Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  6. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  12. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Schick: Oft genug steht Jesus nicht genug im Zentrum

19. November 2012 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Schick zum Ordenstag 2012: Was die Kirche in ihrer Krise von der hl. Gertrud von Helfta lernen kann


Bamberg (kath.net/bbk) Ein Grund für die derzeitige Krise der Kirche und des Ordenslebens ist nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick, dass Jesus oft nicht genug im Zentrum des Denkens und Arbeitens steht. Es sei gut und richtig, wenn die Kirche Pfarreien und Schulen, Sozialstationen, Missionswerke, Krankenhäuser, Kindergärten, etc. unterhalte. „Aber wenn wir Jesus dabei nicht im Mittelpunkt haben, dann ist es zu wenig“, sagte der Erzbischof am Sonntag anlässlich des diesjährigen Ordenstags in Bamberg St. Urban.


Der Oberhirte verwies auf die heilige Gertrud von Helfta, die mit ihrem Leben deutlich gemacht habe, worauf es in der Kirche und vor allem im Ordensleben ankomme und was die Kirche in ihrer derzeitigen Krise retten könne. Während ihres Lebens im Kloster, in das sie von ihren Eltern schon als Kind gebracht wurde, habe sie gespürt, dass sie noch nicht am Ziel ihres gottgeweihten Lebens angekommen war. Sie wurde krank und leidend, bevor es zu ihrer Bekehrung kam, was sie selbst so beschrieb: „Jesus nahm mich, erhob mich und stellte mich neben sich.“ Von da an lebte sie nur noch für Jesus in all ihrem Beten und Arbeiten.

„Dieses Leben für ihn, mit ihm und durch ihn, muss uns geschenkt werden“, betonte der Erzbischof. Wenn wir mit Jesus verbunden sind, dann ist auch nicht mehr so wichtig, was man tut, ob wir wenige sind oder viele, ob wir jung oder alt sind. Entscheidend ist nur eins: mit ihm verbunden sein und aus ihm leben.“ Dies sei vielleicht in den vergangenen Jahren in der Kirche zu kurz gekommen. „Die gegenwärtige Krise möchte uns für das eine Notwendige öffnen: für Jesus Christus, unseren Herrn“, so Schick.

Foto Erzbischof Schick: © Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzbistum Bamberg

  1. Erzbischof Schick: „Jeder Christ soll politisch sein“
  2. Erzbistum Bamberg: Stellenausschreibung „m/w/d“
  3. „Echte Umkehr und Reform sind ein Dauerauftrag für die Kirche“
  4. Heinrichs und Kunigundes Weckruf: Erneuert die Kultur des Evangeliums
  5. Bamberger Kirchenvandalismus - Tatverdächtiger festgenommen
  6. Erzbischof Schick: „Ein Christ freut sich über jedes Kreuz“
  7. Erzbistum Bamberg suspendiert Priester wegen Zölibatsbruch
  8. Solidaritätsreise von Erzbischof Schick nach Bagdad und Nordirak
  9. Schick: „Zur Bewahrung unserer Kultur können wir alle beitragen“
  10. Trauer um Weltfreiwillige aus dem Erzbistum Bamberg







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  4. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  5. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  8. Damit die nächste Saat aufgehen kann
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  12. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  15. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz