Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Der anderskatholische Papstkritiker
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Ältester Kardinal der katholischen Kirche starb an Samstag mit 99 Jahren

1. Oktober 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alexandre do Nascimento war von 1986 bis 2001 Erzbischof von Luanda/Angola


Luanda/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der älteste Kardinal der katholischen Weltkirche ist tot. Alexandre do Nascimento (Archivfoto), von 1986 bis 2001 Erzbischof von Luanda/Angola und ältester Kardinal Afrikas aller Zeiten, starb am Samstag im Alter von 99 Jahren, wie angolanische und portugiesische Medien berichten. Ältester Kardinal der Weltkirche ist nunmehr Estanislao Esteban Karlic, emeritierter Erzbischof von Parana/Argentinien, mit 98 Jahren.

In die Amtszeit von do Nascimento fielen der blutige Bürgerkrieg in Angola (1977-1992), in dem mehrere hunderttausend Menschen starben, sowie die schwierige Zeit des Wiederaufbaus im Land. 1982 wurde do Nascimento von Guerillatruppen entführt und für einen Monat festgehalten. Papst Johannes Paul II. nahm ihn 1983 ins Kardinalskollegium auf. Im selben Jahr wurde do Nascimento Präsident der weltweiten Caritas (bis 1991).


Das Kardinalskollegium hat nun noch 235 Mitglieder. Davon sind 122 unter 80 Jahre alt und also zur Papstwahl berechtigt. 30 und damit fast jeder achte befinden sich bereits im zehnten Lebensjahrzehnt. Die ältesten Kardinäle sind Estanislao Esteban Karlic (98), emeritierter Erzbischof von Parana/Argentinien; Emmanuel Wamala (97), emeritierter Erzbischof von Kampala/Uganda, Luis Pascual Dri OFMcap (97), früherer Beichtvater des heutigen Papstes Franziskus in Buenos Aires/Argentinien, Julio Duarte Langa (96), emeritierter Bischof von Xai-Xai, Mosambik; und Friedrich Wetter (96), emeritierter Erzbischof von München und Freising.
Zu den Kardinälen, die am ältesten geworden sind, zählen Corrado Bafile (1903-2005), ein mit 101 Jahren verstorbener italienischer Vatikandiplomat und Papstbotschafter in Deutschland, Loris Francesco Capovilla (1915-2016), langjähriger, mit 100 Jahren verstorbener Privatsekretär von Papst Johannes XXIII. und Jose de Jesus Pimiento Rodriguez (1919-2019), mit 100 Jahren verstorbener Erzbischof von Manizales in Kolumbien. Der Wiener Kardinal Franz König (1905-2004) starb im Alter von 98 Jahren.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo XIV. trank in Peru seinen Kaffee gerne schwarz und stark
  3. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  4. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  5. „Wir werden erwartet“
  6. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  7. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  8. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  9. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  10. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  11. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  12. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  13. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  14. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  15. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz