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Paderborner Metropolitankapitel hat Weg zur Beteiligung von Laien bei der Bischofswahl beschlossen13. Juni 2022 in Deutschland, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Kapitel hat entschieden, dass“ entsprechend den Vorgaben des Synodalen Weges“ eine möglichst breite Beteiligung der Gläubigen bei der Findung von Kandidaten für die Nachfolge von Erzbischof Becker im Rahmen der rechtlichen Vorgaben stattfinden soll.
Paderborn (kath.net) Das Paderborner Metropolitankapitel hat beschlossen, bei der nächsten Bischofswahl Laien zu beteiligen. Das gibt das Erzbistum Paderborn in einer Presseaussendung bekannt. Man sei „zuversichtlich“, dass eine breite Laienbeteiligung möglich sein werde. Der aktuelle Erzbischof von Paderborn, Hans Josef Becker, hat den Papst vorzeitig um Entpflichtung von seinen Aufgaben gebeten, er ist 74 Jahre alt. 
Für die Bischofswahl im Erzbistum Paderborn ist bisher das Metropolitankapitel verantwortlich.
Bereits im Februar hatte das Kapitel die Empfehlungen der dritten Synodalversammlung für ein Verfahren zur Bestellung des Bischofs mehrheitlich ausdrücklich begrüßt. Nun folgte der Beschluss: In der aktuellen Sitzung am Donnerstag (9. Juni 2022) haben sich die Mitglieder des Kapitels nun für einen Weg – entsprechend den Vorgaben des Synodalen Weges – entschieden, wie eine möglichst breite Beteiligung der Gläubigen bei der Findung von Kandidaten für die Nachfolge von Erzbischof Hans Josef Becker im Rahmen der rechtlichen Vorgaben möglich ist. „Sobald die Beteiligten informiert sind, werden wir diesen Weg für die Öffentlichkeit detailliert darstellen können“, bestätigt Dompropst Monsignore Joachim Göbel, informiert die Presseaussendung weiter.
Wie das Prozedere einer eventuellen Laienbeteiligung bei einer Bischofswahl konkret aussehen könnte, darüber informiert die Presseaussendung nicht.
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Lesermeinungen| | JuergenPb 21. Juni 2022 | |  | 14 Leute sollen mitmischen Die neuen Ideen sind raus. 14 Leute sollen bei der Wahl mitmischen.
ZITAT:
s wird eine Gruppe aus 14 Personen gebildet, die gemeinsam mit dem Kapitel (hier: 10 residierende und 4 nichtresidierende Domherren) die Schritte zur Bestellung des nächsten Diözesanbischofs geht. Diese Gruppe soll zusammengesetzt sein aus je einem Vertreter von 3 Pastoralen Räumen/Pastoralverbünden aus jedem der drei sog. Kooperationsräume (also 3 x 3 = 9), die per Losverfahren aus allen auf Anfrage an alle Pastoralen Räume/Pastoralverbünde eingesandten Namen ausgelost werden, 3 vom Diözesanpastoralrat benannten Personen sowie je eine von der Direktorenkonferenz der Katholischen Schulen im Erzbistum und vom Diözesan-Caritasverband benannte Person. Diese 14 Personen werden zur Zusammenkunft mit dem Kapitel eingeladen. www.erzbistum-paderborn.de/news/weichen-fuer-beteiligung-der-glaeubigen-bei-bischofswahl-gestellt/ |  0
| | | | | JuergenPb 14. Juni 2022 | |  | @Freude an der Kirche Nein, auf der Dreierliste muß nicht zwingend ein Kandidat aus dem Erzbistum stehen.
Eine solche Regelung gibt es im Preußischen Konkordat nicht. Das gibt es nur im Badischen Konkordat. |  0
| | | | | lakota 14. Juni 2022 | | | | Tolle Idee :-) ..."eine möglichst breite Beteiligung der Gläubigen"...
Und an was muß man glauben?
An Jesus Christus mit all seinen Lehren und Geboten?
Oder an die Thesen des Synodalen Wegs? |  0
| | | | | winthir 14. Juni 2022 | |  | "Freude an der Kirche" hat das genau richtig geschildert. Kandidaten werden gesucht. Dann werden diese nach Rom geschickt (die Liste der Kandidaten, nicht die Kandidaten).
Aus Rom zurück kommt dann ein Dreiervorschlag, aus dem das Domkapitel wählen darf.
Wie wir früher zu sagen pflegten: "Da steht drauf ein Blinder, ein Lahmer, und einer, den Rom will".
Dieses ganze Laienbeteiligungsgerede ist (meine Meinung) nichts anderes als eine Beruhigungspille und Augenwischerei.
winthir. |  0
| | | | | Ulrich Motte 14. Juni 2022 | | | | Chem MJW /Stephaninus ChemMJW: Alle Umfragen deuten daraufhin, daß eine Beteiligung von Kritikern von "Reformen" am Ergebnis nichts ändern würden, denn die deutliche Mehrheit der Mitglider der katholischen Kirche will demnach den Synodalen Weg. Ob das richtig und möglich ist, erörtere ich damit keinesfalls.
Stephaninus_ A ) Sie haben recht B) Was hindert berechtigte Wähler daran, ihr Wählen von der Meinung anderer abhängig zu machen. Wahlberechtigte staatlicher Wahlen können etwa wählen gemäß der Meinung nicht wahlberechtigter Kinder oder ausländischer Freunde. Um eventuell mögliche Wahlanfechtungsmöglichkeiten zu vermeiden, kann man das auch verschweigen... |  0
| | | | | ChemMJW 14. Juni 2022 | | | |
Man sei „zuversichtlich“, dass eine breite Laienbeteiligung möglich sein werde.
In den Satz haben sich leider einige Tippfehler eingeschlichen.
Tatsächlich wurde gemeint: Man sei zuversichtlich, dass eine Beteiliung jener Laien, die der gewünschten Linie folgen, möglich sein werde. |  1
| | | | | Benediktus2018 13. Juni 2022 | | | | Erzbistum Paderborn auf dem Tiefpunkt Im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen Paderborner Bischöfe noch theologische Impulse gesetzt haben, bleibt nach dem Rücktrittsgesuch Beckers nur der Eindruck übrig eines Mitläufer-Bistums auf dem synodalen Irrweg. Bereits in der Liboriwoche 2021 wurde der bisher angesehene Termin des Libori-Frauengottesdienstes geopfert für eine umstrittene Gender-Veranstaltung. Das lässt für die Auswahl der geforderten Laien-Beteiligung bei der nächsten Bischofswahl einiges erwarten. |  1
| | | | | Freude an der Kirche 13. Juni 2022 | | | | Auswahl der Kandidaten Laien reden nur mit bei der Kandidatensuche. Welche Namen werden nach Rom geschickt!?!
Die Terna, nach der das Domkapitel zu wählen hat, stellt Rom aus allen Kandidatenvorschlägen - Nuntius, Erzbistum, preußische Kirchenprovinzen - zusammen, wobei sich Rom nicht an diese Vorschläge halten muss und drei Kandidaten seiner Wahl auf die Liste setzen kann. Mindestens ein Kandidat muss aus dem Erzbistum Paderborn kommen. |  0
| | | | | JuergenPb 13. Juni 2022 | |  | "die Beteiligten" Es bleibt abzuwarten, wer mit "den Beteiligten" gemeint ist.
Ich vermute, daß sind dann wieder irgendwelche Gremien-Katholiken aus Verbänden und dem Diözesankomitee oder ähnliches. – Also letztlich Leute, die aus dem gleichen Umfeld kommen wie jene, die auch beim Synodalen Weg mitmischen. |  2
| | | | | J. Rückert 13. Juni 2022 | | | | Ambrosius soll Bischof werden rief ein Kind. |  1
| | | | | Stephaninus 13. Juni 2022 | | | | Vermutlich heisst das nur dass Laien in die Zusammenstellung der Kandidatenliste miteinbezogen werden. Eine eigentliche Wahl durch Laien wird es auch in Paderborn nicht geben (können). |  6
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