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Angst vor Kindsentführungen

27. Juni 2019 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Bischof von Veracruz setzt abendliche Aktivitäten in Pfarreien aus.


Córdoba (kath.net/ Fides)
Aufgrund der Unsicherheit in der Region um Córdoba in Veracruz (Mexiko) wurden alle religiösen Aktivitäten, die am Abend stattfinden, ausgesetzt, da Eltern befürchten, dass ihre Kinder entführt werden. Dies gibt Bischof Eduardo Patiño Leal Bischof von Córdoba. Der Bischof fordert in diesem Zusammenhang die Behörden auf, "gemeinsam für Frieden und Sicherheit zu arbeiten und zu beten".


Hintergrund für die Entscheidung des Bischofs sind Berichte über die Zunahme der Gewalt in Mexiko. Der letzte Fall, der erst gestern der Öffentlichkeit bekannt wurde, ereignete sich in Nezahualcóyotl, in der Nähe von Mexiko-Stadt: Bei einer Schießerei infolge eines Streits wurden am Eingang einer Grundschule ein Kind und ein Erwachsener getötet.

Vor dem Hintergrund einer unreflektierten Verbreitung der Gewalt in den Medien regt die katholische Kirche Momente der Reflexion und der Vertiefung an, um Angst und Gewalt zu bekämpfen. "Katholische Christen dürfen Fragen, die auf der Tagesordnung unseres Landes von entscheidender Bedeutung sind, nicht ignorieren", so der Erzbischof Rogelio Cabrera López von Monterrey am vergangenen 23. Juni in einer Botschaft zu diesem Thema. "

Es ist dringend notwendig, dass wir als Mexikaner in unserem Lebensumfeld das Beste geben. Wir dürfen nicht zulassen, dass Nachrichten ohne wirkliche Grundlagen unserer Umwelt prägen. Wir müssen vielmehr zeigen, wie wertvoll es sein kann, wenn wir uns unsere Gaben in den Dienst anderer stellen ", so Erzbischof Cabrera Lopez abschließend.


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