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Ab 25. August strenges Abtreibungsverbot in Texas

31. Juli 2022 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Seit September 2021 gilt ein Abtreibungsverbot bei Herzschlag. Die Aufhebung von ‚Roe v. Wade’ ermöglicht ein noch strengeres Abtreibungsverbot.


Austin (kath.net/LifeNews/jg)

Im US-Bundesstaat Texas wird mit 25. August ein umfassendes Abtreibungsverbot in Kraft treten. Abtreibungen werden dann nur mehr legal sein, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist oder eine „wesentliche Beeinträchtigung“ einer wichtigen Körperfunktion zu befürchten ist.


In Texas gilt seit September 2021 ein Abtreibungsverbot bei Herzschlag, welches die Zahl der Abtreibungen bereits um mehr als 50 Prozent gesenkt hat. Dank der Aufhebung von „Roe v. Wade“ kann ein noch strengeres Abtreibungsverbot in Kraft treten. Dieses Gesetz wurde bereits 2021 mit der Klausel beschlossen, dass es gültig werden kann, wenn „Roe v. Wade“ aufgehoben wird.

Der Oberste Gerichtshof von Texas hat nun bestätigt, dass das strenge Abtreibungsverbot in Kraft treten kann. Die letzten Abtreibungskliniken in Texas haben deshalb ihre Aktivitäten eingestellt.

 


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Lesermeinungen

 si enim fallor, sum 31. Juli 2022 
 

Ich habe mich mein ganzes Leben lang gegen die Todesstrafe ausgesprochen.

Aber es gibt einen ganz klaren Unterschied: Ungeborene Kinder sind absolut unschuldig. Unter den zum Tode Verurteilten gibt es eine nicht geringe Anzahl von Psychopathen. Zumindest sagen das die Psychologen.

Dann gibt es noch einen anderen, moralisch nicht so wichtigen Punkt (es ist nicht gut, Moral zu quantifizieren), und zwar, dass viel mehr ungeborene Kinder durch die Todesstrafe getötet werden als Menschen, die durch die Todesstrafe hingerichtet werden.


Und ich habe Ihnen gesagt, dass ich mein ganzes Leben lang gegen die Todesstrafe gewesen bin.
Aber wenn Sie zwei verschiedene Dinge miteinander vergleichen und eine Antwort verlangen, bin ich verpflichtet, Ihnen die Sache zu erklären.


1
 
 Cölestin 31. Juli 2022 

Der verfassungsgemäße korrekte Spruch des Supremecourts war nur ein Pyrrhussieg.

Bitte sich nicht nicht nur freuen, dass es in Texas gut läuft! Dafür wird es rechtlich nun in anderen Bundesstaaten möglich sein bis zur Geburt anzutreiben. West-Europa macht da jaulend mit.


0
 
 UlrichW 31. Juli 2022 
 

Betreibungsverbot und Todesstrafe

@menke: "in diesem Beitrag geht es nur um die 'Abtreibung'". Ja, aber man kann m.E. das eine nicht nennen, ohne das andere zu erwähnen. In meinen Augen handelt eine Regierung, die ihren Bürgern die Abtreibung verwehrt, aber selbst führend bei der Vollstreckung der Todesstrafe ist, unlauter und eher von populistischen Erwägungen als von moralischer Überzeugung geleitet.


0
 
 UlrichW 31. Juli 2022 
 

40 % der Todesstrafen der USA finden in Texas statt

Was ist damit?


0
 
 girsberg74 31. Juli 2022 
 

Stark!


4
 

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