Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. „Das Ende von Maria 2.0“
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

"Gebt den Ungeborenen eine Stimme"

29. April 2025 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wir „Gegner von Abtreibungen sind die Freunde der unerwünschten Kinder.“ Einladung zum Münchner Marsch für das Leben am Samstag, 3. Mai 2025. Gastbeitrag von Christian Schumacher


München (kath.net) Wenn ich mit meinen beiden kleinen Neffen an eine Baustelle komme, wo große Bagger, Kräne und andere Maschinen arbeiten, scheint es ein Naturgesetz zu sein, dass wir stehen bleiben und den stählernen Ungetümen bei der Arbeit zusehen müssen. Am liebsten den restlichen Tag. Da stehen sie dann mit offenen Augen und Mündern und können sich nicht stattsehen an dem Treiben. Ich denke mir bei derlei Gelegenheiten dann, Kind müsste man nochmal sein, um die Welt ein letztes Mal mit so einem Glänzen in den Augen zu betrachten und sich einfach nur seines Lebens zu freuen.

Der Schriftsteller Erich Kästner hat einmal gesagt, „nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.“ Damit mag er recht haben. Der unschuldige und vielleicht auch etwas naive Blick eines Kindes auf die Wirklichkeit lässt diese erträglich werden. Kinder zeigen uns jeden Tag aufs Neue, wie groß das Geschenk des Lebens ist, das wir alle erhalten haben. Nicht umsonst heißt es, im Lachen eines Kindes hallt der Himmel wider.


Allerdings gibt es eine nicht unerhebliche Anzahl von Kindern – mindestens 100.000 pro Jahr – die allein in Deutschland niemals die Gelegenheit bekommen, die Welt mit ihrem Lachen zu einem etwas besseren Ort zu machen. Seit nunmehr drei Jahrzehnten darf in Deutschland bis zur zwölften Schwangerschaftswoche abgetrieben werden. Damit ist Abtreibung die häufigste Todesursache bei Kindern in Deutschland.

Eigentlich – so möchte man meinen – sollten gerade Kinder unter besonderem Schutz der Allgemeinheit stehen. Denn Kinder sind wehrlos und auf uns Erwachsene angewiesen. Stirbt ein Kind bei einem Unfall oder aufgrund einer Krankheit, löst das einen ungleich größeren Schock aus, als wenn ein Erwachsener stirbt.

Was für Kinder allgemein gilt, sollte aber auch ohne Abstriche für ein ungeborenes Kind gelten. Zwar kann man es noch nicht so in die Arme schließen und sehen kann man es eigentlich auch noch nicht wirklich. Dennoch ist es ein Kind. Ein Kind ist Kind von Anfang an. Und das bedeutet, vom Zeitpunkt der Befruchtung. Ab diesem Moment beginnt der neue – zugegebenermaßen winzig kleine – Organismus mit der Zellteilung. Er lebt! Biologisch gibt es daran nichts zu rütteln. Wie kann unter diesen Umständen die Tötung eines Menschen bis zu einem bestimmten Entwicklungszeitpunkt als vertretbar gelten? Der Embryo ist in Deutschland so lange geschützt, bis er abgetrieben werden darf.

Um dem etwas entgegenzusetzen, findet auch dieses Jahr wieder der Münchner Marsch fürs Leben am 3. Mai statt. Schon zum fünften Mal versammeln sich um 13 Uhr Alt und Jung auf dem Königsplatz in München, um für die Freude am Leben Zeugnis abzulegen. Und weil das Leben etwas Schönes ist, ist der Marsch auch nicht in Trauer, sondern voller Fröhlichkeit. Es wird wieder Luftballons und Infostände geben. Als Rednern werden dieses Jahr Kristijan Aufiero (1000plus Pro Femina), Pater Paulus Maria Tautz CFR Angel Cabellos erwartet.

Es liegt an uns, diesen kleinen Unschuldigen, die nicht für sich selbst sprechen können, eine Stimme zu geben. Jeder, der gerne am Leben ist, ist dazu verpflichtet! Wir müssen Gegner der Abtreibung sein. Denn „die Gegner von Abtreibungen sind die Freunde der unerwünschten Kinder.“ (Gerd de Ley)

Foto oben (c) Münchner Marsch für das Leben
Website des Münchner Marsch für das Leben - mit allen Infos: genauer Zeitpunkt und Ort usw.: siehe Link.

Bisher veröffentlichte bischöfliche Grußworte:
- Kardinal Woelki/Köln
- Bischof Oster/Passau
- Bischof Hanke/Eichstätt

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz