Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Vatikan geht gegen Missbrauch bei "bestellten Messen" vor

15. April 2025 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neuer Erlass zum Umgang mit Messstipendien und Intentionen fordert Priester auf, nur einen Teil der Spenden zu behalten und den Rest bedürftigen Pfarren weiterzugeben


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan will missbräuchlichem Umgang mit Messstipendien und Messintentionen einen Riegel vorschieben. Man wolle solchen Praktiken ein Ende setzen, die an verschiedenen Orten vorkämen, heißt es in einem Dekret der Klerusbehörde unter Zustimmung des Papstes. Es wurde am Palmsonntag veröffentlicht und tritt Ostersonntag in Kraft. Der Erlass erneuert die im Dekret "Mos iugiter" formulierten Regelungen aus dem Jahr 1991.

Bei sogenannten Messstipendien oder Messintentionen bitten die Gläubigen den Priester darum, eine Messe in einem besonderen Anliegen zu feiern, und spenden dafür einen gewissen Betrag. In dem neuen Erlass fordert der Vatikan die Priester auf, nur einen Teil dieser Spenden zu behalten und den Rest bedürftigen Pfarren weiterzugeben. Es gehe keineswegs um einen "Verkauf" von Sakramenten, sondern um eine heilige Tradition, die frei von jedem Anschein der Kommerzialität bleiben müsse. Bei den für die Sakramente geleisteten Spenden handle es sich um eine Form der geistlichen Teilnahme und der Unterstützung des kirchlichen Sendungsauftrags.


Ebenso müsse der Priester dafür sorgen, dass den Bedürftigsten die Hilfe der Sakramente nicht vorenthalten bleibe. Daher sollten sie Messen auch ohne finanzielle Gegenleistung bestellen können. Die Bitte um Spenden durch den Priester oder auch die Annahme von Gaben sei verboten, wenn es nicht um eine Messe, sondern nur um ein einfaches Gedenken gehe.

Zugleich ruft die Klerusbehörde die Bischöfe zur Wachsamkeit auf. Die Messintentionen und Messstipendien müssten immer protokolliert und kontrolliert werden. Auch sollen nicht nur Bischöfe und Priester, sondern auch die Gemeindemitglieder informiert werden, heißt es ausdrücklich in dem Erlass.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  3. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  4. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  5. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  8. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  9. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  10. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  11. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  12. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  13. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  14. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  15. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz