Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  3. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  4. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  5. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  6. "Religion nicht instrumentalisieren"
  7. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  8. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  9. Was für ein Desaster!
  10. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  11. Corona: Schönborn nimmt Politiker in Schutz gegen Vorwürfe
  12. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  13. Oster: „Irritierend, dass Sie nicht auf Problematik des ungeschützten jungen Lebens eingehen“!
  14. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19
  15. Mehr protestantisch brauchen wir nicht

Kolumbianische Ordensfrau rappt für den Papst

5. September 2017 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


28-Jährige gehört einer Ordensgemeinschaft an, die sich der Evangelisierung durch Musik und Soziale Medien verschrieben hat – Mit VIDEO


Bogota (kath.net/KAP) Bei seinem Kolumbien-Besuch wird Papst Franziskus am Donnerstag in Bogota dem Rap-Gesang einer katholischen Ordensfrau lauschen: Die 28-jährige Maria Valentina de los Angeles (Foto) singt für den Pontifex das Lied "Demos el primer paso" (Machen wir den ersten Schritt) gemeinsam mit einem Ensemble aus 20 kolumbianischen Musikern. Die offizielle Papst-Hymne enthält Elemente aus Rap, kolumbianischer "Vallenato"-Musik, Kirchengesang sowie auch tänzerische Darbietungen.

Ihren Auftritt vor dem Papst verdankt die Ordensfrau einem nationalen TV-Gesangswettbewerb im Vorjahr. Seither ist die "Sor Cristina Kolumbiens" in ihrer Heimat eine Berühmtheit. Ihr Ziel sei es, "eine gute Nonne zu sein und Musik zu machen", wobei die Zuhörer nicht ihre Stimme, sondern Jesus lieben sollten, erklärte Maria Valentina in Interviews. Ihr würden alle Musikgenres zusagen, solange diese nur einen "schönen und tiefgründigen Inhalt" enthielten, wobei sie den Rap besonders schätze: "Rap geht einem nicht aus dem Kopf. Und wenn er von der tiefen Wahrheit handelt, der Menschwerdung Christi, ist er noch frappierender."


Zum Ordensleben entschied sich Maria Valentina mit 17 - ein Jahr, nachdem eine schwere Lebererkrankung plötzlich und unerklärlich heilte, was sie Gottes Wirken zuschrieb. Ihre Vorliebe für Musik - sie spielte schon zuvor Gitarre in einer Rockband - gab die junge Frau damit jedoch nicht auf. In ihrer Gemeinschaft, den 2004 gegründeten "Comunicadoras Eucaristicas del Padre Celestial" (Eucharistische Vermittler des himmlischen Vaters), spielt sie Gitarre und Ukulele und trägt zum weiß-blauen Ordensgewand am liebsten Turnschuhe.

Musik und Evangelisierung durch Soziale Medien gehören zum festen Bestandteil für die "Comunicadoras". Maria Valentina gründete mit Mitschwestern eine Band mit eigenem YouTube-Kanal. Tanzlieder wie "Yo le canto" fanden schnelle Verbreitung mit sechsstelligen Zugriffszahlen und brachten in internationalen Medien Kommentare wie "Die fröhlichsten Nonnen der Welt" ein.

Dabei sind die "Comunicadoras" in Lateinamerika durchaus kein Einzelphänomen: Auch die Rockband "Siervas" setzt sich ausschließlich aus Ordensfrauen - den "Siervas del Plan de Dios" (Dienerinnen des Planes Gottes) - zusammen und vermittelt über ihre Texte religiöse Inhalte. Auch die peruanische Gruppe, die bereits vier Alben veröffentlicht und Videoclips mit Klicks in Millionenhöhe hat, spielte bereits für den Papst: Im Vorjahr im mexikanischen Ciudad Juarez.

Weiterführender Link: „Rockmusik, bis der Schleier wippt – ziemt sich das für Ordensfrauen?“

♫ Die offizielle Hymne für den Papstbesuch in Kolumbien: Machen wir den ersten Schritt - Demos El Primer Paso - Músicos Católicos Unidos (Video Oficial)


Noch ein Lied für den Papstbesuch in Kolumbien - Mehrere Priester singen mit - ♫ Willkommen in Kolumbien, Papst Franziskus, Pilger der Vergebung


Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 5. September 2017 

Ich lese zur Zeit

"Die Kraft der Stille - gegen eine Diktatur des Lärms" von Robert Kardinal Sarah, und frage mich, was er wohl dazu sagen würde.


2

0
 
 SpatzInDerHand 5. September 2017 

Mir gefallen das Lied und die Darbietung!

Ich habe auch kein Problem mit Ordensfrauen, die das Evangelium versuchen zu singen und zu tanzen. Ebensowenig mit Priestern, die dasselbe in grün tun.
Ich habe auch keine Berühungsängste mit moderner Musik. Mit Gregorianik und mit J.S. Bach habe ich übrigens ebensowenig Berührungsängste - denn als Katholik lebe ich gern aus der Fülle! :)


1

0
 
 Federico R. 5. September 2017 
 

Rap versus Chants aus Heiligenkreuz

Kann mir nicht helfen - Rap-Musik hat für mich persönlich stets den unterschwelligen Beigeschmack des Satanischen. Das ist natürlich reine Gefühlssache. Aber rappende himmlische Chöre sind mir schlichtweg unvorstellbar. Da lege ich mir schon lieber mal eine CD mit den Chants der erfolgreichen Heiligenkreuzer Mönche auf. Dieser Gesang, diese Musik erhebt wenigstens.


4

0
 
 ThomasAquinas 5. September 2017 

Meiner Meinung nach ist das der klägliche Versuch sich mit der Welt zu arrangieren und zu zeigen: "Schaut alle her wie cool und fetzig wir sind, wir stehen euren Festivals in nichts nach."


4

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kolumbien

  1. Weihwasser aus Hubschrauber "Wir müssen den Teufel loswerden"
  2. Erneut katholischer Priester in Antioquia ermordet
  3. Papst ruft Kolumbien in Abschlussmesse zum Frieden auf
  4. Papstbesuch in Kolumbien - Seligsprechungen und Versöhnungsgebet
  5. Franziskus lobt und bestärkt Kolumbiens Jugend
  6. Papst betet in Kathedrale von Bogota für Frieden und Gerechtigkeit
  7. Papst in Kolumbien: Kein Extratreffen mit Venezuelas Bischöfen
  8. Suspendierung eines ‚Amoris laetitia’-kritischen Priesters aufgehoben
  9. Ingrid Betancourt: Ich habe meinen Entführern vergeben
  10. Kirche will Referendum über Adoptionsrecht homosexueller Paare








Top-15

meist-gelesen

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  3. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  4. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  5. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  6. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  7. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  8. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  9. Was für ein Desaster!
  10. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  11. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  12. Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?
  13. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  14. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  15. Kardinal Woelki befürchtet "dramatische Folgen" durch "Synodalen Weg"

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz