Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  10. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  11. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. Der Wiener Erzbischof sucht Laien als Berater – Bitte melden!

Hamas in Kritik wegen Hinrichtungen angeblicher 'Kollaborateure'

27. August 2014 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Palästinensische Autonomiebehörde kritisierte massiv, dass die Hamas 25 Menschen ohne faires Gerichtsverfahren und teilweise öffentlich hinrichtete – Auch Amnesty International nannte die Hinrichtungen „schockierend“


Ramallah (kath.net) Die radikal-islamische Organisation Hamas handle bei Hinrichtungen angeblicher Kollaborateure im Gazastreifen rechtswidrig und abstoßend, kritisierte die Palästinensische Autonomiebehörde. Zuvor hatte die Hamas innerhalb weniger Tage 25 Palästinenser (darunter auch Frauen) hinrichten lassen, einige der Verdächtigen wurden öffentlich erschossen. Derzeit wird gemutmaßt, dass weitere Hinrichtungen erfolgen könnten. Die Identität der hingerichteten Palästinenser ist noch nicht bekannt, da sie wie ihre Henker während der Hinrichtung maskiert gewesen waren.


Tajeb Abdel Rahim, der Generalsekretär des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, übte massive Kritik daran, dass die Verdächtigen keinen fairen Gerichtsprozess erhalten hätten. Außerdem bezeichnete er die Hamas-Behauptung, dass die öffentliche Vollstreckung der Todesstrafe rechtmäßig sei, als „absolut unwahr“. Der Generalsekretär nannte es provokant“, 18 Menschen am hellen Tag und vor Passanten zu erschießen.

Gegen die Hinrichtungen wurde inzwischen international protestiert. Beispielsweise sagte für Amnesty International die Direktorin der Ermittlungsabteilung Anne FitzGerald: „Diese Hinrichtungswelle der Hamas wird durch die Tatsache noch schockierender, dass die Opfer nach Gerichtsverhandlungen zum Tod verurteilt wurden, die - falls sie überhaupt stattfanden - im Schnellverfahren abgewickelt wurden und grob unfair waren“. Sie forderte: „Die Hamas muss die Vollstreckung der Todesstrafe unverzüglich und vollständig einstellen“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Naher Osten

  1. Eklat in Jerusalem rund um einen "Völkermord"-Vorwurf
  2. ‚Trump hat eine realistische Chance als großer Held aus der Geschichte herauszugehen‘
  3. „Christenverfolgung aus dem toten Winkel holen“
  4. Erzbischof: Papst will Aussterben der Christen in Nahost stoppen
  5. Naher Osten - "Es wäre gut, wenn die Christen mehr Kinder hätten"
  6. Großes katholisches Jugendtreffen auf der Arabischen Halbinsel
  7. Nahost-Bischöfe fordern USA und Iran zum Dialog auf
  8. Vatikan: Nahost-Friedensgebet in Bari ist Papst sehr wichtig
  9. Abbas gibt Juden Schuld an Holocaust
  10. Saudischer Kronprinz überrascht mit Äußerungen zu Israel







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  8. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  9. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  10. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  11. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  12. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  13. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  14. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  15. Weltweit gibt es 1,42 Milliarden Katholiken

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz