Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Schneller umgefallen als Dominosteine
  2. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  3. Katholische Kirche wird zum verlängerten Arm staatlicher Gesundheitspolitik!
  4. Erzbistum Köln lässt Website der Katholische Hochschulgemeinde sperren!
  5. "Liebe Bischöfe, warum muss die Tür bei einer Messe zugesperrt werden?"
  6. Churer Domkapitel lehnte Dreierliste von Papst Franziskus ab
  7. Deutschland: Jeder Sechste glaubt an die Existenz der Hölle
  8. Deutschland: Kirchen als #covid-Impfzentren?
  9. Essener Bischof Overbeck zu Missbrauchsvertuschung: „Ja, ich habe Schuld auf mich geladen“
  10. Belgrader Patriarch Irinej I. an Covid-19 gestorben
  11. Jüngster US-Abgeordneter spricht über Bekehrung von Moslems und Juden
  12. Die Jungfrau Maria – die betende Frau
  13. „Es ist eine glaubensferne Ideologie, wenn das ZdK in eine Pressure-Group umgeformt werden soll“
  14. Allein den Betern kann es noch gelingen
  15. Islamismus hat seine Wurzeln in der islamischen Geschichte und Theologie

Ist es Zeit für Papst Franziskus zurückzutreten?

5. September 2018 in Kommentar, 53 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wenn die brisanten Behauptungen eines Erzbischofs gerechtfertigt sind, dann muss das jetzige Papstamt zu Ende gehen. Von Robert P. George / Wallstreet Journal


USA (kath.net)
Vor kurzem hat die ganze Welt erfahren, dass Erzbischof Theodore McCarrick Seminaristen sexuell belästigt und verführt, und sogar Kinder geschändet hat. Fassungslose und wütende Katholiken fragen wie es sein kann, dass die Kirchenführer es versäumt haben seinen jahrzentelangen Taten Einhalt zu gebieten. Am Samstag dann, kam eine vermeintliche Antwort. Erzbischof Carlo Maria Viganò veröffentlichte einen „Bericht“, in dem er mehrere Kirchenführer – darunter Papst Franziskus – beschuldigt Erzbischof McCarrick, der auch Kardinal war, zu viel Einfluss gewährt zu haben, obwohl seine bösen Taten bekannt waren. Erzbischof Viganò, ehemaliger päpstlicher Nuntius (oder Botschafter) in den USA, hat den Papst aufgefordert zurückzutreten.

Viele Katholiken sind einverstanden, dass der Papst zurücktreten müsse, falls die Anschuldigungen stimmen sollten. Was wusste der Papst über die McCarrick-Affäre und ab wann wusste er davon?

Nach Erzbischof Viganò, hat Papst Benedikt XVI Kardinal McCarrick befohlen das Priesterseminar, in dem er lebte, zu verlassen, sich dem stillen Gebet und der Buße zu widmen und das öffentliche Leben in der Kirche zu meiden. Erzbischof Viganò erzählt, dass für all seine öffentlichen Auftritte nach diesem Zeitpunkt, sogar während der Amtszeit von Papst Benedikt (und manchmal mit Erzbischof Viganò selbst), die Freunde des Kardinals in der römischen Kurie, mit legendär guten Beziehungen, in die andere Richtung geschaut hätten, als er die gegen die Sanktionen verstieß.

Erzbischof Viganò behauptet, dass der Nachfolger von Erzbischof McCarrick in Washington, Donald Kardinal Wuerl, schamlos lügt, wenn er erklärt, dass er nichts von der Unmoral und der Kriminalität seines Vorgängers wusste. Kardinal Wuerl bestreitet auch vehement von offizieller Seite Dokumente und Informationen über die Sanktionen gegen seinen Vorgänger erhalten zu haben. Irgendjemand sagt hier nicht die Wahrheit!


Der Bericht von Viganò enthält Zitate und Details über Daten und Meetings – aber auch Schlussfolgerungen und Unterstellungen. Skeptiker argumentieren, dass er beleidigt und verärgert ist, dass er nicht zum Kardinal gemacht wird oder dass er sich an jenen Kirchenmännern rächen möchte, die seine „konservative“ Theologie verwerfen. Andere verteidigen ihn, indem sie seine Integrität und seine Liebe für die Kirche unterstreichen.

Diese weisen auch darauf hin, dass nur weniges und auch nur Teile der Anschuldigungen von den Beschuldigten verleugnet werden.
Und doch ist die Debatte um Viganò zweitrangig. Die tatsächlichen Behauptungen seines Berichtes, die auch mit stichhaltigen Beweisen überprüft werden können, sind viel wichtiger. Ich stimme der katholischen Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten zu: Die Fragen, die Erzbischof Viganò aufwirft, „verdienen Antworten, die einzig und allein auf Beweisen beruhen“, denn „ohne diese Antworten, könnten unschuldige Männer von falschen Anschuldigungen schlecht gemacht werden und den Schuldigen würde es ermöglicht werden, die Sünden der Vergangenheit zu wiederholen“. Wir müssen die Beweise die bereits öffentlich sind, berücksichtigen und uns fragen, wie auch der Rest noch ans Licht gebracht werden kann.

Der „National Catholic Register“ hat berichtet, dass jemand aus dem nahen Umfeld von Papst Benedikt bestätigt habe, dass der zurückgetretene Pontifex sich daran erinnert, Sanktionen gegen McCarrick verhangen zu haben. Monsignore Jean-Francois Lantheaume, Ratgeber in der Nuntiatur unter Viganò, hat der Katholischen Nachrichtenagentur mitgeteilt, dass „Viganò die Wahrheit sagt, sonst nichts!“.

Erzbischof Viganò hat außerdem erklärt, dass Monsignore Lantheaume bereit sei zu bezeugen, dass sein Vorgänger in der Nuntiatur, die Sanktionen von Papst Benedikt an Kardinal McCarrick übermittelt habe. In seinem Bericht stellt Viganò stellt fest, dass „alle Memos, Briefe und anderen Dokumente, die hier erwähnt werden, im Staatssekretariat des Heiligen Stuhls oder in der apostolischen Nuntiatur in Washington, DC liegen“.

Mehrere Dokumente könnten ein für alle Mal klären wer lügt:

• der Bericht des ehemaligen Nuntius Gabriel Montalvo aus dem Jahre 2009, in dem er den Vatikan von den Vergehen von Kardinal McCarrick in den 1980er und 1990er Jahren in Kenntnis setzt

• die an den Vatikan gerichteten Memos von Erzbischof Viganò aus den Jahren 2006 und 2008 bezüglich dieses Themas

• und die Anweisungen von Papst Benedikt an den Staatssekretär, die Sanktionen zu verhängen.

Die Briefe vom Vatikan an die Nuntiatur, vom Vatikan an Kardinal Wuerl und von einem Angestellten des Vatikans an Erzbischof Viganò bezüglich der Sanktionen, wären ebenso von Interesse.

Es sollte auch ermittelt werden, ob Erzbischof Viganò am 23. Juni 2013 Papst Franziskus zwischen der Morgenmesse und dem Mittagsangelus getroffen hat. Denn zu diesem Zeitpunkt, behauptet er, den Papst von der Akte McCarrick unterrichtet zu haben. Auch diese Akte sollte öffentlich gemacht werden.

Jegliches Material, dass aufzeigt, dass der Papst etwas von den Sanktionen gegen McCarrick vor dem Treffen am 19.Juni 2013 wusste, wäre entscheidend. Der Bericht von Erzbischof Viganò enthält keine klaren Aussagen darüber, ob Papst Franziskus die Sanktionen „aufgehoben“ hat, auch wenn einige Berichte dies behaupten. Aber er sagt, dass Papst Franziskus seit zumindest Ende 2013 von einer Akte wusste, in der schwere sexuelle Vergehen genau beschrieben werden.

Wenn der Papst von dieser Akte wusste und den Kardinal trotzdem ermächtigt hat, fünf Jahre lang die Kirche zu repräsentieren und zu beeinflussen, dann gibt es die größten Zweifel an der Zukunft des Pontifex.

Papst Franziskus hat Reportern am Sonntag mitgeteilt, dass er kein Wort zu den Behauptungen von Erzbischof Viganò sagen würde. Er fügte hinzu, dass sie selbst eine Entscheidung treffen müssten. Das ist nur möglich, wenn der Papst den Kirchenführern in allen Ämtern, in denen sich einschlägige Dokumente befinden, anordnet, diese zu veröffentlichen. Dann werden wir die Wahrheit kennen.

Der Artikel erschien ursprünglich im Wallstreet Journal. Copyright der Übersetzung by kath.net, Übersetzung durch Stefanie Schelch

Robert P. George ist Professor für Rechtssprechung an der Princton Universität und Gastdozent an der juristischen Fakultät von Harvard. Er war Berater von 3 US-Präsidenten und gilt als einer der wichtigsten Laienkatholiken der USA.

Foto: (c) Wikipedia; Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Geroni 7. September 2018 
 

Heilige Messe

und Eucharistie soll der Stärkung dienen im christlichen Leben.
Wenn ich das aus Mißtrauen oder aus Angst vor einer Eine-Welt-Religion (wobei ich nur vermuten kann, was das genau sein soll) beginne zu meiden, hat sich etwas zwischen Christus und mich geschoben.
Ein Priester hat mal gesagt, dass das genau die Angriffe des Bösen sind - etwas zwischen uns und Christus zu stellen- und dann ist es der beste Weg, es erst recht zu tun. Erst recht mehr beten, erst recht öfter zur Kommunion gehen. Hartnäckig sein im Glauben.
Ich kenne diese Hindernisse selber, deshalb erwähne ich es hier.


3

0
 
 griasdigott 7. September 2018 

@Kirchental

@Kirchentag - mir geht es wie Ihnen. Lieber fahre ich etwas weiter! Es kann ja auch unmöglich angehen, dass ein Verbrecher am Altar steht! Das ist nicht im Sinne unseres Herren Jesus Christus!
Man hört doch oft in der Predigt, dass wir alle eine befleckte Weste hätten, die immer wieder der Reinigung bedürfe. Stimmt schon, aber man muss schon unterscheiden zwischen lässliche Sünden und Totsünden!

Mittlerweile bin ich so weit, dass ich eh nur noch am Sonntag in die Hl. Messe gehe. Mehr halte ich nicht mehr aus. Über die Predigt wird ja auch versucht, ständig das Resettlement als positiv darzustellen, neuerdings sind wir auch gar kein Volk mehr.

Es gibt gut ausgebildete Laien, konservativ, die Jesus Christus lieben und unter schwersten Bedingungen versuchen im Weinberg des Herrn mitzuarbeiten. Der Großteil des Klerus versucht alles, diese mutlos zu machen. Da wird einem gesagt, das brauchen wir nicht.

Warum? Man will eine andere Kirche-
One World Religion!


5

0
 
 Kirchental 7. September 2018 

@hape

Ja - diese Krise wird zur Nagelprobe für die Kirche!

In jeder Hinsicht.

Aber ich fahre ehrlich gesagt lieber drei oder vier Pfarreien weiter zur Heiligen Messe, als eine Verbrecher als Zelebrieren zu haben!

Die Frage wird nur sein, ob das nicht - wie sie andeuten - die Schleusen Richtung probati öffnet.

Nach meiner Information ist die Pfarreiführung durch Laien in München Freising kein reiner Versuch mehr, sondern bereits offizielle Linie der Diözese?


2

0
 
 hape 7. September 2018 

@Herr Lehmann

Gut gebrüllt, Löwe. So hieß das damals in der Augsburger Puppenkiste. Das waren noch Zeiten!

Wer A sagt, muss aber auch B sagen. Und das heißt in diesem Falle, dass der laisierte Priestertäter wegen des Priestermangels möglicherweise gar nicht mehr ersetzt werden kann. Die betroffene Gemeinde müsste damit rechnen, dass die Seelsorge zum erliegen kommt, insbesondere das Beichten und Hl. Messen ausfallen werden.

Spätestens dann aber wird sich zeigen, wie ernst die Kirche noch ihre eigene Lehre nimmt. Insbesondere wie ernst sie noch das Weihesakrament nimmt. In München-Freising laufen ja schon heute Versuche, die Gemeindeführung in die Hand von Laien zu geben. Und als Jesuit folgt Papst Franziskus sicher auch der Vorgabe seines Generaloberen Arturo Sosa Abascal, der Jesus "neu interpretieren" will (kathpedia).

Insofern könnte die Laisierung zumindest vorübergehend der von der "St. Gallen-Mafia" und Co. angestrebten modernisierten Lehre in die Hände spielen. – Wir werden sehen.


0

0
 
 Herr Lehmann 6. September 2018 

Unverzügliche Laisierung!

Ein Bischof oder Priester, der sich sexuell an Menschen vergeht, muss unverzüglich laisiert werden, er muss vom Priesteramt Christi abgeschnitten werden.


5

0
 
 phillip 6. September 2018 
 

Deutsche Sprache, schwere Sprache, nicht wahr myschkin

Wenn Sie den Schaum ablegen, dann könnten Sie erkennen, dass ich bis an die Grenzen einer Insinuierung, aber nicht ohne deren Überschreitung, nur einzig mit der Aussage, der von Bergoglio protegierten, homosexuellen und pädophilen, zeitgeistlichen Vertuschungsmafia ist durchaus zuzutrauen, seinerzeit gegen PBXVI auch einen entsprechenden Druck ausgeübt und ihn zur Resignation veranlasst zu haben, heranreiche. Der Kern einer Feststellung liegt lediglich beim ersten Satz meines Postings, wonach ich die Ansicht Hans Josefs bestätige und darauf hinweise, dass der Rechtsbestand des Can 332 § 2 CIC, auch für PBXVI Geltung hat und der - nicht von mir geäußerten - Ansicht, BXVI sei immer noch rechtmäßiger und sohin Bergoglio unrechtmäßiger Papst, nicht ohne schlüssigen Beweis, dass die genannten Voraussetzungen 2013 tatsächlich vorgelegen seien – nicht abschließend entgegentreten werden könne. Meine Ansicht, was Sie davon und PF für sakrosankt halten ist mir - grob gesprochen - wurscht!


7

0
 
 myschkin 6. September 2018 
 

@Bernhard Joseph

Keine Ahnung, was Sie sehen. Ich gehe davon aus, dass Kardinäle keine Naivlinge, sondern hoch gebildete Leute sind, die die Kirche weit, weit besser kennen als z. B. ich. Die Kardinäle haben sich zu wenigstens zwei Dritteln für diesen Papst entschieden, sonst wäre er's ja nicht geworden. Den Eminenzen zu unterstellen, sie hätten aufgrund von Fehlinformationen ihre Entscheidungen getroffen, halte ich für abwegig. Schließlich war Papst Franziskus vor seiner Wahl im Kardinalskollegium ja kein Unbekannter. Bereits im vorausgegangenen Konklave - so heißt es - sei er kein Noname gewesen. Kurzum, Sie und ich und andere hätten uns möglicherweise darüber gefreut, wenn ein anderer zum Papst gewählt worden wäre. Aber die Verfahrensabläufe sind nun einmal wie sie sind. Und wir Katholiken haben Papstwahlen zu akzeptieren. Wer sie infragestellt, will eine Kirche, die nicht mehr römisch-katholisch ist.


1

0
 
 Bernhard Joseph 6. September 2018 
 

@myschkin - "Sich übers Kardinalskollegium und das Konklave zu erheben"

Die Wahl Bergolios war im Rückblick sicher mehr als unglücklich, um nicht zu sagen, eine Katastrophe und in menschlichen Charakterschwächen eines Teils - Stichwort St.Gallen Mafia - des Kardinalskollegiums begründet. Einem Teil des Kardinalskollegiums ging es wohl darum, um jeden Preis seinen Kandidaten durchzusetzen, der den ersehnten "Reformkurs" (=Relativismus) endlich in die Wege leitet. Wie zu lesen ist, wurde das Kardinalskollegium nicht ausreichend vor der Wahl über mögliche Charakterdefizite Bergolios bezüglich Wahrnehmung von sexuellem Missbrauch und seiner Vertuschung in der Kirche informiert, im Gegenteil, es wurde scheinbar suggeriert, dass es in Argentinien einen solchen Missbrauch gar nicht gegeben habe. Damit steht nun einmal fest, dass die Wahl unter sehr fragwürdigen Voraussetzungen stattgefunden hat und lediglich einer Sankt Gallen Mafia würdig war. Ein ganzes Kardinalskollegium hinters Licht zu führen, ist schließlich keine Kleinigkeit oder sehe ich das falsch?


11

0
 
 lesa 6. September 2018 

Wenn sie sich bekehren

Besonders aufgefallen an diesem gänzlich sachlichen Artikel: "Die Fragen, die Erzbischof Viganò aufwirft, „verdienen Antworten, die einzig und allein auf Beweisen beruhen“, denn „ohne diese Antworten, könnten unschuldige Männer von falschen Anschuldigungen schlecht gemacht werden und den Schuldigen würde es ermöglicht werden, die Sünden der Vergangenheit zu wiederholen“.
@hape: Ja, "Fehler zugeben, umkehren … ist der Weg des Evangeliums, auch für Päpste. Umkehren müssen wir alle. Große Teile der Kirche sind auf Irrwegen unterwegs. Vorbild, besonders auch für die Hirten: "Die junge Kirche ließ sich durch den heidnischen Materialismus nicht beeinflussen. Sie schenkte uns ihre Märtyrer." Abkehr von Hegel u. Konsorten, von den vielen Verführern und falschen Propheten, entschiedene Rückkehr zum Wort Gottes.
Die Mutter Gottes in La Salette: "Wenn sie sich bekehren, werden Steine u. Felsen zu Getreidehaufen".


2

0
 
 myschkin 6. September 2018 
 

Wenn ein Kommentator

wie @phillip insinuiert, der Rücktritt Papst Benedikts sei unter Druck erfolgt und die Wahl seines Nachfolgers sei deshalb ungültig, dann ist aufgrund solcher Anhäufung von verschwörungstheoretischen Unwahrheiten und Unsinn vehement zu widersprechen. War denn der Kommentator beim Konklave dabei? Wohl eher nicht. Sich übers Kardinalskollegium und das Konklave zu erheben, bloß weil jemandem die getroffene Entscheidung nicht passt, zeugt von Überheblichkeit.

Ob man den jetzigen Papst mag oder nicht, ist eine ganz private Sache. Mir z. B. steht er weit ferner als seine Vorgänger. Aber die Rechtmäßigkeit seiner Wahl steht außer Frage.


1

0
 
 Bernhard Joseph 6. September 2018 
 

@KurtK - Sie haben sich also als ehrlicher Mann bisher mit Kommentaren zurückgehalten,

müssen jetzt aber gegen die Hetzer gegen den Papst hier im Forum aufstehen!

Leider geht es in der Kirche derzeit nicht drunter und drüber wie in manchem Großkonzern, sondern in der Kirche wurden Verbrechen(!) systematisch begangen und die Verbrecher noch protegiert und vor Sanktionen geschützt.

In einem Konzern ermittelte da in jedem Fall die Staatsanwaltschaft und nähme auch den CEO nicht aus.

Soviel zu ihrem unpassenden Vergleich.

Die richtige Antwort auf Ihre Diffamierung hat Ihnen ja @Rudolf-Michael gegeben. Mich erstaunt immer wieder, wie leicht die Bergolio Fans jegliche moralischen Maßstäbe fallen lassen und sich flugs ins rein Formale zurückziehen. Die Verbrechen spielen dann in der Beurteilung keine Rolle mehr und die Opfer schon gar nicht. Empörung gilt dann nicht mehr den verbrecherischen Taten, sondern denen, die sie anklagen. So sieht heute die Aufarbeitung von Missbrauch in progressiven Kirchenkreisen aus.

Sehr traurig!


14

0
 
 hape 6. September 2018 

ecclesia semper reformanda -5-

Fortsetzung von 4
–––
Welcher Katholik wollte selbst einem gefallenen Papst verwehren, im Sinne von ecclesia semper reformanda umzukehren, wieder aufzustehen und als erster Diener des Wortes Gottes zu handeln?

Nein. Ich meine, Papst Franziskus sollte nicht zurücktreten. Stattdessen sollte er umkehren und endlich so handeln, wie es der Würde des Petrusamtes entspricht. Dies würde der Welt glaubhaft vor Augen führen, dass keine noch so große Schuld für unseren Vater im Himmel zu groß wäre, als dass er diese nicht vergeben könnte.

–––
Ende


6

0
 
 hape 6. September 2018 

ecclesia semper reformanda -4-

Fortsetzung von 3
–––
„Gott hat die Versammlung derer, die zu Christus als dem Urheber des Heils und dem Ursprung der Einheit und des Friedens glaubend aufschauen, als seine Kirche zusammengerufen und gestiftet, damit sie allen und jedem das sichtbare Sakrament dieser heilbringenden Einheit sei. Bestimmt zur Verbreitung über alle Länder, tritt sie in die menschliche Geschichte ein und übersteigt doch zugleich Zeiten und Grenzen der Völker. Auf ihrem Weg durch Prüfungen und Trübsal wird die Kirche durch die Kraft der ihr vom Herrn verheißenen Gnade Gottes gestärkt, damit sie in der Schwachheit des Fleisches nicht abfalle von der vollkommenen Treue, sondern die würdige Braut ihres Herrn verbleibe und unter der Wirksamkeit des Heiligen Geistes nicht aufhöre, sich selbst zu erneuern, bis sie durch das Kreuz zum Lichte gelangt, das keinen Untergang kennt.“ (LG Nr. 9) –

–––
Fortsetzung folgt


5

0
 
 hape 6. September 2018 

ecclesia semper reformanda -3-

Fortsetzung von 2
–––
Man bedenke auch, wie wichtig in jenen Tagen die dreifache Verleugnung des Herrn durch Kephas war. Zum einen für sein persönliches Heil, zum anderen für den Heilsplan, den Gott für seine Kirche vorbereitet hatte. Hört man nicht auch heute schon ganz deutlich die Frage des Herrn: „Quo vadis?“ – Wohin gehst Du, Petrus? – Hatte nicht gerade das mehrfache schmähliche Scheitern den Simon Barjona überhaupt erst erkennen lassen, was es wirklich heißt, der Kephas des Herrn zu sein? Der Felsen, auf den der Herr seine Kirche baut. Jene Kirche eben, von der Jesus verheißen hat, dass sie die Mächte der Unterwelt niemals überwältigen werden? (Mt 16,18) – Sollte man nicht auch dem Nachfolger des Kephas solche tiefe Erkenntnis des göttlichen Willens zutrauen? Auch wenn er in Sachen Vertuschung tatsächlich gesündigt haben sollte?

–––
Fortsetzung folgt


5

0
 
 hape 6. September 2018 

ecclesia semper reformanda -2-

Fortsetzung von 1
–––

„Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ (Lk 1,38) – Diese Demut Mariens wäre die richtige Haltung. Demut wäre die Medizin zum Gift des Stolzes. Deshalb meine ich, es wäre viel überzeugender und würde gerade einem Papst gut zu Gesicht stehen, wenn er einen Fehltritt erst einmal demütig bereuen und dann umkehren würde. So, wie es die Gerechtigkeit Gottes auch von jedem anderen Sünder verlangt. Der Papst könnte so Vorbild auf dem Weg der Heiligkeit werden. Wäre es denn wirklich ausgeschlossen, dass ein reumütiger Papst, im Stand der heilig machenden Gnade, entschlossen reinen Tisch machen könnte? Wie hell würde die wirkliche Reformfähigkeit der Kirche aufleuchten, würde ein päspstlcher Sünder wieder zu einem wahrhaften und glaubwürdigen Diener des Wortes verwandelt? Wäre das nicht viel eher der Wille Gottes als ein Rücktritt des Papstes?

–––
Fortsetzung folgt


5

0
 
 hape 6. September 2018 

ecclesia semper reformanda -1-

Die alles entscheidende Frage ist immer noch, ob die Vorwürfe von Viganò wahr sind oder nicht. Falls Viganò die Wahrheit sagt, dann wäre Papst Franziskus der Vertuschung von Unzucht in der Hierarchie überführt. Er hätte sich des Petrusamtes als unwürdig erwiesen und zugleich das Petrusamt als solches schwer beschädigt.

Aber könnte ein Rücktritt die verlorene Würde von Person und Amt wiederherstellen? Ich denke nein. Denn der Rücktritt wäre ein Triumph der Selbstgerechtigkeit. Er wäre die Kapitulation vor dem Fürsten der Welt. Der hat immer ein Interesse daran, dass wir stolz über uns selbst verfügen, weil wir uns damit der Hingabe an Gott entziehen. Nun ist der Papst aber der erste Diener des Wortes, des göttlichen Logos. Diese Dienerschaft aber und selbstgerechter Stolz schließen einander aus. Giftiger Stolz entspricht niemals dem Heilswillen Gottes! – Niemals!

–––
Fortsetzung folgt


5

0
 
 Tonika 6. September 2018 
 

Die Empörung von Franziskus-Fans nicht angebracht angesichts der Sachlage.

Lächerlich, erbämlich und dreist wie die Franziskus- Verteidiger den Papst als verfolgte Unschuld hinstellen und Vigano und alle, die den Dreck nicht mehr tolerieren können und wollen, die die Nase voll von Vertuschungen und Förderung von schweren Sünden in der Kirche haben, als die Bösen und Hetzer diskreditieren. Gott lässt sich nicht spotten, weder von Franziskus noch von seinen Verteidigern, die falsche Barmherzigkeit, falsches Vergebungsautomatismus für die Zementierung von Unrecht missbrauchen.


14

0
 
 Tonika 6. September 2018 
 

Franziskus sprach sich explizit für Rücktritt von Päpsten aus.

"Vielleicht gefällt das einigen Theologen nicht, aber ich denke, dass der emeritierte Papst (Benedikt XVI.) keine Ausnahme ist, sondern nur nach vielen Jahrhunderten der erste", sagte Franziskus (77), wie Radio Vatikan am Dienstag berichtete.

"Ich würde das Gleiche tun, Papst Benedikt hat eine Tür geöffnet", erklärte er zu dem Schritt seines Vorgängers Joseph Ratzinger.

Franziskus findet den Rücktritt von einem Papst gut und schließt es für sich nicht aus. Also warum die Empörung, wenn vom Papst jetzt der Rücktritt verlangt wird?


15

0
 
 Rudolf-Michael 5. September 2018 
 

@Kurt K: Bitte ersparen Sie uns diesen antidemokratischen BRD-Neusprech! Die Deutschen haben sich

historisch den Ruf erworben, in ihrer Mentalität einem Totalitarismus zuzuneigen, der Andersdenkende diffamiert. Wenn ein Deutscher heute einen Kritiker mundtot machen will, dann nennt er ihn einfach einen "Hetzer". Kritik an Herrschenden heißt ihn anderen Ländern demokratische Opposition, in der BRD nennt das Establishment und seine Leute Kritiker "Hetzer", und schon stehen die Kritiker im Geruch, etwas Verbotenes zu tun.
Der linke Nazigegner Kurt Tucholsky: "In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht." Bitte als Hinweis auf den deutschen Totalitarismus und auf Demokratieunfähigkeit generell lesen, nicht nur bezogen auf die rechtsfaschistische Variante des Totalitarismus'.
Es ist absolut scheinheilig, vorzugeben, von der Missbrauchsvertuschung in der Kirche "angewidert" zu sein, und gleichzeitig zu behaupten, dass Kritik am Papst ebenso "widerlich" und "Hetze" (also der deutsche Code für "zu verbieten") sei.


12

0
 
 Hans Josef Stein 5. September 2018 

@ phillip

Ihre ganzen Vermutungen sind das was sie sind. Vermutungen ohne Beweise. Mit Vermutungen kann man quasi alles in die Welt setzen. Jeder über jeden. Jeder gegen jeden. Zu was taugen solche Vermutungen?


2

0
 
 phillip 5. September 2018 
 

Rücktritt eines Papstes

Was Hans Josef zum rechtmäßigen Rücktritt eines Papstes feststellt, entspricht mE wohl ganz dem - dürftigen - Rechtsbestand des Can 332 § 2 CIC, doch vergisst er, dass genau diese Bestimmung auch für PBXVI Geltung hat und der Ansicht, BXVI sei immer noch rechtmäßiger und sohin Bergoglio unrechtmäßiger Papst, nicht ohne schlüssigen Beweis, dass die genannten Voraussetzungen 2013 tatsächlich vorgelegen seien – nicht abschließend entgegentreten werden könne; der von Bergoglio protegierten, homosexuellen und pädophilen, zeitgeistlichen Vertuschungsmafia ist durchaus zuzutrauen, seinerzeit gegen PBXVI auch einen entsprechenden Druck ausgeübt und ihn zur Resignation veranlasst hat. Ist Bergoglio aus diesem Grund unrechtmäßiger Papst? Ist er wegen unzulässiger Manipulationen vor dem Konklave und während des Konklaves rechtmäßig gewählt? Ist er infolge Begünstigung und Verbreitung von Häresien seiner Jurisdiktionsgewalt verlustig geworden und damit eo ipso sein Papstamt erloschen?


10

0
 
 Hans Josef Stein 5. September 2018 

@ Padre 14.9

Ich bin der festen Überzeugung, das der Heilige Vater das tut, was getan werden muß. Das wird wohl nicht immer das sein was alle Welt von ihm erwartet. Deshalb sind wir ja auch keine Päpste. Wie würden wir wohl handeln im Überschwang der Gefühle? Und der Enttäuschung?Und des Ekels und Entsetzen über soviele Verbrechen? Die von Gottgeweihten begangen wurden und werden? Den Nächsten lieben wie sich selbst, bedeutet auch diesem Verzeihen, wie man selbst seine Sünden verziehen bekommt. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern! Vielleicht hilft es auch, an unsere schwersten eigenen Sünden zu denken, die wir vor den Herrn gebracht haben und der uns in seinem Blute gereinigt hat in seinem Erbarmen um wieder demütig zu werden und andere nicht zu richten?


3

0
 
 Lorenz2 5. September 2018 
 

Veränderungen

Es ist in diesem Thread vielleicht nicht ganz passend, aber dennoch ist das, was Bischof Genn heute gesagt hat, nicht ganz uninteressant.
Endlich einer ,der die Opfer des Missbrauchs in den Focus stellt.

https://www.domradio.de/video/bischof-genn-fordert-abschied-von-klerikalismus

Ja, Veränderungen sind notwendig.


5

0
 
 KurtK 5. September 2018 
 

Langsam...

ist genug! Ich habe mich bisher mit Kommentaren zurückgehalten, weil es mich zutiefst anwidert: die Missbräuche genau so wie viele Kommentare hier im Forum, die gegen Papst Franziskus - man muss es so sagen - hetzen, unter dem Vorwand der Rechtgläubigkeit.
Nur eines: der Dammbruch erfolgte durch Papst Benedikt. Oder kann sich hier jemand vorstellen, wie 2012 irgend jemand ernsthaft den Rücktritt des Papstes hätte fordern können, als sei dieser ein CEO, in dessen Firma es drunter und drüber geht oder ein Politiker, der sich unglaubwürdig macht?


3

0
 
 padre14.9. 5. September 2018 

"Dann werden wir die Wahrheit kennen. "

guter Beitrag, danke für die gelungene Übersetzung.
Aufklärung tut not. Unser Hirte muß handeln, sonst verlaüft sich die Herde immer weiter. Franziscus tu es !


8

0
 
 Hans Josef Stein 5. September 2018 

Der Rücktritt eines Papstes

unter dem Druck irgendwelcher Öffentlichkeitwäre meiner Überzeugung nach sowieso ungültig, da zur Rechtmäßigkeit eines Papstrücktrittes der absolute freie Wille des jeweiligen Papstes gehört. Der so ausgeübte Druck auf den Heiligen Vater würde ihm den freien Willen nehmen. Wir sollten stattdessen für alle beten und uns selbst im Gebet an den Herrn nicht vergessen, wo wir selber versagt haben.


2

0
 
 Kurti 5. September 2018 
 

Hat nicht der Papst immer gesagt in Argentinien

habe es keinen Mißbrauch gegeben?

https://www.deutschlandfunk.de/argentinien-bergoglios-schweigen.886.de.html?dram:article_id=349755


8

0
 
 Hadrianus Antonius 5. September 2018 
 

@Aegidius @Elija-Paul

Die Antwort auf der Kath.net-Frage (Artikel v. 03.09.2018 11.55) wurde gegeben: mit 100%-iger Beweiskraft : JA.
In dem damaligen Kontext 2013 war es ein obex um so jemanden wählen zu können.
Der Rest folgt noch.


4

0
 
 Roman 2505 5. September 2018 
 

5. Wahlgang

@hadrianus antonius warum darf es keinen 5. Wahlgang geben?


5

0
 
 Selene 5. September 2018 
 

Ein Rücktritt zum jetzigen Zeitpunkt

würde leider keinen echten Neuanfang bringen bei den derzeitigen Papstwählern.

Das ist aus meiner Sicht das einzige Problem beim Thema Rücktritt.


5

0
 
 Elija-Paul 5. September 2018 
 

@ Hadrianus Antonius

2. Volltreffer 05.09.2018 00.07 am MEZ
Heute Nacht, am 05.09.2018 um 00.07 (MEZ) wurde der Beweis geliefert,...

Können Sie bitte sagen, um was es konkret geht???


10

0
 
 Aegidius 5. September 2018 
 

Hadrianus Antonius, könnten Sie das etwas präziser ausführen? Das hieße ja, daß wir derzeit weder keinen rechtmäßigen (wohl aber einen recht mäßigen) Papst hätten und daß die Kardinalskreierungen seint 2013 ungültig wären, oder? Dann stünde einem neuen Konklave ohne die Herren Tobin, Cupich und Co nichts im Wege außer der faktischen Macht?


5

0
 
 Hadrianus Antonius 5. September 2018 
 

2. Volltreffer 05.09.2018 00.07 am MEZ

Heute Nacht, am 05.09.2018 um 00.07 (MEZ) wurde der Beweis geliefert, daß Bergoglio gewaltig gelogen hat betreffende sein Nicht-konfrontiertsein mit pädophilem Mißbrauch in seiner Diözese.
Diese Aussage wurde m.W. noch einmal mantrahaft direkt vor der Konklave wiederholt.
Öffentliches Lügen in einem fundamentalen, ja die Sakramentalität der Kirche direkt betreffendem Punkt.
Arglistige Täuschung des Kardinalwähler.
Non compos mentis.
Und dann entgegen den Vorschriften in einem 5. Wahlgang gewählt.
Ungültig.
Game over.+


7

0
 
 myschkin 5. September 2018 
 

In der Sache,

dass diese Skandale geahndet und aufgeklärt gehören, sind wir uns ja einig. Nicht einig sind wir mit Blick auf das Papstamt. Ich bin der Meinung, dass die Souveränität keines Papstes irgendwie in Frage gestellt werden darf. Vor allem ist es unzulässig, einen Papst zum Rücktritt zu drängen. Wäre dies statthaft oder gar erfolgreich, wäre das Papstamt plötzlich ein anderes als seit Anbeginn der Kirche, und auch die Katholische Kirche wäre von da ab eine andere. Davor kann nur gewarnt werden. Fehler, die der jetzige Amtsinhaber möglicherweise gemacht hat, können und sollen dennoch benannt werden. Das gehört zur Selbstreinigung der Kirche. Die Verantwortung für Versäumnisse und Fehler aber lastet weiter auf dem Papst selbst, und diese Bürde hat er dann eben qua Amtes zu tragen. Wenn aber sein Rücktritt in der Verfügungsgewalt von anderen als dem Inhaber des Papstamtes selbst ist, dann war es das mit der Katholischen Kirche. Nur Jesus Christus ist der Richter des Papstes - sonst niemand.


6

0
 
 Bentheim 5. September 2018 
 

Ich plädiere für einen Rücktritt in Schweigen

aus den in meinem vorausgehenden Posting angegebenen Gründen. Schweigen ist keine Lösung, aber erträglicher als Aufklärung, für die niemand zuständig ist und für die keine Verfahrensvorschriften existieren, also nur ein Tohuwabohu entstehen kann und das in Anwesenheit der Missbrauchsopfer.


4

0
 
 Bernhard Joseph 5. September 2018 
 

@myschkin - Ihre Antwort an @Rudolf-Michael

Mangelt es Ihnen an Geschichtskenntnis oder ist es der Versuch, das Sittliche (Gute) aus dem Papstamt zum Verschwinden zu bringen, um so an der Agenda des "Aggiornamento" festhalten zu können?

Als die "Renaissance-Päpste" das Papstamt durch ihre unsittliche Lebensführung schwer beschädigten und jeglicher Glaubwürdigkeit beraubten, kam es infolge zur Kirchenspaltung mit den schlimmen Folgen für den christlichen Glauben bis auf den heutigen Tag. Hätte man in der Kirche nicht schnell durch die Gegenreformation dem Papstamt wieder zu einem erträglichen Ansehen verholfen, die Katholische Kirche wäre restlos implodiert.

Das bloße Beharren auf Souveränität zerstört auf lange Sicht die Kirche, wenn die Glaubwürdigkeit und damit Autorität des Menschen auf dem Stuhle Petri fehlt bzw. sich zersetzt. Die Kirchenspaltung sollte uns da eine klare Mahnung sein!

Ihr hilfloser Versuch, den Papst vor der Forderung zu schützen,Sittlichkeit auch in seiner Person konkret zu verkörpern, geht daher fehl.


15

0
 
 wedlerg 5. September 2018 
 

@Bentheim: die Wahrheit kommt immer ans Licht

Mit der Zeit kommt immer mehr all dessen, was sie richtig zusammenfassen, weiter ans Licht. Erst wenn die Gläubigen das auch in ihrer Mehrzahl wissen und auch glauben, macht es Sinn, eine Wende einzuleiten.

Alles andere führt zu den Märchen, die wir seit hunderten Jahren kennen und die seit Vatikan II. Oberwasser hatten: die Kirche muss neu erfunden werden, muss näher an die Menschen, darf nicht leibfeindlich, imperialistisch, etc sein.

Es muss verhindert werden, dass nach diesem Pontifikat wieder die Gruppen kommen und profitieren, die sich als Erneurer sehen und in Wirklichkeit nur eine einfache Botschaft installieren wollen. Und das braucht noch etwas Zeit. Die Ahnung, dass Franziskus in die falsche Richtung wandert ist da, die Gewissheit muss bei vielen aber erst reifen.


9

0
 
 Bernhard Joseph 5. September 2018 
 

@myschkin

Mir scheint, Ihnen und anderen ist der moralische Kompass verloren gegangen.

Der Papst steht nicht über der Sittlichkeit, sondern soll sie menschlich verkörpern, gerade weil er nicht souverän im Sinne der Freiheit vom Sittlichen ist. Dies ließe sich weltlich einzig von einem politischen Diktator sagen. Ich denke nicht, dass das ein Vorbild für das Papstamt sien kann.

Gott als absoluter Souverän steht nicht gegen das Gute, sondern IST das Gute.

Es ist daher völlig absurd, für den Papst als Fels und Oberhaupt der Kirche eine Freiheut vom Sittlichen, also der Bindung an das Gute, zu postulieren, damit pervertierte sich der Sinn des Papstamtes.

Insofern wiegt der Vorwurf, der Papst könnte sich an der Vertuschung von Verbrechen(!) und Unzucht in irgendeiner Weise beteiligt haben, sehr schwer, das kann man doch beim besten Willen gar nicht bestreiten.

Wie man damit kirchenrechtlich umgeht, sollten sich die Vorwürfe voll und ganz bestätigen, ist daher ein sehr schwierige Frage.


15

0
 
 Der Gärtner 5. September 2018 

@ myschkin

Ich weiß nicht, ob Sie sich vorstellen können, wie derzeit die Stimmung bei amerikanischen Katholiken ist. Die Aufdeckung der ersten Mißbrauchsfälle war in den USA im Jahr 2002. Immer wieder kamen neue Skandale. Den Leuten reicht es einfach, wenn die Bischöfe immer wieder Aufklärung geloben, aber scheinbar nichts passiert. Ich stelle einen Artikel aus 2010 ein, der die damalige Lage ausführlich darstellt.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/sexueller-missbrauch-usa

Nun stellt sich auch noch heraus, dass einer der höchsten Repräsentanten selber Täter ist.
Ich möchte auch immer wieder daran erinnern, dass amerikanische Katholiken in einem völlig anderen Umfeld leben, als wir hier. Von Europa aus ist immer sehr schnell und sehr leicht etwas gesagt. Bitte sagen Sie doch, was wessen politische Motivation sein soll. Wer steckt Ihrer Meinung nach dahinter?


9

0
 
 Bentheim 5. September 2018 
 

@ wedlerg: "Ich bin dafür, dass dieses Pontifikat noch einige Zeit weiter macht, ...

Nur so wird am Ende alles auf den Tisch kommen, was an Verdrehungen und Umdeutungen, Skandalen und Machenschaften ..."
Dieser Papst ist ein Verschweiger schon seit Argentinien, gilt in Rom als beratungsresistent,antwortete den Dubia-Kardinälen nicht, schweigt zu EB.Viganos
Memorandum und zu allen weiteren Vorwürfen. Er wird entweder schweigend weiter amtieren oder schweigend zurücktreten. Das liegt in der psychologischen Stringenz.
Dass alles auf den Tisch komme und Aufklärung erfahre,dafür spricht bisher nichts.
Sollte es aber Aufklärung geben, müsste untersucht werden, wer die Wahrheit sagt und wer nicht. Die Meinungen darüber würden auseinandergehen und es gäbe kein Ende. Wer soll diese Untersuchungen führen? Der Papst nicht,weil er Betroffener ist. Andern braucht er sich nicht zu stellen. Mit einem Personal-Fiasko fängt es schon an. Wer entscheidet als Richter in Streitfällen?
Von wem werden die Opfer gehört? etc.
Das alles ist schlimmer als Schweigen, obwohl es keine Lösung ist


15

0
 
 myschkin 5. September 2018 
 

@Rudolf-Michael

Ich bleibe dabei: Ein Rechtsprofessor der USA hat dem Papst der Katholischen Kirche keine Vorschriften zu machen und die Bedingungen festzulegen, wann der Papst zurückzutreten hätte. Das ist eine Anmaßung. Ein Papst muss derlei Ausführungen kraft seiner von Gott verliehenen Souveränität noch nicht einmal zur Kenntnis nehmen. Er ist nur gegenüber Jesus Christus rechenschaftspflichtig, nicht aber gegenüber irgendwem aus den USA. Und gerade in unserer Zeit zeigt sich, wie wichtig es ist, die Souveränität des Papstes zu akzeptieren. Johannes Paul II wurde aufgrund seines gesundheitlichen Zustands von Feinden der Kirche zum Rücktritt gedrängt, Papst Benedikt wegen Vatileaks etc. Hätten die Päpste aller Zeiten sich von all diesen nach Rücktritten heischenden Leuten beeindrucken lassen, wäre die Katholische Kirche längst am Ende. Die Kirche hat genügend Kraft zur Selbstreinigung. Sie braucht keine Ratschläge von sonstwo.


2

0
 
 Der Gärtner 5. September 2018 

@ Bessi

Die Suchmaschine von google ist ein sehr lernfähiges Programm. Wenn ich dort "Alpen Prawda" eingebe, schlägt sie mir ganz selbständig, freiwillig und aus ihrer Erfahrung heraus unter anderem "Süddeutsche Zeitung" vor.
EB Vigano ist unter Papst Benedikt das geworden, was er geworden ist. Gegen diesen wendet sich EB Vigano aber ja gerade nicht. Er wendet sich gegen Papst Franziskus, der mit seinem Werdegang nichts zu tun hatte. Dieser hat ihn lediglich ganz normal mit 75 Jahren in Rente geschickt.
Mit den Konstrukten der Wahrheit einer Prawda (im Original früher einst Staatszeitung der Sowjets in Moskau) kann ich nicht wirklich etwas anfangen.
Die Süddeutsche Zeitung ist ein Zeitgeist-Blättchen, welches lediglich die Homo-Lobby schützen möchte.


10

0
 
 elmar69 5. September 2018 
 

Papst i.R.

Erstmal würde ich davon ausgehen, dass ein Rücktritt ausgeschlossen ist, solange Benedikt noch lebt.

Ausserdem ist keineswegs gesagt, dass der nächste Amtsinhaber wirklich in dem Sinne wie man sich das jeweils Wünscht "besser" ist - die Wünsche gehen da auch weit auseinander.

Im übrigen sollte man sich auch einfach darauf verlassen, dass die Amtszeit eines Papstes in jedem Fall rechtzeitig endet bevor dauerhafter, schwerer Schaden für die Kirche angerichtet wird.


3

0
 
 Rudolf-Michael 5. September 2018 
 

@myschkin: Der Ton des Rechtsprofessors ist sehr sachlich und neutral, und hebt sich sehr positiv

von polemischen Äußerungen des Papstes selbst und seiner oft unsachl.-aggressiven (warum?) Verteidiger ab.
Sie irren, wenn Sie den Papst als "absoluten, nicht zu hinterfragenden Souverän" bezeichnen. Die göttl. Kirchenverfassung besagt, dass der Papst die Universaljurisdiktion innehat, er also organisatorisch als absoluter Monarch auftritt.
Theologisch stehen aber Lehre und Gesetz Christi über ihm, deshalb erklärt Papst Paul IV. in "Cum ex apostolatus officio": "der Römische Pontifex, der Gottes und unseres Herrn Jesus Christus Stellvertreter auf Erden ist, der [...] richterlich entscheidet über alle, ohne selber in dieser Welt richterlichem Urteil zu unterliegen; jedoch darf ihm widersprochen werden, wenn er als vom Glauben abgewichen erfunden wird."
Das ist jedoch nur kirchenintern von Relevanz. Ein Staat nimmt auf Organisationsstatuten keine Rücksicht und kann gegen einen Papst bei Verbrechen vorgehen, z.B. mit Boycott/Einreiseverbot (da er als Staatschef diplomat. immun ist).


19

0
 
 JBE 5. September 2018 
 

Ja!

Diese Frage kann eigentlich nur mit Ja beantwortet werden,so traurig dies auch sein mag. Wenn man sich bei viele verschiedenen Quellen informiert entsteht immer dasselbe Bild:
Diktatorisches Regime, Intoleranz gegenüber Offenheit,Offenheit oder Ehrlichkeit wird mit Rausschmiss oder Versetzung geahndet. Bösartige Anschuldigungen an Alle bei den Weihnachtsansprachen. Unterstützung und Förderung zweifelhafter Netzwerrke, Manipulation der Tradition und umunstösslichen Lehre,der einen heiligen Kirche. Eingriffe in Strukturen, die nicht Sache eines Papstes sind wie der Malteser.Zerschlagung stabiler Strukturen wie dier Franziskaner der Immakulata, Missachtung der Opfer unzähliger Missbräuche.Leere Worte und wenig Taten.....fragwürdige Wahl mit Verletzung elementarster Regeln Etc.etc.


18

0
 
 Bessi 5. September 2018 
 

Auch ich verlange keinen Rücktritt

Papst Benedikt 16 hat wohl ich eine tür geöffnet das man jetzt auch bei Pätsen denn Rücktritt wie bei Politikern fordern kann was nicht wirklich hilft Der Papst ist aber mit eine Politiker nicht vergleichbar. Ob diese Ehemalige Nutzius Erzbischof Viganò wirklich die wahrheit spricht steht auch noch in denn Sternen Vieleicht ist es so eine art rache weil er ganz anderne posten im Vatikan bekommen wollte und nicht Nutzius laut https://www.sueddeutsche.de/panorama/vatikan-intrige-gegen-den-papst-1.4106882


2

0
 
 Smaragdos 5. September 2018 
 

Irgendjemand sagt hier nicht die Wahrheit!

Für mich ist es wahrlich nicht schwer herauszufinden, welche von beiden Seiten lügt!


10

0
 
 Smaragdos 5. September 2018 
 

Zeitdruck

"Das ist nur möglich, wenn der Papst den Kirchenführern in allen Ämtern, in denen sich einschlägige Dokumente befinden, anordnet, diese zu veröffentlichen."

Doch wer garantiert, dass niemand diese nunmehr brisanten Dokumente verschwinden lässt??? Wenn diese ganzen Netzwerke tatsächlich existieren, werden sie doch alles daran setzen, diese höchstgefährlichen Beweisstücke um jeden Preis verschwinden zu lassen! Von daher drängt die Zeit enorm. Denn wenn schon Menschen untertauchen können, dann Dokumente erst recht!


14

0
 
 J.g.Ratkaj 5. September 2018 
 

Eine sehr gute Translation

Mich hat bereits die Lektüre des Kommentars im Original von Professor George sehr beeindruckt. Die Übersetzung ist äußerst gut gelungen, was nicht immer leicht ist.


11

0
 
 Guingamp 5. September 2018 
 

Es gibt hier meines Erachtens

gar keinen Handlungsspielraum. Wenn -- wonach alles aussieht -- der Papst an der Vertuschung des Mißbrauchs beteiligt gewesen ist, dann hat er jedwede moralische Autorität vollkommen verloren. Ein solcher Papst würde das Papsttum meines Erachtens noch weit mehr schwächen als ein neuerlicher Rücktritt. Dieser dann kommende Papst ist aber gezwungen, sichtbar gegen die Homonetzwerke vorzugehen. Papst Franziskus will dies ja nicht einmal. Die Beibehaltung des status quo wird dazu führen, daß sich zusätzlich zu jenen, die aufgrund des säkularen Meinungsklimas eh schon den Glauben verloren und der Kirche den Rücken zugekehrt haben, auch diejenigen abwenden werden, die diesen - trotz des dogmatischen Verfalls in Theologie und Klerus - bis dato noch behalten haben. Was dann noch übrig bleibt, ist ein vollkommen lebloses Gebilde. Auf dem Weg dorthin befinden wir uns gerade.


17

0
 
 myschkin 5. September 2018 
 

Ich finde bereits den Ton,

der von Herrn George gegenüber dem Papst angeschlagen wird, ungehörig und anmaßend. Der Papst ist souverän und niemand hat sich ihm gegenüber als Ankläger aufzuspielen und ihn zu irgendwelchen Stellungnahmen aufzufordern. Papst und Kurie haben Handlungsmöglichkeiten die Fülle, um gegen unzumutbare Zustände innerhalb der Kirche vorzugehen. Darauf vertrauen wir Katholiken. Rücktrittsforderungen aus den USA oder von sonstwo erfolgen aus politischem Kalkül. Was hat das mit der Kirche zu tun? Gar nichts. Die Kirche ist nämlich keine politische Institution sondern von Jesus Christus gestiftet.


3

0
 
 Walahfrid Strabo 5. September 2018 

Ich verlange keinen Rücktritt

Im Gegenteil, ich will Aufklärung! Bei einem Rücktritt wird doch nur wieder weiter vertuscht, und wer weiß, wer als Nachfolger käme? Bei den Vernetzungen und Verstrickungen ist die Wahrscheinlichkeit doch gering, daß dann einer käme, wo auf den Tisch schlägt und gründlich aufräumt.....


12

0
 
 wedlerg 5. September 2018 
 

Ich bin nicht für einen Rückltritt

Ich bin dafür, dass dieses Pontifikat noch einige Zeit weiter macht, allerdings unter genauer Beobachtung der Gläubigen.

Nur so wird am Ende alles auf den Tisch kommen, was an Verdrehungen und Umdeutungen, Skandalen und Machenschaften abgelaufen ist und immer noch abläuft. Alles andere könnte zu einer "Dolchstoßlegende" führen, die am Ende nur den Verdrehern dient.

Denn noch ist die mediale Wahrheit eine ganz andere als die Realität. Und viele Uninformierte werden der medialen Wahrheit über das Pontifikat glauben. Nein: der Narrativ, der den Mantel des Scheins hochhält muss erst noch Flecken bekommen, bis die Erneuerung klappen kann.


9

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vigano

  1. Viganò: "Für den McCarrick-Report hat mich der Vatikan nicht als Zeugen geladen"
  2. Drei Päpste und ein korrupter Kardinal
  3. Erzbischof Viganò: "Trump ist Verteidiger der christlichen Zivilisation"
  4. Eine Stimme mitten im Schweigen der Gläubigen
  5. Kardinal Zens Beitrag zur Konzils-Debatte: Wirken Gottes in der Kirche
  6. Trump antwortet Viganò: ‚Fühle mich geehrt!’
  7. Viganò: Kampf der Kinder der Finsternis gegen Kinder des Lichts
  8. Erzbischof Eijk: Kirche muss Viganòs Vorwürfe genau untersuchen
  9. Erzbischof Viganò veröffentlicht Erklärung zum Streit um Familienerbe
  10. Neues Buch stellt Viganòs Memorandum als Angriff auf Franziskus dar








Top-15

meist-gelesen

  1. Schneller umgefallen als Dominosteine
  2. Erzbistum Köln lässt Website der Katholische Hochschulgemeinde sperren!
  3. "Liebe Bischöfe, warum muss die Tür bei einer Messe zugesperrt werden?"
  4. Churer Domkapitel lehnte Dreierliste von Papst Franziskus ab
  5. „Es ist eine glaubensferne Ideologie, wenn das ZdK in eine Pressure-Group umgeformt werden soll“
  6. Katholische Kirche wird zum verlängerten Arm staatlicher Gesundheitspolitik!
  7. Münchner Kardinal Marx löst die "Katholische Integrierte Gemeinde" im Erzbistum auf
  8. Kirchenrechtler Stephan Haering überraschend verstorben
  9. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  10. Das Wertvollste bleibt im Polizeibericht unerwähnt: rund hundert konsekrierte Hostien gestohlen
  11. „Wer sich in Kirchenzeitungen präsentieren darf?“
  12. Dies Gejaule stellt nur einen übergriffigen Klerikalismus dar
  13. Kirchengemeinde zutiefst schockiert: Mann verrichtet Notdurft ins Taufbecken
  14. Deutschland: Kirchen als #covid-Impfzentren?
  15. Essener Bischof Overbeck zu Missbrauchsvertuschung: „Ja, ich habe Schuld auf mich geladen“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz