22 Oktober 2018, 10:00
Ehe für alle und Politiker ohne Rückgrat
 
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"Ehe für alle ist wie der Beschluss, dass zwei Hosen ab sofort ein Anzug sind" - Klartext von Bischof Andreas Laun über die "Ehe für Alle"

Salzburg (kath.net)
„Wir denken nach über die Ehe für alle“, sagen Politiker drohend. Über etwas, was nicht möglich ist, sollte man nicht einmal nachdenken, sagt der Hausverstand. Ich mache einen Vorschlag: Sollte man nicht nachdenken, den Mond auch Sonne zu nennen, damit er nicht länger diskriminiert wird und sein Licht heller wird? Oder nachdenken darüber, ob man Benzin nicht mit Wasser strecken könnte? Warum denn nicht? Vielleicht gibt es endlich einen Beschluss der Umweltbehörde oder gleich der Regierung, dass man Benzin mit Wasser mischen kann und soll, vor allem, weil das Fahren mit dem Auto dann billiger wird, die Abgase umweltfreundlicher sind und das Wasser nicht weiter diskriminiert wird. Wie soll das gehen? Na ja, wenn es die Regierung mit Mehrheit beschließt, dann geht in einer Demokratie doch alles, oder? Aber die Wissenschaft sagt nein und auch die Erfahrung, dass es nicht geht! Was soll das heißen? Das ist rechtspopulistisch gedacht!

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In einer Meinungsumfrage bejahte die Mehrheit das Projekt, und die Regierung ist demokratisch und daher sicher auch dafür, auch wegen der nächsten Wahlen. Na also, Gottes-Gesetze oder Naturgesetze hin oder her, gültig sind immer nur unsere Gesetze, von uns Menschen gemacht und darum muss es gehen. also geht es. Was sagt die Kirche? Nichts, dafür ist sie nicht zuständig. Von ihr würden wir uns ohnehin nichts sagen lassen.

Richtig, aber die Naturgesetze stammen von Gott. Wir lassen uns von keiner Religion mit ihren Mythen etwas vorschreiben. Wir machen mit der Erde und darum auch mit uns selbst alles, was wir nur können und wollen. So wie wir Ehe für alle beschließen werden, können wir auch das! Benzin mit Wasser gemischt, billig und umweltfreundlich. Nur zu, es geht ohne Gott ohnehin alles und auch ohne Hirn. Ehe für alle ist wie der Beschluss, dass zwei Hosen ab sofort ein Anzug sind, schrieb ein Journalist. Recht hat er.

Vielleicht gelingt es doch noch, die Partei, die „Ehe für alle“ durchbringen will, zum Denken zu bringen. Und erinnert sie daran, dass Mut eine Kardinaltugend der Politiker sein sollte. Politiker ohne Rückgrat haben schon genug Schaden angerichtet auch in jüngster Geschichte!

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