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Pauline Jaricot in Lyon vor 12.000 Gläubigen seliggesprochen

23. Mai 2022 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Kardinal Tagle würdigte bei Seligsprechung in Lyon "universelle Liebe und Leidenschaft" der missio-Gründerin


Lyon (kath.net/KAP) Pauline Jaricot (1799-1862), französische Unternehmertochter und Gründerin des Hilfswerks missio, ist am Sonntag in Lyon seliggesprochen worden. Der Zeremonie wohnten laut örtlichen Medienberichten rund 12.000 Katholiken bei. Geleitet wurde die Feier vom philippinischen Kardinal Luis Antonio Tagle. Der Präfekt der vatikanischen Missionsbehörde hob die "universelle Liebe und Leidenschaft" Jaricots für Jesus und die Armen hervor.


Bereits zuvor hatte Papst Franziskus Leben und Werk der Gründerin gewürdigt. Beim sonntäglichen Mittagsgebet auf dem Petersplatz lobte er ihre "universelle Vision der Sendung der Kirche".

Im Alter von 20 Jahren rief die in Lyon geborene Jaricot 1819 die erste offizielle katholische Laienbewegung für Missionsarbeit ins Leben. Zwei Jahre nach der Gründung wurde daraus am 3. Mai 1822 der "Verein für die Verbreitung des Glaubens". Ihn erklärte Papst Pius XI. 100 Jahre später, 1922, zu einem der vier Päpstlichen Werke, die dem katholischen Kirchenoberhaupt direkt unterstellt sind.

Damit zählt Jaricot auch zu den Gründerfiguren der beiden internationalen katholischen Missionswerke Deutschlands in Aachen (1832) und München (1836). Insgesamt gibt es Päpstliche Missionswerke in mehr als 140 Ländern.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten

Siehe dazu auch den kath.net-Artikel: Das faszinierende Wunder, das zur Seligsprechung von Pauline Jaricot führt


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