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„Es ist Zeit für die Ernennung eines EU-Koordinators zur Bekämpfung des Hasses gegen Christen“

13. Dezember 2024 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Alessandro Calcagno, Berater der COMECE: „Es geht nicht um Opferrolle, sondern um gleichen Zugang zu Schutzinstrumenten.“


Brüssel (kath.net) „Allzu oft wird die Religionsfreiheit als ‚problematisches‘ Recht dargestellt und ihre kollektive Dimension im Vergleich zur individuellen Dimension vernachlässigt. Toleranz darf kein Ersatz für den Schutz des Grundrechts auf Religionsfreiheit sein“, erklärte Alessandro Calcagno. Er ist Berater der COMECE für Grundrechte und Artikel 17 AEUV und äußerte sich im Rahmen der 27. Ausgabe des Europäischen Gebetsfrühstücks, das am Mittwoch, den 4. Dezember 2024, im Europäischen Parlament in Brüssel stattfand. Die COMECE beteiligte sich an der Konferenz zum Thema „ Schutz der Religionsfreiheit in Europa – aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven“.


In diesem Zusammenhang forderte er im Namen der COMECE die Ernennung eines EU-Koordinators zur Bekämpfung des Hasses gegen Christen. „Wir sind der Ansicht, dass die Zeit für diesen Schritt reif ist, ohne jedoch die Besonderheiten der jüdischen und muslimischen Gemeinschaften in Frage zu stellen, die bereits von ähnlichen Koordinatoren abgedeckt werden. Es geht nicht um Opferrolle, sondern um gleichen Zugang zu Schutzinstrumenten“, sagte er.

 


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