Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  14. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

Bischof Feige: Wahl Woelkis kein ermutigendes Signal für den Osten

13. Juli 2014 in Deutschland, 27 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, hat sich auf der Bistumshomepage irritiert über die Wahl des Berliner Kardinals Rainer Maria Woelki zum neuen Erzbischof von Köln geäußert.


Magdeburg (kath.net/KNA) Der Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, hat sich irritiert über die Wahl des Berliner Kardinals Rainer Maria Woelki zum neuen Erzbischof von Köln geäußert. «Angesichts dessen, dass für Köln in noch nicht einmal einem halben Jahr ein neuer Erzbischof gefunden werden konnte, wirkt es um so befremdlicher, dass Erfurt schon fast zwei Jahre auf einen neuen Bischof warten muss», meinte Feige in einer am Samstag auf der Internetpräsenz des Bistums Magdeburg veröffentlichten Erklärung.

Zudem sei es «kein ermutigendes Signal für den Osten Deutschlands, wenn ein aus dem Rheinland gekommener Hoffnungsträger nach nur drei Jahren schon wieder in seine Heimat zurückkehrt», fügte er hinzu. Offensichtlich scheine Berlin als Hauptstadt für die katholische Kirche in Deutschland doch nicht so bedeutungsvoll zu sein, wie erst jüngst wieder betont worden sei. Feige wünschte Woelki «für sein Wirken in der alten und neuen Heimat» Gottes Segen «und dem Erzbistum Berlin sehr bald einen neuen Erzbischof».


kath.net dokumentiert das Statement auf der Homepage des Bistums Magdeburg „Befremdlich. Bischof Feige irritiert über die Wahl Kardinal Wölkis“ im Wortlaut:


Angesichts dessen, dass für Köln in noch nicht einmal einem halben Jahr ein neuer Erzbischof gefunden werden konnte, wirkt es um so befremdlicher, dass Erfurt schon fast zwei Jahre auf einen neuen Bischof warten muss. Zudem ist es kein ermutigendes Signal für den Osten Deutschlands, wenn ein aus dem Rheinland gekommener Hoffnungsträger nach nur drei Jahren schon wieder in seine Heimat zurückkehrt. Offensichtlich scheint Berlin als Hauptstadt für die katholische Kirche in Deutschland doch nicht so bedeutungsvoll zu sein, wie erst jüngst wieder betont wurde.

Für sein Wirken in der alten und neuen Heimat wünsche ich Kardinal Wölki Gottes Segen und dem Erzbistum Berlin sehr bald einen neuen Erzbischof.

+ Gerhard Feige
Bischof von Magdeburg

Für das Material der KNA: (C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Magdeburg

  1. Feige hat entschieden: Weiterhin keine öffentlichen Gottesdienste
  2. Katholischer Priester stahl 120.000 Euro aus Kirchenkasse
  3. Bistum Magdeburg verzockt Millionen an Kirchensteuern
  4. Kein Anspruch auf eine 'dogmatische Definition'
  5. Bistum Magdeburg zum Fronleichnamsfest: 'Gesegnetes Brot'







Top-15

meist-gelesen

  1. Wir machen da was mit Medien
  2. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  3. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  4. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  5. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  6. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  7. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  8. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  9. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  12. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  13. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  14. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  15. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz