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„Vorstoß von Kardinal Marx missachtet eindeutige Offenbarung Gottes“

7. Februar 2018 in Aktuelles, 50 Lesermeinungen
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Kardinal Cordes widerspricht auf kath.net-Anfrage dem Vorschlag von DBK-Kopf Marx zur Segnung von homosexuellen Partnerschaften „in Einzelfällen“: „Marx erwähnt nicht einmal, dass Homosexualität immer dem Willen Gottes widerspricht.“


Vatikan (kath.net) Der emeritierte Kurienkardinal Paul Josef Cordes widerspricht dem Vorschlag des Münchner Erzbischofs und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, homosexuelle Paare „in Einzelfällen“ zu kirchlich zu segnen. Auf die Anfrage von kath.net antwortete der aus Deutschland stammende Kardinal wörtlich:

»1. Der Vorstoß von Kardinal Marx missachtet die eindeutige Offenbarung Gottes.
Die Kirche ist aber in ihrer Pastoral an die Heilige Schrift und an deren Deutung durch das kirchliche Lehramt gebunden. Der Römerbrief des Apostels Paulus (Verse 1,18-32) mit seiner Exegese durch Heinrich Schlier (in Der Römerbrief, Freiburg 1977, 47–66), die „Erklärung der Glaubenskongregation“ vom 29.12.1975 und der „Katechismus der Katholischen Kirche“ (Nr.2357) reichen eigentlich aus, um die hier verbindliche Weisung der Kirche zu erkennen. Marx erwähnt nicht einmal, dass Homosexualität immer dem Willen Gottes widerspricht.

2. Die Zustimmung zu solchen Paar-„Segnungen“ ist beängstigend naiv.

Wer auch nur kurz nachdenkt, entdeckt die wahre Absicht der Interessierten. Und wer solche Bitten mit der „Autosegnung“ vergleicht, dem entgeht die Hinterlist, die wirklich verfolgt wird. Fraglos hat die Glaubensgemeinschaft „Kirche“ den Segen niemandem vorzuenthalten. Auch sind wir gewohnt, für den Gebrauch von Sachgegenständen Gott anzurufen.


Doch wollen in diesem Fall nicht Menschen je für sich Gottes Beistand erlangen; den können sie in jeder Situation auf viele andere Weise erbitten. Sie wollen die „Segnung“ ihrer sündhaften Verbindung. Sie zielen mit ihrem Ansuchen auf die Anerkennung ihrer homosexuellen Lebensweise und auf deren kirchliche Aufwertung. Diese soll als Normalität erscheinen.

Kirchlicher Segen als Bestätigung einer Gott-widrigen Paarbeziehung? Das erscheint nun wirklich frevelhaft.

3. Der Vorschlag des Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz missversteht Seelsorge als Ausdruck von sentimentalem Einverständnis.

O-Ton Marx: „…seelsorglich näher an denen dran sind, die die Seelsorge brauchen… in den konkreten Situationen auch einen Zuspruch geben…in Einzelfällen“. Eine Neuauflage der „Situationsethik“? Gottwidrigkeiten („intrinsece malum – in sich Schlechtes“) bleiben immer Sünde.

Oder etwa „in Einzelfällen“: Mehr Ermutigung für die Aktivitäten der Mafiosi? Einverständliche Seelsorge für abtreibende Ärzte?

Welcher Kirchenmann wäre schließlich so vermessen, von seinem konfusen „Mitgefühl“ mehr Heil zu erwarten als vom Hören auf Gottes Willen? Welcher Diener weiß es besser als sein Herr?

In jedem Fall zeigt eine zentrale Forderung des Hl. Augustinus dem Kardinal die Schranken: „Liebet die irrenden Menschen; aber bekämpfet mit Hasse ihren Irrtum! Ohne Überhebung sonnt euch im Besitze der Wahrheit; streitet für sie in Milde und Güte!“ (Augustinus in „Contra litteras Petiliani“ 1, 31).«

Cordes war bis zu seiner Emeritierung (2010) Präsident des Päpstlichen Rates «Cor unum» gewesen, zuvor langjähriger Vizepräsident des Päpstlichen Rates für die Laien. Er ist einer der Initiatoren der katholischen Weltjugendtage, die er wesentlich mitprägte. Der Westfale hatte vor seiner Berufung als Weihbischof von Paderborn (1975) einige Jahre als Referent im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz gewirkt, 1980 wechselte er auf Betreiben von Papst Johannes Paul II. in den Vatikan. Papst Benedikt XVI. kreierte ihn 2007 zum Kardinal (Näheres zur Vita des Kardinals findet sich auf der Seite der Deutschen Bischofskonferenz). Im Mai 2017 war Cordes Päpstlicher Sondergesandter beim 100. Fatima-Jubiläum in Kasachstan, kath.net hat berichtet.

Der Päpstliche Sondergesandte Paul Josef Kardinal Cordes zum 100. Fatima-Jubiläum in Kasachstan - Während der Messfeier



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Lesermeinungen

 lakota 12. Februar 2018 
 

@Hadrianus Antonius

Lachen soll ja gesund sein, aber irgendwie hat Ihr Schreiben darunter gelitten, ich verstehe jedenfalls nicht, was Sie sagen wollen. :-)
@Paddel und ich zitierten aus Mt.12, 15-21 "den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er zum Siege führt das Recht, und auf seinen Namen werden die Völker hoffen." Wir dachten dabei an Kardinal Marx, in der Hoffnung, daß hier noch genug "glimmt" und wieder angefacht werden kann.
Was haben Nebukadnezar, Salomo und P.Franziskus damit zu tun?


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 Hadrianus Antonius 10. Februar 2018 
 

@Paddel: "...de glimmenden Docht..."

@Paddel, jetzt haben Sie mich herzlich zum Lachen gebracht!
Sie zitieren da den schönen Vers aus dem Propheten Isaias, in Bezug auf den sich in größter Bedrängnis befindenden Heilige Rest, bekleiden damit den "Nabuchodonosor" oder den "späten Salomo"- und vergessen ganz was P.Franziskus im domus Sta. Marta betreffende Abfälligen gesagt hat: "...Die werden VERNICHT!" (sic)
Technisch höchst angewiesen bei nachschwelenden Phosphorgranaten ;-)


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 Hadrianus Antonius 10. Februar 2018 
 

@Paddel "...den glimmenden Docht..."


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 phillip 9. Februar 2018 
 

"Kardinal Graf von Galen, Dietrich Bonhoeffer, Maximilian Kolbe, Dr. Martin Luther"

Den ordinären Häretiker und Schismatiker Dr. Martin Luther im gleichen Atemzug mit Kardinal Graf von Galen, Dietrich Bonhoeffer und Maximilian Kolbe zu nennen, ist schon ein starkes Stück. Einfach zum Fremdschämen!


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 Hermann Contransky 9. Februar 2018 
 

@lakota und @paddel

Zitat @lakota :"Was denken Sie wird er tun, wenn er unter Lebensgefahr seinen Glauben bekennen soll? So ein Kardinal ist für mich kein Vorbild - leider!"
Nicht nur unter Lebensgefahr hat der werte Kardinal doch in einmütiger ökumenischer Hingabe zusammen mit Bischof Bedford-Strohm im Herbst 2016 auf dem Tempelberg vor dem Betreten einer Moschee sein Kreuz versteckt, weil er darum "gebeten" wurde....
Was also erwarten Sie ? Hätten denn Kardinal Graf von Galen, Dietrich Bonhoeffer, Maximilian Kolbe, Dr. Martin Luther auch ihre Kreuze versteckt ?


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 lakota 9. Februar 2018 
 

@Paddel

"...und den glimmenden Docht löscht er nicht aus". Ja! Das war auch ein Lieblingssatz meines alten Pfarrers und es ist gut, daß Sie mich daran erinnert haben. Danke!


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 Paddel 9. Februar 2018 

@lakota

Danke, Ihre Argumente sind gut. "und er weinte bitterlich..."

Bei aller Enttäuschung, ich bleibe offen in der Hoffnung.
"... und den glimmenden Docht löscht er nicht aus." Das ist einer meiner Lieblingssätze aus der Bibel.


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 lakota 8. Februar 2018 
 

@Lieber(r) Paddel

ich wurde auch schon ziemlich aggressiv angegangen, wie vermutlich jeder hier, der christlich-katholische Positionen gegenüber Homosexuellen, Abtreibungsbefürwortern usw. vertreten hat. Gegen den Mainstream zu schwimmen ist nicht leicht. Ich verlange auch keine Heiligkeit von K.Marx, aber er hat das Kardinalsbirett angenommen und er wußte doch, was für Erwartungen damit verbunden sind. Im Vergleich zu Ihnen und Ihrer Familie kann ihm auch nicht viel passieren in seiner Position. Wenn ich an Erzbischof Dyba denke, wie wurde er angefeindet, aber er hat sich nicht dem Zeitgeist gebeugt, er war ein Vorbild im Glauben. Was den Verrat von Petrus angeht...er hat danach bitterlich geweint. Kardinal Marx hat die Verantwortung seinen Leuten zugeschoben "die Sache sei schlecht geplant gewesen". Ich denke, nicht nur ich erwarte mehr von einem Kardinal. Siehe Kardinal Cordes.


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 Stephaninus 8. Februar 2018 
 

Kardinal Cordes

Gottlob gibt es in der Kirche noch solche wie Kardinal Cordes. Vielen Dank!


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 Aristoteles 8. Februar 2018 
 

Aristoteles Ich bin für Neuwahlen:

Kardinal Marx und Bischof Bode sind als Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz nicht mehr tragbar!

Liebe Deutsche Bischöfe wehrt euch! Macht dem Eiertanz ein Ende!


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 Paddel 8. Februar 2018 

Stimme @ doda zu

Klar, der Kardinal Marx hat rumgeeiert. Getitelt hat Bayrische Rundfunk. Dass Medien sprungbereit sind und Bischöfe, wos nur geht herausfordern muss berücksichtigt werden.
Auch Bischöfe sind nur Menschen. Ihnen sitzt Limburg gewaltig im Nacken. Jedes Wort kann zum Fallstrick werden. Nicht jeder hat den Mut, nicht immer ist es aber auch klug. Dass Bischöfe Fehler machen, dass sie sündigen ist normal und sie stehen extrem unter Druck.
Das soll keine Entschuldigung sein, aber wir sollten nicht mitmachen und Dinge weitererzählen, die der Kardinal so gar nicht gesagt hat.
Persönlich ist mir Kardinal Marx nicht der Symphatischte, aber man sollte doch stets das Beste annehmen und mit dem Schlimmsten rechnen.
Vielleicht ist das Naivität von mir, aber ich hoffe auf das Gute und werte es als diplomatisches Ausweichen.


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 bernhard_k 8. Februar 2018 
 

Vergelt's Gott vielmals!

Die Nadel eines Kompasses muss still stehen und ohne Zittern auf Jesus Christus zeigen. Genau das zeigt Kardinal Cordes!

Relativismus = rotierende Nadel ...


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 Hadrianus Antonius 7. Februar 2018 
 

Sehr mutig- Danke, Eminenz!

Kurze Sätze, deutliche Worte, klare Sprache.
Ohne Herumlavieren und ohne nebulöses Geschwafel alles gesagt, was zu sagen ist.
Und dies von einem inzwischen 83-jährigen Kardinal.
Welche Qualität!
Die modernistische Relativisten sind auf dem besten Weg zum absoluten Tiefpunkt.


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 donjbosco 7. Februar 2018 

Männer wie Dyba und Meisner werden sehr schmerzhaft vermisst.

Dyba ließ sich seinerzeit auch von Lehmann nichts sagen und stieg aus der staatl. Schwangerenberatung aus und der war Bischof eines recht unbedeutenden Bistums.


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 girsberg74 7. Februar 2018 
 

Scheint recht warm zu sein in München!

Viele entsetzen sich über den Klimawandel, ein Westfale aber sieht und sagt das Richtige. Bliebe für Ortsansässige und andere nur, dort mal richtig zu lüften, dass aller Tand wegfliegt.


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 lesa 7. Februar 2018 

Jein genügt

@doda: Dass Bischöfe sehr eingespannt sind Dieses Thema bedeutet nicht "irgendein Stöckchen" sondern ist von hoher Relevanz besonders wenn der Kardinal sich dazu äußert. Er muss nicht Ja sagen, jedes Jein geht mit Höchstgeschwindigkeit als JA über den Globus - und bleibt dann auch als solches in den Köpfen, weil es den Ohren schmeichelt.


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 Cremarius 7. Februar 2018 

Quo vadis, ecclesia?

Das Schlimme und Traurige zugleich ist, dass Kardinal Marx nicht irgendwer ist.

Er hätte sich wohl kaum derart geäußert, wenn er sich nicht zuvor der Zustimmung versichert hätte,- seiner Mitbrüder, von oben.

Die, die ihn wählten, wussten, wen sie wählten. Und er erfüllt nun ihre Erwartungen.

Es ist ehrenwert und mutig, wenn große Theologen sich nun zu Wort melden. Aber Gehör werden sie wohl nicht finden.

Man wird ihnen antworten, es gehe um Seelsorge, nicht um legalistisches Verständnis,Dogmatik stehe nicht über den Menschen. Christus sei Arzt, nicht Dogmatiker, Jurist, Professor gewesen. Gegen die Pharisäer sei er zu Felde gezogen. Das zweite Vaticanum habe mit der Tradition gebrochen, sie könne nicht mehr angeführt werden. Ferner gehe es um Liebe und Gott sei die Liebe. Und als "Superwaffe" die Barmherzigkeit, die alle Widerstände überwinde.

Ich fürchte, hier soll ein Exempel statuiert werden: Papa (episcopus) legibus solutus est - alles ist nun möglich. Auch Willkür...


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 doda 7. Februar 2018 

Ich widerspreche @Gandal bleibe dabei, das die meisten Bischöfe segensreich in ihren Diözesen wirken

und Rundumschläge gegen Bischöfe halte ich weder für gerechtfertigt noch für hilfreich!


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 Gandalf 7. Februar 2018 

Joke of the Day von DODA

"... nur damit beschäftigt segensreich in ihren Diözesen zu wirken..." In den meisten dt. Bistümern leider kaum mehr segensreiches Wirken. Jedes Jahr weniger Gläubige, Berufungen gehen zurück, nicht wenige Bischöfe beschäftigen sich lieber mit polit.-korrekten Politik-Themen als mit Christus. Das sind die harten Fakten. Also hier bitte keine Märchen erzählen, das glaubt keiner ;-)


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 benedetto05 7. Februar 2018 
 

Schweigen der anderen deutschen Bischöfe (Fortsetzg.)

... einziges öffentliches Wort darüber. Für mich unbegreiflich. Es wäre
so wichtig auch für die Gläubigen, aber er schweigt.


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 benedetto05 7. Februar 2018 
 

Schweigen der anderen deutschen Bischöfe

@edith7, @Dalmata, @doda,@SpatzInDerHand
Ihre Anmerkungen zum Schweigen der anderen Bischöfe sind absolut angebracht.
Ich denke, eine kurze Pressemitteilung, die die Haltung des jeweiligen Hirten
zur Homosegnung darlegt, sollte eigentlich kein großes Problem sein und kath.net & Co sorgen dann für die Weiterverbreitung.

Vor einer Woche schrieb ich an einen katholischen Bischof in Deutschland einen
Brief mit der Bitte, er solle sich doch bitte zusammen mit anderen Kollegen dem Marx'schen Relativismusvorstoß hinsichtlich Donum Vitae entgegenstellen. Damit
meinte ich, auch öffentlich entgegenstellen. Er hat mir schnell geantwortet u.
zum Ausdruck gebracht, dass es sich bei dem Brief um die "nicht abgesprochene
Initiative des Vorsitzenden unserer Bischofskonferenz" handelt und um "nichts
anderes". Schön u. gut, aber warum macht er das nicht öffentlich, schon im
Dienste der Wahrheit? Und unser Glaube hat doch so unglaublich viel mit Wahr-
heit zu tun! Aber bis jetzt kam von ihm kein...


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 Cosmas 7. Februar 2018 
 

Franziskus müßte sich sofort korrigierend äußern,

und Kard. Marx, der immerhin im C9 Rat sitzt, zurückpfeifen. Also ungefähr das tun, was jetzt Card. Cordes sofort getan hat und wozu Franziskus offenbar weder willens noch fähig ist. Schweigt der Papst auch in dieser Sache, erweckt er zumindest den Anschein, zuzustimmen.


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 Aristoteles 7. Februar 2018 
 

Aristoteles

Ich bin für Neuwahlen:
Kardinal Marx und Bischof Bode sind als Vorsitzendem der Deutschen Bischofskonferenz nicht mehr tragbar!


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 Adamo 7. Februar 2018 
 

Kurienkardinal Paul Josef Cordes

spricht endlich den Klartext, der schon lange fällig ist. Wie lange darf Kardinal Marx noch immer Irrtümer verbreiten, die nicht in der Bibel stehen?


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 proelio1 7. Februar 2018 
 

Machen wir uns nichts vor

Mit der Königsteiner Erklärung der deutschen Bischöfe aus dem Jahre 1968 und der damit einhergehenden Freigabe der sog. Pille hat man schon längst mit der Lehre der katholischen Kirche gebrochen. Insofern ist die Zulassung von Ehebrechern zu den Sakramenten und Homosegnungen nur eine logische Fortsetzung. Eine neue Dimension bekommt die Sache allerdings durch die unglaublichen Vorgänge in Rom.
Umso mehr muss aber den Hut vor diesem Kardinal ziehen. Er spricht den wenigen treuen Katholiken aus der Seele...


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 Aschermittwoch 7. Februar 2018 
 

Kardinal gegen Kardinal

Ich fürchte, in unserer Katholischen Kirche bahnt sich ein super GAU an.
Ein Bravo an Kardinal Cordes und ein .... an Marx!


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 Philipp Neri 7. Februar 2018 

@doda

Die Reaktion der Presse zeigt doch, welche Wirkung dieses Interview tatsächlich hat und welche Interpretationen es hervorruft.
Ohne glasklare Richtigstellung des Kardinals seines eigenen Interviews ist die Reaktion anscheinend so akzeptiert und gewollt!

Des weiteren fragt man sich als normaler Katholik immer mehr, warum man diesen Aufweichungstendenzen der offenbarten Lehre nicht noch mehr energisch entgegentritt.
Reden die Kardinälr denn nicht mehr miteinander, oder werden sie bewusst gegenseitig ausgespielt?
Es wäre doch so leicht von Kardinal Cordes, der in Rom wohnt, mit Kardinal Marx zu reden, zumal sie die gleiche Sprache sprechen.
Oder sprechen Sie zwar die gleiche Sprache, aber meinen oder interpretieren sie nicht mehr das Gleiche?
Dann allerdings müsste der Papst erst einmal für die Einheit innerhalb aller Bischöfe sorgen, denn wenn die Grundlagen nicht mehr klar sind, dann hat es keinen Zweck sonstige Bischodssynoden überhaupt einzuberufen!


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 DamianBLogos 7. Februar 2018 
 

@doda

Einerseits haben Sie recht mit ihrem Hinweis. Andererseits ist zu beachten dass 1. Kardinal Marx sich um ein klares Nein auf die Frage der Interviewerin gedrückt hat und auf diese Weise dem BR die Steilvorlage für die Schlagzeile geliefert hat und dass 2. auf die vom Bayerischen Rundfunk gesetzte Schlagzeile einer Freigabe der Homo-Segnung bis heute keine Richtigstellung aus dem Erzbistum München kam.
So muss gefolgert werden, dass genau dieses Signal im Sinne auch der Aussage von Bischof Bode gewollt war, der Herr Kardinal sich aber so ausgedrückt hat, dass er seine Hände in Unschuld waschen kann. Das gleiche Spielchen erleben wir ja seit 3 Jahren mit Amoris laetitia. Anfangs existierte der Brief an die Bischöfe der Region Buenos Aires gar nicht, dann wurde er klammheimlich in die AAS aufgenommen. Anfangs wird angeblich die Tür geöffnet zu diözesan-individuellen Richtlinien, jetzt werden alle um der kirchlichen Einheit willen auf die Neuerung verpflichtet. Es geht scheibchenweise.


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 Smaragdos 7. Februar 2018 
 

Ein besonderes Dankeschön an Kath.net, das diese mutige Stellungnahme von Kardinal Cordes erst möglich gemacht hat!


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 lesa 7. Februar 2018 

Der Gute Hirte schläft und schlummert nicht

@Das ist ein starkes, befreiendes Zeichen, dass Christus Seine Kirche auch heute in akuter Gefahr schützt durch treue, kluge und mutige Hirten! Überaus dankenswert! Nun können wir wieder gestärkt sein in dem Vertrauen auf das Wort des Herrn. "Die Pforten der Hölle werden die Kirche nicht überwältigen." (Mt)


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 doda 7. Februar 2018 

Wo sagt Kard. Marx in diesem Interview, dass Priester Homosexuelle segnen können?

http://www.br.de/nachrichten/b5-interview-der-woche-mit-kardinal-reinhard-marx-100.html
Der Bayrische Rundfunk hat so getitelt, ich kann diese Aussage an keiner Stelle des Interviews hören
Er laviert herum und gibt viel ungenaues von sich, diesen Satz aber nicht!
Der tatsächliche Inhalt des 8 minütigen Interviews sollte Grundlage von Beiträgen sein!


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 wedlerg 7. Februar 2018 
 

So deutliche Worte von einem Kardinal gegen Marx

hat man selten gelesen. es wird nur etwas nutzen, wenn die Basis, sprich die Gläubigen selbst, endlich den Mund aufmachen und solche Hirten wie Cordes unterstützen.

Nur die einfachen Leute haben die Macht, die Funktionärskatholiken aus dem Tempel zu bekommen.


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 doda 7. Februar 2018 

Segensreiches Wirken ist selbsterklärend, denn was Gott missfällt segnet er nicht.
Warum sollten gestandene Bischöfe, die mit Aufgaben ausgelastet sind über jedes Stöckchen eines vielredenden und wenig erbaulichen Mitbruders springen?
Wie heißt es in Bayern?
Den schaue ich nicht mal mit dem Hintern an...


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 padre14.9. 7. Februar 2018 

Paarsegnung in München St. Michael SJ

am Valentinstag gibt es das.
Zitat: Eingeladen sind alle, die in Liebe und Freundschaft miteinander verbunden sind.


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 Pharisaer 7. Februar 2018 
 

Hochachtung

Es zeigt wie die Spaltung der katholischen Kirchen durch den Kardinal Marx und Co. vorangetrieben wird. Das Beklatschen und die Eitelkeit den Beifall aus der Mainstream-Bewegung zu bekommen, ist den manchen Hochwürden ohne Rücksicht auf die Glaubenslehre wichtiger.


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 felix1 7. Februar 2018 
 

Kardinal Marx

Es ist klar:
Kardinal Marx ist total falsch, denn man kann die Homosexualität nicht als gut bezeichnen.
Beten wir, dass die Homos lernen, das Ausleben der Homosex... gegen die Lehre Jesu ist.


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 chriseeb74 7. Februar 2018 
 

Nun ja,

die Stellungnahme birgt noch mehr Sprengstoff, wenn man sich über einige Hintergründe informiert.
Sowohl Kardinal Marx als auch Kardinal Cordes stammen aus dem Erzbistum Paderborn und kennen sich über Jahrzehnte.
Von daher muss man sein Augenmerk einmal auf dieses Erzbistum richten.
Neben den beiden genannten stammen auch u.a. die Bischöfe Bode, Algermissen und Wiesemann aus dieser Diözese, die bis zum Tode von Kardinal Degenhardt und seinem Generalvikar Kresing streng konservativ und römisch-katholisch geführt wurde;
Es wurden aber bereits damals schon liberale Strukturen erkennbar unter der Ägide des ehemaligen Weihbischofs von Paderborn, Bode. Da Paderborn über einen sehr guten Draht zum seinerzeitigen Chef der Glaubenskongregation Kardinal Ratzinger verfügte, wurden dann nach und nach sehr viele Paderborner Priester "befördert".
Leider hat der "liberale" Teil inzwischen die DBK "übernommen".


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 edith7 7. Februar 2018 
 

Was ist mit Bischof Oster?

Im Mai 2015 hatte der Passauer Oberhirte das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken auf Facebook noch scharf kritisiert, als es einen einstimmigen Beschluss zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften (es gab auch Enthaltungen) fasste.
Er bezeichnete ihn damals als "nicht nachvollziehbar".
Es gebe "keine einzige öffentliche Äußerung des Papstes oder des bisherigen Lehramtes", die auch nur in die Nähe der ZdK-Forderung komme.
Jetzt, da sich Kard. Marx die ZdK-Forderung (die er 2015 noch zurückwies) mittels hinterhältiger Salami-Taktik zu eigen zu machen beginnt, hören wir nichts von Bischof Oster.
Auch nichts von Bischof Voderholzer (Regensburg).
Kriechen jetzt ALLE vor dem DBK-Vorsitzenden?


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0
 
 phillip 7. Februar 2018 
 

"...beschäftigt segensreich in ihren Diözesen zu wirken"

@doda. Wäre zu erfahren interessant, was Sie unter segensreiche Wirkung verstehen und für wen sie ausfällt?


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 Dalmata 7. Februar 2018 
 

Werter @SpatzInDerHand: Aus Angst! schweigen sie!

Was aber auch Feigheit ist! In einem Gespräch sagte mir ein Bischof vor kurzem, dass an der Kurie in Rom "ein Klima herrsche, wie man es sich in Nordkorea vorstelle."
Und man darf sich sicher sein, dass der DBK-Vorsitzende seinen Vorstoß nicht "ohne den Segen" von ganz oben unternommen hätte. Bode, der mit Marx regelmäßig telefoniert, wusste das im übrigen auch. Ob er vorgeschickt wurde, um einen Versuchsballon zu testen, oder einfach die Klappe nicht halten konnte, ist eher zweitrangig.
Erstrangig ist für uns alle allerdings, was ich gesterm Abend bei kath.net gelesen habe zum Thema Missbrauchsfälle in Chile und deren Behandlung durch die höchste Kirchenleitung.
Wenn das stimmt, was kath.net schreibt (und davon gehe ich aus), dann ist es schon aus diesen Gründen ungeheuerlich, dass dieser Papst noch im Amt ist.


27

0
 
 hauch 7. Februar 2018 
 

Frage

Wie erreicht diese Stellungnahme nun Kardinal Marx?


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 SpatzInDerHand 7. Februar 2018 

@doda: Wer hierzu schweigt, macht sich mitschuldig!


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 doda 7. Februar 2018 

Vielleicht liebe @Spatz in der Hand

sind die meisten seiner Mitbrüder einfach nur damit beschäftigt segensreich in ihren Diözesen zu wirken, anstatt von Mikrophon zu Mikrophon zu gehen.


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 lakota 7. Februar 2018 
 

Vergelts Gott, Kardinal Cordes

für diese eindeutige Klarstellung! Gott segne Sie! Ich hoffe nur, K. Marx kommt zur Einsicht!


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 petraandrzej 7. Februar 2018 
 

DANKE:::

für solch klaren Worte! Auf dass sie gehört werden.


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 benedikt 7. Februar 2018 
 

Danke für diese Klarstellung!!!

Ich bin sehr dankbar für diese notwendige, von KATH.NET initiierte, deutliche Klarstellung durch Kardinal Cordes von gleicher kirchlicher Hierarchieebene aus!


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 Chris2 7. Februar 2018 
 

Sehr gut pariert.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Homosexuelle Neigungen sind zunächst einmal Neigungen und Prüfungen wie andere auch. Jeder hat irgendwas. Am Besten, sich konstruktiv ablenken (sich jedenfalls auch nicht abwehrend darauf fixieren und verkrampfen) und notfalls immer wieder in der Beichte von Gottes überreicher Barmherzigkeit "resetten" lassen. Entscheidend ist, wie bei allen Versuchungen, wie man damit umgeht. Und wer weiß, vielleicht gab es sogar Heilige, die aus solch einem "Stachel im Fleisch" die Kraft für ihr segensreiches Wirken geschöpft haben?


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 Gandalf 7. Februar 2018 

Knaller!

Diesen wird man sogar in München hören ;-)


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 SpatzInDerHand 7. Februar 2018 

P.S.: Und übrigens schweigen alle deutschen Bischöfe schön still zu diesem Thema.

Auch jede, von denen man weiß, dass sie eindeutig gegen eine Förderung von Homosegnungen sind, halten die Klappe. Wie hat man sie zum Schweigen gebracht?


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 SpatzInDerHand 7. Februar 2018 

Boah, Kardinal Cordes ist ja unglaublich mutig!!! Chapeau!


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