Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  2. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  8. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  14. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  15. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich

Erzbischof Viganò veröffentlicht Erklärung zum Streit um Familienerbe

5. Dezember 2018 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In der Stellungnahme weist der Erzbischof alle Vorwürfe zurück, er habe sich des Betruges, des Diebstahls oder der Veruntreuung schuldig gemacht. Ein Gericht hat Viganòs Bruder einen Teil des gemeinsam verwalteten Erbes zugesprochen.


Mailand (kath.net/jg)
Erzbischof Carlo Maria Viganò hat in einer schriftlichen Erklärung zu dem Erbschaftsstreit zwischen ihm und seinem Bruder Stellung genommen. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe, er habe sich des Betrugs, Diebstahls oder der Unterschlagung schuldig gemacht, weist er als unbegründet zurück. Dies berichtet der National Catholic Register. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Ein Gericht in Mailand hat Viganò im Oktober 2018 dazu verurteilt, seinem Bruder, einem katholischen Priester der in Chicago lebt, beinahe 2 Millionen Euro aus dem Erbe der Eltern zu zahlen. Hinzu kommen die Rechtskosten. In der Erklärung, die am 3. Dezember veröffentlicht worden ist, stellt Erzbischof Viganò fest, er habe die Summer bereits an seinen Bruder Lorenzo überwiesen. Weder er noch sein Bruder würden gegen die Entscheidung des Gerichts berufen, gab Viganò bekannt.


Die beiden Brüder hatten das Erbe gemeinsam verwaltet. Die Eltern waren Industrielle gewesen und ihren insgesamt sechs Kindern mehr als 26 Millionen Euro hinterlassen.

Die Probleme begannen bereits im Jahr 2008, nachdem sich alle sechs Geschwister darauf geeinigt hatten, das Vermögen für karitative Zwecke und die Unterstützung der katholischen Kirche zu verwenden. Unter anderem wurde ein Karmelitenkloster in Burundi und ein Noviziat für eine Missionskongregation in Burkina Faso mit dem Geld der Familie Viganò errichtet.

Im November 2008 verließ Lorenzo Viganò plötzlich und ohne jemand zu informieren Italien und ließ sich in Chicago nieder. Er behauptete, Carloa Maria Viganò habe ihn entführen oder gefangen nehmen wollen, einen Vorwurf, den er auch vor Gericht erhob. Lorenzo Viganò unternahm diesen Schritt, ohne kirchliche Erlaubnis. Nach Informationen des National Catholic Register hat er sich geweigert, auf Anfragen von Seiten der Kirche zu antworten.

Im Jahr 2010 begann Lorenzo Viganò ein Rechtsverfahren gegen seinen Bruder anzustrengen. Laut der Erklärung von Carlo Maria Viganò hat er alle Vermittlungsversuche seitens der Familie abgelehnt.

Lorenzo Viganò erhob Anspruch auf 40 Millionen Euro, eine Summe, die das Vermögen nach Aussage von Carlo Maria Viganò deutlich übersteigt. Das Gericht in Mailand wies diesen Anspruch gemeinsam mit allen anderen Forderungen Lorenzos zurück. Die ihm zugesprochene Summe entspreche dem, was er erhalten hätte, wenn er einem von seinem Bruder vorgeschlagenen Vergleich zugestimmt hätte, heißt es in der Erklärung.


Link zum Artikel im National Catholic Register (englisch):

Archbishop Viganò Adresses Dispute With Brother Over Family Inheritance


© Foto: Steve Jalsevac/LifeSiteNews



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vigano

  1. George Weigel: Erzbischof Viganó hat seine Glaubwürdigkeit verloren
  2. Viganò: "Für den McCarrick-Report hat mich der Vatikan nicht als Zeugen geladen"
  3. Drei Päpste und ein korrupter Kardinal
  4. Erzbischof Viganò: "Trump ist Verteidiger der christlichen Zivilisation"
  5. Eine Stimme mitten im Schweigen der Gläubigen
  6. Kardinal Zens Beitrag zur Konzils-Debatte: Wirken Gottes in der Kirche
  7. Trump antwortet Viganò: ‚Fühle mich geehrt!’
  8. Viganò: Kampf der Kinder der Finsternis gegen Kinder des Lichts
  9. Erzbischof Eijk: Kirche muss Viganòs Vorwürfe genau untersuchen
  10. Neues Buch stellt Viganòs Memorandum als Angriff auf Franziskus dar






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  5. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  11. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  12. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  13. Die Stunde der Heuchler
  14. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  15. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz