Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  6. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  12. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Papst: Weltsynode-Schreiben ist Teil des ordentlichen Lehramts

26. November 2024 in Weltkirche, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus stellt rechtliche Verbindlichkeit des Abschlussdokuments der vor einem Monat zu Ende gegangenen Synodenversammlung in Rom klar und erklärt, wie es weiter gehen soll


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat das Abschlussdokument der jüngsten Weltsynode über Synodalität als Teil seines ordentlichen Lehramts bestätigt. In einer begleitenden Notiz zum Schlussdokument, die der Vatikan am Montag veröffentlichte, schreibt Franziskus: "Das Schlussdokument ist Teil des ordentlichen Lehramtes des Nachfolgers Petri (...) und als solches bitte ich, es anzunehmen." Unmittelbar nach der Abstimmung der Synodalen vor einem Monat hatte Franziskus deren Beschlüsse überraschend zur direkten Veröffentlichung freigegeben.

Er schreibt: "Bei der Verabschiedung des Dokuments am 26. Oktober habe ich gesagt, dass es 'nicht streng normativ ist' und dass 'seine Anwendung mehrere Vermittlungen erfordern wird'. Das bedeutet nicht, dass es die Kirchen nicht schon jetzt verpflichtet, Entscheidungen zu treffen, die mit den darin enthaltenen Angaben übereinstimmen." Die Ortskirchen und kirchlichen Zusammenschlüsse seien nun aufgerufen, in ihren verschiedenen Kontexten die maßgeblichen Hinweise des Dokuments durch die vom Gesetz und vom Dokument selbst vorgesehenen Prozesse der Unterscheidung und Entscheidungsfindung umzusetzen, so der Papst.


Einige Ergebnisse sofort umsetzbar

Weiter erklärt der Papst, dass der Abschluss der Synode zur Synodalität, die sich mit neuen Mitwirkungsmöglichkeiten aller Gläubigen in der katholischen Kirche beschäftigte, nicht das Ende des synodalen Prozesses bedeute. Das Schlussdokument enthalte Hinweise, die bereits jetzt in den Ortskirchen und kirchlichen Zusammenschlüssen umgesetzt werden könnten, "wobei die unterschiedlichen Kontexte, das, was bereits getan wurde und was noch zu tun ist, um den der missionarischen synodalen Kirche eigenen Stil zu lernen und immer besser zu entwickeln, zu berücksichtigen sind".

Ergebnis-Kontrolle

Papst Franziskus möchte von den Ortskirchen über die Umsetzung der Synodenbeschlüsse informiert werden. Beim turnusgemäßen "Ad-limina-Besuch" in Rom solle ihm jeder Bischof berichten, "welche Entscheidungen in der ihm anvertrauten Ortskirche im Hinblick auf die Vorgaben des Schlussdokuments getroffen worden sind, welche Schwierigkeiten aufgetreten sind und welche Früchte sie getragen haben". Die Umsetzungsphase soll das vatikanische Synodensekretariat in Zusammenarbeit mit den Vatikanbehörden begleiten.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  4. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  5. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  8. Damit die nächste Saat aufgehen kann
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  12. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  15. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz