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Madrid: Mindestens zwei Tote nach Gasexplosion in Pfarrgebäude

20. Jänner 2021 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Haus der Gemeinschaft "Neokatechumenaler Weg" im Stadtzentrum betroffen - Weitere Suche nach Vermisstem


Madrid  (kath.net/KAP) Eine gewaltige Explosion hat am Mittwochnachmittag mehrere Stockwerke eines Gebäudes einer katholischen Pfarre im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid zerstört und auch Todesopfer gefordert. Offensichtlich sei die Ursache ein Gasleck gewesen, teilte die Erzdiözese Madrid auf ihrer Website mit. In dem an eine Kirche grenzenden Gebäude befanden sich Wohnungen von Priestern der katholischen Gemeinschaft "Neokatechumenaler Weg", Gemeinderäume sowie Caritas-Einrichtungen. Auch ein von der Pfarre geführtes angrenzendes Seniorenheim war von der Detonation betroffen. Der Brand in dem Gebäude konnte aufgrund der Gefahr weiterer Explosionen zunächst nicht gelöscht werden.


 

Angaben des Madrider Bürgermeisters Jose Luis Martinez Almeida zufolge wurden bislang zwei Todesopfer bestätigt, darunter eine 85-jährige Frau. Zwei der in dem Gebäude lebenden Priester seien wohlauf, ein weiterer sei mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Derzeit laufe noch die Suche nach einer Person, die sich zum Zeitpunkt der Explosion bei den Priestern befand. Die Bewohner des Pflegeheimes habe man in Sicherheit gebracht. Madrids Erzbischof Carlos Osoro Sierra begab sich am Mittwoch unmittelbar nach Bekanntwerden der Explosion zum Ort des Geschehens. Auf seinem Twitter-Account rief der Kardinal zum Gebet für die betroffene christliche Gemeinschaft und für die Opfer auf.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Mensch#17 21. Jänner 2021 
 

Neben einem jungen Familienvater, der eine Frau und vier Kinder hinterlässt, ist mittlerweile auch ein junger Priester gestorben, dessen Weihe wohl noch nicht allzulange zurückliegt.

Herr gib ihnen die ewige Ruhe!


0
 
 Herbstlicht 20. Jänner 2021 
 

@Chris2

Ihren Worten möchte ich mich anschließen.
Mögen die Toten in Gottes Frieden ruhen.


5
 
 Chris2 20. Jänner 2021 
 

Welch eine Katastrophe

Allen Betroffenen Kraft und Trost vom Himmel und durch gute Menschen, den Toten die ewige Herrlichkeit beim Herrn.
Leider tun wir uns oft schwer, Krankheit, Leid und Tod im Gebet aufzuopfern, um selbst aus scheinbar "sinnlosem" Leid noch Gnaden erwachsen zu lassen. So, wie es z.B. die kleine Selige Anne de Guigné tat.


9
 

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