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Lackner: Glaube ermutigt zu Leben in permanenter Veränderung10. August 2020 in Österreich, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Salzburger Erzbischof in Gottesdienst zum Ende der "Salzburger Hochschulwochen": Leben unter permanentem Veränderungsdruck ist das "Pascha-Mysterium des Glaubens"=
Salzburg (kath.net/KAP) Der Glaube ermutigt dazu, "das Ändern zu leben" und sich damit immer wieder neu auf die Herausforderungen einzulassen, die die Welt an den Menschen stellt: Das hat der Salzburger Erzbischof Franz Lackner bei einem Gottesdienst am Sonntagmorgen im Salzburger Dom betont. Der Gottesdienst bildete den Abschluss der diesjährigen "Salzburger Hochschulwochen", die unter dem Generalthema "Du musst dein Ändern leben!" standen und in Form eines viertägigen Digital-Programms von Donnerstag an stattfanden. Die Bibel sei voll von Geschichten über Menschen, die in der Begegnung mit Gott ihr Leben geändert hätten - seien es Abraham, Elijah oder Johannes der Täufer, so Lackner. 
Ein Beispiel biete auch der Apostel Petrus, dessen Begegnungen mit Jesus dazu führten, "dass er ständig neu sein Leben ändern" musste - vom Fischer Simon zum Glaubenszeugen, der dennoch immer wieder auch von Zweifeln heimgesucht wurde. Insofern könne man ein Leben unter permanentem Veränderungsdruck gleichsam als "Pascha-Mysterium des Glaubens" bezeichnen. Besondere Herausforderungen zu einer "Ver-anderung" bilden laut Lackner heute etwa die Klimakrise oder die Infragestellung des Lebensschutzes: "Die Schöpfung verdient einen anderen Umgang als jenen, den wir seit Jahrzehnten praktizieren." Die "Salzburger Hochschulwochen" fanden heuer corona-bedingt in Form eines viertägigen Digital-Programms statt. Unter dem Generalthema "Du musst dein Ändern leben!" wurden rund 30 Podcast-Interviews mit Wissenschaftlern aus Theologie, Philosophie, Soziologie und Naturwissenschaften angeboten sowie rund 20 Videos.
Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Foto: (c) Wuthe/kathpress
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Lesermeinungen| | Salvian 10. August 2020 | |  | "Du musst dein Ändern leben" Was soll ich mit so einem sinnlosen Imperativ bitteschön anfangen? Soll ich mich in eine Person verwandeln, auf die sich niemand mehr verlassen kann?
Früher einmal hieß es: Stat crux dum volvitur orbis - Die Welt dreht sich, aber das Kreuz bleibt bestehen. Ich ziehe es vor, mich an solchen altbewährten Devisen zu orientieren. Damit kommt man sicherlich weiter, als wenn man den modischen Parolen einer Zeitgeist-Theologie folgt, die nicht Christus, sondern das Ich in den Mittelpunkt stellen. |  2
| | | | | gebsy 10. August 2020 | |  | Vertrauende Liebe "Die Bibel sei voll von Geschichten über Menschen, die in der Begegnung mit Gott ihr Leben geändert hätten - seien es Abraham, Elijah oder Johannes der Täufer, so Lackner."
Gottes helfende Liebe erwidern - Quelle für Friede und Heil - ist ein Erlebnis, das nicht verborgen bleiben kann ...
Verkündet das Evangelium; wenn nötig mit Worten |  1
| | | | | galil?a! 10. August 2020 | | | |
Gott schütze unsern Erzbischof Lackner! |  1
| | | | | Winrod 10. August 2020 | | | | Wenn da nicht der Hinweis auf die "Klimakrise" wäre... Aber das macht mich stutzig und riecht für mich auch wieder nach Politik und Weltrettung.
Das Leben ändern , ja, aber zur Nachfolge Christi hin und nicht in die Arme einer Weltrettungsideologie. Leider muss man das manchmal sogar Bischöfen ins Gedächtnis rufen.
Wie hat die Heilige Mutter Teresa von Kalkutta einmal gesagt? "Die Welt zu retten ist zu wenig, es geht um jede Seele." |  5
| | | | | laudeturJC 10. August 2020 | |  | Seltsame Gedanken Müssen wir nicht vor allem uns und unser Leben auf Gott ausrichten? Erst unter diesem Aspekt haben wir dann den Kompass (danke S. Fleischer), um zu ändern was nötig ist. Das Klima wohl eher nicht an erster Stelle.
Und: Beim Lebensschutz z.B. gibt es für uns nichts zu ändern, sondern festzuhalten und zu beharren... |  5
| | | | | Zsupan 10. August 2020 | | | | "Du musst dein Ändern leben" ... ... ist eine zwar modische, aber furchtbare Vergewaltigung des Deutschen. Das Verb "leben" ist intransitiv. Mir geht mit diesen Dingen echt langsam die Geduld aus.
Vor allem: ich habe das Christentum bislang immer so verstanden, dass es um die "Umkehr" geht. Das ist eine wesentlich drastischere Forderung als ein lasches "Du musst Dich ändern". Ändern kann man sich in alle mögliche Richtungen, wenn es nicht qualifiziert wird. Das sagt alles und nix.
Und ich frage mich, warum die da in ihren kirchlichen Amstsesseln immer noch so ratlos sind, warum ihnen die Leute davonlaufen. Warum sollten die Leute auch hingehen, wenn sie nix zum kauen bekommen. |  5
| | | | | Stefan Fleischer 10. August 2020 | |  | Du musst dein Ändern leben! Sehr richtig, wenn das heisst: "Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt.( "Jes 31,6)
Wenn es einfach um Änderungen und der Änderungen willen geht, laufen wir ohne Karte und Kommpass durch den finstern Wald dieses Lebens. |  6
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