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Kanadischer Medienpriester wirft Viganó ‚Lügen’ vor

20. Februar 2019 in Weltkirche, 12 Lesermeinungen
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Viganó habe Papst Franziskus mit ‚Lügen und Halbwahrheiten’ frontal angegriffen, behauptete P. Thomas Rosica. Weite Teile seines Vortrages an der Universität Cambridge waren offenbar von anderen abgeschrieben.


Cambridge (kath.net/LSN/jg)
Der kanadische Medienpriester und Vatikanberater Thomas Rosica (Foto) hat in einem Vortrag an der Universität Cambridge (Großbritannien) dem ehemaligen Nuntius Erzbischof Carlo Maria Viganó unterstellt, den Papst mit Lügen und Halbwahrheiten anzugreifen.

Rosica bezeichnete die Situation der Kirche als „perfekten Sturm“ und nannte einige Skandale, die in den letzten Monaten bekannt geworden waren: den entsetzlichen, beschämenden Lebenswandel eines Kardinals der Kirche, den erschreckende, mehr las 900 Seiten langen Bericht der Grand Jury von Pennsylvania, der die unaussprechliche Verdorbenheit offen gelegt habe, welche Priester an jungen und verwundbaren Personen ausgelebt hätten und die „bösartigen Anschuldigungen eines früheren vatikanischen Nuntius gegen die höchsten Autoritäten der Kirche, die nichts anderes als ein frontaler Angriff aus Halbwahrheiten und Lügen gegen den Stellvertreter Christi und Nachfolger Petri“ seien.


LifeSiteNews hat entdeckt, dass die zitierte Passage mit wenigen Veränderungen wörtlich mit einer Stelle eines Briefes von Kardinal Edwin O’Brien, dem Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grab, übereinstimmt. O’Brien hatte in einem Brief vom 8. September 2018 an die Grabesritter ebenfalls die Formulierung „perfekter Sturm“ zur Beschreibung der Situation der Kirche verwendet und die gleichen Beispiele angeführt. (Siehe Link am Ende des Artikels) Erzbischof Viganó hat in seinem Memorandum vom 22. August 2018 Kardinal O'Brien vorgeworfen, Teil der „homosexuellen Strömung“ in der Kirche zu sein. Deren Anliegen sei es, die kirchliche Lehre so zu ändern, dass Homosexualität akzeptabel werde, schrieb Viganó.

Rosica hat offenbar weitere Passagen seiner Rede vor akademischem Publikum am „Von Hügel Institute“ am St. Edmund's College der Universität Cambridge von anderen Autoren übernommen, ohne diese Quellen anzugeben. LifeSiteNews hat Stellen aus einem Aufsatz von Gregory K. Hillis, einem Professor an der Bellarmine University (Louisville, USA) und einem Artikel von P. Thomas Reese im National Catholic Register entdeckt. Rosica hat sich darüber hinaus offenbar bei Kardinal Walter Kasper und Jesuitenpater James Martin bedient, ebenfalls ohne die Urheber anzugeben.

Eine Anfrage von LifeStieNews bei Rosica blieb ohne Antwort.

Thomas Rosica ist Direktor des katholischen Medienprojekts „Salt and Light Catholic Media Foundation“. Laut seiner Biographie auf der Internetpräsenz des Projekts hat er höhere Akademische Grade in Theologie und Bibelwissenschaften von der Toronto School of Theology, dem Päpstlichen Bibelinstitut in Rom und der École Biblique et Archéologique Francaise in Jerusalem.


Link zum Artikel auf LifeSiteNews (englisch):

Fr. Rosica’s speech


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 20. Februar 2019 
 

"Scramble rat" (2)

Im französischem Kanada liegt die Postkonzilskirche nach Jahrzehnten Haß auf und Verfolgung der Tradition und der FSSPX in Agonie.
Im englischsprach. Kanada hat sich postkonziliar eine sehr moderne Tendenz, auch mit Freimaurerei und Lavendeldurchtränkung des Klerus ausgebildet (Interessantes dazu bei katholischen Infoseiten);
problematisch für sie die Pädokatastrophen in Baker Lake, Igloolik,Nunavut und auch Alberta (!), in der südlich gelegenen Jesuitenprovinz "Oregon" mit der damaligen RockyMountainsmission (Pädo) und mit dem spirituellen Renouveau im Midwest (Kard. Burke).
Die Stimmung im domus sta Marta muß wohl sehr schlecht sein, daß T. Rosica so polternd aus den Büschen stürmt, wo doch geübte Scharfschützen das gerade erwarten.
Das wird in den nächsten Tagen sicher interessant werden.


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 Hadrianus Antonius 20. Februar 2019 
 

"Scramble rat" (1)

Thomas Rosica, geboren in Rochester (Staat New York, USA), wurde Mitte der Jahren '80 in der Priestergesellschaft St.Basilius (CSB) zu Priester geweiht.
Die CSB ist hauptsächlich im englischsprach. Kanada und in den USA aktiv, sehr modernistisch (Liturgie!) und auf sozialer Gerechtigkeit fixiert, viel mit Jugend beschäftigt, fast nur in männlichen Kreisen, veraltet, und jetzt mit Auffrischung aus Kolumbien.
Rosica, sehr modern, Protagonist für Homo und freie Liebe, ziemlich theatralisch und arrogant "English media attaché of the Holy See Press Office"(sic 2012), verfolgte den treukatholischen Blogger David Domet (voxcantor.blogspot.com) mit einer Millionenklage und einer Superkanzlei aus Toronto, um dann 10 Tage später zurückzukrabbeln.
Ein Confrater der CSB griff in übelsten Termen SE Card Burke an am 07.02.2015, erst am 22.02.2015 halbherzig vom feigen kanadischen Episkopat zurückgepfiffen.
Typischer Amoklauf.


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 Stephan M. 20. Februar 2019 
 

Alles sehr vertrauenswürdig ...

Ein offensichtlich aus Plagiaten zusammengepuzzeltes Statement mit mehr als fragwürdigen Quellen. "Hofschranzentum" nannte man früher solche Ergebenheitsadressen!
Ich verweise noch einmal und immer wieder auf die Doku "Das Schweigen der Hirten" hin!

Hier der Begleittext aus der ZDF-Mediathek:
"Geheime Dokumente enthüllen, wie Oberhäupter der Kirche pädophile Priester schützen, indem sie diese auf Mission in weit entfernte, beispielsweise afrikanische Länder, schicken.

In die "geographische Lösung" ist selbst Papst Franziskus involviert. Während seiner Zeit als Bischof in Buenos Aires versuchte er das argentinische Justiz-System zu beeinflussen, um einen pädophilen Priester zu decken.

Von Kamerun bis Argentinien, den USA bis Frankreich und Italien verfolgt die Dokumentation die Spuren des Transfers von pädophilen Geistlichen."


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  20. Februar 2019 
 

Halbwahrheiten!

Der Terminus des Korruptionskonglomerats um den Papst. Da outen sich offensichtleich einige.
Lehnen wir uns zurück und unterscheiden die Geister.


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 hortensius 20. Februar 2019 
 

Das ist dramatisch!

Die Personalpolitik von Papst Franziskus und die Verteidigung seiner Anhänger finde ich sehr beunruhigend. Stimmt Math.16;18 noch: "Die Pforten der Hölle werden die Kirche nicht überwältigen!"


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 girsberg74 20. Februar 2019 
 

Anstatt sich um des Kaisers Bart zu streiten:

sollte eine schon gestellte Frage genauer gestellt werden!

Dazu:
Es war schon die Frage, ob PF erpressbar sei. Nach der Parteinahme von P. Thomas Rosica und einer Vielzahl von anderen vergleichbaren Geistern, teils auch direkt aus der Entourage von PF, muss das Undenkbare, - so bitter es auch sein mag -, als Frage so lauten: „Ist PF durch oder mit Homosexualität erpressbar?

Unklarheiten über die Person des Pontifex Maximus lassen alle katholische Christen einander die Köpfe einschlagen und oben regiert einer nach Belieben.


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 Smaragdos 20. Februar 2019 
 

Was, P. Thomas Rosica, ist daran böse, wenn ein ehemaliger Nuntius daran erinnert, dass er PF im Juni 2013 über die sexuellen Vergehen von McCarrick informiert hat?


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 Eliah 20. Februar 2019 
 

Unterstützung für Viganò 2/2

Man wird dem Autor nicht vorwerfen können, er sei ein „homophober“ Schreiberling, der mit Schmutz auf den Papst wirft. Martel macht bei jeder Gelegenheit Werbung für ausgelebte Homosexualität und hat sein Buch als Angriff auf den Umgang der Kirche mit dieser Sünde geschrieben. Für ihn ist das Verbrechen der Unzucht mit Abhängigen tatsächlich kein Grund für einen Schuldspruch. Er hat also keinen Grund, zu lügen. Sagt er aber die Wahrheit, belegt das: Der viel zitierte Satz „Wer bin ich, zu urteilen?“ war kein sprachlicher Ausrutscher, sondern Programm.


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 Eliah 20. Februar 2019 
 

Unterstützung für Viganò 1/2

Daß Erzbischof Viganò nicht gelogen hat über Franziskus, bestätigt ausgerechnet ein gewisser Frédéric Martel in einem Buch mit dem merkwürdigen, nach Selbstbezichtigung klingenden Titel „Sodoma“. Er schreibt darin: „Seine Umgebung hat mir mitgeteilt, daß Franziskus ursprünglich von Viganò darüber informiert wurde, daß McCarrick homosexuelle Beziehungen mit erwachsenen Seminaristen hatte, und daß das in den Augen von Franziskus nicht genug war, um ihn zu verurteilen“ [übersetzt aus dem englischen Text von One Peter Five: „His entourage indicated to me that Francis ‘was initially informed by Viganò that Cardinal McCarrick had had homosexual relations with adult seminarians, which was not enough in Francis’ eyes to condemn him’].


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 hape 20. Februar 2019 

Lächerlich.

Pünktlich zur Kinderschutz-Synode meldet sich P. Thomas Rosica, springt wie ein Jack-in-the-Box aus der Kiste und schreit: Majestätsbeleidigung! – Gähn! Wie langweilig. – Das ist doch lächerlich!

Schamlos unterstellt er EB Viganò ‚Lügen und Halbwahrheiten’ und repetiert doch nur gebetsmühlenartig immer dasselbe: Majestätsbeleidigung. Papst Franziskus selbst aber schweigt, wie eine beleidigte Leberwurst. Damit aber gibt er den Vorwürfen von EB Viganò erst recht Nahrung.

Welchen Beitrag liefert Rosica nun zur Wahrheitsfindung? Wie kann der Papst Gehorsam verlangen, wo er doch eine lange Spur von nachweisbar häretischen Äußerungen und fragwürdigen Personalentscheidungen hinter sich herzieht? Sollte der Papst, statt Rosica vorzuschicken, nicht endlich die Fakten sprechen lassen?

Diese autoritäre Forderung nach Gehorsam ist entmündigend. Damit liefert Rosica ein prächtiges Beispiel für das, was Kardinal Müller deftig so bezeichnet: Hofschranze.


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 Lautensack1 20. Februar 2019 
 

Vorherrschender Ton im Team Bergoglio

Im liberalen 'National Catholic Reporter' wird Erzbischof Viganò als der 'betrügerische Ex-Nuntius, der Papst Benedikt angelogen und über Past Franziskus gelogen hat' charakterisiert.

Entweder ist das jetzt Selbsttäuschung, die geglaubt wird, oder Panik.

Als vor etwa einem Jahr Herr Cupich im gleichen in Cambridge sprach, wurde er in der Diskussion von den Katholiken der Universität Cambridge scharf angegriffen (ich war damals dabei) - ich hoffe, daß das auch diesmal der Fall war.


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 Zeitzeuge 20. Februar 2019 
 

Mehr über den "LGBT-Apologeten" Rosica

in einem Artikel in katholisches-info
vom 15.09.2018

"Papst Franziskus bricht mit den Traditionen wann immer er will"

Nach P. Rosica scheint der Papst
über Schrift und Lehrtradition zu stehen, das ist modernistischer
Papolatrismus in Reinkultur und hochgradi häretisch!

Passend dazu seine "LGBT-Apologetik"!

Mehr in dem besagen Artikel!


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