehen.
Aber verantwortlich, ob jeder einzelne diesen Weg geht ist jeder selber.
Bitte nicht immer die Verantwortung für unsere Unzulänglichkeiten auf andere abschieben (Bischöfe oder auch den Teufel)


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 Diadochus 20. Oktober 2018 
 

Danke

Vielen Dank, EB Viganò, für Ihr Zeugnis. Ich glaube Ihnen ohne Wenn und Aber. Sie geben Einblick in den inneren Machtzirkel der Kirche. Die Vorkommnisse belasten und zerstören, so sehr, dass die Glaubwürdigkeit belastet ist. Das Allerschlimmste ist aber, dass so viele Seelen das ewige Heil verlieren. Das ist der Hauptauftrag der Kirche, die Gläubigen durch die hl. Sakramente auf ihrer Pilgerreise hin zur Ewigkeit zu stärken. Anstatt dessen benützen die Priester ihre Privilegien, um im Schutz der Kirche, im Schutz des Papstes, ihre homosexuellen Neigungen auszuleben. Können wir damit vor dem Richter bestehen? "Lasst den Papst seine Fehler eingestehen und bereuen und lasst ihn nach seiner Bekehrung seine Brüder stärken."


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 lesa 20. Oktober 2018 

Thema verfehlt

@Protemp: Haben Sie nicht das Thema verfehlt? Seit wann ist ein Hirte, gar ein Erzbischof, nicht mehr verantwortlich für das Seelenheil? Der Maßstab seines Hirtendienstes ist das Wort Gottes. Wenn man dieses nicht kennt, sollte man besser nicht mitreden. Es fehlt den Äußerungen sonst die Relevanz.


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 Bernhard Joseph 20. Oktober 2018 
 

@chriseeb74

Fälle wie McCarrick zeigen doch, dass eine nicht unbeträchtliche Zahl von höchsten Würdenträgern tief im Sumpf der Sünde verstrickt ist und dabei alles andere als Gewissensnöte zeigt. Das kann auch gar nicht verwundern, wenn man sich vor Augen führt, dass bestimmte, mächtige Kreise in der Kirche, sündhaftes Verhalten umdeuten wollen zu erlaubtem Verhalten. Schon daran sieht man doch, dass in der Kirche eine existenzielle Glaubenskrise existiert. Der Glaubensabfall tarnt sich dabei als "Erneuerung", wobei das Wort Gottes keine Rolle mehr spielt. Es ist der Angriff auf den Glauben an die Schöpfungsordnung, der von hohen Klerikern vorangetrieben wird, weil man sich gerade von dem emanzipieren will, was den katholischen Glauben bislang wesenhaft bestimmt. Es ist der Versuch einer Aushöhlung des Glaubens, bei dem die Fassade zwar erhalten bleiben soll, aber im inneren die Verderbnis waltet. Genau das sieht Erzbischof Viganò mit völliger Klarheit und weiß sich als gottesfürchtigen Mann.


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 Rolando 20. Oktober 2018 
 

Korrektur, Hadrianus Antonius, Phillip Neri

Das mit Judas steht bei Maria Valtorta, Kap. 666.
Die Muttergottes rief Judas zur Umkehr, er hätte gekonnt, er wollte nicht. Da sieht man auch die Muttergottes im Heilsplan Gottes, eben als Zuflucht der Sünder, als Mutter der Barmherzigkeit. Deswegen mag sie der Teufel gar nicht. Dieser Mißbrauchsskandal hängt auch mit der nachlassenden oder unterbleibenden Marienverehrung zusammen, wie es der Protestantismus vorlebt, hat leider auch Einzug in die kath. Kirche gefunden. Doch die Zuversicht bleibt, „am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“ Amen.
Ich habe den Diözesanrat bei uns, bei dessen Jahresbericht von 2017 Maria NICHT vorkam, jedoch das „Lutherjubiläum“ herausgehoben wurde, darauf hingewiesen, ich erfuhr Kritik, naja, beten wir.


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 Philipp Neri 20. Oktober 2018 

Pervertierung der Liebe!

Diese beschriebene Pervertierung der Liebe, die heute nicht nur außerhalb der Kirche zu sehen ist, sondern gerade und erschütternd in unserer Kirche, ist für alle Welt sichtbar ein Zeichen des Widerspruchs gegen Jesus!
So wie Judas jahrelang mit Jesus zusammenleben konnte und ihn trotzdem dann verraten konnte, ist das natürlich auch heute möglich.
Und das geschieht für alle sichtbar in unserer Kirche tagtäglich.
Jesus lässt auch das zu, die Umkehr ist somit auch heute jederzeit möglich und von Jesus gewünscht.
Unter dem Kreuz stand nur noch ein Jünger, nämlich Johannes. Alle anderen waren geflohen oder hatten sich versteckt!
Fliehen wir auch heute noch vor Jesus und seiner Lehre?
Haben wir in dieser Welt Angst uns zu ihm und seiner Lehre zu bekennen?
Es scheint so, denn wir versuchen seine Lehre immer mehr aufzuweichen und der Welt anzugleichen!
Lieben wir Jesus eigentlich wirklich und mit ganzem Herzen, mit Leib und Seele?
Oder ist unsere Liebe so, wie ein Kuss des Judas?


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 Bernhard Joseph 20. Oktober 2018 
 

Nochmals zur Frage der Glaubwürdigkeit Viganòs Aussagen

In seinem jetzigen Schreiben listet Erzbischof Viganò nochmals detailliert alle Fakten auf und belegt, was Kardinal Marc Ouellet explizit bestätigt hat. Er macht auch sehr genau deutlich, wie Kardinal Marc Ouellet versucht, durch untergeschobene Aussagen, die so von Viganò gar nicht gemacht wurden, seine Glaubwürdigkeit zu unterminieren. Ein solches Verhalten des höchsten Klerus ist einfach nur schändlich - Punkt!

Desweiteren erklärt der Erzbischof Viganò in klarer und nachvollziehbarer Weise seine Beweggründe. Wenn ein Erzbischof schon keine Angst vor der ewigen Verdammnis hätte, wer sollte denn dann noch an Gottes Gericht und Gerechtigkeit glauben? Es ist erschütternd zu sehen, wie dieser aufrechte Mann eindringlich denen ins Gedächtnis rufen muss, die im Vatikan schwerste Verbrechen decken bzw. vertuschen, dass es noch ein Gewissen gibt, dem zu gehorchen eine göttliche Pflicht ist.

Die Homo-Lobby scheint im Vatikan tatsächlich eine Macht zu haben, wie es keiner geglaubt hat.


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 lesa 20. Oktober 2018 

Folgenreiche und schwere Gewissensentscheidung

Eines scheint klar: Der Mann folgt gradlinig seinem Gewissen, auch wenn es äußerst schwer ist für ihn. Für dieses Beispiel gebührt ihm nur Dank und Anerkennung. Unterstellungen, er tue es, weil er sich zurückgesetzt fühlte etc. sind angesichts der Schwere seiner Entscheidung, nämlich was sein Schritt für die Kirche bedeutet, gelinde gesagt eine Fehleinschätzung - eigentlich aber eine Zumutung sondergleichen.
Rosenkranzkönigin hilf der Kirche aus der großen Not!


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 Ginsterbusch 20. Oktober 2018 

Vigano kämpft für uns!!!

Möge unsere himmlische Mutter ihn besonders behüten!
Danke und VERGELTS GOTT!!!!


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 Herbstlicht 20. Oktober 2018 
 

Ein unglaublich beeindruckendes Schreiben!

Erzbischof Viganò hat mit diesem Schreiben ein eindrückliches Zeugnis seiner Glaubwürdigkeit gegeben.
Das Gericht Gottes in Erinnerung zu rufen und gleichzeitig Lügen zu Papier zu bringen, wäre ein Unding.
Viganò steht zu dem, was er sagt und wäre wohl auch zum Märtyrium bereit, so zumindest mein subjektiver Eindruck.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Schreiben später einmal eine herausragende Stellung der kirchlichen Schriften einnehmen wird.

Gut ist, dass er Franziskus an seine Pflichten erinnert und gut ist auch, dass er ihm brüderlich rät, aufrichtig zu bereuen, seine Schuld einzugestehen und künftig dieser neuen Erkenntnis gemäß zu handeln.
Gut ist ebenfalls, dass er auch die anderen Brüder und Mitwisser daran erinnert, eine Entscheidung zu treffen: Schweigen oder Bekennen!


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 chriseeb74 20. Oktober 2018 
 

Es geht hier LETZTLICH für alle Beteiligte...

um Himmel oder Hölle.
Bei derartig schwerwiegenden Vorwürfen in der Spitze der RKK zählen doch für den wahrhaft Glaubenden nicht mehr Äußerlichkeiten wie Ruhm, Ehre, Ansehen, Geld oder Ähnliches, sondern nur noch das persönliche Seelenheil.
Von daher wundert es mich sehr, dass EB Vigano entweder nicht vollkommen widerlegt wird (weil Lüge) oder vehement unterstützt wird (weil Wahrheit).
Natürlich kenne ich die Interna nicht, aber ich bin bis dato immer davon ausgegangen, dass trotz allem im Vatikan nebst Kardinäle und Bischöfe die Mehrheit aus gläubigen, aufrichtigen Menschen besteht, die in erster Linie, so wie natürlich alle Katholiken, LETZTLICH vor unserem Herrgott Rechenschaft ablegen müssen.
Von daher: Warum fürchtet Ihr Euch die Wahrheit auszusprechen und daraus Konsequenzen zu ziehen??!
Dies muss natürlich nicht gegenüber den Medien erfolgen, aber in den entsprechenden Gremien und Konferenzen!
Wo bleibt Euer Vertrauen auf Gott?


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 Philipp Neri 20. Oktober 2018 

Wie verstockt sind viele Jünger Jesu auch heute!

Dieser Verrat des Judas setzt sich fort bis heute!
Sogar im Vatikan selbst, scheut man sich nicht, in Homo-Orgien Jesus immer wieder neu zu verraten!
Die menschliche Sexualität wird pervertiert in einem Maße, die man nur noch erschreckend finden kann, ähnlich der Pervertierung des Zeichens der Liebe schlechthin, des Kusses, den Judas gewählt hat, um seinen Meister und Herrn auf diese Art und Weise zu verraten!
Dieses Verhalten hat mit Gläubiger Nachfolge rein gar nichts mehr zu tun, sondern hier wird regelrecht dämonisch die Liebe Jesu zu uns Menschen verächtlich gemacht und abgewiesen!
Die Frage des Pilatus an Jesus nach der Wahrheit ist die entscheidende Frage auch heute!
Die Wahrheit stand vor Pilatus in Person von Jesus und er erkannte sie nicht!
Auch Judas erkannte sie nicht, obwohl er tagtäglich Jesus erlebte und mit ihm zusammen war.
Wir alle müssen uns deshalb jeden Tag wieder neu für Jesus Christus entscheiden!


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 Christine 20. Oktober 2018 

ein weiser Mann der Kirche

Bischof Vigano ist voll der Weisheit - er gibt Zeit und Raum, die Sünde zu erkennen und zu bereuen. Wenn Rom nicht oder noch immer nicht angemessen reagiert, wird er noch mehr Details offenlegen. Davon bin ich überzeugt.


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 Philipp Neri 20. Oktober 2018 

Judas war verstockt!

Judas war vor seinem Verrat im Garten Getsemaneh regelrecht verstockt. Sein Herz war dermaßen unerreichbar, dass er sogar die Demutsgeste Jesu mit der Fußwaschung beim Abendmahl nicht mehr verstand.
Auch den Empfang der Eucharistie verstand Judas nicht mehr, sodass er trotz dieser Erfahrung nicht bereit war umzukehren!
Was dann im Garten Getsemaneh passierte, war letztlich die Pervertierung der Liebe schlechthin! Das Zeichen der Liebe, der Kuss, wurde dazu missbraucht Jesus an die Welt zu verraten!
Das hatte sich der Mensch Judas ausgedacht, um den Schergen gegenüber zu zeigen, wer Jesus sei. Obwohl er schon lange ein Jünger Jesu war, obwohl er alles mitbekommen hatte, was Jesus tat, wirkte und sprach, war er dazu fähig, Jesus zu verraten!
Das zeigt mir deutlich, wie nah Jesus das Böse an sich herangelassen hat, immer in der Hoffnung auf innere Umkehr von Judas. Die hat Judas aber nicht vollzogen, es war seine freie Entscheidung. Er hat Jesus mit seinem Handeln verraten!


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 benedetto05 20. Oktober 2018 
 

Ihr Wort in Gottes Ohr

@Rolando
Na z.B. hat EB Vigano in seinem ersten Bekenntnis den Papst gebeten, den schuldig gewordenen Oberhirten mit gutem Beispiel voran zu gehen und zurückzutreten.

Aber ich gebe Ihnen natürlich Recht: was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott sehr wohl möglich. Insofern ist es möglich, dass "F." noch heute einen 180 Grad Sinneswandel vollzieht (durch die Gnade Gottes), dass er sich während der Synode erhebt oder wo auch immer er gerade ist, sich zu den entsprechenden Passagen des KKK (Nr. 2357 -2359) bekennt und seine Maßnahmen im Umgang mit dem Missbrauch entsprechend anpasst. Ja, Ihr Wort in Gottes Ohr. Ich schließe mich Ihren Gebeten an.

Was aber tun wir, wenn er weiterhin die so gute Sexualmoral der Kirche
rampuniert?


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 Zeitzeuge 20. Oktober 2018 
 

Danke, Euer Exzellenz, hochwürdigster Herr Erzbischof Vigano!

Was für eine Zeit!

Ein einziger Erzbischof hat offensichtlich mehr Mut, als
alle Kardinäle zusammen!

Danke!

Die noch lebenden "Dubia-Kardinäle" sollten sich ein Beispiel am Mut Exz. Viganos, der
eindeutig in der Verwurzelung im Übernatürlichen begründet ist,
ein Beispiel nehmen!

Das Seelenheil Vieler hängt mit davon ab!


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 Hadrianus Antonius 20. Oktober 2018 
 

@Rolando : Total falsch! Sünden wider den Hl. Geist.

Sie sind in der Lektüre der Hl. Schrift nicht unbeschlagen, sind nicht unwissend über die Inhalte des Glaubens der Kath.Kirche und sind intelligent, wie die Grammatik und der Satzbau Ihrer Postings belegt.
Deshalb auch: Sie lügen.
Es gibt die Sünde wider den Heiligen Geist, und die kann, nach eigenen Worten Unseres Herrn Jesus Christus, nicht verziehen werden.
Die Aktivitäten des Teufels, der Hl. Kirche, dem Corpus mysticum Christi, die das Antlitz des leidenden Christus widerspiegeln sollte, in fundamentis pervers zu schaden, ist ein Angriff gegen Unseren Herrn Jesus Christus persönlich.
Wenn der Mann auf dem Stuhl Petri sich aktiv daran beteiligt (und an demolierenden Aktivitäten hat es nicht gefehlt bzw. wird mit Hochdruck weitergearbeitet) handelt es sich um das altbekannte Aufbäumen des Satans gegen Gott: das ist díe Sünde gg. den Hl. Geist par excellence.
Da ist der Pontifex maximus dann auch nicht mehr P (Hl. Robertus Bellarminus)


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 Lauri2 20. Oktober 2018 
 

Viganó

"Im November 2011 hat Kardinal Quellet, der neue Präfekt der Bischofskongregation mir als neuem Nuntius der USA von den Anordnungen an des Papstes an McCarrick erzählt und ich habe diese selbst, von Angesicht zu Angesicht, an McCarrick weitergegeben."

Wie kann es denn dann sein, dass er, Viganó, ein Jahr später, 2012, McCarrick öffentlich mit den Worten lobt: "Sie werden von uns allen so sehr geliebt."
Da stimmt doch bei seinen Aussagen etwas nicht.


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 gebsy 20. Oktober 2018 

Eine Herausforderung,

der EINZIGEN Konstanten unserer Existenz unser Vertrauen zu schenken: Gottes Treue
Was kann außer Gebet und Opfer unser Beitrag zur Rettung der verirrten Seelen sein?


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 Eliah 20. Oktober 2018 
 

Zwei Generalvikare

Der Kölner Generalvikar, Markus Hofmann, hat in seiner Predigt in der 8-Uhr-Messe im Dom eben zum Gebet dafür aufgerufen, daß Gott die Verhärtung der Herzen derjenigen auflösen möge, die meinen, sie bedürften der Vergebung ihrer Sünden nicht. Der Münchener Generalvikar, Peter Beer, widersprach gestern der „These“, daß Homosexualität der „Hauptgrund“ für den „Mißbrauchsskandal“ in der Kirche sei. Er scheint also zweierlei zu denken: 1.: Wenn überwiegend Homosexuelle fast ausschließlich andere Männer zu homosexueller Unzucht verführen, hat das nichts mit Homosexualität zu tun. 2.: Man muß nur etwas gegen den „Hauptgrund“ für das Böse tun, das sich in der Kirche ausgebreitet hat, gegen die anderen Gründe nicht. Ich weiß, daß wir nicht urteilen dürfen. Aber ich widerspreche Beer und folge dem Aufruf Markus Hofmanns. Ich opfere alle Widrigkeiten, die mir begegnen, dafür auf, daß alle Verhärtung der Herzen aufgelöst wird, und ich bete darum, daß alles Böse in der Kirche vernichtet wird.


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 Rolando 20. Oktober 2018 
 

benedetto05

Der Papst muß nicht zurücktreten, wer fordert das? Er sieht den Sünder und die Sünde, das ist zweierlei. Es ist Jedem immer, bis zum Tod der Weg der Umkehr offen, trotz Rückfälle. Deswegen kein Urteil. Der größte Sünder kann morgen auf dem Weg der Heiligkeit sein, besser als seine Kritiker, beten wir.


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 Rolando 20. Oktober 2018 
 

Es geht um Seelen,

nicht nur in der Kirche, auch und besonders in der Welt. Es müssen die Sünden benannt werden, nicht legimitiert, wie es im Protestantismus gang und gäbe ist. Es muß die Möglichkeit der Sündenvergebung benannt werden, viele wissen das nicht. Beten wir daher um Sündenerkenntnis, Sündenbewusstsein, wahre Reue und Umkehr. Mag sein, das Gott diesen Skandal zuließ, um die Folgen der Verharmlosung der Sünde zu zeigen. Gerade bei Kirchenkritikern, die diesen Skandal als Aufhänger, (mit Recht), benutzen, kann man im Gespräch an die Reflektion derer und der eigenen Sünden erinnern und auf die Vergebung hinweisen, denn es gibt nicht nur die Sünden der Mißbrauchstäter, es gibt viele, es gibt auch keinen, der keine hat.


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 Selene 20. Oktober 2018 
 

Erzbischof Vigano ist absolut glaubwürdig

und verdient Respekt und Hochachtung. Gibt es für uns einfache Katholiken eine Möglichkeit, ihn zu unterstützen außer durch unser Gebet?

Er braucht die Solidarität der Gläubigen!


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 benedetto05 20. Oktober 2018 
 

Reue, Bitte um Vergebung: das funtioniert bei "F." nicht

@Vögeli
Ich bin grundsätzlich auch für Beichte (Schuldeingeständnis,
Reue und Vergebungsbitte). Das kann der Papst natürlich alles
trotzdem machen.

Aber es gehört dazu auch die Buße und da ist es in seinem Fall
nicht mit einem schmerzhaften Rosenkranz getan. Und es kommt
etwas Wesentliches hinzu: "F." sieht die praktizierte Homosexualität nicht als Sünde an, da bin ich mir sicher. Okay, er sagt das nicht klar und deutlich, aber es gibt zahlreiche Gesten und diffuse Äußerungen, die das belegen. Denken Sie bitte nur an das Tolerieren der aktuellen Cupich-Äußerungen auf der Synode ("das ist nicht unsere Politik")oder die Berufung des Homo-Lobbyisten-Paters James Martin SJ als Berater in sein Kommunikationssekretariat sowie als Redner beim katholischen Weltfamilien-Treffen in Dublin. Das sind eindeutige Belege, wie der Mann wirklich tickt. So, und für wahre Reue und Umkehr müsste "F." erstmal diesen unkatholischen Weg verlassen. Das aber wird er nicht tun. Also muss er zurücktreten.


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 Magdalena77 20. Oktober 2018 

Aus jeder Zeile dieses Briefs spricht großer Schmerz, aber auch mutige Entschlossenheit. Mit messerscharfer Logik macht Vigano die Ablenkungsmanöver und Verleumdungsversuche seiner Gegner zunichte. Man kann nur hoffen und beten, dass sein Appell an Mitwisser endlich gehört wird, und vor allem, dass der Nachfolger des Petrus sich tatsächlich bekehrt und endlich beginnt, seines Amtes zu walten. Aber der Zweifel an an einem solchen Verlauf sitzt doch tief bei mir.


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 hape 20. Oktober 2018 

Bin sprachlos …

… und verstehe nicht, wieso der Hl. Stuhl meinte, sich, angesichts der Klarheit der Anschuldigungen, in Schweigen hüllen zu können. Erkennt denn in der Kurie niemand, dass das Schweigen in dieser Angelegenheit zunehmend unglaubwürdiger wirkt und weitaus mehr Schaden anrichtet, als es verhindert?

Die einzige Chance, die der Hl. Stuhl jetzt noch hat, ist, Punkt für Punkt die konkreten Anschuldigungen Viganòs zurückzuweisen. Und zwar durch Vorlage jener Dokumente, mit denen Viganò seine Anklage konkret begründet hat.

Weiteres Schweigen dagegen ließe nur vermuten, dass der Hl. Stuhl die Anklagen gar nicht zurückweisen kann, weil sie eben zutreffen. Der Hl. Stuhl kann sich selbst, die Kirche und die Welt nicht länger täuschen und so tun, als ob sein Gewissen rein sei. Das wäre heuchlerisch. Franziskus muss nun zeigen, dass er Heuchelei auch in der Kurie nicht duldet. Mit Schweigen allein lässt sich die Rechtschaffenheit der Kurie allerdings nicht länger glaubhaft darstellen.


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 Rolando 20. Oktober 2018 
 

Beten und Fasten

„ Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass Homosexualität zu einer Plage im Klerus geworden ist. Diese kann nur mit spirituellen Waffen ausgemerzt werden. Es ist eine enorme Heuchelei, den Missbrauch zu verurteilen und zu behaupten, man weine um die Opfer, und sich dennoch weigere, die Grundursache für so viel sexuellen Missbrauch anzugeben: die Homosexualität.“
Das war immer meine Rede, beten, fasten, auch um die richtigen Leute, um die Homosexualität als Sünde klar zu benennen. Auch um Umkehr und Reue der Täter, um die Gnade und die Kraft vergeben zu können für die Opfer. Auch Viganò gesteht dem Papst die Umkehr und den Neuanfang zu. Das geht nur mit Gebet, denn zu Jemanden sagen, das darfst du nicht, ist meist fruchtlos, doch wenn das Herz von Gott berührt wird, dann erfolgt Reue und Umkehr, darum geht es vordergründig, um Rettung der Seelen. Sicher muß ausgemistet werden, doch mit Bedacht, damit nicht guter Weizen ausgerissen wird.


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 Gandalf 20. Oktober 2018 

@girsberg

Ist unten ergänzt!


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 Vögeli 20. Oktober 2018 

@ benedetto05

Ich glaube nicht, dass Rücktritt das Richtige wäre. Viel besser wäre, der Papst würde seine Mitschuld eingestehen, und es so auch den andern Mitschuldigen ermöglichen ihre Schuld zu bekennen. Wie gern würde der Herr den reuigen Sünder in seine Arme nehmen, und wir hätten ein wunderbares Zeugnis. Petrus wurde doch auch nach dreimal verleugnen traurig und hat später sogar sein Leben für Jesus hingegeben.


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 benedetto05 20. Oktober 2018 
 

Ohne Rücktritt besteht ein unhaltbarer Zustand

Also in meinen Augen sind "F." u. natürlich auch Ouellet sowie
weitere von Vigano Beschuldigte damit endgültig schachmatt gesetzt.

Wären wir jetzt in der Politik oder in der Wirtschaft, der Druck
durch die Medien u./o. von der Strasse würde dermaßen ins Unermessliche steigen, dass Rücktritte unvermeidlich sind.

Mir ist klar, dass man die Kirche nicht so einfach mit Politik u.
Wirtschaft vergleichen kann. Dennoch ist es aus meiner Sicht
dringend notwendig, dass "F.", Cupich, Ouellet, Parolin,Tobin,
Farell und auch Maradiaga zurücktreten.

Dieser Druck aber, er kommt bisher so gut wie nicht auf. Die linken und linkskatholischen Medien sind nicht interessiert (im Gegenteil!)und die, welche wirklich noch ein katholisches Herz
haben, sind wohl schlicht und ergreifend zahlenmäßig zu schwach,
wenn nicht gar unbedeutend und das ist sehr schmerzlich.

Normalerweise müsste jede Generalaudienz zu einer Protestkund-
gebung werden, aber die Massen jubeln zu, als wäre nichts geschehen.


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 girsberg74 20. Oktober 2018 
 

An die Redaktion von kath.net:

Bitte geben Sie zum Zwecke des Zitierens das genaue Datum der Veröffentlichung an - „Freitag“ ist nicht ganz klar.


9

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 Stefan Fleischer 20. Oktober 2018 

Wie gerne würde man glauben,

dass das alles nur Lügen seien. Aber wenn dem so wäre, so hätte - das glaube ich - Papst em. Benedikt schon längst sein Schweigen gebrochen und seinen Nachfolger im Petrusamt, Papst Franziskus, in Schutz genommen. So bleibt der schlimme Verdacht, dass die Homolobby unsere Kirche schon bis in die höchsten Ämter hinauf im Würgegriff hält. Hier auf Menschen zu hoffen scheint mir sehr blauäugig. Doch "die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen".
"Heiliger Erzengel Michael, … "


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 girsberg74 20. Oktober 2018 
 

Meine tiefe Dankbarkeit für Viganò!


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 Philipp Neri 20. Oktober 2018 

Das Schreiben von Erzbischof Vigano ist der Hammer!


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 Philipp Neri 20. Oktober 2018 

Das Schreiben von


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 Kirchental 20. Oktober 2018 

Was für ein aufrechter Streiter für die Wahrheit

Aus jeder Zeile spricht die Qual, die es dem Erzbischof bereitet, seine Kirche öffentlich anzuklagen. Er hat es sich sicher nicht leicht gemacht.

Ich kann auch keine Rache oder Verbitterung herauslesen, weil er nicht befördert worden sei

Nur die Verzweiflung, dass er zwischen Pest = Anklage der verantwortlichen Kleriker und Cholera = Schweigen und sich selbst damit am Leid der Opfer schuldig machen wählen muss.

Hoffentlich finden endlich andere den Mut, ihm beizustehen!


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 wedlerg 20. Oktober 2018 
 

Mein tiefer Respekt

Gibt es denn niemand im Vatikan, der sich ein Beispiel an diesem aufrechten Mann nimmt?


Den Sumpf der homosexuellen Netzwerke austrocknen, muss doch nun endlich angegangen werden. Oder haben in der Hierarchie bereits die die Oberhand, die die Homosexuellen protegieren?


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