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Glaubenskongregation hatte offenbar Bedenken gegen ‚Amoris laetitia’

11. Jänner 2017 in Weltkirche, 65 Lesermeinungen
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Nach Informationen des Vatikanexperten Edward Pentin hat die Glaubenskongregation vor der Veröffentlichung des nachsynodalen Schreibens zahlreiche Korrekturvorschläge gemacht. Diese seien nicht berücksichtigt worden.


Vatikan (kath.net/jg)
Die Glaubenskongregation hat vor Veröffentlichung des nachsynodalen Schreibens „Amoris laetitia“ zahlreiche Korrekturen vorgeschlagen, von denen keine einzige berücksichtigt worden sei. Das berichtet der Vatikanexperte Edward Pentin in einem Artikel für die Onlineausgabe des National Catholic Register (NCR). Dies sei dem NCR von zwei hochrangigen Mitarbeitern des Vatikan bestätigt worden.

Die Glaubenskongregation habe Bedenken gegenüber „Amoris laetitia“ gehabt. Ein Komitee der Glaubenskongregation, welche das nachsynodale apostolische Schreiben vor ihrer Veröffentlichung kritisch durchgesehen habe, hätte eine zwanzigseitige Liste mit Korrekturvorschlägen erarbeitet. Darunter seien auch Einwände gewesen, die inhaltlich den „Dubia“ der vier Kardinäle Caffarra, Brandmüller, Burke und Meisner entsprechen würden. Keiner der Vorschläge sei in die endgültige Fassung von „Amoris laetitia“ eingearbeitet worden, berichtete die französische Zeitung Le Figaro bereits am 7. April 2015, dem Vorabend der Veröffentlichung des nachsynodalen apostolischen Schreibens.


In einem Interview hat Gerhard Ludwig Kardinal Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, den Vorschlag einer Korrektur des Papstes durch das Kardinalskollegium kritisiert. Dies sei nicht möglich, da keine Gefahr für den Glauben bestehe, hatte Müller seine Position begründet. Kath.net hat hier berichtet: Kardinal Müller kritisiert Brief der vier Kardinäle.

Nach Informationen des NCR hat eine bedeutende Zahl nationaler Bischofskonferenzen ihre Bedenken bezüglich „Amoris laetitia“ bei Papst Franziskus deponiert. Pentin berichtet weiter, dass dreißig Kardinäle noch vor der Veröffentlichung des Schreibens einen Entwurf dazu gelesen hätten. Diese hätten den Papst gewarnt, das Dokument würde - insbesondere hinsichtlich des Kommunionzugangs für wiederverheiratete Geschiedene - drei Sakramente schwächen, nämlich die Eucharistie, die Ehe und die Beichte. Weder die Bischofskonferenzen noch die Kardinäle hätten eine Antwort erhalten, schreibt Pentin.

Link zum Artikel von Edward Pentin (englisch):
ncregister.com


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Lesermeinungen

 Paddel 17. Jänner 2017 

@SCHLEGL

Gott JA; der Mensch aber nicht. Der Mensch kennt das Herz der Menschen nicht, darum kann er Einzelfälle nicht beurteilen sondern muss sich innerhalb der Leitplanken bewegen.


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 Michmas 14. Jänner 2017 
 

Schlegl

Aus der heutigen Lesung:Hebräer4,16 ...damit wir Hilfe finden zur rechten Zeit.Dann gibt es allso eine Zeit die "Zuspät"ist.
und aus dem heutigen EV:Nicht die gesunden brauchen den Arzt sondern die Kranken. Wenn ich aber zum Arzt,nicht zu einem Hobbyarzt,gehe (gehen möchte)muss ich auch versuchen für die Zukunft das zu befolgen was mir der Arzt verordnet (Anweisungen, Mesikamente)und nicht nach Gutdünken handhaben,denn sonst kann der Patient nicht gesunden.
Noch dazu:Gal 3,15


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 SCHLEGL 13. Jänner 2017 
 

@ Bernhard Joseph

Könnten Sie bitte so freundlich sein, nicht nur meinen letzten Satz zu zitieren, sondern auch nachzulesen, was ich aus 41. jähriger Erfahrung als AHS Lehrer über Beurteilung in Konferenzen geschrieben habe. Ich glaube, der liebe Gott ist noch viel verständnisvoller, als eine Lehrerkonferenz!
Denken Sie bitte an das Wort Jesu, von den Knechten die gegen den Willen des Herrn gehandelt haben, obwohl sie ihn gekannt haben und jenen, bei denen das nicht der Fall war..........! Wer den Willen des Herrn NICHT gekannt hat, bekommt weniger "Schläge"!
Und dann denken Sie bitte an Paulus: "Wenn unser Herz uns auch angeklagt, ist Gott doch größer als unser Herz, den er weiß alles!" Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 13. Jänner 2017 
 

@ Michmas

Ihre Statements werden unfreiwillig tragisch, oder komisch, wie Sie wollen! Ich sende Ihnen einen Link zu den großen Kirchenvätern und Theologen des 1. Jahrtausends und auch zu Thomas von Aquin! Kein ökumenisches Konzil (es hat 21 davon gegeben) wäre ohne die Arbeit großer Theologen ausgekommen. Sie verbeissen sich in Problemen der Kirche von Deutschland, und das ist schade. Auch dort gab und gibt es rechtgläubige und bedeutende Theologen, nicht wenige werden hier in Kathnet zitiert. Vielleicht können Sie ein bisschen im Link Kirchenväter nachlesen? Mit besten Wünschen,Msgr. Franz Schlegl

www.unifr.ch/bkv/


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 Bernhard Joseph 13. Jänner 2017 
 

@Msgr. Franz Schlegl

"Das ist bei Gott wohl nicht anders, er kennt das Herz jedes Menschen, wie Paulus sagt!"

Nun, dann sollte man in der Kirche auch Gott überlassen, zu richten und nicht die Kompetenz in die menschliche Verfügbarkeit überführen, wie durch AL beabsichtigt(?).

Es blickt da nämlich nicht mehr Gott in das Herz des Menschen, sondern der Pfarrer soll diese Rolle übernehmen, was natürlich immer eine Überforderung ist und zu menschlicher Willkür führt.

Die katholische Kirche hat gut daran getan, sich immer vor solcher Anmaßung zu hüten.

Es geht auch nicht um Richten, sondern um die Treue zum Wort Gottes, das wir nunmal nicht ändern können. Und nochmals, WvG werden nicht gesteinigt. Sie müssen aber ihr Schicksal annehmen und es eben Gott und nicht dem Papst überlassen zu richten.

Ich kenne Katholiken in einer solchen Lebenssituation, die mit der Nichtzulassung zur Eucharistie keine Probleme haben, weil sie wissen, dass der Ehebund heilig ist. Sie wollen keine Banalisierung dieses Bundes!


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 SCHLEGL 13. Jänner 2017 
 

@Michmas/Paddel

Also, "jede Person ist ein Einzelfall", diese Aussage ist plakativ. Übrigens stört der Ausdruck "Halbgöttertheologen", er ist unsachlich, genau wie die Aussage über Ärzte, als "Götter in Weiß"!Aber wenn es brennt (ärztlicher Notdienst/Notwendigkeit der Beichte) ist man froh, wenn der Arzt/Priester erreichbar ist.
Hobbybastler in Sachen Theologie und Medizin kommen an ihre Grenzen.
In der Pädagogik etwa werden Kinder/Jugendliche hoffentlich auch individuell in ihren Talenten/Defiziten gefördert/unterstützt. In jeder Lehrerkonferenz, sowohl bei Leistung, als auch Betragen, werden zur Beurteilung INDIVIDUELLE Umstände des betreffenden Schülers mit herangezogen. Das Schulgesetz/die Schulordnung, ist ein OBJEKTIVER Rahmen, der einzuhalten ist. Hat das jemand nicht getan, werden auch die Umstände der Verfehlung (mildernd/erschwerend) beurteilt. Das ist bei Gott wohl nicht anders, er kennt das Herz jedes Menschen, wie Paulus sagt!Msgr. Franz Schlegl


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 Paddel 12. Jänner 2017 

@Michmas Wow,

das Argument gefällt mir. "Jede Person ist ein Einzelfall, ..."


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 Bernhard Joseph 12. Jänner 2017 
 

Fortsetzung Jesaja

Zion wird durch das Recht gerettet, wer dort umkehrt, durch die Gerechtigkeit.

Doch alle Abtrünnigen und Sünder werden zerschmettert. Wer den Herrn verlässt, wird vernichtet.

Ihr werdet in Schande stürzen wegen der Eichen, die euch gefallen, und werdet euch schämen wegen der (heiligen) Haine, die ihr so gern habt.

Ihr werdet wie eine Eiche, deren Blätter verwelken, und wie ein Garten, dessen Wasser versiegt ist.

Dann wird der Starke zu Werg und sein Tun zum zündenden Funken; beide verbrennen zusammen und niemand kann löschen.
(Jes 1,27-31)

In diesen Worten Jesajas drückt sich ein tiefer Glaubensernst aus, der uns heute in der Kirche in weiten Teilen völlig abhandengekommen ist. Als wäre der Tod ein irreales Schreckgespenst, verliert sich der heutige Christ allzu oft in Banalitäten.

Nicht der hegelsche "Weltgeist" ist die Wahrheit, denn dann wären alle Generationen vor der Utopie bloßes Material für die große Idee gewesen.


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 Michmas 12. Jänner 2017 
 

Jede Person ist ein Einzelfall.

Die zehn Gebote gelten für jede Person und Jesu Leben und Lehre galten und gilt explizit jeder einzelnen Person die ihm nachfolgen will daher braucht es keine Einzelfall Lösung der Halbgöttertheologen.
Die Halbgöttertheologen verführen die Personen.


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 ecclesiam 12. Jänner 2017 
 

Ideologien in der katholischen Kirche

Man darf nicht davon ausgehen, dass alle Theologen im Dienst der Kirche (also Kardinäle, Bischöfe etc.) den überlieferten katholischen Glauben vertreten.

Da gibt es viele neue/alte Ideen, welche sowohl von der Bibel als auch von der Tradition abweichen. Solche Ideologien vertreten oftmals die Ansicht, die Bibel sei kulturell und historisch geprägt, dass der Glauben und somit die Wahrheit in der heutigen Wirklichkeit im Namen der Liebe bzw. Barmherzigkeit neu bewertet werden darf.

Die Befreiungstheologie ist gefährdet, ideologisch beeinflusst zu sein (sie wurde 1994 durch das Lehramt klar verurteilt). Sie ist stark mit dem Marxismus verbunden und der Marxismus mit Hegel. Nach Hegel und Marx drückt die Geschichte selbst Wahrheit aus (Historizismus). Somit kann sich die Wahrheit verändern ("weiterentwickeln").

Man darf deshalb nicht allzu naiv denken, der Papst habe "die falschen Berater". Er weiss genau, was er denkt bzw. tut.


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 ottokar 12. Jänner 2017 
 

Vox populi vox dei ?

Ist es nicht erschreckend,wenn ein momentaner (sich doch ständig ändernder) Zeitgeist als "vox populi" zur Grundlage von syndalen Entscheidungen gemacht wird und letztere dann als "vox dei" zu akzeptieren sind? Darum handelt es sich ja bei den diskutierten Fragebogenaktionen.Um es klar zu sagen: Wenn die katholische Kirche so weiter fährt und demokratische Entscheidungen zur Grundlage gültiger Glaubensinhalte macht, dann werden alle unbequemen Grundsätze verwischt werden und bald wird es keinen klaren Sündenbegriff mehr geben.Der alte Schlager "Wir kommen alle,alle in den Himmel, weil wir so lieb sind" wird dann zum beliebtesten Kirchenlied erkoren.


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 Hadrianus Antonius 12. Jänner 2017 
 

@Gandalf "Amores laetitia"...

"Im Prinzip haben Sie recht"(Radio Eriwan)
Die nordbelgische bischöfliche und sehr modrrnistische Website "kerknet" brachte das Kunststück fertig, vier (4) Monate lang den Tile zu zeigen mit sehr dicken Buchstaben:
"Amores laetitia"- "die Liebesaffären in/mit/durch der/die Liebe.
Ein Schelm wer Böses bei diesem Lapsus denkt...
s ist bezeichnend für den Mangel an Leser und fremdsprachlichen Kenntnissen (a priori Latein), daß kein Mensch/Leser es merkte bzw. veränderte (trotz "diplomen von Theologie" usw.), bis ich dann mit Barmherzigkeit eingriff, kurz telefonierte und diesem Blödsinn den Gnadeschuß gab.
(Wenige Tage später tauchte in den USA eine saloppe Übersetzung "The joys of sex" auf).
"Wer den Schaden hat, muß für den Spott nicht mehr sorgen".


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 Helena_WW 12. Jänner 2017 
 

@Kurti Zum Fragebogenaktionismus

dazu gäbe es mit Sozialwissenschaftlichen Kenntnissen erhebliches zu kritisieren. Eigentlich sollte die Kirche selbst hinreichend über qualifizierte Mitarbeiter verfügen, um zu wissen, was bei dieser Fragebogenaktion schon allein aus rein sozialwissenschaftlicher Sicht beanstandet werden muss und man in der Form von der Durchführung hätte absehen müssen. Ich finde es nur sehr dreist, dass man glaubt die Weltchristen hätten keine Ahnung von Sozialwissenschaften, Erstellung, Durchführung und Auswertung von Fragebögen, Analyse von Personengruppen, .. und man könne sie so veräppeln.

So war das nur Show und so wie @ecclesiam schon über die Resultate der Synode m.E. richtig bewertet "der Synode waren schon vor Beginn definiert"


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 Michmas 12. Jänner 2017 
 

Die heutige Theologie

will sogar das Fegefeuer und die Hölle abschaffen.
Es gibt ein Lied und das beginnt so:
Wir sind ales kleine Sünderlein.......


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 Michmas 12. Jänner 2017 
 

Kraftverschwendung?

1.Wir sind aber nicht die Schafe die man mit dem Nasenring durch die Manege führt.
2. Euer JA sei ein JA und euer NEIN ein NEIN alles andere stammt v.Bösen.
3.Einzelfalllösung? Entweder ich kann zur Beichte weil ich bereue,(und dies bedeutet Umkehr)und kann zur Kommunion in der Eucharistie,oder ich heirate wieder und bereue nicht.
Der Teil xer sich nicht trennen will(wollte) kan immer zur Beichte und zur Kommunion, weil er nicht mehr heiratet.
4. Wenn die Liebe aber austauschbar ist mal die mal das dann hat es einen anderen Grund.
5 Denke die Einzelfalllösung ist ein pharisäisches Konstrukt der Theologie.
6.Falls ich aber aus einem Ja ein jein und aus nein ein naja mache ....
Die Pharisäer zur Zeit Jesu haben immer neue Gebote erfunden um Gott zu dienen.
Die Theologen heute wollen die zehn Gebote immer mehr aufweichen und sich zu Gott aufspielen im Deckmantel der unbegrenzten Barmherzigkeit wo ichnicht einmal mehr umkehren muss, (weil ich mir das so einbilde)


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 Rosenzweig 12. Jänner 2017 

Wenn man bis zur Stunde die Kommentare her liest, komme ich nochmals auf den Dritt-Ersten Kommentar
von Herrn @OTTOKAR zurück– wie Sie konkret ein “Entschlüsseln”aufzeigen- in dem sie schreiben:
“Sich im Augenblick um widersprüchlich auslegbare Absätze in Amoris laetitia zu streiten, wie wir es in Kath.net. tun,ist Kraftverschwendung(...) Vielmehr müssen wir scharf darüber nachdenken,wie dieses Durcheinander zu entflechten ist. Der SCHLÜSSEL dabei ist-
>Das WUNDER und die HEILIGKEIT der Eucharistie wieder in den Mittelpunkt jeglicher Verkündigung zu stellen.In diesem Glauben ergibt sich dann von selbst,wer an dieser Gnade teilnehmen darf>”!
Dies bedarf sicher keiner weiteren Erklärung..?!

Und dazu so wohltuend ergänzend - werter Herr @KREUZ - weisen Sie auf die klare Aussage von Kard.R.SARAH hin- (aus seinem Buch:"Gott oder nichts")- Zumal gerade gestern ein Treffen mit unserem emerit.Papst Benedikt XVI.stattfand.
Vertrauen wir+ BETEN täglich- mit MARIA(!)der Mutter der Kirche...!


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 Gandalf 11. Jänner 2017 

Man muss es ganz nüchtern sagen..

Amor.Laetita ist für die Kirche bis jetzt alles andere als besonders segensreich. Wirklich ein trauriger Zustand...


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 Montfort 11. Jänner 2017 

Doppel-"BETRÜGERSYNODE" 2014/2015

Das Konzil von Ephesos von 449 verwarf die "Zwei-Naturen-Lehre" und vertrat den Monophysitismus - es ging als "RÄUBERSYNODE" in die Geschichte ein.

Die Sondersynode 2014 und die Synode 2015 könnten als Doppel-"BETRÜGERSYNODE" 2014/2015 in die Geschichte eingehen. Auch ihre irrigen Lehren werden sicher im Laufe der Geschichte wieder korrigiert bzw. verworfen werden. Schließlich ist es ja - bei allem MÖGLICHEN päpstlichen Absolutismus und aller MÖGLICHEN bischöflichen Korruption - immer noch der Heilige Geist, der die Heilige Kirche faktisch durch die Jahrhunderte hin leitet! Deo gratias!


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 kreuz 11. Jänner 2017 

"Meinerseits glaube ich nicht"..

-so Kardinal Sarah- "dass der Papst die Absicht hat, die Integrität des Lehramts zu gefährden. Denn niemand - selbst der Papst nicht - kann die Lehre Christi zerstören oder verändern. Niemand - selbst der Papst nicht - kann die Seelsorge der Doktrin entgegensetzen. Das würde bedeuten, sich gegen Jesus Christus und seine Lehre aufzulehnen."

das sagte Kard. Sarah zu Beginn der Synode, nachlesbar in "Gott oder nichts", S. 347.


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 Smaragdos 11. Jänner 2017 
 

@ecclesiam: Sie sprechen mir aus der Seele!


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 Kurti 11. Jänner 2017 
 

Es war doch von vornherein klar, was der Papst wiil.

Zu erkennen war das daran, daß er eine Umfrage machte, bei der von vornherein feststand, wie die befragten katholiken mehrheitlich dachte. Daher hätte man diese Umfrage sich sparen können. Zum anderen war durch die Bevorzugung von Kardinal Kasper, dessen Ansichten ja seit über 20 Jahren bekannt sind, auch klar, wohin die Reise gehen sollte. Man erinnere sich daran, war er und Bischof Lehmann samt dem damaligen Freiburger Bischof Saier vertreten haben, was aber Papst Joh.-Paul II. zurückgewiesen hat. Gerade so einen umstrittenen Kardinal setzt der Papst bei der Synode an eine ganz wichtige Stelle und sagt noch zu seiner Theologie, diese sei knieende Theologie. Der Papst wollte und will diese Öffung mit aller Gewalt eingeführt sehen, obwohl er gleichzeitig immer wieder betont, er sei ein Sohn der Kirche. Bei der Synode hat er sich auch geärgert, daß seine Position und auch sein Vorgehen von vielen eben nicht geteilt wurde. In Argentinien hat er schon derart liberale Anwandlungen gehabt.


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 dompfaff 11. Jänner 2017 
 

Katholik

Das sehe ich genau so !


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 Katholik 11. Jänner 2017 

Entlassungen in der Glaubenskongregation - meine muntere Spekulation

Wenn Mitarbeiter der Glaubenskongregation im Verdacht stehen, vertrauliche Informationen an Journalisten weitergegeben haben, könnte auch das ein Grund für die Beendigung ihrer Mitarbeit gewesen sein.


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 hauch 11. Jänner 2017 
 

2. Teil

...nicht in der Öffentlichkeit mit gegenseitigen Anschuldigungen, Beschimpfungen usw. ausgetragen werden.


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 hauch 11. Jänner 2017 
 

Nicht mehr hören

Langsam wird diese Schlammschlacht unerträglich. Warum muss man dieses Thema dermaßen in der Öffentlichkeit breit treten? Warum kann man nicht intern eine Lösung finden und gehen? Und diese dann in die Öffentlichkeit geben. Nein, denn es ist ja so schön aus der Führunsreige ständig auch seine Stimme in der Öffentlichkeit zu hören. Als wenn die Kirche nicht schon genug Kämpfe bestehen müsste. Für jeden Atheisten, die ebenso auf religiöse Internetseiten zugreifen, sind diese Schlammschlachten ein gefundenes Fressen. Keine Ahnung vielleicht hat jeder andere Christ ja nur Christen in der Familie und Umgebung und da richten solche Nachrichten keinen Schaden an, ich selbst habe dieses Geschenk nicht. Ich bin ehrlich, ich verstehe es nicht und ich bezweifle das diese Art Verhalten von Jesus mit der Nachfolge gemeint war. Und nur dass kein Missverständnis auftreten kann, ich finde die Fragen sehr wichtig und keine sollte heruntergespielt werden, aber die Diskussion sollte nicht in der


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 la gioia 11. Jänner 2017 
 

LThK

Wenn ich die letzten Beiträge lese, kann man direkt "Gott sei Dank" sagen, dass es das LThK zur Zeit nicht zu kaufen gibt!


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 Hadrianus Antonius 11. Jänner 2017 
 

...hatte Bedenken...

Auch Kaiserin Maria-Thersia hatte Bedenken bei der Dritten Teilung Polens, aber wie der preußische König Friedrich II feststellte (und sagte!):
"Sie weint, aber sie ißt auch ein Stück des Kuchens"...


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 ecclesiam 11. Jänner 2017 
 

@Elliver - LTHK

Herausgeber der dritten Auflage des LTHK ist Kardinal Walter Kasper.

Noch Fragen?


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 Elliver 11. Jänner 2017 
 

Danke @Bonifaz2010 u. Michmas

Umso befremdlicher finde ich es dann, dass diese Lexikareihe den Studenten doch sehr ans Herz gelegt wird. Diese Sonderausgabe ist damals derart beworben worden, dass ich sie mir schließlich gekauft habe. Allerdings hatte ich nie Muße den KKK dagegen zu lesen, vor allen Dingen, da mich das Historische mehr interessierte, als das Pastorale.

LG & Gottes Segen
Elliver


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 Michmas 11. Jänner 2017 
 

Korrektur:

Es war nicht (Papst)Franziskus sondern HR.Bergolio(mein siebter Eintrag und für heute schluss.)


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 Michmas 11. Jänner 2017 
 

Nachtrag.

und wer hat in Deutschland schon einmal studiert:(Papst)Franziskus


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 Michmas 11. Jänner 2017 
 

LThK

ist ein Kind der Deutschen Kirche und namentlich genannt beim Honig ziehen :(Kard.)Kasper


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 Bonifaz2010 11. Jänner 2017 
 

@Elliver

Das "Lexikon für Theologie und Kirche" ist die Bankrotterklärung der deutschen Theologie. Jeder Leser, der den Katechismus kennt und sich in einer Mußestunde in das Lexikon vertieft, realisiert, dass sich dort die Neuerungswut der Systemveränderer und Progressisten hemmungslos austobt. Erschreckend ist, dass viele der häretischen Autoren wohlbestallte Theologieprofessoren an katholischen Fakultäten sind und sich der Anerkennung der Bischöfe erfreuen. Dies zur Erkenntnis, wohin wir in der Kirche gekommen sind.


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 leibniz 11. Jänner 2017 
 

@ Ottaviani

Wie bitte?
JP II und Ratzinger haben ihre Ansichten genauso durchgesetzt?!
Ratzinger hat sich immer den Einwänden anderer gestellt. Man denke nur an das Streitgespräch zwischen ihm und Kardinal Kasper über das Verhältnis zwischen Orts-und Universalkirche. Trotzdem wurde er ständig heruntergemacht. Die einzige Ausnahme waren einige Bischofsernennungen. Jahrelang war deswegen im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los! Schon einmal was von der "Kölner Erklärung" gehört?
Es sind teilweise dieselben Leute, die jetzt Kardinal Burke und andere lautstark und ohne Argumente angreifen,nur weil sie es wagen, dem Papst Fragen zu stellen.
Man stelle sich vor, Ratzinger hätte es gewagt, Fragen z. B. zu seiner Instruktion über die Befreiungstheologie zu verbieten oder zu ignorieren. Wochenlang wäre das Thema in den Medien breitgetreten worden.


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 Elliver 11. Jänner 2017 
 

Ist die Sache mit der Fußnote ein „alter“ Hut?

Aus dem LTHK, Bd. 3, Spalte 503, Sonderausgabe 2006
Ehescheidung
VI. Als pastorales Problem
3. Hohe Aufmerksamkeit wird auf Zulassung z. Bußsakrament u. folglich z. Kommunion (nach Wiederverheiratung) gerichtet. Einhellig wird festgestellt, dass die Treue z. Willen Christi keine generelle Zulassung ermöglicht. Strittig ist, ob im Einzelfall (im forum internum – unter Einbindung des Gewissensurteils des Betroffenen) eine Lösung möglich ist. Als Kriterien galten: gläubiger Wunsch nach Zulassung, Teilnahme am kirchl. Leben, rel. Kindererziehung, Verpflichtungen aus 1. Ehe sind erfüllt, kein Ärgernis.
Bin etwas verwundert einen solchen Eintrag in einem LTHK von 2006 zu finden. Weiß jemand mehr?

LG & Gottes Segen
Elliver


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 Michmas 11. Jänner 2017 
 

Ottaviani/Aegidis2

Wenn denn so alles richtig und wahr ist was über die Synode geschrieben wurde, dann war es doch keine SYNODE und der Papst konnte gar keine Schlüsse aus der Synode ziehen, dann war es ein abgekartetes Spiel mehrerer Kardinäle mit hohem Einfluss.


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 chriseeb74 11. Jänner 2017 
 

Tja, es spitzt sich zu...

1. Welthistorische Veränderungen sind häufig durch Zufälle, Missverständnisse und wie in diesem Fall "Pattsituationen"
entstanden.
2. Die für mich entscheidende Frage ist die folgende: Wie kommt Franziskus aus dieser Situation unbeschadet heraus OHNE entweder das Papstamt zu beschädigen oder ein Schisma zu riskieren???
3. M.E. gibt es nur noch eine Lösung:
Zur gegebener Zeit (nicht jetzt) zurück zutreten (dies hatte Franziskus ja bereits bei Amtsantritt angedeutet, dass er nur ein paar Jahre für dieses Amt zur Verfügung steht).
4. Die Vehemenz Kardinal Burkes hier zeitnah für "Klarheit" zu schaffen ist zwar prinzipiell richtig, kann aber im schlimmsten Fall auch zu schismatischen Absatzbewegungen führen...und mit einem weiteren Schisma, gerade in der heutigen Zeit, ist keinem gedient.
5. Also kann man wirklich nur an die "Vernunft" aller Beteiligten appellieren...letztendlich ist jeder vom Papst bis zum einfachen Gläubigen in Gottes Hand und muss IHM gegenüber Rechenschaft ablegen.


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 Aegidius2 11. Jänner 2017 

Ottaviani

siehabenrechtinterpunktionwirdtotalüberbewertet


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 Michmas 11. Jänner 2017 
 

Es macht auch Sinn

Da die Kirche in längeren Zeiträumen denkt ist dies nicht verwunderlich denn dann wäre eine Rückkehr der KATHOLISCEN KIRCHE in den SCHOSS derEV.KIRCHE geebnet.


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 Michmas 11. Jänner 2017 
 

Ist dieser Papst

vielleicht fremdgesteuert oder besser gesagt in Absprache der Deutschsprachigen liberalen Gesinnungsgruppe installiert worden??


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 A.Birlinger 11. Jänner 2017 
 

Gelebte Synodalität alla Papst Franziskus?

1. Die Glaubenskongregation erarbeitet seitenweise Verbesserungsvorschläge. Ignoriert!

2. 30 Kardinäle warnen. Ignoriert.

3. 4 Kardinäle fragen nach. Ignoriert.

Ist das die Form von Synodalität, von der Papst Franziskus so gerne spricht? Schöne neue "Kirche". Zum Weinen!


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 A.Birlinger 11. Jänner 2017 
 

Gelebte Synodlatit


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 Waldi 11. Jänner 2017 
 

Auf der Titanic alles klar?

1. "Die Glaubenskongregation habe Bedenken gegenüber „Amoris laetitia“ gehabt. Ein Komitee der Glaubenskongregation, welche das nachsynodale apostolische Schreiben vor ihrer Veröffentlichung kritisch durchgesehen habe, hätte eine zwanzigseitige Liste mit Korrekturvorschlägen erarbeitet. Darunter seien auch Einwände gewesen, die inhaltlich den „Dubia“ der vier Kardinäle Caffarra, Brandmüller, Burke und Meißner entsprechen würden. Keiner der Vorschläge sei in die endgültige Fassung von „Amoris laetitia“ eingearbeitet worden, berichtete die französische Zeitung Le Figaro bereits am 7. April 2015, dem Vorabend der Veröffentlichung des nachsynodalen apostolischen Schreibens".

2. "In einem Interview hat Gerhard Ludwig Kardinal Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, den Vorschlag einer Korrektur des Papstes durch das Kardinalskollegium kritisiert. Dies sei nicht möglich, da keine Gefahr für den Glauben bestehe, hatte Müller seine Position begründet".
Das ist Einheit in Vielfalt!


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 Helena_WW 11. Jänner 2017 
 

@DaminanBlogos Welche "Jugendlichen" sinds denn die Durcheinander machen

Wären es nicht vielmehr Jüngere, die grade auch wegen des ganzen zerstörischen gesellschaftlichen Durcheinanders seit 68'erHippieBefreiungsideologischen Zeiten an einer Alternative dazu interessiert wären. Nämlich aufgeschlossen für die römisch-katholische Glaubenslehre, Ehelehre, katholische Sexualmoral, wie auch in Kontinuität von JPII und BXVI dargelegt. Wodurch wird nun Durcheinander gemacht, Verwirrung und Unfriede gestiftet, Glaubenswahrheit verdunkelt? Zu einen Zeitpunkt einerseits der großen Bedrängnis des Christentums und andererseits eines interessierten Fragens Jüngerer nach einer Alternative ob gesellschaftlichen Zerstörungen, die eben unser Christentum sein könnte. Warum soll nun von HippieBefreiungsideoligischen das blockiert und eine weitere Generation verdorben werden? Und mit welchen Methoden werden die falschen Dinge durchgedrückt? Warum habe ich auch den Eindruck wie ecclesiam "Das Resultat war vor der Synode definiert".
Schlimm.


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 Ottaviani 11. Jänner 2017 

@ Elija Paul

Das ganze liegt allein in der Verantwortung des Papstes andere können ihn nur beraten auch die Synode übrigens der Papst ist an kein Votum der Synode gebunden er zieht seinen schluß aus der Synode
wenn ein Amtsträger der Auffassung ist daß das falsch sei soll er das dem Papst sagen wenn dieser das anders sieht hat er zu sagen jawohl oder auf sein Amt zu verzichten wenn er eine große Gefahr für den Glauben sieht kann er auch handeln wie Mgr Lefebvre andere Lösungen gibt es nicht


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 kathleser 11. Jänner 2017 
 

Vergleich mit "Humanae vitae" ist fehl am Platz

Elija-Paul hat das sehr deutlich zum Ausdruck gebracht: was damals am Widerstand von Paul VI. gescheitert war, konnte man heute durch geschickte "Vorarbeiten und Organisation" zum "gewünschten" vollen Erfolg bringen! Und die Speerspitze des ganzen waren, wieder, die deutschen! Es fehlt praktisch nur noch die Heiligsprechung von Martin Luther!


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 Savanorola 11. Jänner 2017 

@Schroedel

Was die "absolute Macht" des Papstes angeht leiden anscheinend immer die darunter, die nicht auf der Linie des jeweiligen Papstes liegen bzw. gelegen haben. Ähnliche Äußerungen wie die Ihre kenne ich auch aus Zeiten von Papst Johannes Paul II und Benedikt XVI., die genauso wie der jetzige Papst Entscheidungen durchgesetzt haben.


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 zweifelTom 11. Jänner 2017 
 

Kritikunfähig

Dass päpstliche Schreiben, welche den Glauben und die Lehre der Kirche berühren, vor ihrer Veröffentlichung von der Glaubenskongregation geprüft werden, ist ein üblicher Vorgang, das gehört zu ihrem Job.
Denn kaum ein Papst ist allen theologischen Detailfragen so fit, dass ihm nicht (ungewollt) eine missverständliche oder irrtümliche Formulierung unterläuft. Also müssen die Fachleute von der Glaubenskongregation ran, um "saubere" Alternativvorschläge zu machen.
In der Vergangenheit waren die Päpste in der Regel klug und einsichtig genug, sich diesem Prozedere zu unterwerfen.
Einzig Papst Franziskus glaubt es nicht nötig zu haben, auch nur einen einzigen Korrekturvorschlag zu übernehmen, weil er sowieso alles besser weiß. Das war nicht nur bei AL, sondern schon bei dem "unverfänglicheren" Dokument "Evangelii gaudium" der Fall.
Einmal mehr erweist sich dieser Papst als kritikunfähig und damit letztlich auch als dialogunfähig.


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 girsberg74 11. Jänner 2017 
 

Nebel lichten sich

Vor dem Hintergrund dieser Meldung halte ich es für fraglich. ob Kardinal Müller richtig gehandelt hat, die Veröffentlichung der Dubia der vier Kardinäle zu kritisieren.

Natürlich nimmt ihm jeder ab, dass dadurch eine nicht normale Situation entstanden ist, die er gerne hätte verrnieden wissen wollen. Doch wenn seine Behörde schon im Vorhinein dieselben Bedenken hatte wie die Dubia der vier Kardinäle, so ist klar, dass der Einfluss der Glaubenskongregation gegen übermächtige Gegner nicht mehr ankommt.

Mit anderen Worten, er kann durch sein Bleiben unter den jetzigen Umständen kaum etwas retten, er wird ja nicht einmal mehr gefragt.

Ich hätte es besser verstanden, wenn er nichts weiter gesagt hätte und damit seinen Rausschmiss riskiert.


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 Elija-Paul 11. Jänner 2017 
 

Unterschiede

@ franzi
Bei Humane vitae handelt es sich um ein Dokument das im Sinne der Lehre der Kirche geschrieben wurde. Der Widerstand kam von denen, die etwas verändern wollte und für sich entscheiden wollten. Bei AL ist es umgekehrt: Hier ist ein Dokument, welches beim kritischen Punkt nicht im Sinne der bisherigen Lehre (so sieht es jedenfalls aus und wollte duch die dubia geklärt werden) verfaßt ist und der Widerstand kommt von denen, die an der bisherigen Lehre festhalten. Das ist ein großer Unterschied und daher nicht zu vergleichen! @ Ottokar - auch wenn die Überlegung richtig ist Wege aus dem Durcheinander zu finden, gehört das eine zum anderen, denn die Tragik ist, daß nun ein Irrtum (so sehe ich es) von der Hierarchie gefördert erden kann und bereits wird! Das ist noch verheerender als der praktzierte Ungehorsam!


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 Aegidius2 11. Jänner 2017 

Make lave, not war.

Jahrelang haben die Umstände das KDF-Pontifikat (Kasper, Danneels, Franziskus; KdF steht ja nicht nur für Kaspar, David und Friedrich) dazu gezwungen, nur von Dialogbereitschaft, Barmherzigkeit und Synodalität zu sprechen. Dies war nötig, um die Fußnote in die Tür zu bekommen, durch die der Rauch (nicht die Ruach!) beschleunigt eindringen kann, um die Öffnung des nächsten Hintertürchens vorzubereiten.
Jetzt wird gehandelt.
Derweil dürfen sich die Schafe Kraft holen durch, mit und in den Freuden der Liebe.


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 carl eugen 11. Jänner 2017 

Absolut richtig, lieber @Schroedel!

Man muss weit in der Kirchengeschichte zurück, um einen Papst zu finden, der annähernd so absolutistisch regiert hat wie Franziskus es heute macht.

Franziskus ist ein Paradebeispiel dafür, welch unfassbare Macht der Papst innerhalb der Kirche besitzt.

Die Geschichte hat uns gezeigt, dass gerade diejenigen Herrscher, egal ob weltlich oder geistlich, die keinerlei Wert auf äußerliche Zurschaustellung ihrer Macht gelegt haben, zumeist die waren, die am härtesten und absolutistischsten regierten. Beispiele gibt es zu Hauf: Friedrich Wilhelm I. v. Preußen (Soldatenkönig), Kaiser Maximilian I. v. Habsburg (Heiliges römisches Reich), Anton Fugger der Reiche, die Liste kann unendlich weitergeführt werden.

Lassen wir uns nicht täuschen. Franziskus gehört zu den mächtigsten Päpsten der Geschichte, gerade weil er seine Macht zu gebrauchen weiss, ob es uns passt oder nicht.


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 Ottaviani 11. Jänner 2017 

zu nächstmal grundsätzlich

jedes Organ der röm. Kurie hat beratenden Charakter es ist nicht das erste mal daß ein Papst das verwirft auch was eingaben von Kardinälen und Bischofskonferenzen betrifft das bekannteste Beispiel ist die Frage der künstlichen Empfängnisverhütung 1967
das war genau die gleiche Situation das Ergebnis war Humanae Vitae


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 Kostadinov 11. Jänner 2017 

¡Menudo lío!

wird übersetzt mit: Jetzt haben wir den Salat :-)


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 DamianBLogos 11. Jänner 2017 
 

@ottokar: Durcheinander

Auf dem Weltjugendtag 2013 hatte Papst Franziskus die argentinischen Jugendlichen aufgerufen: „¡Hagan lío!“, zu deutsch: „Macht Durcheinander!“
Im aktuellen Zusammenhang ist besonders pikant, wenn man nachschlägt, was „el lío“ sonst noch bedeutet.


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 Philipp Neri 11. Jänner 2017 

@ottokar
Da gebe ich Dir vollkommen Recht!


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 Bernhard Joseph 11. Jänner 2017 
 

Papst Benedikt XVI. zum Wesen des Papstamtes

"Der Papst ist dabei nicht der oberste Herrscher - er nennt sich ja seit Gregor dem Großen 'Knecht der Knechte Gottes' -, sondern er sollte, so pflege ich das auszudrücken, der Garant des Gehorsams sein, dass die Kirche nicht machen kann, was sie möchte. Der Papst selbst kann auch nicht sagen, die Kirche bin ich, oder die Überlieferung bin ich, sondern im Gegenteil, er ist gebunden, er verkörpert diese Bindung der Kirche...
Der Papst ist also nicht das Organ, durch das man sozusagen eine andere Kirche herbeirufen kann, sondern er ist der Schutzwall gegen Eigenmächtigkeit. Ich nenne ein Beispiel: Vom Neuen Testament her wissen wir, dass die sakramentale, vollzogene Ehe unkündbar, untrennbar ist. Nun gibt es Strömungen, die sagen, der Papst könnte das natürlich ändern. Nein, er kann es eben nicht ändern." (Gott und die Welt / GS Seite 770).

Könnte es sein, dass da etwas aus dem Lot geraten ist?

War den Kardinälen Kasper, Lehmann und Danneels bewusst, was ihre Theologie für Folgen hat?


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 Bentheim 11. Jänner 2017 
 

Wenn von den Korrektur-Vorschlägen der Glaubenskongregation kein einziger

eingearbeitet wurde und das noch vor Erscheinen des Schreibens AL bekannt wurde, woher nahmen dann die vier Kardinäle ihre Hoffnung her, auf ihre Dubia eine Antwort zu erhalten?


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 Franzi2 11. Jänner 2017 
 

Als Humanae Vitae veröffentlicht wurde gab es auch eine breite Ablehnungsfront. Zwei Bischofskonferenzen verfassten sogar Gegenschriften (Mariatroster- bzw. Königsteiner Erklärung), die bis heute nicht widerrufen sind. Trotzdem ist heute das Prophetische dieser Enzyklika offensichtlich.

Auch AL erleidet nun dasselbe Schicksal und wird heute von Bischöfen kritisiert - eigentlich ein gutes Zeichen und ein Hinweis auf die Größe der Schrift.

Warten wir also 50 Jahre, dann wird das Wirken des Hl. Geistes in dieser Schrift vielleicht auch für Bischöfe sichtbar.


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 Schroedel 11. Jänner 2017 
 

in interne Kreisen...

ist dies leider schon lange bekannt. Unter Franziskus wird deutlich, was päpstliche Macht bedeuten kann. Er ist ein absoluter Herrscher - und er darf das! Alle anderen Institutionen sind Berater - wenn ER sie will... ansonsten werden sie nicht benötigt. Sorry, jetzt wird seit Jahrhunderten diese Machtfülle einmal deutlich. Ob man will, oder nicht...


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 gebsy 11. Jänner 2017 

Neben der Geldverschwendung

(Kosten von zwei Synoden) auch noch Spaltung verantworten zu müssen, ist keine Kleinigkeit. Gebetssturm ist da der einzige Rettungsanker ...


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 Herbstlicht 11. Jänner 2017 
 

Es gibt nur eine göttliche Wahrheit.
Jesus: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben." (Joh 14,6)
Und was Er über die Ehe sagte, wissen wir alle.
Ich sehe es so: Kardinal Kasper hat in diesem Konflikt um AL den Sieg davongetragen.

Er, der ein Problem mit der Gottessohnschaft Jesu Christi hat, mit den Wundertaten des Herrn und auch mit der Auferstehung. (Nachzulesen in seinen Büchern, z.B. Jesus und der Glaube, Jesus der Christus, Einführung in den Glauben).
Walter Kasper darf sich als Gewinner fühlen.
Es ist ungemein bitter!


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 ottokar 11. Jänner 2017 
 

Durcheinander

So traurig es ist: die Entwürdigung sakramentaler Werte von Eucharistie,Beichte ,Ehe ist doch längst tägliche Praxis. Zur Heiligen Kommunion gehen heute fast 100% der Messteilnehmer , gebeichtet wird (auch von Priestern) selten oder überhaupt nicht mehr. Und wer von uns kennt nicht wiederverheiratete Geschiedene ,die zur Kommunion gehen.Nie habe ich gesehen,dass jemandem der Empfang der hlg.Kommunion verweigert wurde, ist vielleicht auch gut so.Sich im Augenblick um wiedersprüchlich auslegbare Absätze in Amoris laetitia zu streiten,wie wir es in Kath. net. tun,ist Kraftverschwendung und geht an den fundamentalen Problemen unserer derzeitigen miserablen Glaubenshygiene völlig vorbei! Vielmehr müssen wir scharf darüber nachdenken, wie dieser Durcheinander zu entflechten ist. Der Schlüssel dabei ist ,das Wunder und die Heiligkeit der Eucharistie wieder in den Mittelpunkt jeglicher Verkündigung zu stellen.In diesem Glauben ergibt sich dann von selbst, wer an dieser Gnade teilnehmen darf.


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 dajenu 11. Jänner 2017 

Synodalität?

Wie war das nochmal mit der Synodalität? "Genau der Weg der Synodalität ist der Weg, den Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet." (FRANZISKUS, Audienzhalle Pauls VI. - Samstag, 17. Oktober 2015)

Ist das Ziel der Synodalität jetzt nur noch etwas Neues auszudenken?


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 ecclesiam 11. Jänner 2017 
 

Das Resultat war vor der Synode definiert

Es ging bei den Doppelsynoden nicht um ein Ringen und Suchen um Wahrheit. Die Resultate der Synode waren schon vor Beginn definiert, sonst hätte es diese Synode gar nicht gebraucht (was entstand daraus schon neues ausser das Kapitel 8 in AL?). Deshalb wurden sowohl die Wahl der Teilnehmer (z.B. Einladung progressiver Teilnehmer wie Daneels, Nicht-Einladung Familieninstitut JPII) als auch der Ablauf und Reden (z.B. Kard. Kasper) der Synoden auf das gewünschte Resultat hin gesteuert.

Wen verwundert es da noch, dass weder die Meinung der Glaubenskongregation noch die Bedenken von Bischofskonferenzen interessieren?


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