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Musical "Bernadette von Lourdes": Premiere zum Heiligen Jahr in Rom

21. Jänner 2025 in Chronik, keine Lesermeinung
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Getanzte Geschichte des Hirtenmädchens ist erster kultureller Höhepunkt im Jubiläumsjahr in Rom.


Rom (kath.net/ KAP)
Das Musical "Bernadette von Lourdes" feiert am Donnerstag in Rom Premiere. Die Geschichte der 14-jährigen Bernadette Soubirous (1844-1879), auf deren Berichte über Marienerscheinungen der französische Wallfahrtsort Lourdes gründet, ist bis 16. Februar im "Auditorium della Conciliazione" nahe dem Petersdom zu sehen. Es ist als erster kultureller Höhepunkt des Heiligen Jahres im Programm des Vatikans verzeichnet. Zu dem großen Festjahr mit religiösen, sozialen und kulturellen Initiativen und Veranstaltungen werden bis Anfang 2026 rund 30 Millionen Menschen in Rom erwartet.

In Frankreich hatte das Musical um das Hirtenmädchen Bernadette laut den Veranstaltern 200.000 Zuschauer verzeichnet. Das Stück von Regisseur Serge Denoncourt gehe über den religiösen Glauben hinaus und erzähle vom Mut und der Tapferkeit derjenigen, die am Rande der Gesellschaft leben. "Ich wollte die Geschichte eines störrischen kleinen Mädchens erzählen, das etwas gesehen hat, aber niemand glaubt es", sagte Denoncourt der italienischen Tageszeitung "Messaggero".
Bernadette Soubirous wurde 1844 im südfranzösischen Lourdes als älteste Tochter einer Müllersfamilie geboren. Ihre Kindheit war geprägt von Armut und Krankheit. Aufgrund der wirtschaftlichen Not ihrer Familie konnte Bernadette nur eine begrenzte Schulbildung genießen und litt ihr Leben lang an gesundheitlichen Beschwerden wie Asthma und Tuberkulose. Trotz dieser schwierigen Umstände fiel sie durch ihre Bescheidenheit und ihren tiefen Glauben auf.


Weltweit bekannt wurde Bernadette, nachdem sie als 14-Jährige im Jahr 1858 in der Grotte von Massabielle insgesamt 18 Erscheinungen einer "weißen Dame" hatte, die sie später als die Jungfrau Maria identifizierte. Diese Ereignisse zogen schnell die Aufmerksamkeit der Kirche, der Behörden und der Öffentlichkeit auf sich. Trotz anfänglicher Skepsis wurden die Erscheinungen später von der katholischen Kirche anerkannt und die Grotte mit der von Bernadette entdeckten Quelle zu einem bedeutenden Wallfahrtsort, der bis heute Millionen von Pilgern aus aller Welt anzieht.

Die Seherin Bernadette verbrachte ihre letzten Jahre im Kloster Saint-Gildard in Nevers und führte dort ein Leben des Gebets und der Einfachheit. Aufgrund ihrer schwachen Gesundheit blieb sie vom aktiven Klosterleben weitgehend ausgeschlossen. Sie starb am 16. April 1879 im Alter von 35 Jahren. 1933 wurde sie von Papst Pius XI. heiliggesprochen.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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