SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
- Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
- AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
- „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
- Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
- USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
- Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
- Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
- Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
- Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
- „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
- Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
- Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
| 
Hartl: Unser schizophrenes Verhältnis zum Tod im Frühjahr 20203. April 2020 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Einerseits stehe wegen Corona eine ganze Gesellschaft still, um überwiegend ältere Menschen vor dem Tod zu bewahren. Andererseits komme die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, dass Beihilfe zum Selbstmord gewerbsmäßig betrieben werden dürfe. Augsburg (kath.net/pl) Unser Verhältnis zum Tod sei im Frühjahr 2020 schizophren. Das stellt der Augsburger Theologe und Gebetshausleiter Johannes Hartl auf Twitter fest. Einerseits stehe eine ganze Gesellschaft still, um überwiegend ältere Menschen vor dem Tod zu bewahren. Doch andererseits komme genau in diesem Frühjahr 2020 die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, wonach Beihilfe zum Selbstmord gewerbsmäßig betrieben werden dürfen, geradezu als Menschenrecht. Auf den Einwand, dass man den Unterschied in der Freiwilligkeit sehen müsse, antwortet Hartl: Keineswegs. In der Coronakrise agiert der Staat mit starker Hand zum Schutz des Lebens auch gegen den freien Willen der Bürger. Gut so. Er wünsche sich das jetzt auch parallel bei geschäftsmäßigem Selbstmord. Der Staat schütze das Leben seiner Bürger auch in anderen Bereichen durch Gesetze und Verbote. So ist das Anschnallen im Auto Pflicht und gewisse Substanzen verboten...
In einem anderen Twittereintrag kritisierte er außerdem: Während die ganze Gesellschaft stillsteht, um die Schwächsten vor vorzeitigem Tod zu schützen, treibt die Abtreibungslobby die brennende Sorge um, wie auch in dieser Situation sichergestellt werden kann, dass das Töten von Babys im Mutterleib weiter reibungslos abläuft.
Archivfoto Johannes Hartl

Archivfoto Hartl © Gebetshaus Augsburg

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuGebetshaus Augsburg- Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
- "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
- "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
- „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“
- "Finde heraus wie Gott ist und sag ihm das. Bleib nicht nur stehen beim Denken"
- „Freude – Das gigantische Geheimnis des Christen“
- Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
- Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
| 






Top-15meist-gelesen- Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
- „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
- Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
- Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
- USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
- Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
- War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
- „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
- Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
- Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
- Apostolisch und nix anderes
- Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
- Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
- "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
- „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
|