Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Vatikan: Kreuzverhöre im Londoner Immobilienprozess beendet

22. Juli 2024 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über 100 Millionen Euro hat der Vatikan bei einem Immobiliendeal in London verloren. Die Beteiligten wurden von einem Vatikangericht verurteilt. Nun versucht einer von ihnen, seinen guten Ruf wiederherzustellen.


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die Kreuzverhöre vor dem Londoner High Court of Justice wegen eines verlustreichen vatikanischen Immobiliendeals in den Jahren 2018 und 2019 sind abgeschlossen. Ein Urteil wird im Herbst erwartet. Wie das Portal Vatican News berichtet, endeten die Verhöre bereits am Donnerstag, 18. Juli. An diesem Tag legten die Anwälte beider Seiten ihre Schlussberichte vor.

Den Prozess hatte der italienische Finanzier Raffaele Mincione im Juni 2020 angestrengt, um seinen guten Ruf wiederherzustellen. Zugleich stand er im Vatikan wegen des Vorwurfs des Betruges vor Gericht. Während er dort zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, sollte das Londoner Gericht feststellen, dass er den Vatikan bei dem Immobiliendeal nicht betrogen habe.


Vatikan als "leichtes Opfer"

Für das vatikanische Staatssekretariat legte dessen Anwalt Charles Hollander laut Vatican News dar, dass Mincione beim überteuerten Verkauf der Immobilie in betrügerischer Absicht gehandelt und im Heiligen Stuhl ein "leichtes Opfer" gefunden habe. Am Ende sei das Staatssekretariat sogar erpresst worden.

Hingegen argumentierten Minciones Anwälte in ihrem Schlussbericht, ihr Mandant habe nicht in betrügerischer Absicht gehandelt, als er dem Vatikan ein ehemaliges Kaufhaus in Londons Sloane Avenue zu einem Preis anbot, der etwa 100 Millionen Euro über dem Kaufpreis von 129 Millionen Euro lag. Außerdem habe das Staatssekretariat selbst in der Angelegenheit keine "sauberen Hände" gehabt.

Zuvor hatten die Juristen den heutigen "Substitut" (Stabschef) des Papstes, Erzbischof Edgar Pena Parra, an mehreren Tagen im Juli über viele Stunden ins Kreuzverhör genommen. Sein Vorgänger, Kardinal Angelo Becciu, war wegen des Vorgangs von Papst Franziskus entlassen und später ebenfalls vom Vatikangericht zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  3. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  4. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  5. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  6. Tantum ergo Sacramentum
  7. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  8. '40 Tage für das Leben' in Wien
  9. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  10. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  11. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  12. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan
  13. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  14. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?
  15. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz