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Wenn der Schleier sich hebt

16. Jänner 2025 in Familie, 11 Lesermeinungen
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Der Kurzfilm „The Veil Removed“ fasst das außergewöhnlichste Ereignis der Geschichte perfekt zusammen – die Eucharistie.


New York (kath.net / pk) „The Veil Removed” lautet der Titel eines empfehlenswerten Kurzfilms über die Eucharistie, der auf YouTube zu sehen ist. Er zeichnet auf wunderbare Art und Weise in wenigen Minuten nach, welchen Stellenwert die Eucharistiefeier in der himmlischen Welt einnimmt.

In dem siebenminütigen Streifen wird der Zuseher mit jeder Minute mehr hineingezogen in das übernatürliche Geschehen. Der Schleier, der uns von der unsichtbaren Welt trennt, wird nach und nach weggezogen. Engel, himmlische Gestalten und Heilige werden sichtbar und beten den einen an, der sich opfert, für die Welt, für mich, für dich.


Wie der heilige Johannes Chrysostomos festhielt: „Wenn die Messe gefeiert wird, ist der Altarraum von unzähligen Engeln erfüllt, die das auf dem Altar geopferte göttliche Opfer anbeten.“

Direkt über dem Altar, wo der Priester die Wandlungsworte spricht, hängt dann Jesus am Kreuz – das endlose, fortwährende Opfer, jenseits von Zeit und Raum. Die übernatürliche und die sichtbare Welt werden eins.

Der Kurzfilm fasst das außergewöhnlichste Ereignis der Geschichte perfekt zusammen, das Zeit und Raum übersteigt. Wem die Realpräsenz Christi ein Rätsel ist, sollte sich diesen Film anschauen, der ein äußerst gelungener Versuch ist, die Bedeutung und Tragweite einer Eucharistiefeier herauszuarbeiten.

Wie der Katechismus zusammenfasst: „Alle anderen Ereignisse geschehen einmal, dann gehen sie vorüber, versinken in der Vergangenheit. Das Pascha‑Mysterium Christi hingegen kann nicht in der Vergangenheit bleiben, denn durch seinen Tod hat er den Tod besiegt. Alles, was Christus ist, und alles, was er für alle Menschen getan und gelitten hat, nimmt an der Ewigkeit Gottes teil, steht somit über allen Zeiten und wird ihnen gegenwärtig. Das Ereignis des Kreuzes und der Auferstehung ist etwas Bleibendes und zieht alles zum Leben hin.“ (KKK 1085)


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