03 Dezember 2012, 08:30
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Fast ein Jahr ist vergangen, seitdem das Personalordinariat Kathedra Petri seine Arbeit aufgenommen hat (Osservatore Romano)

Vatikanstadt (kath.net/OsservatoreRomano) »Was mir als erstes einfällt, ist die Freude auf ihren Gesichtern.« Fast ein Jahr ist vergangen seit der Gründung und Einweihung (1. Januar bzw. 12. Februar 2012) des Personalordinariats Kathedra Petri zur Aufnahme ehemaliger anglikanischer Gläubiger in den Vereinigten Staaten, das von Msgr. Jeffrey Neil Steenson geleitet wird. In einigen Erklärungen gegenüber der Nachrichtenagentur Catholic News Agency hat Steenson seine Eindrücke geschildert, die er von einer Reihe von Begegnungen mit Gläubigen jener Gemeinschaften gewonnen hat, die sich dafür entschieden haben, in volle Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche einzutreten. Die Ordinariate, die in Übereinstimmung mit der Apostolischen Konstitution Anglicanorum coetibus Benedikts XVI. eingerichtet wurden, gestatten es anglikanischen Gläubigen aller Lebensstände, »als Gruppen (korporativ) in die volle Gemeinschaft der Katholischen Kirche einzutreten« und dabei jene Elemente der anglikanischen Tradition, die mit dem Katholizismus im Einklang stehen, beizubehalten.

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Msgr. Steenson, der ehemalige Bischof der Episkopalkirche von Rio Grande, der inzwischen den Titel Monsignore führt, betont den Enthusiasmus der Gläubigen jener Gemeinschaften, die sich dafür entschieden haben, dem Ordinariat beizutreten, bemerkt aber, daß diese Entscheidung »nicht einfach darin besteht, ein anderes ›Gewand‹ anzulegen«, sondern daß dies eine »grundlegende Veränderung auf den verschiedensten Ebenen« bedeutet. Der Ordinarius hat gleichfalls erklärt, daß es wichtig ist, sicherzustellen daß diejenigen, die in die Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche eintreten wollen, diese Entscheidung im vollen Bewußtsein treffen »und nicht, um vor irgend etwas zu fliehen«. Das Ordinariat, so präzisierte er, darf nicht eine bloße »Gemeinschaft von Flüchtlingen« sein.

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