Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  14. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  15. Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'

„Ist diese Wahrheit zu unbequem?“

21. Dezember 2018 in Prolife, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Wie kann es sein, dass wir so tun, als hätte Sex keine Konsequenzen und zöge keine Verantwortung mit sich?“ Gastbeitrag von Johannes Hartl


Augsburg (kath.net/Gebetshaus Augsburg) „Nichts anmaßender, als wenn MÄNNER Frauen sagen, dass sie nicht abtreiben sollen. Männer können sich ja aus dem Staub machen, wenn die Freundin schwanger ist, die Verantwortung bleibt bei der Frau.“ Dieses feministische Argument ist gewichtig. Doch was folgt daraus?

Erstmal ist es einfach wahr: es ist zum Himmel schreiendes Unrecht. Extrem oft machen Männer sich über Verhütung keine Gedanken und extrem oft verlassen Männer ihre schwangeren Frauen oder jungen Mütter. Auf Last und Verantwortung bleiben größtenteils die Frauen sitzen.

Wir brauchen optimale soziale Unterstützung und gesellschaftlich höchste Hochachtung für alleinerziehende Mütter. Es ist heldenhaft, in der heutigen Zeit Kinder groß zu ziehen. Und das als Single zu tun, ist nochmal unendlich schwieriger.


Natürlich kann man jetzt sagen: deshalb muss eine Frau auch entscheiden können, ob sie ein Kind abtreiben lassen will oder nicht. Man könnte aber auch viel tiefer fragen und den Finger in die Wunde legen:

Wie kann es sein, dass wir so tun, als hätte Sex keine Konsequenzen und zöge keine Verantwortung mit sich? Hey, wir predigen medial überall, dass Sex einfach nur was ist, was Spaß macht und jeder darf wie wann und mit wem er/sie will.

Und wenn Männer dann genau so handeln und sich einfach einen Dreck scheren um die Tatsache, dass sie gerade Vater geworden sind, dann ist die Empörung über so viel Verantwortungslosigkeit groß.

Und es ist wirklich Unrecht, dass diese Verantwortung dann einzig und allein auf die schwangere Frau abgewälzt wird. Doch man könnte auch einfach mal sagen, dass die Art und Weise wie wir gesellschaftlich über Sex denken, einfach genau solches Verhalten produziert.

Wenn Mann und Frau miteinander schlafen, dann werden sie möglicherweise Eltern eines gemeinsamen Kindes. Sorry, aber das weiß fast jedes Kind. Kein Verhütungsmittel der Welt ist unfehlbar. Deshalb ist die entscheidende Frage: soll er/sie Vater/Mutter meines Kindes werden?

Und wenn nein: schlafe nicht mit ihm oder ihr! So einfach ist das. Bist Du bereit Vater oder Mutter zu werden? Wenn nein: hab keinen Sex! Alles andere ist einfach unreif und im Letzten unverantwortlich.

Wann werden wir anfangen, jungen Menschen wieder zu sagen, dass Sex absolut besonders ist und untrennbar von Elternschaft ist? Oder ist diese Wahrheit zu unbequem?

Über Abtreibung zu reden, ohne von der strukturellen Ungerechtigkeit Frauen gegenüber zu reden, greift zu kurz. Auch bei der Rente gilt: Frauen, die wegen ihren Kindern zuhause bleiben, sind am Schluss die Dummen. Doch ohne Mütter erübrigt sich der Staat schnell von selbst.

(Ich weiß, den Fall Vergewaltigung habe ich jetzt nicht angesprochen, er spielt statistisch bei der Abtreibungsfrage meines Wissens aber keine große Rolle.)

Dr. Johannes Hartl/Gebetshaus Augsburg - Kinder zu bekommen ist wunderbar! - 90 Sekunden Hardfacts


Foto oben (c) Gebetshaus Augsburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebetshaus Augsburg

  1. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  2. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  3. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  4. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  5. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  6. „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“
  7. "Finde heraus wie Gott ist und sag ihm das. Bleib nicht nur stehen beim Denken"
  8. „Freude – Das gigantische Geheimnis des Christen“
  9. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  10. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  7. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  8. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  9. "Für kein Geld der Welt"
  10. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  11. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  14. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  15. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz