Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  7. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  8. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  9. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets

Kardinal Müller: Theologische Disputation über ‚Amoris laetitia’

27. September 2017 in Weltkirche, 32 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation schlägt eine Disputation zwischen einer Gruppe Kardinäle, die vom Papst ausgewählt wurden, und Vertretern der ‚dubia’ sowie der ‚correctio filialis’ vor.


Rom (kath.net/jg)
Gerhard Kardinal Müller, der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation, schlägt die Bildung einer Gruppe von Kardinälen vor, die mit den Kritikern von Papst Franziskus eine „theologische Disputation“ führen sollen. Dies könne ein Weg aus der verfahrenen Situation sein, sagte der Kardinal gegenüber Edward Pentin vom National Catholic Register.

Die Disputation könnte mit ausgewählten Vertretern der „dubia“ und der „correctio filialis“ geführt werden. Letztere ist am Sonntag veröffentlicht worden. Eine theologische Disputation ist eine strukturierte theologische Auseinandersetzung mit dem Ziel, die Wahrheit in theologischen Fragen zu finden. Sie sollte die verschiedenen und einander teilweise widersprechenden Interpretationen des achten Kapitels von „Amoris laetitia“ zum Gegenstand haben, schlägt Kardinal Müller vor.


Die Kirche brauche „mehr Dialog und gegenseitiges Vertrauen“ und keine „Polarisierung und Polemik“, sagt Müller. Der Papst verdiene den vollen Respekt gegenüber seiner Person und den göttlichen Vollmachten seines Amtes, andererseits verdienten seine Kritiker eine überzeugende Antwort, fügt er hinzu.

Nach Informationen des National Catholic Register sehen hohe Vertreter des Vatikan keine Notwendigkeit, auf die „correctio filialis“ zu antworten. Diese sei schließlich nur von einer relativ kleinen Zahl von Katholiken unterzeichnet worden unter denen sich kein prominenter Name, dafür aber jener des Generaloberen der von Rom getrennten Priesterbruderschaft St. Pius X., Bernard Fellay, befinde, zitiert Edward Pentin seine Quellen.

Dies entspreche dem Umgang des Papstes und des Vatikan mit den bis jetzt fünf großen Initiativen, die eine Klärung zu „Amoris laetitia“ in Gang bringen wollen, schreibt Pentin.

Kardinal Müller bei der Beisetzung von Kardinal Meisner/Köln


Foto (c) Markus Gehling/kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Amoris laetitia

  1. Papst bekräftigt Lehre von "Amoris laetitia" zu Geschiedenen
  2. Polen: 140.000 Unterschriften für Verteidigung der Ehe
  3. Kardinal Cupichs Amoris-laetitia-Seminare mit umstrittenen Referenten
  4. Seifert: Außergerichtliche Einigung mit Erzbistum Granada
  5. Katholische Universität kündigt Unterzeichnern der correctio filialis
  6. ‚Franziskus soll 8. Kapitel von ‚Amoris laetitia’ zurückziehen’
  7. ‚Amoris laetitia’ wäre unter Franziskus’ Vorgängern abgelehnt worden
  8. ‚Amoris laetitia’ ändert Lehre und Sakramentenordnung nicht
  9. Offizielles Lehramt? Kommunion für Wiederverheiratete in Einzelfällen
  10. Theologe: ‚Barmherzigkeit heißt, Zweitehe ist nicht immer Ehebruch’







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  3. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
  4. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu
  5. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  6. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles
  7. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  8. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  9. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  10. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  11. „Du trägst Gottes Bild“
  12. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  13. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz