Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Franziskus würdigt Japans "verborgene Christen" und ihren Glauben

2. Dezember 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst empfängt Mitglieder der "Hidden Christian Research Association", die sich für den Erhalt der "verborgenen christlichen Stätten" in der Region Nagasaki einsetzt.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Franziskus hat am Samstag im Vatikan die Mitglieder der "Hidden Christian Research Association" aus Japan empfangen und ihre Bemühungen um den Erhalt der "verborgenen christlichen Stätten" in der Region Nagasaki gewürdigt, die 2018 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden sind. Laut einem Bericht von VaticanNews hat der Papst dabei die historische Bedeutung dieser Stätten als Symbol der Treue und des Glaubens der japanischen Christen hervorgehoben, die trotz Verfolgung über Jahrhunderte hinweg Bestand hatten.
In seiner Ansprache bezeichnete der Papst das japanische Volk als "edel" und betonte die spirituelle und kulturelle Bedeutung der christlichen Stätten in Nagasaki. Diese Orte seien stille Zeugen einer einzigartigen Geschichte von Mut und Glaubenstreue. Franziskus wörtlich: "Die Anerkennung dieser Stätten ist nicht nur eine Würdigung der Vergangenheit, sondern auch ein lebendiges Zeugnis für die Treue so vieler japanischer Christen, die den Schatz des Glaubens über Generationen hinweg bewahrt haben."
Der Papst ermutigte die Delegation, ihre Arbeit fortzusetzen, um die christlichen Stätten in Nagasaki zu bewahren. Er hob hervor, dass die Erhaltung nicht nur ein kultureller, sondern auch ein spiritueller Auftrag sei: "Diese Stätten sind ein wertvolles Kapitel der Weltkirche und ein Erbe, das an kommende Generationen weitergegeben werden muss."


Ein neuer Kardinal für Japan
Bei der Ansprache ging der Papst auf die jüngst erfolgte Ernennung von Tarcisio Isao Kikuchi, dem Erzbischof von Tokio, ein, der am 7. Dezember in das Kardinalskollegium aufgenommen wird. Die Ernennung eines weiteren japanischen Kardinals sei ein Zeichen der Wertschätzung für die japanische Kirche und ihre tiefe Spiritualität. Der Erzbischof von Osaka-Takamatsu, Kardinal Thomas Aquino Man'yo Maeda, gehört schon seit 2018 dem Kardinalskollegium an.
Der Papst erinnerte daran, dass die Begegnung am Vorabend des Festtages des heiligen Franz Xaver stattfinde, des Missionars, der im 16. Jahrhundert den Grundstein für das Christentum in Japan legte. Franziskus betonte, dass Xavers Traum einer "reichen Seelenernte" in Japan durch das Vermächtnis der "verborgenen Christen" lebendig geblieben sei.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  3. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  4. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  5. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  8. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  9. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  10. „Das Ende von Maria 2.0“
  11. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  12. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  13. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  14. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz