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„Eine erneute Schande für die deutsche Kirche und wieder der BDKJ mittendrin“19. Juli 2025 in Kommentar, 13 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
„Ein erneutes schlimmes Signal wie weit sich Teile der deutschen Kirche vom Lehramt und der Weltkirche entfernt haben“ – Eigentlich sollte Bischof Barron „den roten Teppich ausgerollt bekommen…“ Gastkommentar von Prof. Riccardo Wagner
Köln (kath.net) Was für eine erneute Schande für die deutsche Kirche und wieder der BDKJ mittendrin: In der nächsten Woche erhält Bischof Barron wohlverdient den Josef Pieper Preis im Bistum Münster verliehen. Einer der wohl wichtigsten und erfolgreichsten Neuevangelisierer unserer Weltkirche, der sich in mehr als 20 Jahren verdient gemacht hat, wie nur wenige andere, wird damit auch für seine intellektuelle Arbeit gewürdigt.
Der BDKJ kündigte derweil in bester Cancel-Culture Manier Protest und Mahnwachen (!) an. Ein erneutes schlimmes Signal wie weit sich Teile der deutschen Kirche vom Lehramt und der Weltkirche entfernt haben. Was für ein peinliches und im Kern böswilliges Verhalten. 
Ich habe in den letzten Jahren hunderte Stunden Videos gesehen, seine Bücher und Artikel studiert und meine sagen zu können, dass ich seine Arbeit gut einschätzen kann – zumal: ohne Barron wäre ich heute nicht Teil der Kirche.
Die Vorwürfe sind unfassbar aus der Luft gegriffenen und/oder übertrieben und sie sprechen Bände über unsere Deutsche Kirche.
Barron sollte den roten Teppich ausgerollt bekommen und alle Protestierer sollten sehr genau hinhören, was er zu sagen hat. Im Gegensatz zu diesen Leuten und Organisationen führt Barron die Menschen zu tausenden zu Christus und in unsere heilige Kirche.
Prof. Dr. Riccardo Wagner ist Professor für Nachhaltiges Management & Kommunikation an der Hochschule Fresenius in Köln, Leiter der Media School, Studiendekan sowie Autor. Er wurde 2024 in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche aufgenommen, worüber er im kath.net-Interview berichtet: Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“ (siehe Link).
Weitere kath.net-Beiträge von und über Prof. Wagner: siehe Link.
Foto Prof. Wagner (c) privat
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Lesermeinungen| | Versusdeum 21. Juli 2025 | | | | Liebe @carola Vielen Dank für die Informationen. Ohne einen anderen angekündigten Zweck finanziert man also bei der Kollekte ausdrücklich BDKJ & Co mit, ebenso wie mit der teilweisen Zeckentfremdung unserer Kirchensteuer für Dinge, die man als Katholik guten Gewissens nicht unterstützen kann. |  1
| | | | | Feigenbaum 20. Juli 2025 | | | | @SalvatoreMio Ja, das ist völlig kostenlos. Wenn Sie auf Word-on Fire gehen, klicken Sie auf "Audio and Videos", dann auf "Sunday Sermons".
Man kann sich auch für die "Daily Gospel Reflection" von Bischof Barron anmelden und erhält dann per Mail täglich eine kurze schriftliche Betrachtung zum Tagesevangelium und am Sonntag das Video. Die Word-on-Fire-Seite bietet noch viel mehr, Bischof Barron scheut keine "heißen Eisen" und gibt so unserer verwirrten Zeit klare, überzeugende und liebevolle Orientierung.
Dass um Spenden gebeten wird, ist vor dem amerikanischen Hintergrund durchaus nachvollziehbar, gibt es doch dort keine Kirchensteuer. Aber die Spenden sind nicht Bedingung.
Viel Erfolg und Freude beim Entdecken! |  0
| | | | | SalvatoreMio 20. Juli 2025 | | | | Predigten von Bischof Barron @Feigenbaum: Danke für Ihren Kommentar und den Hinweis auf die Predigten. Wenn man auf Word-on-Fire geht, kann man dann die Predigten kostenlos hören, selbst wenn man zu Spenden eingeladen wird? Braucht man einen Account? - Danke! |  0
| | | | | Feigenbaum 20. Juli 2025 | | | | Trotzdem Vorfreude Dank an Prof. Wagner für diese klaren und wertschätzenden Worte über Bischof Barron!
Es gibt schon seit Jahren keinen Sonntag mehr, an dem ich mir nicht seine Predigt auf "Word-on-Fire" anhöre, und jedes Mal fühle ich mich reich beschenkt. Seine feurige und erfolgreiche Evangelisation ist gepaart mit großem Wissen und ebensolcher Intelligenz. Kein Wunder, dass die Gegenseite mobil macht!
In Briefen, Pressemitteilungen und ausführlichen Artikeln (z.B. von Prof. Ludger Schwienhorst-Schönberger / siehe Link) gibt es jedoch auch in unserem "armen" Deutschland klare Parteiergreifung für die Preisverleihung an Bischof Barron. Dass diese kein öffentliches Echo finden, verwundert nicht in unserer gemainstreamten Medienlandschaft.
Meine Anerkennung auch und besonders der Josef-Pieper-Stiftung, die mutig und umsichtig ihren Weg weitergeht.
Ich jedenfalls freue mich sehr auf Münster und die Preisverleihung an Bischof Barron! www.herder.de/communio/theologie/warum-es-richtig-ist-dass-rob |  1
| | | | | SalvatoreMio 19. Juli 2025 | | | | Bischof Barron in Münster! Mir graut vor dem Besuch und dem erbärmlichen Bild, dass wir als Kirche dabei möglicherweise vermitteln. Aber vielleicht wäre eine Blamage genau das, was wir nötig haben. Und ein Mann wie Bischof Barron wird's verkraften. |  0
| | | | | carola 19. Juli 2025 | | | | @ versusdeum Nur Kollekten mit ausgewiesenen Zweck, meist s
die Türkollekten und die zu bestimmen Zweck (Caritas, usw) werden auch nur dafür verwendet. Alle anderen Kollekten werden aufgeteilt. Nur ein kleiner Teil verbleibt in der Pfarrei. Man findet da im Internet fast nichts drüber. Aber fragen Sie mal in Ihrer Pfarrei einfach nach. |  0
| | | | | Stefan Fleischer 19. Juli 2025 | |  | Fortschritt Wie der «Fortschritt» unserer modernden Kirche verlaufen ist und immer noch verläuft, hat jüngst jemand so formuliert:
In meiner Jugend sprach man vom lieben Gott.
Dann kam die Zeit, wo man sagte: «Gott ist die Liebe».
Heute tönt es oft so, als sei die Liebe Gott,
wobei immer mehr Liebe mit Sex verwechselt wird. |  4
| | | | | Versusdeum 19. Juli 2025 | | | | Fall die Kollekte direkt an den BD"K"J geht, @modernchrist, wäre es doch ein Leichtes, diese Zahlungen einfach einzustellen, so, wie es dieser mutige Pfarrer tat. Im Übrigen wäre es in der Tat mehr als ärgerlich, wenn diese Kollekte nicht vorher angekündigt werden würde. |  2
| | | | | ThomasR 19. Juli 2025 | | | | BDKJ ist zu 100 % durch BIstümer finanziert ich hoffe dass der heilige Vater über alle Zustände bei BDKJ informiert wird
und bei nächstem Ad Limina Besuch die deutschen Bischöfe zu Thema BDKJ befragt |  6
| | | | | modernchrist 19. Juli 2025 | | | | In München hat ein mutiger Pfarrer dem BDKJ das Kollektengeld gestrichen, das routinemäßig - ohne dass wir Gläubigen das übrigens wissen, dass das Geld an den BDKJ geht - an den BDKJ abgeführt wird. Beim Münchner Marsch für das Leben 2025 war der BDKJ mit großem Logo-Plakat neben den "My body my choice-Leuten gestanden und hatte gegen die Lebensschützer demonstriert. Welch ein ungeheurer Skandal! Aber je weniger solche Leute in die Schranken gewiesen werden durch ihre Vorgesetzten, desto mehr trumpfen sie auf; solange das Geld fließt, machen sie innerkirchlich Rabatz und wagen mit ihrer queeren und antikatholischen Ideologie immer mehr Aktionen. Wie in einer Schulklasse: Wenn der Lehrer alles wachsweich toleriert, dann üben die Schüler mit ihm am Ende das lustige Erschießen an der Tafel! |  7
| | | | | CusanusG 19. Juli 2025 | | | | Die deutschen Kirchenfunktionäre würden als erstes Jesus nochmal hinrichten.
Schließlich ist man dort schon viel "weiter" und kann rückständige Prinzipienreiter mit theozentrischem Weltbild nicht mehr akzeptieren. |  6
| | | | | Versusdeum 19. Juli 2025 | | | | A propos "Deutsche Kirche" Kleine Anmerkung: Es gibt (noch?) keine "Deutsche Kirche", es gibt nur Zweige der Kirche auf deutschem Boden. Denn die katholische Kirche, ihr Glaube und ihre Moral sind, wie der Name schon sagt, weltumspannend und universal.
In der Tatgab es einmal die "Deutschen Christen", aber das war nur der krachend gescheiterte Versuch der nationalen Sozialisten, eine Gegenkirche zu etablieren. Über "Reichsbischof" Müller witzelte das Volk als "Reibi Müller", und als er nicht zurücktreten wollte, auch als "Bleibi Müller". |  3
| | | | | Versusdeum 19. Juli 2025 | | | | Wo kein Kläger ist, da ist auch kein Richter Der 'Bund der Deutschen Kommunistischen Jugend' halt. Was? "Katholisch"? Im Ernst? So lange die meisten Bischöfe, Mietlinge und Wölfe im Bischofsornat auf deutschem Boden buchstäblich alles, aber auch wirklich alles, laufenlassen*, so lange kann es kaum wieder bergauf in Richtung Himmel gehen. Muss es denn so weit kommen, dass Rom die Spitzen ganzer Verbände oder gar einzelne Bischöfe (vielleicht sogar Sprecher / "Vorsitzende" von Bischofskonferenzen) für abgesetzt erklären muss, weil sie abertausende Jugendliche oder gar Millionen Gläubige auf ideologische Pfade oder sogar direkt auf den breiten Weg in den ewigen Abgrund führen? Müssen wir wirklich darauf warten, bis sich Bischöfe durch schismatische Akte automatisch selbst exkommunizieren? Aber natürlich wird man auch das "klüger" anstellen: "Nein, ich war nicht beteiligt, ich war nur rein zufällig anwesend". Ja klar.
* natürlich nur, sofern es nicht nach überliefertem Glauben / Moral / Liturgie der Kirche aussieht |  4
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