Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Studie zeigt Zusammenhang zwischen Abtreibung und Selbstmordversuchen bei Frauen

12. März 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Selbstmordversuch ist immer ein Schrei nach Hilfe, sagt die Lebensschützerin Mary Szoch. Die Ergebnisse der Studie sollten eine Motivation für den Schutz der Ungeborenen sein, der gleichzeitig ein Schutz für die Mütter ist.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
In einer neuen Blindstudie wurden 2.829 Frauen in den USA im Alter von 41 bis 45 Jahren auf ihre reproduktive Gesundheit und Suizidversuche untersucht. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Journal of Psychosomatic Obstetrics & Gynecology veröffentlicht. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Frauen, die abgetrieben oder Fehlgeburten erlitten haben, zweimal so oft Versuche unternommen haben, sich das Leben zu nehmen.

Die Untersuchung wollte feststellen, ob Suizidversuche nach einer Abtreibung rein zufällig und aller Wahrscheinlichkeit nach mit präexistenten mentalen Erkrankungen erklärt werden können, wie manche behaupten, oder ob es einen direkten Zusammenhang mit dem Verlust der Leibesfrucht gibt. Um ein unbeeinflusstes Ergebnis zu erhalten, wurden die Teilnehmerinnen über den wahren Untersuchungsgegenstand im Unklaren gelassen.


Unter den Frauen, die Abtreibungen hinter sich hatten, hatten 35 Prozent Selbstmordversuche unternommen. Frauen, die keine Abtreibungen hatten, aber ihre Babys durch Fehlgeburten oder Schwangerschaftskomplikationen verloren hatten, hatten einen Anteil von 30 Prozent, die einen Selbstmordversuch unternommen hatten. Frauen, die zu einer Abtreibung gedrängt worden waren, hatten mit 46 Prozent den höchsten Anteil an Selbstmordversuchen.

Nur 13 Prozent der Frauen, die Kinder geboren, aber keine Abtreibungen und Fehlgeburten erlebt haben, haben Selbstmordversuche unternommen. Das ist der niedrigste Anteil unter den untersuchten Frauen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Frauen, die Abtreibungen und Fehlgeburten hinter sich haben, ein deutlich höheres Risiko für Selbstmordversuche haben.

Mary Szoch vom Family Research Council betont, dass der Verlust eines Kindes, sei es durch Fehlgeburt oder Abtreibung, eine große Belastung für eine Frau ist. Es brauche mehr Untersuchungen auf die Auswirkungen dieser Ereignisse auf die körperliche und seelische Gesundheit von Frauen. Ein Selbstmordversuch sei immer ein Schrei nach Hilfe, sagt sie. Die Ergebnisse der Studie sollten eine Motivation für den Schutz der Ungeborenen sein, der gleichzeitig ein Schutz für die Mütter ist.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  3. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  4. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  5. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  6. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  7. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  8. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Die Wintersonne der Vernunft
  11. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  12. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  13. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  14. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz