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24. Dezember könnte in Polen ab 2025 ein Feiertag werden

1. Dezember 2024 in Chronik, 5 Lesermeinungen
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Parallel soll die Zahl verkaufsoffener Sonntage im Dezember von zwei auf drei steigen.


Warschau (kath.net/ KAP)
Das Unterhaus des polnischen Parlaments, der Sejm, hat einen Gesetzentwurf gebilligt, wonach der Heilige Abend in Polen ab 2025 ein gesetzlicher Feiertag sein soll. Eine parteienübergreifende Mehrheit stimmte am Mittwoch dafür, die Zahl der Feiertage auf künftig 14 pro Jahr zu erhöhen und den 24. Dezember in die Liste aufzunehmen. Allerdings soll auch die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage im Dezember von bisher zwei auf drei erhöht werden. Ein Abänderungsantrag, der den zusätzlichen Verkaufssonntag verhindern sollte, erhielt knapp keine Mehrheit, berichtete die katholische Nachrichtenagentur KAI.


Das Oberhaus des Parlaments, der Senat, muss der Änderung der Feiertags-Regelung ebenso noch zustimmen wie Staatspräsident Andrzej Duda. Er könnte Medienberichten zufolge wegen des zusätzlichen Verkaufssonntags ein Veto gegen das Gesetz einlegen. Nach der derzeit geltenden Landesöffnungsregelung dürfen die Geschäfte am Heiligen Abend bis 14 Uhr geöffnet sein.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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Lesermeinungen

 WahrerGlaube24 2. Dezember 2024 
 

Versusdeum : ... mittags immer Fisch mit Kartoffeln ...

So lange ich mich zurückerinnern kann, gab es bei uns 24.12 Mittags immer von der Oma selbstgemachten Kartoffelsalat mit Würstchen. Mein Vater war vormittags bei der Arbeit. Um 18 Uhr ging es geschlossen in die Kirche. Danach gab es Geschenke und es wurde zu Abend gegessen. Anschließend saßen alle gemütlich beisammen. Fasten gab es nur zu Karfreitag, da gab es Fisch. Unsere Kinder mit Familien haben das bis auf den Kirchgang für sich auch übernommen. In unserer Gemeinde fällt dieses Jahr das erste Mal seit Urzeiten die Krippenfeier an Heilig Abend mangels Teilnehmern aus. Es war fast nur das 4 köpfige Vorbereitungsteam mit ihren Familien da und es wurden immer weniger Familien die kamen. Es gibt um 17 Uhr einen Familiengottesdienst, der aber auch schon knapp eine leere Veranstaltung ist; 23 Uhr Christmette, für uns zu spät. Erster Weihnachtstag nur ein einzigr Gottesdienst abends um 19 Uhr. Zweiter Tag nur Wort-Gottes-Feier mit Pastoralreferentin. Es wird immer schlimmer!


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 lesa 1. Dezember 2024 

Sonntagsverkauf bringt keinen Segen.


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 Versusdeum 1. Dezember 2024 
 

@Henoch1

Bei uns gab es auch mittags immer Fisch mit Kartoffeln, die Platzerl erst abends unter dem Christbaum. Aber früher war ja der ganze Advent eine Fastenzeit, die Zeit des sehnsüchtigen Wartens auf den Erlöser. Jetzt ist er Party- und Kommerz-Time. Als ich damals mitbekam, dass Pius die Weihnachtsfeier auf den 6. Januar ansetzte, war ich zuerst irritiert, bis ich mehr darüber nachdachte. Im Übrigen finde ich es bedauerlich, dass es direkt nach Weihnachten schon praktisch keine Weihnachtsmärkte (eigentlich: Adventsmärkte) mehr gibt. Weiß nur von dem am Münchener Flughafen Franz-Josef Strauß, der erst am 29.12. endet.


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 Bessi 1. Dezember 2024 
 

Ja erst Am Heiligen Abend Nacht kenne ich nur so in der Nacht der Christmette. Der Tag Heilige Abend war noch ein volle Arbeitstag in Polen komme aus Oberschlesien. Aber auch hier in Deutschland war es noch so das hat sich alles in denn letzten Jahren immer störker verschoben schade eigentlich


1
 
 Henoch1 1. Dezember 2024 
 

Ungewöhnlich

Das ist ungewöhnlich für ein eigentlich noch immer katholisches Land, weil ursprünglich der 24. Dezember eher ein Fasttag war. Er ist noch immer der Gedenktag Adams und Evas, unserer Stammeltern, die so oft im Trubel vergessen werden. Erst am Heiligabend, erst in der Heiligen Nacht, sozusagen am Vorabend des Weihnachtstages, ging es ehemals mit der Christmette, mit dem Weihnachtsfest los.


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