16 Dezember 2004, 22:17
Erzbistum München: Scharfer Protest gegen Theaterplakat
 
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Generalvikar: "Darstellung verunglimpft das zentrale Symbol des Christentums - Durch die Darstellung wird der Glaube von Christen in einer Weise attackiert, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören"

München (www.kath.net)
Das Münchner Volkstheater, das von der bayerischen Landeshauptstadt getragen und maßgeblich finanziert wird, wirbt für das Programm im Januar mit einem Plakat, das einen als Menschen verfremdeten Frosch zeigt, der an ein Kreuz genagelt ist, dem die Zunge heraushängt und der einen gefüllten Bierkrug in der Hand hält. Das Erzbistum München hat am Donnerstag scharfen Protest gegen das Plakat eingelegt. In einer Stellungnahme des Generalvikars der Erzdiözese München und Freising, Domkapitular Robert Simon, heißt es: "Die Darstellung verunglimpft das zentrale Symbol des Christentums. Sie lässt in ihrer Ausführung eine aggressive Bereitschaft erkennen, gläubige Christen zu verletzen. Es geht aber nicht nur um die Verletzung von religiösen Gefühlen. Durch die Darstellung wird der Glaube von Christen in einer Weise attackiert, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören." Der Domkapitular betonte, dass die Stadt München, die für das Volkstheater aus öffentlichen Steuermitteln 4,6 Millionen Euro aufwendet, einen solchen Angriff auf einen großen Teil der Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht einfach hinnehmen kann. "Ich fordere daher die Verantwortlichen der bayerischen Landeshauptstadt auf, dafür zu sorgen, dass dieses Plakat sofort zurückgezogen und nicht weiter gezeigt wird."

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