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Einer von beiden lügt: entweder Cruz oder der Papst?

3. September 2018 in Aktuelles, 67 Lesermeinungen
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Exklusiv auf kath.net in deutscher Sprache - Das Zeugnis von Carlo Maria Viganò, Apostolischer Nuntius - Papst Franziskus trifft Kim Davis ganz privat: was wirklich passierte! COPYRIGHT der Übersetzung by KATH.NET (!)


Rom (kath.net)
Am 28. August 2018 veröffentlichte die New York Times Teile einer mutmaßlichen Unterhaltung zwischen Papst Franziskus und Juan Carlos Cruz, dem bekanntesten Opfer von sexuellem Missbrauch von Pater Karadima und Bischof Barros.
Unerklärlicherweise soll der Papst in seinem Gespräch mit Cruz, mit ihm über sein Treffen mit Kim Davis, während seines Besuches in Washington am 24. September 2015, gesprochen haben und behauptet haben, dass er vor dem Treffen nichts vom Fall Davis wusste.

Nachdem ich nun mit dem Bericht von der Aussage des Papstes konfrontiert wurde, fühle ich mich dazu verpflichtet die Ereignisse so zu schildern, wie sie sich wirklich zugetragen haben.

Am Ende des Abendessens am Abend des 23. Septembers 2015 in der Nuntiatur in Washington habe ich den Papst gebeten mir eine halbe Stunde seiner Zeit zu gewähren, da ich ihn über eine delikate und doch leicht zu verwirklichende Initiative meinerseits in Kenntnis setzen, und um seine mögliche Zustimmung bitten wollte. Es ging um ein persönliches und gänzlich vertrauliches Treffen, außerhalb der Medienaufmerksamkeit, mit Kim Davis, einer Angestellten im Rowan County in Kentucky, die als erste amerikanische Staatsbürgerin verurteilt und für eine Woche ins Gefängnis geworfen wurde, weil sie ihr Recht auf Verweigerung aus Gewissensgründen ausgeübt hatte.

Am Beginn unseres Treffens am Abend des 23. Septembers, habe ich dem Papst eine ein-Seiten-lange Zusammenfassung über den Fall Davis überreicht (liegt diesem Dokument bei). Der Papst schien sofort für eine solche Initiative zu sein, fügte jedoch hinzu, dass ein solches Treffen politische Auswirkungen habe, und meinte: „Ich verstehe von diesen Dingen nichts, es wäre also gut, wenn du Kardinal Parolins Meinung dazu anhörst.“

Da es bereits 21:30 am Abend war, begab ich mich persönlich, in Begleitung von zwei Ratgebern der Nuntiatur (einem Italiener und einem Litauer) in das nahe Hotel, in dem die Begleiter des Papstes untergebracht waren. Ich hatte mein Kommen im Voraus telefonisch angekündigt und so erwartete mich Seine Exzellenz Erzbischof Angelo Becciu (Stellvertreter des Staatssekretärs) und Seine Exzellenz Erzbischof Paul Gallagher (Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten und Leiter der Abteilung für Politik im Staatssekretariat) bereits in der Hotellobby.

Sie teilten mir sofort mit, dass sich Kardinal Parolin schon in sein Zimmer zurückgezogen hatte und dass sie es nicht für angebracht hielten, ihn zu stören, da sie ihn genauso gut am nächsten Morgen über unser Treffen in Kenntnis setzen könnten.


So haben wir uns also dann in einem kleinen Raum im Hotel getroffen. Wie schon gesagt, wir waren zu fünft. Ich gab den Anwesenden die gleiche Zusammenfassung, die ich auch dem Papst gegeben hatte, legte ihnen den Inhalt dar und erklärte die Gründe für meinen Besuch, der auf Wunsch des Papstes stattfand.

Nachdem Erzbischof Becciu den Fall abgewogen hatte, war er sofort dafür, dass der Papst Davis in einem privaten Treffen empfangen sollte, bevor er von Washington nach New York aufbrach.

Erzbischof Gallagher unterstützte zwar die Idee, da es wichtig sei, das Recht auf Verweigerung aus Gewissensgründen zu verteidigen. Doch er meinte, es wäre angebracht zu überprüfen, ob es vom rechtlichen Standpunkt her Einwände gäbe, die gegen ein solches Treffen sprechen würden. Da ging es darum ob das Gerichtsverfahren gegen Davis bereits abgeschlossen oder noch offen war. Daher habe ich ihn mit dem Kanonisten der Nuntiatur am Telefon sprechen lassen, der vor seiner Priesterweihe Richter in einem amerikanischen Militärgericht und auch Professor für Kirchrecht gewesen war. Nach dem Gespräch mit dem Kanonisten um die Dinge klar zu stellen (dieser sagte, dass es keine verfahrensrechtlichen Hindernisse gäbe), war Bischof Gallagher vorbehaltlos dafür, dass der Papst Davis empfangen sollte.

Am nächsten Morgen, nach der Messe, die der Papst mit uns in der Nuntiatur konzelebrierte, habe ich den Papst über die positive Haltung seiner zwei Hauptmitarbeiter unterrichtet, die dann auch Kardinal Parolin über unser Treffen informiert hatten. Daraufhin hat der Papst sein Einverständnis gegeben und ich habe das Kommen Davis in die Nuntiatur organisiert, ohne dass es irgendjemand merken würde und sie in einen abgetrennten Raum gebracht.

Alles war sehr einfach, da Davis sich bereits in Washington aufhielt. Ihr war vom „Family Research Council (FRC)“ ein „Discipleship Award“ (Jüngerschafts-Auszeichnung) verliehen worden.

Bevor das Treffen stattfand, habe ich den Fotografen des Osservatore Romano darauf aufmerksam gemacht, dass er keine Fotos des Treffens ohne Erlaubnis seiner Vorgesetzten veröffentlichen dürfe. Er hat diese Anordnungen natürlich befolgt, hat jedoch eine Vielzahl von Fotos geschossen, die nie veröffentlicht wurden. Diese werden zurzeit im Fotoarchiv des Osservatore Romano aufbewahrt. Ich habe auch von Davis im Vorhinein verlangt, dass sie mir verspricht keine Meldungen an die Presse weiterzugeben, bis der Papst von seinem Pastoralbesuch in den USA wieder nach Rom zurückgekehrt sei. Davis hat sich gewissenhaft an ihr Versprechen gehalten.

Am frühen Nachmittag des 24. September hat der Papst wie geplant, bevor er nach New York aufgebrochen ist, das Sprechzimmer betreten, in dem Davis und ihr Ehemann auf ihn warteten. Er hat sie herzlich begrüßt, ihr für ihren Mut gedankt und sie aufgefordert weiter durchzuhalten. Davis war sehr gerührt und hat zu weinen begonnen. Danach wurde sie von einem päpstlichen Beamten, begleitet von einem amerikanischen Monsignore und einem Angestellten der Nuntiatur, wieder in ihr Hotel zurückgefahren.

Nachdem der Papst vom Weltfamilientreffen in Philadelphia wieder nach Rom zurückgekehrt war, wurden die Neuigkeiten des Treffens mit Davis in der Presse veröffentlicht. Eine Lawine an Telefonanrufen, Faxen und Emails überschwemmte die Nuntiatur in Washington und die Pressestelle des Vatikans. Viele davon waren Beleidigungen und Proteste, viele davon waren aber auch zugunsten des Treffens des Papstes mit Davis.

In einem Artikel vom 30. September berichtete die New York Times, dass „offizielle Stellen im Vatikan zuerst nicht einräumen wollten, dass das Treffen stattfand, dieses dann jedoch am Mittwoch Nachmittag bestätigt wurde, man jedoch über keine Details sprechen wollte“.

Die Pressestelle des Vatikans hat dann eine Erklärung abgegeben (ohne, dass die Verantwortlichen im Staatssekretariat mich jemals konsultiert hätten) und gesagt, dass der Papst Davis nie in einer Privataudienz empfangen habe und dass er sie höchstens mit vielen anderen Leuten vor seiner Abreise nach New York begrüßt habe.

Pater Rosica und Pater Lombardi haben diesen Lügen noch eins draufgesetzt und wurden am 2. Oktober 2015 in der New York Times wie folgt zitiert: „Aber der Erw. Thomas Rosica, Pressesprecher des Vatikans, hat am Freitag erklärt, dass die Administration von Viganò Frau Davis eingeladen habe und dass der Papst wahrscheinlich über ihren Fall nicht informiert wurde. Und der Erw. Frederico Lombardi, der Hauptpressesprecher des Vatikans, hat das Treffen als eine kurze Begegnung inmitten von vielen anderen beschrieben.“

So sieht also die Durchsichtigkeit des Heiligen Stuhls unter Papst Franziskus aus!

Am nächsten Morgen um ca 6:00 in der Früh in Washington (ich erinnere mich gut daran, da ich gerade die Kapelle in der Nuntiatur betreten hatte) empfing ich einen hektischen Anruf von Kardinal Parolin, der zu mir sagte: „Du musst sofort nach Rom kommen, denn der Papst ist sehr wütend auf dich!“

Ich bin so schnell wie möglich abgereist und wurde am Abend des 9.Oktobers um ca 19:00, nach dem Abschluss einer der Nachmittagssitzungen der zweiten Familiensynode, vom Papst im Domus Sanctae Marthae empfangen.
Der Papst hat sich fast eine Stunde lang für mich Zeit genommen und war sehr herzlich und väterlich. Er hat sich sofort bei mir für die Unannehmlichkeiten meiner Romreise entschuldigt und mich mit großem Lob für die Organisation seiner USA Reise und den unglaublichen Empfang den er in Amerika bekommen hatte, überhäuft. So einen Empfang hätte er sich nie erwartet.

Zu meiner großen Überraschung hat der Papst während dieses langen Treffens nicht ein einziges Mal seine Audienz mit Davis erwähnt!
Sobald meine Audienz mit dem Papst vorbei war, habe ich sofort Kardinal Parolin angerufen und zu ihm gesagt: „Der Papst war so gut zu mir. Nicht ein einziger Vorwurf, nur Lob für den Erfolg seiner USA Reise.“ Daraufhin hat Kardinal Parolin geantwortet: „Das ist nicht möglich, denn mir gegenüber war er sehr wütend auf dich!“
Das ist eine Zusammenfassung der Ereignisse.

Ich habe am Anfang gesagt, dass die New York Times am 28. August ein Interview mit Juan Carlos Cruz veröffentlicht hat. Darin erzählt Cruz, dass der Papst mit ihm, während eines Zusammentreffens im April 2018, über den Fall Davis gesprochen habe. Laut Cruz habe der Papst gesagt: „Ich wusste gar nicht wer die Frau war und er (Msgr. Viganò) hat sie hineingeschmuggelt um mich zu begrüßen. Und natürlich wurde ganz viel Publicity damit gemacht. Ich war entsetzt und haben diesen Nuntio gefeuert!“

Einer von beiden lügt: entweder Cruz oder der Papst? Eines ist sicher: der Papst wusste sehr gut, wer Davis war und er und seine engsten Mitarbeiter haben der Privataudienz zugestimmt.

Journalisten können das nachprüfen, indem sie die Prelaten Becciu, Gallagher und Parolin, sowie auch den Papst selbst, danach fragen.

Auf alle Fälle ist es klar, dass Papst Franziskus die Privataudienz mit der ersten amerikanischen Staatsbürgerin, die für Einwände aufgrund ihres Gewissens verurteilt und eingesperrt wurde, verbergen wollte.

+ Carlo Maria Viganò
Titular-Erzbischof di Ulpiana
Apostolischer Nunitio
am 30. August 2018
Fest der Heiligen Jeanne Jugan und des Seligen Alfredo Ildefonso Schuster

COPYRIGHT der Übersetzung by KATH.NET durch Stefanie Schelch - Keine Weiterverwendung ohne Genehmigung erlaubt!


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Lesermeinungen

 Labrador 7. September 2018 
 

Lieber Geroni - Ihr Geschmack sie Ihnen unbenommen

aber:
1) fanden/finden solche Empfänge nicht nur in Rom statt, sondern auch bei Besuchen, (oft) in der jeweiligen Nuntiatur. War bei einem dabei, wo ein Moslem mit uns war und mir wäre unbekannt, dass da Erkundigungen über dessen Familienstand eingeholt worden wären ...

2) sagt der Text ganz klar "... die als erste amerikanische Staatsbürgerin verurteilt und für eine Woche ins Gefängnis geworfen wurde, weil sie ihr Recht auf Verweigerung aus Gewissensgründen ausgeübt hatte."

Dieses Recht wurde zwar in dem von Ihnen insinuierten Zusammenhang ausgeübt, aber es ging eben PRIMÄR um die Gewissensfreiheit und NICHT um das "sehr empfindlichen Thema "Ehe/Familie"".

3) Ob es protokolarisch einen Unterschied macht ob der Papst im Vatikan oder in einer Nuntiatur empfängt, sollen Kundigere beurteilen


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 Geroni 7. September 2018 
 

Das mag alles sein,

dass der Papst im Vatikan mehrfach Verheiratete empfängt. Dies geschieht aber dann unter einem gänzlich anderen Vorzeichen und unter einem anderen Thema.
In den USA handelte es sich um einen Staatsbesuch des Papstes, und Kim Davis wurde empfangen zu dem sehr empfindlichen Thema "Ehe/Familie".
Das Ganze hat in dem Zusammenhang ein "Geschmäckle".


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 Labrador 6. September 2018 
 

Lieber Geroni - kann man in Wikipedia nachlesen

Kim Davis wurde 1994, 2006, und 2008 geschieden und hatte 2011 ein Erweckungserlebnis, eben typisch für viele US-Amerikaner.

Sie ist Christin, aber nicht Teil der Katholische Kirche. Sie ist Mitglied des Oneness/Apostolic Pentecostalism. Sie besucht 3 Mal pro Woche die Solid Rock Apostolic Church nahe Morehead.


Als JPII Gerhard Schröder (evangelisch) empfing, hatte er seine 3-te oder 4-te Frau, als BXVI Gerhard Schröder traf wars die 4-te. Kim Davis hat es nur auf 3 Männer gebracht, weil sie mit ihrem jetziger (4-ten) Mann schon zum 2-ten Mal verheiratet war ...

Also war es selbst vor AL kein wirkliches Problem, solange es nicht um "Die besten Eheleute das Jahres" ging, sondern um Präsidenten, Kanzler, Diplomaten, oder Menschen die auf einem anderen Gebiet herausragendes vollbracht hatten oder wo eine Begegnung zweckmäßig schien.


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 Geroni 5. September 2018 
 

Vigano

da stimme ich dir zu, Gandalf, aber warum waren die vier Ehen von Davis für Vigano kein Problem?


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 Gandalf 5. September 2018 

Kim Davis war vier Mal verheiratet, und spätestens seit AmorisLaetitia ist doch sowas für den Papst sicher kein Problem..


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 Geroni 5. September 2018 
 

Kim Davis

war vier Mal verheiratet. Dies ist ein Umstand, den der Papst nicht wusste vor dem Treffen und anscheinend Vigano auch nicht. Es wäre aber die Aufgabe Viganos gewesen, das vor dem Treffen in Erfahrung zu bringen und darüber zu informieren.
Etwas obskur das Ganze; ich bezweifle, dass wir da je durchblicken werden...


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 Fides Mariae 3. September 2018 
 

Beschämendes Bild

Der Vatikan gibt hier ein trauriges Bild ab: Ein Papst, der von Politik "nichts versteht", "Spin-Doktoren", die vor der Homosexuellenlobby einknicken, Geschehnisse vertuschen und den Papst manipulieren, eine Gruppe oberster Kirchenmänner, die unbedingt eine gesellschaftlichspolitisch liberale Agenda befördern wollen und das Vertrauen des Papstes haben, weil sie das selbe Feindbild Konservativismus haben wie er...offensichtlich ein Dilettantenstadl. Einfach grässlich.


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 pikphil 3. September 2018 
 

Der Papst ein Schauspieler

Es ging nie um die Auseinandersetzung zwischen Franziskus als "Reformer" und den "Konservativen". Der Papst wollte dieses Schauspiel inszenieren, um seine eigene Agenda abarbeiten zu können. Das hat Henry Sire in seinem Buch "Der Diktatorpapst" sehr gut herausgearbeitet.


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 lesa 3. September 2018 

reißende Wölfe im Schafspelz

@Imek: So ist es. Ob so ein Herr so schnell den Lichtschalter findet? Falsche Propheten stehen aber unter dem Einfluss von Jenem, der sich als Lichtengel ausgibt.
Und so kommen sie sich vor wie Götter, ziehen durch die Lande und führen die gutgläubigen Leutchen, die doch ja nicht altmodisch sein wollen, auf die Bahnen, die Sie genau beschrieben haben. Hoffentlich findet die Kirche wieder einen Weg, Solches zu unterbinden, wie das in der frühen Kirche, angefangen von der Apostelgeschichte der Fall war. Siehe Paulus, der vor reißenden Wölfen warnte, die die Herde nicht schonen werden. Auch für sie muss man beten, sie sind in Verblendung gefangen, aber man muss vor ihnen warnen, so wie Sie es getan haben.


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 Rainhardi 3. September 2018 

Ich hoffe,

dass diese Ungereimtheiten nicht auf Lügen zurück zu führen sind, sondern auf schlechte Gedächtnisleistungen von Papst Franziskus (beginnende Demenz?). Hoffentlich :-(


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 KT-GK2018 3. September 2018 

ja @Alpenglühen.

ich sehe es inzwischen anders, ähnlich wie Sie.

es gibt hier wenig Orientierungs-Hilfen, weil die die mehr wissen nicht viel sagen werden über die Vorgänge.

zum größten Teil hängt ja Ihre Existenz dran, seien das nun Priester, Bischöfe, Journalisten oder Autoren.

so müssen halt wir gläubigen bloggerlein unser "Bauchgefühl" in die Kommentarspalten werfen, und deswg ist zZt auch dieser bunte Eintopf zu lesen.

in den Kommentaren und jew Positionen der -z.T. langjährigen- Kommentatoren spiegelt sich die ganze Ratlosigkeit und Hilflosigkeit der Situation in St. Peter wider.

wir "bilden es nur ab".

iGv

www.kathtube.com/player.php?id=46238


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  3. September 2018 
 

P. Spadaro SJ und die "neumodische Menschenmachwerkskirche"

Die "bescheidenere Kirche" an die P. Spadaro denkt hat einen völligen Dekadenzprozeß ausgelöst.
Ehebruch, Unzucht, Sodomie, Untreue im Bischofsamt, Bruch des Keuschheitsgelübdes von Priestern und Ordensleuten etc. werden nicht mehr als Sünde bezeichnet.
Mit verführerischen und falschen Lehren die zum Werk der Zerstörung der Kirche beitragen, soll die eine heilige katholische und apostolische Kirche endlich einer bescheidenen, demütigen Kirche weichen, die sich nicht mehr anmaßt, sich um das Seelenheil der Menschen zu kümmern und den Menschen sagt was gottgefällig ist.

Die Selige K. Emmerick beschreibt diesen im Glauben tief gefallenen, lauen Klerus, der dieser neuen Menschenmachwerkskirche nachfolgt und sie sah wie sich dort viel Dunkelheit mehr und mehr verbreitete.

P. Spadaro, knipsen Sie das Licht wieder an, dann verschwinden die Schatten der Verdrehtheit.


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 Kirchental 3. September 2018 

irritiert

Ganz ehrlich bin ich von einigen Posts hier ziemlich irritiert.

Wie glauben Sie wirkt dieser Satz auf die Opfer von sexuellem Missbrauch: Es ist nichts gewonnen, wenn wir die Schuldigen suchen???

Wir sprechen von schweren Straftaten und von deren gezielter Vertuschung! Und nachdem keiner im Schlafzimmer dabei war, geht es leider auch um die Glaubwürdigkeit der Beteiligten. Dem dienen Artikel wie oben.

Natürlich müssen wir beten um Reinigung der Kirche, dafür Buße tun und fasten. Aber damit allein ist es nicht getan. Alle, die mit diesem Straftaten zu tun hatten, müssen gefunden und entfernt werden. Das ist ein langer, schwieriger Weg - aber anders wird es nicht gehen!

Und ich fürchte, in diesem Fall liegt dem Satan eher daran, mit einem "jetzt muss es aber wieder gut sein" die Aufklärung zu unterdrücken!


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 Bernhard Joseph 3. September 2018 
 

Werter @Hadrianus Antonius

"Das Problem ist nicht der Satan an sich, sondern die Typen die sich dadurch inspiriert fühlen."

Es gibt Sätze, die es auf den Punkt bringen.

Ihrer gehört unzweifelhaft zu dieser Kategorie!


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 Bernhard Joseph 3. September 2018 
 

Nun, ich kann nur wieder auf jesuitische Untugenden verweisen

Sich verstellen, täuschen und der Wahrheit nur dann die Ehre geben, wenn es den heutigen Zielen (Aggiornamento) des Ordens nutzt, gehört leider zum Standardrepertoire der heutigen Jesuiten. Insofern erstaunt das alles weniger.


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 phillip 3. September 2018 
 

Was er nicht heucheln kann ist Gehorsam - rolando meint den Teufel und irrt dabei mächtig; cui bono.

Schon einmal was von "Kadavergehorsam" gehört? Einer der Ziele, die Satan verfolgt, ist der Verlust des größten Geschenkes Gottes an den Menschen, nämlich der Freiheit. Und genau das bezweckt der Kadavergehorsam, der den Willen und das Wollen und - genaugenommen - die Verantwortung des Einzelnen ausschließt. Ein Papst kann (muss) ohne jeden Zweifel auf die Loyalität und Gehorsam der Gläubigen - und zwar ungeachtet ob Kardinal, Bischof, Priester, Diakon und Laie – vertrauen (können). Sie werden aber dann ihre Grenze finden müssen, wenn göttliche Offenbarung, die Tradition und die Lehre der Kirche verlassen werden, zumal sie mE einen bloßen „Kadavergehorsam“ nicht umfassen. Ich für meinen Teil sehe mich auf Grund der seit mehreren Jahren nicht mehr zu verschweigenden Verwirrungs-, Spaltungs- und Änderungstendenzen veranlasst, mein Verhalten vorerst primär am Wortlaut des NT, der Konzilien, der bis 2012 erlassenen apostolischen Schreiben und den Ausführungen des KKK auszurichten.


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 hape 3. September 2018 

Maria Knotenlöserin

Papst Franziskus gilt als großer Verehrer des Gnadenbildes „Maria Knotenlöserin“ aus der Wallfahrtskirche St. Peter am Perlach in Augsburg. Durch die Knotenlöserin fühle ich mich mit Papst Franziskus in besonderer Weise verbunden. Ich kenne sie aus eigener Erfahrung und darf sagen, dass sie auch mir schon geholfen hat, so manchen Lebensknoten zu entwirren und aufzudröseln.

Vielleicht ist es gut, dass wir für Papst Franziskus speziell die Knotenlöserin anrufen. Bitten wir sie doch, sie möge ihre mütterliche Liebe in diesen Tagen besonders ihm zukommen lassen.

Sie möge den Papst wie ein Kind an ihre mütterliche Hand nehmen und ihn Auswege aus dieser verworrenen Kirchenkrise finden lassen. Sie möge ihn auf den Weg geleiten, den der Wille Gottes für ihn selbst und für die Kirche vorgesehen hat.

Unsere liebe Frau von der Hl. Hoffnung, Maria Knotenlöserin, bitte für Papst Franziskus. – Amen.

Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Knotenlöserin


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 Rolando 3. September 2018 
 

Hadrianus Antonius

„Das Problem ist nicht der Satan an sich, sondern die Typen die sich dadurch inspiriert fühlen“.
Eben deswegen braucht es Gebet und Fasten, damit sich diese Menschen vom Herrn inspirieren lassen und zur Umkehr kommen. Sie müssen von der Bindung an die Sünde, an das kurzfristige Lustgefühl befreit werden, das geht nur mit der Gnade Gottes. Bitten wir die Jungfrau Maria, weihen wir ihr das sündige Kirchenpersonal, sie ist die Zuflucht der Sünder, sie hilft, bitten wir auch den Hl. Josef, der die Reinheit ist, der auch der Schutzpatron der Kirche ist. Beten wir! Es ist nichts gewonnen, wenn wir die Schuldigen suchen, um sagen zu können, der, oder der, oder die.


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 Rosenzweig 3. September 2018 

DANKE- werter @Rolando: “Beten wir um die reuevolle Umkehr..

-
durch Lügenbezichtigungen wird nichts gewonnen“- wie Sie schreiben!

Und schließen wir UNS selber- jeden Tag neu, im Bemühen um ein geheiligt LEBEN bewusst stellvertrd. in diese Umkehr mit ein!

Ja es schmerzt nun schon- auch heute hier die vielen urteilenden bis VER-urteilenden Kommentare in z.T. “harter” Wortwahl– unseren Papst Franziskus u. die Kurie betreffend- zu lesen!-

Sie- werte @Mariatheresia haben es noch einmal auf den Punk gebracht, wenn Sie schreiben:
Umso mehr sind wir, die Gläubigen zur Kompensation aufgerufen: wir müssen Beten u. Busse tun.”
Und ergänzend: stellvertrd. SÜHNE leisten–(wem es möglich)!

Auch werte(r) @scientia humana- möchte ich Ihrem Beitrag ganz zustimmen, sowie Ihrem Hinweis auf die aufschlussreichen “Zwischentöne” des Textes!

Und wie Herr Fleischer abschließend schreibt: “Denn wo Gott nicht mehr herrschen darf, da hat Satan freie Hand“

Geben wir Satan keinen weiteren Raum-
in dieser Bitte u. Wunsch verbunden..


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 Selene 2. September 2018 
 

Brief der Frauen

Ich habe auch gerade unterschrieben auf "Beiboot Petri".

Danke für den Link.


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 Hadrianus Antonius 2. September 2018 
 

Noch schlimmer: Yayo Grassi + Iwan Bagus

Daß Kim Davis, die Zivilamtsbeamtin aus Kentucky, die wegen ihres Gewissens keine "same-sex marriage" beurkunden wollte und deshalb eingeperrt wurde, PFranziskus getroffen hat, ist klar.
Daß EB Vigano sich dafür eingesetzt hat, ist auch klar.
Daß das Treffen in einem Nebenzimmer stattfand, ist auch klar.
Was Bergoglio dazu sagt, ist wurst.
Viel wichtiger dagegen ist, daß sowohl Pater F.Lombardi SI als Thomas Rosica CSB (genau: der schnelle Kritikaster!) das Treffen v. Frau Kim Davis sofort heruntergespielt haben und dagegen als einzige offizielle Begegnung diese mit Yayo Grassi, offen homosexuell und Exstudent von PF, und dessen Lebensgefährte Iwan Bagus groß herausposaunten.
Diese Homosex-affäre wird Juan Cruz (ebenfalls H) vielleicht getröstet haben; sie beweist jedoch wie eklatant Bergoglio von de katholischen Lehre abgedriftet ist.
Das Problem ist nicht der Satan an sich, sondern die Typen die sich dadurch inspiriert fühlen.
Ipse harmonia est.


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 hape 2. September 2018 

Was geht hier vor?

Sind die Behauptungen von EB Viganò richtig oder falsch? Das ist die einzige Frage, die wirklich relevant ist. Wenn ich jetzt beobachte, welche Argumente in der letzten Woche von verschiedenen Seiten zur Verteidigung von Papst Franziskus vorgetragen wurden, so muss ich leider erkennen: gar keine. Ich sehe lediglich mehr oder weniger fragwürdige Versuche, EB Viganò persönlich zu diskreditieren, aber keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Fragen, die sein Memorandum aufgeworfen hat. – Ist das alles?

Nach Aufklärung sieht das nicht aus. Eher nach einem schmutzigen Spiel auf Zeit, nach Vernebelungstaktik zugunsten reue- und gewissenloser Triebtäter. Es klingt nach Spott und Hohn, wenn solche Typen Reinheit, Keuschheit und Nächstenliebe predigen. –

Aber tun sie das überhaupt? Oder verkündigen sie nicht eher jenen Paradigmenwechsel, der heute als subjektive Norm der Lebenswirklichkeit eben jene Unzucht absegnet, welche die Kirche früher als objektiv schlecht verboten hatte?


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 benedetto05 2. September 2018 
 

Kritik ist kein Hilfsdienst für den Teufel (Schluss)

...eben von so was.


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 benedetto05 2. September 2018 
 

Kritik ist kein Hilfsdienst für den Teufel

@Mariatheresia
Hasserfüllt ist eine infame Unterstellung. Sicher ist die Ver-
ärgerung und die Enttäuschung gerade auch gegenüber dem Papst
riesig. Ihn zu kritisieren ist voll berechtigt ja notwendig.
Natürlich müssen wir auch für ihn beten. Aber schauen Sie mal
und auch Sie verehrter @Rolando, Franziskus hat mal erzählt, dass er jeden Abend betet, manchmal fallen ihm dabei vor Müdigkeit sogar die Augen zu. Er betet jeden Tag und doch ist er oft so unredlich. Das ist doch kein gutes Vorbild. Die Skeptiker und Ungläubigen können jetzt doch zu Recht rufen:"Da seht ihr doch, sogar an eurem Oberindianer, dass euer Glaube nicht wahr ist. Er betet und ist doch ein unredlicher Halodri. Beten nützt also doch nichts!" Ja, schönen Dank auch Franziskus!

Das "F." hat er sich im Übrigen selbst zu zu schreiben: Marxens
Gesprächsprotokoll, mit dem die beiden den Kommunionempfang
für evangelische Ehepartner in Einzelfällen durchgemauschelt
haben, hat er mit "F. 12.06.18" unterschrieben. So was ...


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 pikphil 2. September 2018 
 

Wir wussten was kommt.

Das alles hat Herny Sire in seinem nun auf Deustch vorliegenden Buch »Der Diktatorpapst« vorweggenommen.


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  2. September 2018 
 

@ Rolando

Der Teufel ist schlau, da haben Sie bestimmt recht. Er kann sogar Frömmigkeit heucheln. Was er nicht heucheln kann ist Gehorsam. Manche merken scheinbar nicht einmal, wie sie dem Teufel auf den Leim gehen. Beten wir für alle , die den Heiligen Vater nicht als Vicarius Jesu Christi anerkennen und eigene Wege gehen und meinen das sie meinen müssten zu meinen was sie meinen. Was hier an Dreck auf den Heiligen Vater abgeladen wird, ist eines Katholiken unwürdig. Das hat auch oft nichts mehr mit Sachlichkeit zu tun!


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 siebenschlaefer 2. September 2018 
 

@Alpenglühen: Vermutlich [email protected] Ihnen nicht widersprechen,

ich denke, dass Sie den tieferen Sinn seiner Aussage durch zu schnelles Lesen nicht gesehen haben. Probieren Sie´ einfach noch mal.


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 griasdigott 2. September 2018 

@hape

Den Brief der Frauen mit Bitte um Aufklärung haben bereits 27678 unterzeichnet. Auf Beiboot Petri - auch ich habe hier bereits unterzeichnet


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 Mariatheresia 2. September 2018 
 

Was sollen wir tun? Teil 2:

Es ist kein Zufall, dass beide vom Satan sprechen… Es ist doch klar, dass unter all diesen schweren Verfehlungen von Männern der Kirche der Teufel steht, und dass er vor allem den Papst beschädigen möchte, den Felsen, auf dem die Kirche gebaut ist. Die zum Teil richtig hasserfüllten Kritiker von Papst Franziskus werden uns nicht weiterhelfen. Die Ursache der schweren Verfehlungen liegt ja gerade darin, dass viele Männer der Kirche offensichtlich den Glauben verloren haben. Denn ein Mensch der betet, der dier Sakramente gläubig empfängt, der Jesus Christus liebt kann nicht so tief abstürzen. Umso mehr sind wir, die Gläubigen zur Kompensation aufgerufen: wir müssen beten und Busse tun.
Die hasserfüllten Poster sind keine Hilfe. Sie vollenden nur das Werk Satans. Man merkt schon, wie sie sich ausdrücken: voll Überheblichkeit, oft auch Sarkasmus.


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 Mariatheresia 2. September 2018 
 

Was sollen wir tun? Teil 1:

Ich möchte zwei Poster zitieren, die uns den richtigen Weg weisen, aus dieser Misere herauszukommen:
Stefan Fleischer: „Sollte uns jetzt nicht einfach nur noch die Frage beschäftigen, was können wir, jeder an seinem Platz, dazu beitragen, dass unsere "mater et magistra" so rasch als möglich aus der Krise herauskommt ….M.E gilt es jetzt zuerst, immer und überall Gott wieder ins Zentrum von allem zu stellen. Denn wo Gott nicht mehr herrschen darf, da hat Satan freie Hand“.
Rolando: „Es ist der Teufel, der das alles inszeniert, er ist gerissen, er spielt gegeneinander aus. Ich finde es traurig, das der Papst von einigen nur noch als „F“, oder nicht mehr als Papst bezeichnet wird. …Sei es wie es ist, durch Lügenbezichtigungen wird nichts gewonnen, beten wir um die reuevolle Umkehr, darauf hat der größte Sünder Anspruch. Gott reinigt die Kirche und die Welt, auf seine Art. Der größte Sünder kann morgen den Weg der Heiligkeit einschlagen, wir sind doch auch keine Engel, ...


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 Kurti 2. September 2018 
 

Daß der Papst keine Antwort auch in diesem

Fall gibt, wäre doch nichts Neues.Das hat er als Bischof in Argentinien,wenn es brenzlich wurde, auch schon gemacht. Er steht auf dem Standpunkt:ich bin der King und habe die Macht, mir kann man nicht beikommen.Daß der Papst nicht die Wahrheit sagt,ist auch nicht neu.Er sagte einmal,er urteile über niemand, wenn er nicht vorher mit ihm gesprochen habe.Nun,er hat über Trump geurteilt, bevor er mit ihm gesprochen hat. Entweder ist der Papst vergesslich oder er blickt es nicht mehr oder aber macht er das mit Absicht.Wie kann es sein,daß er innerhalb weniger Wochen das Gegenteil sagt?Das müsste ihm doch selber auffallen oder aber er ist der Chaot,für den er sich selber auch schon ausgegeben hat.Jedenfalls hat er weder die geistige,noch die geistliche,noch die menschliche Substanz,die sein Amt erfordert.Dauernd meckert er auch über die Rigiden,hat er nicht mal eine andere Platte drauf?In der heutigen Zeit ist doch viel eher die Gefahr im Glauben, daß die Menschen gleichgültig sind.


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 lesa 2. September 2018 

Klarheit und geistiger Einsatz

@Stephan Fleischer und andere: Sie haben natürlich recht. Aber wenn kath.net solche Berichte bringt, dann kann das helfen, dass die Hirten auf auf Transparenz und Aufrichtigkeit achten, wenn auch allerdings die Dinge oft schwer zu klären und vernebelt sind. Danke für die Bemühungen!
@Alpenglühen: Das ist der wichtigste Beitrag zur Lösung all der Probleme: Möglichst viele sollten der Kirche helfen mit konkreten Gebeten Waffenrüstung Gottes, ganz konkret, zusätzlich zur Eucharistie Regelmäßig Gebete, Rosenkranz, Sankt Michael, die Engellitanei (gerade jetzt im September). Den Hirten und der ganzen Gemeinschaft regelmäßig diese "geistige Munition" liefern …
Hilfe Nr. 1: Klare Verkündigung bei aller pastoralen Behutsamkeit, das schließt sich nicht aus.


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 Mariat 2. September 2018 

Aus dem Herzen der Menschen kommt reines oder unreines

Wir Christen, Katholiken, sollten uns nicht durcheinanderwerfen lassen - indem wir versuchen " der Wahrheit auf die Sprünge zu helfen".

Wir sollten daher aus reinem Herzen, aus Liebe zu Gott und dem Nächsten beten. Unsere himmlische Mutter, ihr Unbeflecktes Herz, möge die Hl. kath. Kirche bewahren, damit die Wahrheit und Weisheit, in ihr bleibt - und siegt.

Dazu möge auch der Hl. Erzengel Michael helfen.


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 hape 2. September 2018 

Wer was tun möchte, hier 2 Optionen:

1. Bitte um Aufklärung an Papst Franziskus:
https://www.popefrancispetition.com

2. Gebetszusicherung für Eb Viganò:
https://lifepetitions.com/petition/pledge-of-support-pray-for-archbishop-vigano


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 Alpenglühen 2. September 2018 

@ KT-GK2018 - Zitat:„von mir aus ist die Überschrift nicht zutrffend

–Cruz lügt NICHT
–der lügt ist NICHT Papst.
beten“ Zitat Ende

Ich muß Ihnen widersprechen. Sehe ich mir Worte u. Taten von P. Franziskus z. B. in Bezug auf sex. Mißbrauch an, muß ich feststellen, die Überschrift ist überaus richtig. Er hat z. B. behauptet, nie! der Bitte um Begnadigung eines Mißbrauchstäters nachgekommen zu sein. Der bekannteste Fall, der ihn eindeutig der Unwahrheit, (Lüge), überführt, ist der Fall von „Don Mercedes“. s. Art. 60094. Ein weiterer s. 62658. U. es gibt genug Beispiele in anderen Bereichen.

Ein Dachstuhl mit solch „gebogenen Balken“, wie P. F. oft genug die Unwahrheit sagt, wäre schon längst zusammengestürzt.

Der Bf. von Bridgeport/Connecticut hat für sein Bistum verfügt, daß ab 15. 09., Mariä Schmerzen, nach jeder hl. Messe das Gebet zum Hl. Michael zu beten ist u. alle Katholiken ermahnt, auch persönlich dies Gebet zu sprechen. Ich bete es bereits seit ca. 2011 täglich. Vielleicht schließen sich ja einige der Foristen dem Aufruf des Bfs. an.

www.lifesitenews.com/news/us-bishop-tells-parishes-to-recite-st-michael-prayer-after-every-mass-in-re?utm_source=LifeSiteNews.com&utm_campaign=2d9766d


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 Rolando 2. September 2018 
 

Der Teufel ist schlau

Er kämpft an mehreren Fronten, er wird nicht umsonst der Durcheinanderbringer genannt, der Vater der Lüge. Es ist der Teufel, der das alles inszeniert, er ist gerissen, er spielt gegeneinander aus. Ich finde es traurig, das der Papst von einigen nur noch als „F“, oder nicht mehr als Papst bezeichnet wird. Alle gutgemeinten Veröffentlichungen, die den Papst ins schlechtes Licht rücken, arbeiten indirekt daran, das Papstamt zu beschädigen. Sei es wie es ist, durch Lügenbezichtigungen wird nichts gewonnen, beten wir um die reuevolle Umkehr, darauf hat der größte Spnder Anspruch. Gott reinigt die Kirche und die Welt, auf seine Art. Der größte Sünder kann morgen den Weg der Heiligkeit einschlagen, wir sind doch auch keine Engel, doch wie ich sehe, gibt es im Forum mehrere Engelchöre.


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 chriseeb74 2. September 2018 
 

Eben habe ich einen Bericht gelesen...

der die grauenvolle derzeitige Situation in der Kath. Kirche sehr "eindrucksvoll" bestätigt:
Kardinal Cupich, Erzbischof von Chicago, hat in einem Interview mit der NBC das Schweigen des Papstes dahingehend erklärt, dass der Papst einer "größeren Agenda" folgt, also auf gut deutsch: Er hat etwas Besseres zu tun als diese Mißbrauchskandale aufzuklären...(s. Dt. Tagespost)
Wieder ein Kardinal, der schleunigst seinen Hut nehmen sollte, ein weiterer Kommentar erübrigt sich...

P.S.: So langsam frage ich mich allerdings, was das für MENSCHEN sind, die die Leitung der Kath. Kirche in ihren Händen haben...?????


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 Gandalf 2. September 2018 

Spadaro ist ein Schwätzer der lügt und/oder keine Ahnung hat.


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 elisabetta 2. September 2018 
 

Lügen haben kurze Beine...

das wissen schon kleine Kinder. Und dass „nur die Wahrheit frei machen kann," das sollten alle Geistlichen beherzigen, ob in unter- oder übergeordneter Position. Gott wird alle einmal fragen, wie sie es mit der Wahrheit gehalten haben.


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 Michmas 2. September 2018 
 

Psychische Erkrankung??

Hin und her, ja und nein,Todschweigen verwässern verleugnen, dass ist doch noch mehr normal und dann sind plötzlich die "Kritiker" die Bösen


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 Christa 2. September 2018 

Die Wahrheitsuchenden bezeichnet Herr Spadaro als Wölfe!

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2018-09/italien-jesuit-spadaro-angriffe-vigano-zeichen.html


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 Benno Faessler-Good 2. September 2018 
 

Gott sei Dank erfüllte ich meine Sonntags Kür mit dem Kirchgang

Danke an den Priester! Danke an den Zufall des heutigen Evangeliums nach Markus.

Der Vergleich zu Heute und den Vorwürfen.

Die mutmasslichen Sünder waren vorher ja geprüft worden, auf Herz und Seele. Das Ergebnis wurde mit amtlichen Siegeln und Stempeln.

Kein Mensch der vor einem weiteren Karriere Schritt kritisch Fragen stellte.

Bei Heiligen Prozessen soll es früher einen "Advokaten des Teufels" gegeben haben! Der musste kritische Fragen zum Heiligen Prozess stellen, alles Negative auf den Tisch zu bringen.

Empfehlenswert das Buch von Morris L. West

"Des Teufels Advokat".


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 Josef Menke 2. September 2018 
 

@Lämmchen

Mir geht es ähnlich. Fassungslos, ungläubig, sprachlos und traurig schaue ich mir an, was mit "meiner" Kath. Kirche passiert. Ich frage mich, wie soll ich mich in Zukunft verhalten? Weiterhin für Franziskus (ich benutze ganz bewusst das Wort "Papst"nicht, solange Papst Benedikt noch am leben ist) beten? Und ich muss mir - leider - eingestehen,nein, ich kann es nicht mehr. Lange Zeit habe ich es immer wieder versucht und nun hat mich die Kraft verlassen. Es fällt mir unsagbar schwer, mir das einzugestehen, aber nun ist ein Punkt erreicht, wo mein Gewissen rebelliert. Und ja, ich kann diese Entscheidung mit meinem Gewissen verantworten und bitte Gott um Verzeihung für meinen Entschluß.


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 Benno Faessler-Good 2. September 2018 
 

"Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen"

Aus dem Heutigen Evangelium nach Markus:

https://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html

Besonders heute war es nicht Pflicht, sondern eine Kür! War es Zufall oder nicht, das Heutige Evangelium nach Markus.

Auch die Predigt gefiel mir auszeichnet, sie brachte Ruhe in meine verwirrte Seele.

Bruder B. sprach aus seiner Vergangenheit. Ein Bekannter von ihm, ein Studium Kollege unternahm eine Reise nach Asien.

Vor der Reise schrieb er einen Text, wahrscheinlich auf Latein und stempelte das Papier mit allen Stempeln der Pfarrei ab.

Der Text war für die in den fernen Ländern unverständlich, aber die Flut der Stempel beeindruckte fast alle. Er konnte mit dem amtlich aussehenden Blatt Papier fast überall "herein" und wieder "heraus".

Keiner prüfte den Text, alle waren von den amtlich aussehenden Stempeln beeindruckt. Keiner hinterfragte etwas, die grosse Anzahl der Stempel genügte.


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 J.g.Ratkaj 2. September 2018 
 

Es wird immer mehr deutlich, daß

Erzbischof Vigano vollkommen richtig gehandelt als er sich dafür entschlossen hat unterzutauchen. Angesichts dieses Regimes der Einschüchterung und medial lancierter Rufmordkampagnen, welches die oberste Kirchenleitung aktuell führt, gibt es für Erzbf. keine andere Alternative.


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 Selene 2. September 2018 
 

@Montfort

Auf katholisch.de gab es kürzlich noch ein oder zwei papstkritische Standpunkte.

Ein Teil der Leute dort ist offenbar aufgewacht.


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 Stefan Fleischer 2. September 2018 

@ Thalelaios

Sie haben mich falsch verstanden. Mein Statement will keine Schlussstrichparole sein, aber eine Warnung vor der Gefahr, dass wir hier in Sensationsjournalismus zu verfallen drohen und dabei die eigentliche Problematik vernachlässigen. Natürlich müssen wir die Probleme beim Namen nennen, uns dabei aber immer bemühen, den Beteiligten zu helfen, indem wir sie an ihre Verantwortung erinnern, vor der Kirche und uns Menschen, aber zuerst einmal vor Gott, vor dem weder Lügen noch irgendwelche Seilschaften helfen, sondern nur Einsicht, Reue und Umkehr inkl. der Bereitschaft, die Konsequenzen ihrer Sünden zu tragen. Die entsprechenden Mahnungen dürfen dann ruhig auch mit dem eigenen "mea culpa" verbunden sein, wo wir nicht mehr früh und unmissverständlich genug verkündet haben: "Gott lässt seiner nicht spotten!", wo wir nicht die ganze Wahrheit gesagt haben: "Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht / ÜBER ALLE, DIE IHN FÜRCHTEN!"


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 benedetto05 2. September 2018 
 

Mit dem Christsein nicht mehr vereinbar

Angesichts dieser Schilderung muss man ja im Nachhinein dem
"F." noch dankbar sein, dass er Kardinal Müller zum Entlassungsgespräch als Präfekt der Glaubenskongregation wenigstens für 1 Minute empfangen und ihm klar gesagt hat, dass sein Amtsverhältnis nach 5 Jahren nicht verlängert wird. Eine Begründung hat er zwar da auch nicht genannt aber sei es drum.

Was von der in diesem Zusammenhang verbreiteten Begründung zu
halten ist, dass generell das Amtsverhältnis für Dikasterien-
leiter auf 5 Jahre begrenzt sein soll, sei mal dahin gestellt.

Ich habe "F." vor allem seit AL schon oft Unredlichkeit vorge-
worfen. Das muss ich jetzt wieder tun. Inzwischen aber hat diese ein Ausmaß angenommen, welches mit dem Christsein (nicht nur mit dem Papstsein!) nicht mehr vereinbar ist.


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 KT-GK2018 2. September 2018 

verdammt lang her daß niemand mehr gelogen hat. (traurig)

www.kathtube.com/player.php?id=46100


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 Thalelaios 2. September 2018 
 

@ Stefan Fleischer: Ich widerspreche Ihnen ganz entschieden!

Wo die Lüge zuhause ist, da kann Christus nicht sein. Die Wahrheit muss ans Licht! Alles andere ist ein Sieg für den Herrn der Finsternis. Bitte Finger weg von Schlussstrichparolen!


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 Montfort 2. September 2018 

Papstkritischer Artikel auf katholisch.de?!

@Selene, danke für den interessanten Link!


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 Thalelaios 2. September 2018 
 

Danke an kath.net für das Statement des ehrwürdigen Erzbischofs Viganò, bereits am 28. August

war die Begegnung mit Kim Davis Teil der Schmutzkampagne, die vaticannews jetzt gegen den ehrwürdigen Erzbischof Viganò führt. Auch dort wurde diese Geschichte völlig verdreht dargestellt. PF sei kompromittiert worden, da er das Anliegen von Kim Davis, als Standesbeamtin die Beurkundung von Homoehen zu verweigern, keinesfalls unterstützen wolle. Dies seien Elemente, der, so wörtlich, "rückständigen Agenda" von EB Viganò, so Cruz. PF sei darüber "entsetzt" gewesen.
Allein das reicht mir schon, um @KT-GK2018 zuzustimmen: Mein Papst ist dies nicht mehr. Er muss zurücktreten. Je eher, desto besser. Ich hoffe, dass seine Verstrickungen in die verbrecherischen Missbrauchstaten, derer er sich durch Vertuschung und sogar Beförderung der Täter schuldig gemacht hat, auch für ihn juristische Konsequenzen haben werden. Ich hoffe, dass die italienische Justiz ermitteln wird.


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 Sebi1983 2. September 2018 
 

Zwei Gesichter...

Ich fürchte, dieser Papst hat zwei Gesichter...

Die Frage ist nur: Ist das schlicht ein Zeichen von Überforderung oder gezielte Taktik?

Wenn ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, kann ich beim besten Willen an Überforderung nicht mehr glauben.


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 griasdigott 2. September 2018 

@Stephan Fleischer

Da geht es mir ähnlich wie Ihnen.

Natürlich gilt grundsätzlich "dein Ja sei ein Ja, und dein Nein sei ein Nein; was aber mehr als dieses ist, ist aus dem Bösen. Mt 5,37

Persönliche Interessen,Gruppeninteressen, Politik - die Realität ist schwierig.

Einerseits ist die direkte Ablehnung eines Auftrags wegen Homosexualität schwierig (demnächst wegen Christ, Muslim oder sonst was).

Man könnte sagen, wir haben keine Kapazitäten mehr (Notlüge? Anderseits braucht man ja auch Freizeit, Erholung )

Wenn es jemand drauf anlegt ( wird manchmal gemacht, um ein Gesetz z. B. Pro Homosexualität durchzudrücken), kann man auch krank sein. (Notlüge? Die Bedrängnis aus Gewissensgründen kann einem psychisch wirklich zusetzen)

Ein zweites : die Jugend und vermehrt auch Ältere photographieren mit ihrem Smartphone alles, da wird sogar das Datum gespeichert. Irgendwie ist das mittlerweile so normal,dass es eventuell solche Probleme wie hier bald nicht mehr gibt.


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 Selene 2. September 2018 
 

wahrheit, Halbwahrheiten, nicht umgesetzte Ankündigungen

Auch was die Umsetzung der päpstlichen Ankündigungen, gegen vertuschende Bischöfe vorzugehen, mangelt es.

Siehe ein Artikel auf katholisch.de

www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/wenn-der-oberste-hirte-oberhirten-absetzt


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 Stephaninus 2. September 2018 
 

@Stefan Fleischer

Danke, dass Sie uns alle an das ganz Wesentliche erinnern.


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 KT-GK2018 2. September 2018 

von mir aus ist die Überschrift nicht zutrffend

-Cruz lügt NICHT
-der lügt ist NICHT Papst.
beten.

www.kathtube.com/player.php?id=45494


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 hauch 2. September 2018 
 

@Stefan Fleischer, bin absolut bei Ihnen! Und hoffe viele andere auch.


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 Stefan Fleischer 2. September 2018 

Ehrlich gesagt

So langsam habe ich genug von der ständigen Frage, wer hier lügt und wer nicht. Wir wissen doch alle, in solchen Auseinandersetzungen, wo so viele persönliche und Gruppeninteressen auf dem Spiel stehen, stirbt die Wahrheit zuerst. Und wenn sich dann noch die Politik einmischt, dann wird die Wahrheitssuche hoffnungslos. Vermutlich werden wir erst am jüngsten Tag die ganze Wahrheit erfahren, sofern sie uns dann noch interessiert.
Sollte uns jetzt nicht einfach nur noch die Frage beschäftigen, was können wir, jeder an seinem Platz, dazu beitragen, dass unsere "mater et magistra" so rasch als möglich aus der Krise herauskommt und ihre Aufgabe als unsere "Mutter und Lehrerin" wieder voll wahrnehmen kann und auch wahrnimmt. Die "Suche nach den Schuldigen" hilft hier kaum weiter. M.E gilt es jetzt zuerst, immer und überall Gott wieder ins Zentrum von allem zu stellen. Denn wo Gott nicht mehr herrschen darf, da hat Satan freie Hand.


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 je suis 2. September 2018 

SIEHE "DAS SCHWEIGEN DER HIRTEN" (kathTube)

Die letzten ca. 10min geben Aufschluss über die Antworten des Papstes!
Wir erinnern uns - ein Bischof wurde abgesetzt, weil er u.a. vor verborgener Kamera nicht die volle Wahrheit über einen Auslandsflug sagte.
Man kann im in der o.g. Aufnahme sehen, dass dieser Papst wohl auch "nur ein Bischof" ist!


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 je suis 2. September 2018 

@DamianBLogos

Die Anekdote:
Ein Neffe Perons bekommt mit, wie sein Onkel einen linken Politiker empfängt und diesem bei ihrem Gespräch in allen Punkten zustimmt. Danach bespricht Peron sich mit einem rechten Politiker, dem er wiederum in allen Punkten zustimmt. Auf die Nachfrage des Neffen und dessen Einschätzung, dass dies doch nicht möglich wäre, da sich die Politikauffassung der Beiden doch gegensätzlich verhalte, antwortet Peron:" Da gebe ich dir völlig recht!"


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 DamianBLogos 2. September 2018 
 

Peronismus

Der argentische Präsident Peron war bekannt für ein solches Verhalten, jedem im persönlichen Gespräch recht zu geben. Vielleicht hat jemand die Anekdote greifbar.


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 JuM+ 2. September 2018 
 

Beweise, Zeugnisse...

Ich frage mich, ob EB Vigano nicht diverse Beweise aus den umfangreichen Untersuchungen zur Vatikanbank und zu den Missbräuchen rechtzeitig in Verwahrung genommenen hat? Er selbst sagt ja, dass es jede Menge Unterlagen dazu gibt.


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 scientia humana 2. September 2018 
 

Bitte nicht wackeln, wie das Schilfrohr im Wind

Dass ein und dieselbe Geschichte von zwei Beteiligten durchaus unterschiedlich erzählt wird, ist eine Binsenwahrheit der Kriminologie.

Aber die Zwischentöne des Textes sind doch durchaus aufschlussreich: Man kann nämlich aus dem Text auch ablesen, dass der Papst bei dem Treffen mit Kim ein wenig über den Tisch gezogen wurde. Man beachte die Formulierung "schien":
"Der Papst schien sofort für eine solche Initiative zu sein, fügte jedoch hinzu,..."

Ggf. gibt es auch eine Verstimmung zwischen Parolin und Vigano. Denn, "... der Papst ist sehr wütend auf dich!“,ohne Angabe von Gründen, ist schon sehr unkollegial. Offenbar war der Papst nicht sauer und offenbar war das Treffen mit Kim, das ein großes Thema von Vigano war, kein großes Thema für den Papst.

Wer hier unnötigerweise bereits mit dem Geschütz der Lüge aufwartet, verschießt sein Pulver für die ggf. heiklen Taten (oder eben Nicht-Taten) im Mißbrauchskandal.


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 Christa 2. September 2018 

Ungeheuerlich!

Ich danke kath.net, dass dies veröffentlicht wurde. Die Wahrheit muß raus, wenn es noch so schmerzt! Man kann nur noch beten und Gott bitten, daß die Schuldigen die Gnade der Reue und Umkehr erhalten.


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 Montfort 2. September 2018 

"Es gibt nichts Verborgenes, das nicht ans Licht kommt"!

Allerdings wird vieles erst im Licht des göttlichen Gerichts offenbar werden.

"Auf alle Fälle ist es klar, dass Papst Franziskus ... verbergen wollte."

Was will der Papst noch alles verbergen?

Da gibt es wohl zahreiche andere Treffen und Unterredungen, die PF verborgen halten will.

"Komm herab, o Heil'ger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt!"

Herr, steh Deiner Kirche bei!


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 Lämmchen 2. September 2018 
 

Wahnsinn

ich bin nur noch fassungslos.
Man könnte vielleicht auch im Hotel nachfragen, ob sich einer an das späte Treffen erinnern kann, dass da in einem Nebenraum stattfand.


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