Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  7. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  10. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  11. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  12. Der Realismus der Barmherzigkeit
  13. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit

Mexiko-Beben: Einstürzendes Kirchendach erschlägt Täufling

20. September 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Opferzahl nach schwerem Erdbeben am Dienstag bereits bei 248 - Dutzende historische Kirchengebäude beschädigt - Mexikanische Bischofskonferenz ruft zur landesweiten Solidarität auf


Mexiko-Stadt (kath.net/KAP) Bei einem schweren Erdbeben in Mexiko sind nach Regierungsangaben mindestens 248 Menschen ums Leben gekommen, darunter etliche in einstürzenden Kirchen. Allein im Bundesstaat Puebla nahe dem Epizentrum des Bebens mit der Stärke 7,1 auf der Richterskala starben laut Informationen der dortigen Erzdiözese vom Dienstagabend (Ortszeit) elf Menschen in Gotteshäusern. 30 Kirchen Pueblas sind beschädigt, Dutzende weitere in anderen Regionen des Landes. An der Kathedrale von Mexiko-Stadt fiel in Folge der Erdstöße eine Statue der Außenfassade sowie das Kuppelkreuz zu Boden, berichtete das Portal "El Universal".

Besonders tragisch: In der Ortschaft Atzala im Bundesstaat Puebla starben acht Menschen, die während des Bebens am Dienstagmittag mexikanischer Ortszeit gerade eine Taufe in der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Jakobs-Kirche feierten. Vom einstürzenden Kirchendach wurde laut dem Portal "La silla rota" auch das erst wenige Monate alte Mädchen, das getauft werden sollte, sowie dessen Mutter und die Taufpaten mit deren Kindern erschlagen. Hunderte Bewohner der Ortschaft halfen bei der Bergung der Leichen und den Räumungsarbeiten, die bis in die späten Abendstunden andauerten.


Die Mexikanische Bischofskonferenz sprach allen Opfern des Bebens, von dem sieben Bundesstaaten betroffen sind, ihr Beileid aus und rief zum landesweiten Gebet und zu Solidarität auf. "Tausende Hände bilden lebendige Ketten, um zu bergen, mit Nahrung zu versorgen oder um einen Beitrag für diesen Notfall zu leisten, so klein er auch sei", hieß es in einer Botschaft des Konferenz-Vorsitzenden Kardinal Jose Francisco Robles Ortega. Mehrere Diözesen baten die Gläubigen, Wasser, haltbare Lebensmittel, Medikamente, Kleidung und Hygieneartikel zu spenden. Alle Mittwochsgottesdienste in Puebla wurden abgesagt.

Das Epizentrum des Bebens lag in den Bundesstaaten Morelos und Puebla, zwischen den Ortschaften Axochiapan und Chiautla. Hunderttausende Menschen verbrachten aus der Angst vor stärkeren Nachbeben die Nacht auf der Straße. Erst vor zwölf Tagen war Mexikos Süden von einem Erdbeben der Stärke 8,2 erschüttert worden, bei dem 78 Menschen starben. Die Zahl der Todesopfer des aktuellen Bebens war in den frühen Morgenstunden des Mittwochs auf 248 gestiegen, darunter auch 21 Kinder und vier Erwachsene, die in einer Schule ums Leben kamen. Laut dem mexikanischen Zivilschutz wurden die meisten Toten mit 117 in der Hauptstadt registriert, 55 im Bundesstaat Morelos.

Der Tag des Bebens hatte mit einer Gedenkveranstaltung an ein historisches Beben vor genau 32 Jahren begonnen, bei dem am 19. September 1985 mehr als 10.000 Menschen bei verheerenden Erdstößen ums Leben kamen. Der Regierungschef von Mexiko-Stadt, Miguel Angel Mancera, erklärte noch a Dienstagfrüh: "Heute ist die Stadt besser vorbereitet." Sie sei widerstandsfähiger als damals, habe ihre Lektion gelernt. Aus Anlass des Jahrestages hatten tausende Bewohner der Hauptstadt zudem an einem Erdbeben-Simulationstraining teilgenommen.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mexiko

  1. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys
  2. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  3. 30 Priesterweihen in der mexikanischen Erzdiözese Guadalajara
  4. Mexikos Bischöfe verurteilen Massaker an pfarrlicher Jugendgruppe
  5. "Mein Kampf ist für das Leben. Mein Kampf ist für die Freiheit"
  6. Mexikos Bischöfe stellen Abtreibungs-Urteil infrage
  7. Mexikanische Feministin räumt ein: Zahl der Opfer illegaler Abtreibungen übertrieben
  8. Mexikanische Diözese: keine Kommunion an Pro-Abtreibungs-Politiker
  9. Mexiko: Oberster Gerichtshof bestätigt Abtreibungsverbot
  10. "Figur der Pachamama ist eine Figur des Antichristen"






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  3. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  4. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  5. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  6. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  7. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  8. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  9. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  10. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe
  11. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  12. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  13. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  14. Christus ist der Fels, der uns trägt
  15. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz