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„Mary“ – Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

23. November 2024 in Kultur, 2 Lesermeinungen
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„Am Ende ist es ihre Liebe, die die Welt retten wird“, sagt Regisseur DJ Caruso über Maria, eine der größten Heldinnen der Geschichte. Ab 6. Dezember auf Netflix zu sehen.


Los Angeles (kath.net / pk) „Mary“ heißt eine spannende Verfilmung der Weihnachtsgeschichte, die ab 6. Dezember auf Netflix zu sehen ist. Präsentiert wird die Geschichte der Geburt Jesu aus der Perspektive des jungen Mädchens Maria, die von Gott auserwählt wurde, der Welt den Erlöser zu bringen.

Anthony Hopkins spielt den König Herodes, Noa Cohen die Figur der Maria, Ido Tako verkörpert Josef. Die Produzentin Mary Aloe und der katholische Regisseur DJ Caruso haben gründlich recherchiert, um möglichst viele historische Elemente der Geschichte zu erfassen und die Erfahrungen der jungen Maria zu präsentieren. Es werde hier ein Blick auf Maria geworfen, „wie wir ihn selten auf der Leinwand sehen“, heißt es in einem Bericht auf „Aleteia“.

Auf die Frage nach seiner Inspiration für das Projekt sagte Regisseur DJ Caruso: „Als praktizierender Katholik glaube ich, dass Maria die außergewöhnlichste Frau ist, die jemals auf dieser Erde gelebt hat. Ihre Geschichte wird, vor allem von jüngeren Generationen, oft nicht genügend gewürdigt.“

„Ich wollte einen Film machen, der Maria als jemanden darstellt, mit dem wir uns alle identifizieren können... Ich hoffe, dass die Zuschauer meine Ehrfurcht vor Maria spüren und sie nicht nur als heilige Figur sehen, sondern auch als Freundin, Mutter und eine der größten Heldinnen, die jemals auf der Leinwand zu sehen waren. Am Ende ist es ihre Liebe, die die Welt retten wird“.


Aus filmischer Sicht beschreibt Caruso „Maria“ als „Ursprungsgeschichte des Christentums“, in deren Mittelpunkt ihre Reise als Auserwählte steht, die der Welt ihr größtes Geschenk bringt. Wie viele widerstrebende Helden hat Maria mit Schwierigkeiten zu kämpfen, aber in einem entscheidenden Moment verkündet sie ihr „Fiat“ - „Mir geschehe“.

Sie erträgt Verachtung, wird gejagt und bringt tiefe Opfer, bleibt aber standhaft. Das Publikum werde „Zeuge ihrer Verwandlung von einem jungen Mädchen in die ikonische Jungfrau Maria, mit einer Geschichte, die in Liebe, Gnade und Vergebung wurzelt und alle Hindernisse überwindet“.

Die Produzentin Mary Aloe, die ebenfalls gläubig ist, nennt den Film ein „Werk der Liebe“ und fügt hinzu: „Diese Geschichte wird in unserer Welt mehr denn je gebraucht. Als Frau, als Christin und als Produzentin ist Marias Geschichte wichtig für mich. Es ist eine Geschichte des Glaubens, der Hoffnung und der reinen Liebe“. Aloe hofft, dass die Zuschauer durch Marias Reise - die Opfer ihrer Familie und ihre Berufung, uns Jesus zu bringen - inspiriert werden, mehr über den Glauben zu erfahren.

Regisseur DJ Caruso gab Einblicke in seine Herangehensweise an den Film. Wichtig sei die biblische Erzählung als Grundlage der Geschichte gewesen. „Ich hatte das Glück, von einem brillanten Bibelwissenschaftler, dem verstorbenen Bischof David G. O'Connell, beraten zu werden, der mir als geistlicher Berater und Experte für Maria diente“, erzählt er.

Ausgehend von der Heiligen Schrift hätte sein Team „die Momente zwischen Marias Reise sorgfältig fiktionalisiert, um Spannung, Emotionen und Tempo hinzuzufügen – alles wichtige Elemente für ein fesselndes Kino –  und gleichzeitig die Wahrheiten der wundersamen Ereignisse in ihrem Leben zu bewahren. Die Handlung bleibt den heiligen Schriften treu, mit durchdachten Interpretationen, die die zentralen Themen des Films verstärken. Kurz gesagt: Wir wollten die heiligen Schriften ehren.“

Die Produzentin Mary Aloe betonte, dass das Team habe den Respekt vor den biblischen Wurzeln des Films bewahrt. Das Drehbuch sei über 50 Mal überarbeitet worden; zahlreiche christliche Leiter, Theologen und Wissenschaftler hätten an der Gestaltung mitgewirkt.

Carusos Wunsch: „Ich möchte, dass die Zuschauer eine tiefere Verbindung zu Maria spüren, dass sie eine Seite von ihr sehen, die sie noch nie gesehen oder sich vorgestellt haben. Ich hoffe, das Publikum wird von ihrer Stärke inspiriert, Hindernisse zu überwinden, so wie sie es getan hat. Letztendlich können wir die Welt verändern, wenn wir für das Richtige kämpfen und uns wie Maria immer für die Liebe entscheiden. Ich verehre Maria zutiefst und hoffe, dass die Zuschauer sie nicht nur als heilige Figur, sondern auch als Freundin, Mutter und eine der größten Heldinnen sehen, die jemals auf der Leinwand zu sehen waren.“

 

MARY | Official Trailer | Netflix

 


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Lesermeinungen

 SandraBorn 5. Dezember 2024 
 

Keine Geburtsschmerzen

Allein schon die Szene mit den Geburtsschmerzen leugnet praktisch die Jungfräulichkeit der Muttergottes. Maria hatte keine Geburtsschmerzen.


0
 
 mimamo 24. November 2024 
 

Naja

ich habe den Trailer angeschaut, und was mir sofort aufgefallen ist, und was ich nachgeschlagen habe: der Engel Gabriel, der Maria verkündet, dass sie den Sohn Gottes empfangen wird, und sie im Trailer sagt, das ist nicht möglich - es fehlt: da ich keinen Mann erkenne - und dann sagt der Engel: es ist alles möglich, und es fehlt: bei GOTT.

Wenn man also die Hl Schriften "ehren möchte", wie behauptet, dann sollte man die Bibelverse korrekt zitieren ... und nicht nur opulente Bilder, Action usw ... verwenden ..
Ich nehme den Machern das durchaus ab .. aber die Geburt Jesu, entgegen der katholischen Lehre, ist schmerzhaft und muss man das zeigen? Ich habeaufgehört The Chosen zu schauen, es wird zu opulent, fantasievoll, es ist sehr gut gemacht mitsehr bewegende Momenten, aber es wird auch viel übertrieben, sehr amerikanisch .. Schade. Wo bleibt die Stille?
Unten ein Link, der gute Überlegungen anbietet.
Discerning Catholics Should Be Aware of These Dangers on New Mary Movie.

www.youtube.com/watch?v=fFBYhMSHXD4


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