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Höhere Strafen für illegale Grenzübertritte in den Vatikan

17. Jänner 2025 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Aktuelles Dekret regelt auch Verbot von Drohnenflügen über dem Staat der Vatikanstadt


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Wer versucht, illegal in den Vatikan einzudringen, muss in Zukunft mit höheren Strafen rechnen. Wie das private katholische Mediennetzwerk CNA/EWTN am Donnerstag berichtete, hat der Heilige Stuhl in einem Dekret vom 19. Dezember Geld- und Gefängnisstrafen für diejenigen, die gegen die Sicherheitsvorschriften des Vatikanstaates verstoßen, deutlich erhöht. Das von Kardinal Fernando Vergez Alzaga, dem Präsidenten der Päpstlichen Kommission für den Staat der Vatikanstadt, unterzeichnete Dokument sieht Geldstrafen von 10.000 bis 25.000 Euro vor, sowie Gefängnisstrafen von einem bis vier Jahren.


Das Dekret legt außerdem weitere Verwaltungsstrafen fest und weist darauf hin, dass erschwerende Umstände dazu führen können, dass die Strafe erhöht werde. Es hält fest, unbefugtes Befliegen des Luftraumes, "auch mit Hilfe von ferngesteuerten Luftfahrzeugen, die vom Ausland aus betrieben werden", werde mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro belegt.

Ein Vorfall im Mai 2023 könnte ausschlaggebend für die Verschärfungen gewesen sein: Damals fuhr ein Mann mit einem Auto durch das St. Anna-Tor des Vatikans. Erst im Innenhof des Apostolischen Palastes, dem Damasushof, konnte der Mann gestoppt werden.

Im Vatikan sind die Gendarmerie des Kleinstaates und die Schweizergarde für die Sicherheit zuständig, unterstehen aber getrennten Kommandos. Auf dem Petersplatz sowie im unmittelbaren Umfeld sind römische Polizisten und italienische Carabinieri zum Schutz des Papstes und der öffentlichen Ordnung im Einsatz.

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